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  26.03.02: Der nächste bitte!

Wenn man der Statistik der vergangenen acht Jahre glauben darf wird es für die nächsten beiden Jahre einen neuen Weltcup-Gesamtsieger geben.
Die vier Springer die in den letzten Jahren den Weltcup gewannen, nahmen die Kristallkugel immer gleich für zwei Winter mit nach Hause.

Adam Malysz 2001/ 2002 und 2000/2001
Martin Schmitt 1999/2000 und 1998/1999
Primoz Peterka 1996/1997 und 1997/1998
Andi Goldberger 1994/1995 und 1995/1996

Nur Goldberger mit Ansage
Mit Ausnahme von Andi Goldberger, der hatte den Gesamtweltcup bereits im Winter 1992/1993 gewonnen, kamen die Erfolge der jeweiligen Doppelsieger im ersten Winter überraschend.
Peterka, Schmitt und Malysz hatte vor deren ersten Erfolgen niemand wirklich auf der Rechnung.
Lange bevor der nächste Winter beginnt darf man also rätseln wer den Weltcup 2002/2003 gewinnen kann.
Neben den mindestens 10 Springern die man aufgrund der Leistung der vergangenen Wochen auf der Rechnung haben muß, werden im Laufe der kommenden Sommermonate einige auftauchen die man neu auf die Favoritenliste aufnehmen muß.
Der Sommer Grand Prix wird wie in den Jahren zuvor. eine, wenn überhaupt, nur sehr bescheidene Aussagekraft für den folgenden Winter geben.

Die Top-Favoriten die man jetzt für den kommenden Winter auf der Rechnung hat, werden auch diejenigen sein, die man beim Saisonauftakt (vermutlich in Kuopio) auf der Rechnung haben muß.
Denn, vorausgesetzt es verletzt sich niemand, wird der kalkulierbare Leistungsstand von heute auch annähernd der vom Saisonauftakt 2002/2003 sein.

Alte Bekannte und neue Gesichter im Favoritenkreis
Vieles spricht dafür, dass einer dieser Männer in der nächsten Saison den Gesamtweltcup gewinnen wird:
Martin Schmitt
Adam Malysz
Sven Hannawald
Matti Hautamaeki
Robert Kranjec
Simon Ammann
Janne Ahonen
Martin Koch
Andi Widhoelzl
Veli-Matti Lindstroem

Die Japaner und die Norweger nicht abschreiben!
Die einzigen die in diesem Winter kollektiv weit hinter ihren Möglichkeiten gesprungen sind, sind die Japaner.
Da Trainer Vasja Bajc als Trainer in Japan gekündigt hat (ihm liegen Angebote aus Österreich und Finnland vor). Man kann davon ausgehen, dass ein Ruck durch das japanische Team geht, und Funaki, Miyahira, Kasai Yamada und Co im kommenden Winter ihre gewohnte Leistungsstärke wieder abrufen können.

Und es stellt sich die Frage was Mika Kojonkoski in Norwegen bewegen kann.
Anders Bardal, Olav Magne Doennem und Kollegen haben zweifellos enormes Potenzial.
Kann Kojonkoski aus den Mitflieger des vergangenen Winters Überflieger machen?

Was machen die Finnen?
Auf finnischer Seite ist der Verlust von Mika Kojonkoski zweifellos ein herber Verlust.
Können die Finnen Kojonkoski annähernd gleichwertig ersetzen? Der "Macher" von Simon Ammann und dem schweizer Team , Bernie Schödler ist heißer Wunschkandidat des finnischen Verbandes als neuer Chef-Coach für den kommenden Winter.

Spannung garantiert
Wie dem auch sei, Spannung pur ist für den kommenden Winter in jedem Fall garantiert.
Der Modus an sich, das augeklügelte Materialsystem der FIS bzw. des Walter Hofer wird auch im kommenden Winter wieder Garant für spannende Wettkämpfe sein.

Prognosen und Tipps sind nicht nur ausgesprochen schwer, sondern eigentlich unmöglich.
Diese Tatsache alleine ist sicherlich auch im kommenden Winter wieder ein Schlüsselfaktor für die Popularität des Skispringens.


Es wird im Laufe der Wettkampfpause bis zum Sommer-Grand-Prix im August in Hinterzarten zahllose Veränderungen und Trends in der Szene geben, wir werden darüber berichten...

Adam Malysz

Sven Hannawald

Rober Kranjec

Hideharu Miyahira

Matti Hautamaeki
 
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