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  Nordische Ski-Weltmeisterschaften Sapporo (JPN) - 22.02. - 04.03.2007
  Typen & Gesichter - Samstag, 24.02.2007
Simon Ammann (SUI)

Ein unbeschriebenes Blatt ist Simon Amman schon lange nicht mehr. Aber nach seinem Doppel-Olympiasieg in Salt Lake City im Jahr 2002 schrieben viele ihn als „Eintagsfliege“ ab. Dass er das keinesfalls ist, bewies der sympathische 25-Jährige bereits mit Top-Resultaten im Weltcup. Trotzdem kam Ammann erst in dieser Saison wieder so richtig in Fahrt. Unter anderem feierte er im Dezember 2006 in Lillehammer endlich wieder einen Weltcupsieg, auf den er über vier Jahre warten musste. Sechs Mal stand er im Winter 2006/2007 auf dem Podest, zuletzt beim Wettkampf in Klingenthal. Wirklich auf der Gold-Rechnung hatten ihn bei der Weltmeisterschaft 2007 nur wenige, obwohl er momentan auf Rang 4 des Gesamtweltcups liegt. Den Ungläubigen und Zweiflern hat der lebenslustige Schweizer nun erneut gezeigt, was in ihm steckt. „Es ist fantastisch! Ich habe ja eigentlich gesagt, dass ich jetzt mehr Routine habe, und dass ich ruhiger werden will, aber puuuuuh, das hier ist – yeeeeeah“, zeigte sich Simon Ammann überwältigt von seinem goldenen Triumphzug. Und als Skisprung-Fan, egal von welcher Nation, kann man eigentlich nur eines tun: Sich mit ihm freuen! Herzlichen Glückwunsch zur Goldmedaille, Simon Ammann!

Harri Olli (FIN)

Überraschung! Eigentlich sah Harri Olli selbst am meisten überrascht aus als ihm sein Teamkollege Janne Ahonen im Auslauf gratulierte: Silbermedaillen-Gewinner von der Großschanze – davon hat der 22-Jährige vorher wahrscheinlich noch nicht einmal geträumt. Aber bereits im Training präsentierte Olli von der Okurayama-Schanze in Sapporo immer Topsprünge und war unter den Besten. Zudem zeigt die Leistungskurve des jungen Finnen in dieser Saison stetig nach oben. Unter anderem erkämpfte er sich beim Skifliegen in Vikersund im Januar 2007 mit Rang 5 sein bestes Weltcupergebnis. Der Umzug von seiner Heimatstadt Rovaniemi ins Trainingszentrum nach Lahti, und die dortige Zusammenarbeit mit Janne Ahonen sowie dessen Spitzencoaches, hat bei Harri Olli schnell Wirkung gezeigt. Dass er ein Ausnahmetalent mit Nerven wie Drahtseilen ist, hat Olli bei seiner Feuertaufe heute in Sapporo bewiesen. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille, Harri Olli!










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