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Große
Titlis-Schanze - Engelberg (SUI) |
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HS |
Hill-Size:
137 m |
K |
K-Punkt:
125 m |
b° |
K-Punkt
Neigungswinkel: 34,00° |
h |
Höhendiff.
zwischen Schanzentisch-
kante und K-Punkt: 59,77 m |
n |
Horizontaldistanz
zwischen Schanzen-
tischkante und K-Punkt: 103,37 m |
h/n |
0,581 |
a° |
Neigungswinkel
Schanzentisch: 10,50° |
s |
Schanzentischhöhe:
3,2 m |
e |
Anlauflänge:
102 m |
t |
Schanzentischlänge:
7,0 m |
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Wissenswertes |
Schanzenrekord:
141,0 m
Janne Ahonen (FIN) am 18.12.2004
Lage
Schweiz, ca. 50 km südlich von Luzern.
Bedeutung
Bekannter Wintersportort. Regelmäßig
Ausrichter von Weltcup- und Continentalcupspringen;
beherbergt die größte Schweizer Skisprunganlage.
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Information
/ Internet |
Organisation:
World Cup Head Office
Tourist Center
CH-6390 Engelberg
Tel.: +41 (0)41 639 77 33
Fax: +41 (0)41 639 77 66
e-mail: weltcup@engelberg.ch
Zimmerreservierung:
Engelberg-Titlis Tourismus AG
Tourist Center Engelberg
CH-6390 Engelberg
Tel.: +41 (0)41 639 77 77
Fax: +41 (0)41 639 77 66
e-mail: tourist.center@engelberg.ch
Internet:
http://www.weltcup-engelberg.ch
http://www.engelberg.ch
Anreise
...mit dem Auto: Autobahn A2 (Basel-Gotthard),
Ausfahrt Stans-Süd, Hauptstrasse nach Engelberg.
Fahrtzeiten von Basel, Bern oder Zürich:
eineinhalb bis zwei Stunden
...mit der Bahn: bis Zürich oder Luzern;
dann mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn nach
Engelberg (ca. eine Stunde Fahrtzeit). Vom Bahnhof
bis zur Schanze sind es ca. zwei Gehminuten.
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Geschichte
der Schanze |
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Engelberg
zählte zu den ersten Orten in der Schweiz,
die eine Schanze hatten. Das erste Springen
im Engelberger Tal fand 1904 statt, damals waren
zehn Springer am Start. Noch im selben Jahr
bewilligte die Generalversammlung des Skiclubs
einen Kredit von 133 Franken und 50 Rappen für
den Bau eines neuen Sprunghügels.
Doch nach einigen Jahren war auch diese Anlage
schon wieder veraltet, und so baute man die
Titlis-Schanze. Vier Jahre nach ihrer Inbetriebnahme
forderte eine Sprungkonkurrenz einen Toten und
mehrere Verletzte, sodass ein Umbau erforderlich
war.
Trotz
nochmaligem Umbau der Sandrainschanze und verschiedenen
Korrekturen der Titlis-Schanze entsprachen Engelbergs
Sprunghügel irgendwann nicht mehr den gültigen
Normen. Daher wurde 1964 die Kleintitlisschanze
gebaut.
Auf dieser mittelgroßen Anlage fanden
einige internationale Nachtspringen statt. Für
den Nachwuchs wurde drei Jahre später noch
eine "Bubenschanze" errichtet. Nach
dem Bekanntwerden des Austrittes von Unterwasser
aus der SSV-Springerwoche plante der Skiclub
Engelberg den Bau der Titlis-Großschanze.
Da man die alten Fehler früherer Schanzenbauten
vermeiden wollte, wurden bei den Planungen und
beim Bau modernste Hilfsmittel eingesetzt. Das
vom Urner Ingenieur Giacomo Baldissera Ende
der 60er Jahre angefertigte und erstmals
mittels Computer errechnete 300.000 Franken
teure Projekt
wurde unter beispiellosem Einsatz innerhalb
von fünf Monaten verwirklicht.
1971
wurde auf der neuen Titlis-Schanze erstmals
ein Wettkampf im Rahmen der Schweizer Springer-Tournee
ausgetragen. Rund 14 Jahre später war die
Schanze erneut veraltet. Um das notwendige Schanzenzertifikat
zu erlangen, mußten einige umfassende
Sanierungs- und Änderungsarbeiten vorgenommen
werden. Das Budget für diesen Umbau betrug
350.000 Franken.
Doch das Talvolk von Engelberg verweigerte die
erste Kreditvorlage von 100.000 Franken. Aufgrund
der Weltmeister-schaft im Mannschaftsspringen,
die am 26. Februar 1984 in Engelberg stattfinden
sollte, mußten die Organisatoren auf eigenes
Risiko die Umbauarbeiten in Angriff nehmen.
Bei der zweiten Kreditvorlage wurden dann vom
Talvolk doch noch
30.000 Franken für die Umbauarbeiten bewilligt,
die WM konnte stattfinden.
Heute
ist die Titlis-Schanze eine der größten
Naturschanze der
Welt und erlaubt Berechnungen zufolge Sprungweiten
bis zu
140 Metern. 2001 wurde die Hangneigung von 38
auf 36 Grad korrigiert und eine mechanische
Aufstiegshilfe errichtet.
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