Continentalcup: Dezman gewinnt in Erzurum

Slowenischer Doppelsieg beim Continentalcup in Erzurum: Nejc Dezman setzt sich gegen Jaka Hvala durch. Ein anderer Slowene übernimmt die Gesamtführung. Mehrere Top-Mannschaften boykottieren die Wettkämpfe in der Türkei.

Beim ersten von zwei Wettbewerben an diesem Wochenende im türkischen Erzurum sicherte sich Nejc Dezman den Sieg. Der 24-Jährige setzte sich mit Weiten von 137,5 und 143 Metern sowie 269,7 Punkten knapp gegen Teamkollege Jaka Hvala durch, der auf 133,5 und 141 Meter (269,3 P.) kam. Der Italiener Sebastian Colloredo landete mit 132 und 137 Metern sowie 253 Punkten mit deutlichem Rückstand auf dem dritten Platz.





Für Dezman war es bereits der vierte Sieg im Continentalcup und der erste seit über drei Jahren. Es war der erste Wettbewerb auf der Schanzenanlage, die im Sommer 2014 durch einen Erdrutsch massiv zerstört wurde und in den vergangenen Monaten neu aufgebaut wurde.

Nur 29 Athleten: Top-Mannschaften verzichten auf Türkei-Reise

Mit nur 29 Athleten ist das Starterfeld beim ersten internationalen Wettkampf seit 2013 aber äußerst überschaubar ausgefallen. Auch wegen der ungewissen Sicherheitslage nach einigen Terroranschlägen in der Türkei boykottierten mehrere Mannschaften die Wettbewerbe. Mit Deutschland, Österreich und Norwegen haben mehrere große Nationen auf die Teilnahme verzichtet.

Slowenische Skispringer dominieren

So konnten die slowenischen Skispringer ihre volle Mannschaftsstärke zur Geltung bringen. Auch hinter dem Podium dominierten mit Matjaz Pungertar (4.), Miran Zupancic (5.) und Rok Justin (6.) die Slowenen. Erst auf dem siebten Platz folgt mit dem Finnen Lauri Asikainen ein weiterer nicht-slowenischer Skispringer.

Zupancic übernimmt Gesamtführung

Mit seinem fünften Platz beim heutigen Wettkampf übernimmt Miran Zupancic mit insgesamt 545 Punkten die Gesamtführung im Continentalcup. Dahinter folgen Österreichs Clemens Aigner (521 P.) und der heute siegreiche Nejc Dezman (456 P.).





Am Sonntag findet in Erzurum ein zweiter Wettkampf statt.

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