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Wenn man der Statistik der vergangenen acht Jahre
glauben darf wird es für die nächsten beiden Jahre
einen neuen Weltcup-Gesamtsieger geben.
Die vier Springer die in den letzten Jahren den Weltcup
gewannen, nahmen die Kristallkugel immer gleich für
zwei Winter mit nach Hause.
Adam Malysz 2001/ 2002 und 2000/2001
Martin Schmitt 1999/2000 und 1998/1999
Primoz Peterka 1996/1997 und 1997/1998
Andi Goldberger 1994/1995 und 1995/1996
Nur Goldberger mit Ansage
Mit Ausnahme von Andi Goldberger, der hatte den Gesamtweltcup
bereits im Winter 1992/1993 gewonnen, kamen die Erfolge
der jeweiligen Doppelsieger im ersten Winter überraschend.
Peterka, Schmitt und Malysz hatte vor deren ersten
Erfolgen niemand wirklich auf der Rechnung.
Lange bevor der nächste Winter beginnt darf man also
rätseln wer den Weltcup 2002/2003 gewinnen kann.
Neben den mindestens 10 Springern die man aufgrund
der Leistung der vergangenen Wochen auf der Rechnung
haben muß, werden im Laufe der kommenden Sommermonate
einige auftauchen die man neu auf die Favoritenliste
aufnehmen muß.
Der Sommer Grand Prix wird wie in den Jahren zuvor.
eine, wenn überhaupt, nur sehr bescheidene Aussagekraft
für den folgenden Winter geben.
Die Top-Favoriten die man jetzt für den kommenden
Winter auf der Rechnung hat, werden auch diejenigen
sein, die man beim Saisonauftakt (vermutlich in Kuopio)
auf der Rechnung haben muß.
Denn, vorausgesetzt es verletzt sich niemand, wird
der kalkulierbare Leistungsstand von heute auch annähernd
der vom Saisonauftakt 2002/2003 sein.
Alte Bekannte und neue Gesichter im Favoritenkreis
Vieles spricht dafür, dass einer dieser Männer
in der nächsten Saison den Gesamtweltcup gewinnen
wird:
Martin Schmitt
Adam Malysz
Sven Hannawald
Matti Hautamaeki
Robert Kranjec
Simon Ammann
Janne Ahonen
Martin Koch
Andi Widhoelzl
Veli-Matti Lindstroem
Die Japaner und die Norweger
nicht abschreiben!
Die einzigen die in diesem Winter kollektiv
weit hinter ihren Möglichkeiten gesprungen sind, sind
die Japaner.
Da Trainer Vasja Bajc als Trainer in Japan gekündigt
hat (ihm liegen Angebote aus Österreich und Finnland
vor). Man kann davon ausgehen, dass ein Ruck durch
das japanische Team geht, und Funaki, Miyahira, Kasai
Yamada und Co im kommenden Winter ihre gewohnte Leistungsstärke
wieder abrufen können.
Und es stellt sich die Frage was Mika Kojonkoski in
Norwegen bewegen kann.
Anders Bardal, Olav Magne Doennem und Kollegen haben
zweifellos enormes Potenzial.
Kann Kojonkoski aus den Mitflieger des vergangenen
Winters Überflieger machen?
Was machen die Finnen?
Auf finnischer Seite ist der Verlust von Mika Kojonkoski
zweifellos ein herber Verlust.
Können die Finnen Kojonkoski annähernd gleichwertig
ersetzen? Der "Macher" von Simon Ammann und dem schweizer
Team , Bernie Schödler ist heißer Wunschkandidat des
finnischen Verbandes als neuer Chef-Coach für den
kommenden Winter.
Spannung garantiert
Wie dem auch sei, Spannung pur ist für den kommenden
Winter in jedem Fall garantiert.
Der Modus an sich, das augeklügelte Materialsystem
der FIS bzw. des Walter Hofer wird auch im kommenden
Winter wieder Garant für spannende Wettkämpfe sein.
Prognosen und Tipps sind nicht nur ausgesprochen schwer,
sondern eigentlich unmöglich.
Diese Tatsache alleine ist sicherlich auch im kommenden
Winter wieder ein Schlüsselfaktor für die Popularität
des Skispringens.
Es wird im Laufe der Wettkampfpause bis zum Sommer-Grand-Prix
im August in Hinterzarten zahllose Veränderungen und
Trends in der Szene geben, wir werden darüber berichten...
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