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  Weltcup - Engelberg (SUI) 20.12. - 21.12.2008
  Engelberg ist da, wo ...
... 2007 die heimischen Fans sehr glücklich waren und ein Springer sehr traurig: Andreas Küttel holte für die Eidgenossen den lange ersehnten Heimsieg und durchbrach damit auch die Siegesserie von Thomas Morgenstern. Jeder gönnte "Kütti" diesen Triumph, aber bitter war er trotzdem: Der Österreicher Andi Kofler - mit gutem Vorsprung in Führung liegend - stürzte im Finale nach tollen Sprung bei der Ausfahrt und verlor damit einen sicheren Sieg. Im Auslauf war er kaum zu trösten - auch nicht von Andreas Küttel.
 
... 2007 die Verbindung zum Weihnachtsfest näher war als zuvor: Am 23.12. gingen die Springer vor der kurzen Weihnachtspause letztmals auf Punktejagd vor dem Fest. Die Vierschanzentournee begann fünf Tage später in Oberstdorf (GER) mit der Auftaktpressekonferenz (28.12.) und der Qualifikation am Tag danach.
 
... man 2006 bis zuletzt auf die weiße Pracht hoffen musste. Wie überall in Europa hielt der Winter auch im ausgewiesenen Wintersportort Engelberg sehr zögerlich Einzug. Bis zum 8.12.06 trotz der schattigen Höhenlage grüne Wiesen und Plusgrade. Eine Woche vor Beginn klappte es schließlich: 30 cm Neuschnee in einer Nacht - und grünes Licht für den Weltcup 2006.
 
... sich im Sommer 2005 wie auch in vielen Teilen Süddeutschlands und Österreichs heftige Regenfälle zu einer Katastrophe auswuchsen. Die einzige Zugangsstraße zum Ort wurde unterbrochen, der beliebte Urlaubsort war tagelang von der Umwelt abgeschlossen. Hilfe kam unter anderem von der Feuerwehr aus Hinterzarten. Zum Glück für die Veranstalter blieb die Wettkampfanlage von größeren Schäden verschont, so dass schon früh feststand, dass auch am letzten Wochenende vor Weihnachten 2005 in Engelberg Weltcupspringen stattfinden können.
 
... sich der Weltcup 2003 von zwei Seiten gezeigt hatte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Der erste Wettkampf war an Spannung kaum zu überbieten und neben der Sonne strahlte am Ende vor allem Sieger Roar Ljoekelsoey. Einen Tag später ließen die ungünstigen Wetterverhältnisse keinen regulären Wettkampf zu. Das zweite Weltcupspringen von Engelberg musste nach dem schweren Sturz des Koreaners Heung Chul Choi abgebrochen werden.
 
... im Jahr 2000 Martin Schmitt mit einem Doppelsieg zurückkam. Schmitt war zuvor bei der Vierschanzen-Tournee als großer Favorit gestartet und dann geschlagen worden. Der Tannheimer landete bei der Tournee hinter Sieger Andi Widhoelzl und Janne Ahonen auf Rang 3 der Gesamtwertung.
 
... 2001 ein gewisser Stephan Hocke (GER) seinen ersten und bislang einzigsten Weltcup-Sieg landen konnte. Für Hocke war das Springen am 15.12.2001 erst das 5. Weltcup-Springen seiner Karriere. Auf Platz zwei landete damals Sven Hannawald.
 
... es mit Simon Ammann (SUI) und Alan Alborn (USA) gleich zwei Halter des Schanzenrekordes gab. Beide erzielten am 15.12.2001 im Rahmen des Weltcups die Weite von 137 Metern.
 
... am Abend nicht nur die Zuschauer und Fans mal
'auf ein Bierchen' losziehen. Es ist das Wochenende vor Weihnachten und da genehmigt sich auch der eine oder andere Springer oder Betreuer mal ein Weihnachtsbier in einer der Kneipen von Engelberg.
 
... die Engel den Ortsnamen ausriefen. Nach dem Bau
des Benediktinerklosters um 1120 hörte Konrad von Sellenbüren, der Gründer des Klosters die Engel mit zauberhaften Stimmen das Gotteslob singen. Fortan hieß das Kloster und die Siedlung 'Engelberg'.
 













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