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  Harrachov (TCH): Flugschanze
  Schanzen-Details/-Maße

 
  Name der Schanze:
Certak-Schanze

  Schanzenanlage:

Am Nordhang des Berges Èertova hora, umfaßt fünf Schanzen: K 185, K 120, K 90, K 70, K 35.
 
  K-Punkt der Flugschanze: 185 m
  Juryweite der Flugschanze: 206 m
  Höhe Schanzentisch: 4,62 m
  Neigung Schanzentisch: 10,5 °
  max. Anlauflänge: 118,5 m
  Hangneigung am K-Punkt: 32,3 °
  Höhendifferenz Schanzentisch - K-Punkt:
     95,69 m
  Schanzenrekord:
     212,5 m, Risto Jussilainen (FIN) am 14.1.2001

 
  Wissenswertes
 
  Lage

Nordöstlich von Prag an der polnischen Grenze,
im Riesengebirge; auf 686 m Höhe gelegen;
1.780 Einwohner.
 
  Bedeutung
Wintersportzentrum; regelmäßig Austragungsort
für Weltcup- und Continentalcupspringen sowie Skiflugwettkämpfe.
 
 
  Anreise
 
Harrachov ist dank seiner Lage direkt an der internationalen Strasse E 65 (aus Richtung Prag
oder Polen) sehr gut erreichbar. Im Winter sind Winterreifen und Schneeketten erforderlich.
 
 
  Information / Internet
 
  Information:
Ski Klub Harrachov
CZ-512 46 Harrachov 487
Tel.: +420 (432) 52 93 05
Fax: +420 (432) 52 94 56
 
  Internet:
www.skiflying-harrachov.cz/deutsch/INDEX01.html
 
 
  Chronik der Schanzenanlage:
 
  1920 wurde die erste Schanze in Böhmen mit künstlicher Anfahrt gebaut.
 
  1922 errichtete der örtliche Skiclub von Harrachov seine erste Schanze auf dem Berg Ptaèinec.
 
  1956 wurde die erste Schanze mit einer Kunststoff-fläche in der Republik in Betrieb genommen.
 
  Nach der Fertigstellung des Sprung- und Lauf-streckenareals einschliesslich der K-120- und der Skiflugschanze begann 1980 eine neue Ära.
Harrachov wurde regelmässiger Veranstalter von Weltcupspringen.
 
  1983, 1992 und 2002 fanden hier die Skiflug-Weltmeisterschaften statt (1983 gewann Klaus Ostwald / DDR, 1992 Noriaki Kasai / JPN, 2002 Sven Hannawald / GER).
 
  Zweimal fiel in Harrachov der Weltrekord (bzw. wurde er eingestellt):
1980 sprang Armin Kogler 176 Meter weit,
1983 erreichte Pavel Ploc 181 Meter.
 
  1996 überflog hier Andreas Goldberger erstmals
bei einem offiziellen Wettbewerb mit 204 Metern die magische Zweihundertmetermarke.







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