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Die
Bewertung eines Skisprungs |
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Die
gemessene Sprungweite und die von den 5 Kampfrichtern
gegebenen Haltungsnoten ergeben die Gesamtnote
für einen Sprung. Sie werden addiert.
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Die
Haltungsnote |
Die Haltungsnote für einen Sprung wird durch
das äußere Erscheinungsbild des Sprunges
vom Absprung bis zum Durch-fahren der Sturzgrenze
ermittelt. Es zählen hier besonders die Präzision,
Perfektion und Stabilität. Die maximale Punktzahl,
die pro Kampfrichter gegeben werden kann, beträgt
20 Punkte. Bei den ermittelten Einzelnoten werden
die höchste und niedrigste gestrichen, die
drei verbleibenden werden addiert und ergeben
die Haltungsnote für den Sprung. Die höchste
erreichbare Note
ist somit 60 Punkte.
Der ideale Sprung wird durch folgende Kriterien
ermittelt:
Die Arm- und Beinhaltung sowie Skiführung
im Flug
Der
Bewegungsablauf der Landung und das Verhalten
beim Ausfahren
Flug,
Landung und Ausfahrt sollten einen ästhetischen
Gesamteindruck vermitteln
Folgende drei Gruppen
führen zu Punktabzügen
von der Idealpunktzahl 20:
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Fehler
im Flug:
Das
ideale Flugverhalten
Durch einen effektiven Absprung soll die Flugbahn
angehoben werden. Nach dem Absprung schnellstmöglich
die ideale Flughaltung für den ersten Flugabschnitt
einnehmen. Danach zügig in die optimale Flughaltung
des mittleren Flugabschnittes übergehen und
dann zum richtigen Zeitpunkt die Landung vorbereiten.
Von der Seite sollten die Ski den gleichen Anstellwinkel
besitzen. Die Arme und Beine sollten stabil und
streng symmetrisch sein. Die Beine sind hierbei
völlig durchzustrecken.
Fehler
im Flug
(Maximaler Gesamtpunktabzug:
5,0 Punkte) |
Flugverlauf:
Mängel im Bewegungsablauf der einzelnen
Flugübergänge, und/oder zuwenig
Stabilität
und/oder Unsicherheit.
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Maximal 1,5 Punkte
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Skiführung:
Sicherstellung in Seitenansicht und/oder
nicht
ruhig gehalten, leichtes Pendeln ist erlaubt.
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Maximal 1,5 Punkte
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Armhaltung:
Unsymmetrisch und/oder nicht ruhig gehalten.
Leichtes Pendeln ist erlaubt.
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Maximal 1,0 Punkte
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Beinhaltung:
Beine nicht ganz durchgestreckt und/oder
Schrittstellung.
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Maximal 1,0 Punkte
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Die
Landung und Ausfahrt des Springers:
Die
ideale Landung und Ausfahrt
Der Springer sollte in einer mittleren Ausfallstellung
ca. einer Schuhlänge Abstand sicher landen.
Der Skiabstand sollte nicht größer
als zwei Skibreiten sein. Der Oberkörper
muß leicht aufgerichtet sein, und durch
das leichte Einknieen den Sprung abfangen. Dies
ist die sogenannte Telemarklandung. Diese Position
sollte für eine Strecke von ca. 15 Meter
eingehalten werden. Danach kann der Springer in
eine parallele Beinführung übergehen,
und mit ruhiger Armhaltung den Radius bis zum
Stand durchfahren.
Fehler
bei einer Telemarklandung
(Maximaler Punktabzug:
1,5 Punkte) |
Landung
steif oder/und Landung zu breit.
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Maximal
1,0 Punkte |
Landung
zu unsicher.
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Maximal
0,5 Punkte |
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Fehler
bei einer Landung ohne Telemark
(Maximaler Punktabzug:
4,0 Punkte): |
Landung
ohne Telemark und ohne
zusätzliche Fehler.
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Punktabzug
2,0 Punkte |
Landung
zu breit (Abstand der Ski
größer als 2 Skibreiten).
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Maximal
0,5 Punkte |
Landung
zu steif( zu geringes Beugen der Knie)
oder Landung zu tief( Gesäß zu
tief).
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Maximal
0,5 Punkte |
Unsicherheiten
bei der Landung
und/oder Ausfahrt. |
Maximal
1,0 Punkte |
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Sturz
bei der Landung oder der Ausfahrt:
Bewertung
eines Sturzes
Stürze werden anhand der Sturzlinie bewertet.
Diese befindet sich ca. 15 m nach dem Radius (Übergang
vom Steilhang in das Flachstück des Auslaufes).
Überquert der Springer ohne körper-lichen
Bodenkontakt die Sturzgrenze, gilt der Sprung
als gestanden.
Ein Sprung gilt ebenfalls als gestanden, wenn
der Springer durch ein unvorhersehbares Hindernis
(hereinspringendes Tier oder eine Person) vor
der Sturzline fällt.
Tritt eine solche Störung frühzeitig
ein, so dass der Sprung nicht richtig ausgeführt
werden kann, darf dieser wiederholt werden. Stürzt
der Springer im Anlauf ohne eigenes Verschulden,
wird der Sprung ebenfalls wiederholt. Ist der
Sturz eigenes Verschulden, erhält der Springer
null Punkte.
Punktabzug
für einen Sturz jeweils vor der Sturzlinie |
Berühren
des Schnees oder der Matten
mit einer Hand und Wiederaufrichten vor
der Sturzgrenze.
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2,0 bis 4,0 Punkte
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Berühren
des Schnees oder der Matten
mit beiden Händen und Wiederaufrichten
vor der Sturzgrenze.
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6,0 bis 8,0 Punkte
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Berühren
der Ski mit dem Gesäß und
Wiederaufrichten vor der Sturzgrenze.
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8,0 Punkte
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Berühren
des Schnees oder der Matten mit
einer oder beiden Händen oder mit dem
Gesäß
und verbleiben in der Rodelstellung bis
hinter
die Sturzgrenze.
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10,0 Punkte
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Die
Sprungweite |
Die Sprungweite ist die Strecke von der Schanzentischkante
bis zur Landestelle des Springers. Die Landestelle
ist dort, wo beide oder ein Ski mit der ganzen
Lauffläche auf der Aufsprungbahn aufsetzen.
Als Landestelle zählt, wo der Springer mit
den Füßen landet. Bei Landung in Schrittstellung
ist die Mitte maßgebend. Sollte der Springer
auf Grund eines Sturzes mit dem Körper zuerst
aufkommen, Zählt die Stelle wo der Springer
mit einem Körperteil zuerst die Aufsprungbahn
berührt.
Die Sprungweite wird mit einer Genauigkeit von
0,5 Metern ange-geben. Weitenpunkte werden vom
K-Punkt der Schanze errechnet. Für das Erreichen
des K-Punktes erhält der Springer jeweils
60 Punkte, pro Meter darüber oder darunter
wird der jeweilige Punktwert pro Meter dazugezählt
oder abgezogen.
Meterpunktwerte
bei verschiedenen Schanzen: |
K-Punkt
Weite von 80 bis 99 Metern
(Normalschanze)
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2,0 Punkte pro Meter
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K-Punkt
Weite von 100 bis 120 Metern
(Großschanze)
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1,8 Punkte pro Meter
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K-Punkt
Weite von 145 bis 185 Metern
(Flugschanze)
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1,2 Punkte pro Meter
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