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  Große Olympiaschanze - Garmisch-Partenkirchen (GER)
 HS Hill-Size: 140 m
 K K-Punkt: 125 m
  K-Punkt Neigungswinkel:
 h Höhendiff. zwischen Schanzentisch-
kante und K-Punkt:
 n Horizontaldistanz zwischen Schanzen-
tischkante und K-Punkt:
 h/n  
  Neigungswinkel Schanzentisch:
 s Schanzentischhöhe:
 e Anlauflänge:
 t Schanzentischlänge:
  Wissenswertes
 
  Schanzenrekord (HS 140): 141 m

Gregor Schlierenzauer (AUT) am 01.01.2008

  Schanzenrekord (alt, HS 125):
129,5 m
Adam Malysz (POL) am 01.01.2001
 
  Lage

Im Süden von Bayern, nahe der deutsch-österreichischen
Grenze (nordwestlich von Innsbruck).
 
  Bedeutung
In Garmisch-Partenkirchen fanden 1936 die olympischen Winterspiele statt; Austragungsort des traditionellen Neujahrsspringens (seit 1921). Das neue Jahrtausend in Garmisch läutete Dieter Thoma mit dem Millenium-Sprung von der großen Olympiaschanze ein. 2007 wurde mit dem kompletten Neubau der Großschanze ein neues Wahrzeichen für die Marktgemeinde geschaffen.
 
 
  Information / Internet
 
  Information:
Ski-Club Partenkirchen:
Telefon: +49/8821/20 03; Fax: +49/8821/5 34 29
Zimmernachweis:
Telefon: +49/8821/1 80-7 26; Fax: +49/8821/1 80-2 36
 
  Internet: http://www.skiclub-partenkirchen.de
  Email: info@skiclub-partenkirchen.de
 
  Anreise 
... mit dem Zug: von München mit IC; Regionalexpress (RE) oder Regionalbahn (RB), RE und RB halten am Skistadion
... mit dem Auto: von München: auf der A 95 und B2, 89 km
von Innsbruck: auf der A 12 und B 313 56 km
ausreichend Parkplätze rund ums Skistadion
 
  Geschichte der Schanze

  
  Die Schanze wurde 1933/34 anläßlich der Olympischen Winterspiele 1936 erbaut und am 5. Februar 1934 mit einem Probespringen eingeweiht, bei dem der der Norweger Rolf
Kaarby mit 70 Meter die größte Weite erreichte.
Olympiasieger 1936 wurde vor 130.000 Zuschauern der
Norweger Birger Ruud mit Weiten von 75 und 74,5 Metern.
Das heutige Olympia-Skistadion wurde allerdings für die Olympischen Winterspiele 1940 erbaut, die ebenfalls in Garmisch-Partenkirchen stattfinden sollten, aber wegen des
2. Weltkriegs ausfallen mussten.
 
  Die Große Olympiaschanze wurde in der Folgezeit mehrmals umgebaut. 1950 entstand der stählerne Anlaufturm, damals einzigartig in Architektur und Konstruktion. Dabei konnte durch Verlängerung des Anlaufs von 70 auf 108 Meter und Zurück-
setzung des Schanzentisches um etwa 6 Meter bei gleich-bleibendem kritischen Punkt, unveränderter Anlaufneigung und einer Korrektur des Aufsprung-hanges die gesamte Anlage gestreckt werden.
Zu diesem Zeitpunkt galt die "renovierte" Große Olympiaschanze als modernste Sprungschanze der Welt. Nachdem der hölzerne Kampfrichterturm ebenfalls baufällig geworden war, kam an seine
Stelle 1955 ein 24 Meter hoher, dreistöckiger Kampfrichter- und Presseturm in damals modernster Glas- und Stahlkonstruktion.
 
  1978 wurde die Schanze erneut umgebaut, wobei der Schanzentisch zurückgesetzt wurde und damit der K-Punkt auf 107 Meter verlängert werden konnte. Der letzte Umbau wurde 1996 durchgeführt, bei dem der K-Punkt mit einem Kostenaufwand von 2 Mio. DM auf 115 Meter verlängert und das Schanzenprofil den modernen Erfordernissen angepasst wurde.


  2007 wurde die altehrwürdige Olympia-Großschanze nach ihrer Sprengung am 14.4.07 komplett abgerissen und mit einem futuristischen, modernen Neubau mit fast frei schwebendem Anlaufturm ersetzt. Rund 14.5 Mio. Euro waren für den Koloss aus 655 Tonnen Stahl notwendig. Trotz einiger technischer und auch finanzieller Probleme wurde das Prestigeprojekt rechtzeitig sprungbereit. Nachwuchshoffnung Felix Schoft vom SC Partenkirchen hatte die Ehre, das neue Wahrzeichen mit einem Jungfernsprung (132m) anlässlich des COC am 21./22.12.07 einzuweihen. Auf der K-125 mit HS140 sollen Flüge bis weit jenseits der 140m möglich sein. Ein echter Quantensprung für das Neujahrsspringen: Der alte Schanzenrekord lag bei 129.5m. Nicht zuletzt für die Olympiabewerbung Münchens 2018 steht damit eine Topanlage zur Verfügung.
 


 

 





 


 

 



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