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  Nordische Ski-Weltmeisterschaften Sapporo (JPN) - 22.02. - 04.03.2007
  Bericht - Wettkampf Team HS 134 - Sonntag, 25.02.2007
Die Österreicher sind mit Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern Goldmedaillengewinner von der Großschanze bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Sapporo.

Das Team Österreich gewann mit 1000.2 Punkten deutlich vor den Norwegern Tom Hilde, Anders Bardal, Anders Jacobsen und Roar Ljoekelsoey (953.3 Punkte). Bronze ging überraschend an das Team Japan, denn Shohhei Tochimoto, Takanobu Okabe, Daiki Ito und Noriaki Kasai ersprangen zusammen 905.9 Punkte.

Bereits im ersten Durchgang machten die Österreicher klar, dass sie ihre Mission Gold in die Tat umsetzen wollen und setzten sich vor Norwegen und Japan an die Spitze. Der große Gegner Finnland sprang sich selbst ins Aus, denn erst hatte Arttu Lappi bei seinem ersten Sprung ziemliches Pech mit dem Wind, und dann konnten auch seine Mannschaftskollegen leider nicht überzeugen. Team Suomi landete deshalb nach Rund eins sogar nur auf dem siebten Rang. Dahinter schaffte es Deutschland gerade noch so als letzte Nation in den zweiten Durchgang. Tschechien, Slowenien, Kasachstan, Kanada und die Ukraine schieden hingegen aus.

Im Finale versuchten die Norweger den Österreichern noch Punkte abzukämpfen, die Finnen katapultierten sich vor allem durch einen 135.0m-Flug des Silbermedaillensiegers Harri Olli noch auf Rang vier, aber am spannendsten war der Kampf um Bronze. Japan, Polen und Russland wollten das Edelmetall und lieferten sich ein heißes Gefecht. Erst nachdem Robert Mataja nur einen 94.5m-Satz sprang, die Russen außer Dmitry Ipatov nicht ihre Glanzleistung vom ersten Durchgang wiederholen konnten und Daiki Ito auf 131.5m segelte war klar: Team Japan gewinnt bei der Weltmeisterschaft auf heimischem Boden die Bronzemedaille!

Bester Einzelspringer des Tages war eindeutig Simon Amman, der mit Flügen auf 136.0m und 135.0m unterstrich, warum er einen Tag zuvor die Goldmedaille im Einzelwettbewerb gewonnen hatte.

Unzufrieden und etwas geknickt waren die DSV-Adler. Nach allen Querelen und dem Verletzungspech mit Michael Uhrmann wollte es im Teamwettkampf nicht wirklich laufen. Rang 8 im Endergebnis war ein erneuter Schlag. „Es ist ein typischer Mannschaftswettkampf: Erst läuft alles super, dann bekommt man einen Dämpfer“, so Martin Schmitt. „Natürlich erhofft man sich immer, dass mehr rauskommt. Aber es hat eben nicht sein sollen. Ich denke nicht, dass wir auf Wunder auf der kleinen Schanze angewiesen sind. Ich traue mir einiges zu, und hoffe, dass ich dort besser zurechtkomme als auf der Großschanze.“

Der letzte WM-Wettkampf der Skispringer findet am Samstag, 3. März 2007 von der Kleinschanze um 10:00 deutscher Zeit statt.




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