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  Nordische Ski-Weltmeisterschaften Sapporo (JPN) - 22.02. - 04.03.2007
  Typen & Gesichter - Samstag, 03.03.2007
Adam Malysz (POL)
Die beiden Traumsprünge, die Adam Malysz beim WM-Springen von der Normalschanze heute präsentierte, erinnern an viele der großen Triumphe, die der 29-Jährige bereits feiern konnte. Dass Malysz in diesem Winter wieder voll da ist, konnte man bereits im Weltcup sehen, wo er sich langsam aber sicher Richtung Spitze vorarbeitet. „Ich war enttäuscht wie das WM-Springen auf der großen Schanze gelaufen ist. Da brauchte ich schon etwas Zeit, um mich zu erholen. Denn ein vierter Platz ist nicht das, was ich mir vorstelle. Meine Form ist viel besser“, so Malysz vor dem Wettkampf. „Bei einer Weltmeisterschaft muss man auf den Punkt genau in einer Topverfassung sein. Das ist immer eine Frage des Feelings und Timings“, erklärt Malysz, der 1995 in Thunder Bay/CAN sein WM-Debüt feierte. Weltmeister wurde er zum ersten Mal 2001 in Lahti von der Normalschanze, wo sich Malysz auch noch die Silbermedaille von der Großschanze sicherte. Beide Goldmedaillen krallte sich der Überflieger zwei Jahre später in Val di Fiemme, aber 2005 bei der WM in Oberstdorf ging er leer aus. Weltmeister von der Kleinschanze 2007 zu sein, ist auch der Lohn dafür, dass Malysz trotz schwerer Zeiten nie aufgegeben hat. Herzlichen Glückwunsch, Adam Malysz!

Andreas Küttel (SUI)
Viele haben sich bestimmt schon Sorgen gemacht, nachdem die Springen von der Großschanze für Andreas Küttel alles andere als gut liefen. 19. wurde er beim Einzelwettkampf, und er war auch nicht ganz unschuldig, dass beim Mannschaftsspringen „nur“ Rang 7 herauskam. Dabei war es doch eigentlich Küttel, der vor allem zu Beginn dieser Saison für die Schweiz Top-Resultate im Weltcup einfuhr und in einer tollen Verfassung war. Keine Ahnung, wie er das macht, aber trotz der sicherlich harten Rückschläge auf der Großschanze war Andreas Küttel heute wieder ganz der Alte. Und obwohl heute leider keine Medaille für ihn herauskam, ist Rang 5 einmal mehr der Beweis, dass der Schweizer sich von scheinbar nichts unterkriegen lässt. Dass er das Talent und Können besitzt ganz vorne mitzumischen, hat Küttel oft genug bewiesen. Und zu gewinnen gibt es für den 27-Jährigen sicherlich noch genug, sowohl in dieser Saison als auch bei anstehenden Großereignissen in den kommenden Jahren. Weiterhin viel Erfolg, Andreas Küttel!









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