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  Weltcupfinale Planica (SLO) - 14.03. - 16.03.2008
  Planica ist da, wo ...
... 2007 in drei Bewerben nur einer gewann: Adam Malysz. Der Pole, dem gerne der Ruf des Normalschanzen-Experten voraus eilt, holte sich mit einer eindrucksvollen Serie an Flugsiegen seinen vierten Triumph im Gesamtweltcup! Nur Matti Nykänen hat ebenso viele.
 
... beim Weltcupfinale 2005/2006 der große Sieger nur zwei Pünktchen machte und dann zum Abschlussfliegen gar nicht mehr antrat. Jakub Janda gehört, obwohl er einen der spektakulärsten Flugstiele hat, nicht zu den Planica-Liebhabern. Dennoch reichte ihm 2006 ein 29. Platz, um seinen Gesamtweltcuptriumph sicherzustellen, da Konkurrent Janne Ahonen seinen Rückstand mit Platz 10 und 11 nicht mehr wettmachen konnte.
 
... im letzten Wettbewerb des Winters 2004/2005 eine beinahe halsbrecherische Weitenjagd vonstatten ging. Im Minutentakt wurden in einem legendären Finale am 20.03.2005 Landes- und Weltrekorde aufgestellt. Nachdem Bjoern-Einar Romoeren (NOR) auf die aktuelle Bestweite von 239m gesegelt war, dachte man eigentlich, mehr geht nicht. Bis als Letzter Janne Ahonen über den Bakken ging und seinen Sprung von unglaublicher Höhe abbrechen und bei 240 (!) Metern landen musste. Der Gesamtweltcupsieger stürzte und blieb zunächst einmal liegen, zog sich aber glücklicherweise keine schlimmeren Verletzungen zu.
 
... im letzten Wettbewerb des Winters 2004/2005 eine beinahe halsbrecherische Weitenjagd vonstatten ging. Im Minutentakt wurden in einem legendären Finale am 20.03.2005 Landes- und Weltrekorde aufgestellt. Nachdem Bjoern-Einar Romoeren (NOR) auf die aktuelle Bestweite von 239m gesegelt war, dachte man eigentlich, mehr geht nicht. Bis als Letzter Janne Ahonen über den Bakken ging und seinen Sprung von unglaublicher Höhe abbrechen und bei 240 (!) Metern landen musste. Der Gesamtweltcupsieger stürzte und blieb zunächst einmal liegen, zog sich aber glücklicherweise keine schlimmeren Verletzungen zu.
 
... der Finne Matti Hautamaeki 2003 den Weltrekord erstmals jenseits der 230m-Barriere markierte. Am gleichen Wochenende verbesserte der Finne die alte Bestmarke von Andi Goldberger (225m) über zwei Stufen auf damals sensationelle 231 m.
 
... Veli-Matti Lindstroem ebenfalls vor drei Jahren den weitesten Sprung aller Zeiten schaffte. Der Finne musste allerdings in den Schnee greifen, so dass sein Flug auf 232,5 m nicht als Weltrekord deklariert werden konnte.
 
... im Jahre 2004 die Skiflug-WM ausgetragen wurde. Nach vier Wertungsdurchgängen durfte sich der Norweger Roar Ljoekelsoey als neuer Weltmeister feiern lassen. Die Finnen Janne Ahonen und Tami Kiuru folgten auf den Plätzen. Der Oberstdorfer Georg Späth musste sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen.
Den ersten Team-Bewerb im Rahmen einer Skiflug-WM konnten die Norweger vor Finnland und Österreich für sich entscheiden.
 
... man sich Anfang des Jahres 2004 noch nicht sicher sein konnte, dass die Skiflug-WM überhaupt in Slowenien über den Bakken geht. Eine FIS-Inspektion hatte damals erhebliche Mängel und Probleme bei den Vorbereitungen der Schanze festgestellt.
Die nötigen Umbauarbeiten der Flugschanze "Velikanka" waren wegen fehlenden finanziellen Mitteln schwer ins Stocken geraten. Sogar das zur Durchführung der Wettkämpfe nötige Schanzen-Zertifikat konnte den Organisatoren nicht erteilt werden. Eine zusätzliche Überprüfung des Weltverbandes hat Ende Januar
aber Entwarnung gegeben.
 
... die "Mutter aller Schanzen" nach den Umbauarbeiten
auch einen neuen Namen erhielt. Bislang hieß die größte Skiflugschanze der Welt "Velikanka". Jetzt nennt sich der riesige Bakken "Letalnica".
 
...  die 100er-Marken geknackt wurden. Am 15. März 1936 übersprang der Österreicher Sepp Bradl in Planica als erster Mensch die damals unerreichbar scheinende
Marke von 100 m. Der 18-Jährige kam auf 101 m und setzte einen perfekten Telemark bei der Landung.
 
58 Jahre und einen Tag dauerte es, bis wieder ein Österreicher an der nächsten 100er-Marke kratze.
Andreas Goldberger flog am 16.03.1994 auf 202 m,
konnte seinen Sprung aber nicht stehen. Einen Tag
darauf schaffte dann der Finne Toni Nieminen mit 203 m den ersten offiziellen Sprung über die "magische
200 Meter-Marke".
 
... man es vergeblich auf der Landkarte sucht, denn Planica ist keine Ortschaft, sondern ein Tal im Nord-westen Sloweniens in den Julischen Alpen. Planica nennt man auch des "Tal der Schanzen" im Dreiländereck Österreich, Italien und Slowenien gelegen.
Die nächstgrößere Stadt ist das bekannte Touristenort
und Wintersportzentrum Kranjska Gora im Sava-Dolinka-Tal am Rand des Triglav Nationalparks.
 
... man stimmungsmäßig ohne weiteres mit Zakopane
und Willingen mithalten kann. Dies gilt auch für den Alkoholkonsum :-)
Im allgemeinen ist Planica der krönende Abschluss der Weltcupsaison mit typischem Volksfest-Charakter bei frühlingshaften Temperaturen.
 
















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