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  Paul-Außerleitner-Schanze - Bischofshofen (AUT)
 HS Hill-Size: 140
 K K-Punkt: 125 m
  K-Punkt Neigungswinkel: 35.00°
 h Höhendiff. zwischen Schanzentisch-
kante und K-Punkt: 62,36 m
 n Horizontaldistanz zwischen Schanzen-
tischkante und K-Punkt: 107,61 m
 h/n 0,579
  Neigungswinkel Schanzentisch: 11°
 s Schanzentischhöhe: 4,5 m
 e Anlauflänge: 118,5 m
 t Schanzentischlänge: 6,5 m
  Wissenswertes
 
  Schanzenrekord:
145 m
Gregor Schlierenzauer (AUT) am 05.01.2008
 
  Lage

45 km südlich von Salzburg im Salzachtal; 10.000 Einwohner.
 
  Bedeutung
Bischofshofen war 1999 Austragungsort im Rahmen der Skisprung-WM in der Ramsau. Auf der Paul-Außerleitner-
Schanze wird jedes Jahr das traditionelle Dreikönigsspringen,
der letzte Wettkampf der Vierschanzen-Tournee ausgetragen.
 
 
  Information / Internet
 
  Information:
Skiklub Bischofshofen,
Rosenthal 40, A-5500 Bischofshofen;
Telefon: +43 (6462) 24 71
Telefax: +43 (6462) 63 05
 
Zimmernachweis:
Telefon: +43 (6462) 24 71, Fax: +43 (6462) 36 05
 
  Internet:
http://www.skiclub-bischofshofen.at
Email: wildmann@sbg.at
 
  Geschichte der Schanze

 
  
1947
Die Schanze, die ursprünglich Hochkönigschanze hieß, wurde 1947 erbaut. Am 27.2.1949 sprang dort der Deutsche Rudi Gehring mit 100 Metern Schanzenrekord. In den folgenden Jahren wurden verschiedene Veränderungen, z.B. die Errichtung einer Holzkon-struktion für den Schanzentisch und den Vorbau, vorgenommen (1950).
Durch einen tragischen Unfall beim Training für das Dreikönigs-springen verletzte sich der einheimische Skispringer Paul Außerleitner so schwer, dass er am 9.1.1952 an den Folgen seines Sturzes starb. Ihm zu Ehren wurde die Schanze umbenannt und trägt seither seinen Namen.
 
  1953
... erhielt die Schanzenanlage einen hölzernen Kampfrichterturm, und zehn Jahre später wurde die Holzkonstruktion des Schanzentisches durch eine Erdaufschüttung für den Vorbau und einen Schanzentisch aus Beton ersetzt.
 
  1972
... erfolgte der Bau des neuen Kampfrichterturms aus Stahlbeton. Der "hängende" Auslauf verlieh der Paul-Außerleitner-Schanze eine besondere Charakteristik: das Gelände war vom Springer aus gesehen nach rechts unten geneigt.
 
  1982
Durch weitere Baumaßnahmen wurde die immer noch als Naturschanze bezeichnete Sprunganlage modernisiert.
So wurde 1982 die Neigung des Aufsprunghangs auf 37 Grad verändert und der Schanzentisch um 5 Meter verkürzt. Der Anlauf, bisher dem natürlichen Gelände angeglichen, erhielt einen Turm aus Holz und Stahlbeton und eine steilere Neigung von 27 Grad.
 
  1991
...wurde schließlich der Auslauf begradigt,
die Anlage den neuesten FIS-Vorschriften
angeglichen und der K-Punkt auf 120 Meter verlängert. Aus dem Natur-Stadion entstand ein Skistadion mit Naturtribünen, das außerdem verschiedene Funk-tionseinrichtungen wie eine Beschneiungsanlage
und den Namen Buwi-Bradl-Stadion erhielt.
Für die Nordische Ski-WM 1999 in der Ramsaubaute man im Stadion ein Organisations- und Subpressezentrum sowie einen Sessellift und ein Stahlfundament für die Videowand.
 
  2003
Im Sommer wurde die erneut Schanze modernisiert und dem aktuellen Standard angepasst. Seit 2004 ist die riesige Anlage (HS 140) auch mit Matten belegt und damit ganzjährig nutzbar.
 
 








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