Daniel Andre Tande: “Mir gefällt die Favoritenrolle”

Mit seinem Sieg bei der Qualifikation in Oberstdorf macht sich Daniel Andre Tande zum Favoriten für die Vierschanzentournee. Cheftrainer Alexander Stöckl schielt auf den ganz großen Coup, sein 22-jähriger Skispringer fühlt sich geschmeichelt.

Es ist seine sechste Saison als Cheftrainer der norwegischen Skispringer, doch so optimistisch ist Alexander Stöckl in dieser Position noch nie in die Vierschanzentournee gestartet. Nachdem Daniel Andre Tande am Donnerstagabend in Oberstdorf die Qualifikation für das Auftaktspringen souverän für sich entschieden hat, findet der Österreicher lobende Worte für den 22-Jährigen. “In meiner Zeit als norwegischer Trainer hatte ich noch keinen größeren Favoriten bei der Vierschanzentournee”, freute sich der 43-Jährige über die starke Leistung seines Schützlings.





Vier Jahre ist es her, als seine Athleten Anders Jacobsen und Tom Hilde um den Tourneesieg mitgekämpft haben – nur Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich, damals auf dem Höhepunkt seiner beeindruckenden Karriere, war in der Saison 2012/2013 stärker. In dieser Saison soll den Norwegern nun also der große Coup gelingen.

Tande fühlt sich in Oberstdorf wohl

Tande zeigt sich davon unbeeindruckt, fühlt sich von den Aussagen seines Trainers gestärkt. “Das ist schmeichelhaft. Mir gefällt die Favoritenrolle”, erklärte der 22-Jährige in Oberstdorf. Den Sieg in der Qualifikation bezeichnet er als “gutes Omen” für die anstehenden Tage: “Der Qualifikationssieg stärkt mein Selbstvertrauen zusätzlich. Das zeigt mir, dass meine Sprünge schon auf einem sehr guten Niveau sind.”

» Event-Übersicht: Vierschanzentournee Oberstdorf, 29.-30.12.2016

In Oberstdorf fühlt sich der Skispringer aus Kongsberg wohl. Schon in der letzten Saison erzielte Tande am Fuße des Schattenbergs sein bestes Ergebnis bei der Vierschanzentournee.  “Wir haben hier schon oft trainiert. Daher kenne ich die Schanze recht gut”, erklärte Tande seinen eindrucksvollen Start in die 65. Vierschanzentournee. Im vergangenen Jahr wurde er Zehnter – diesmal soll für ganz vorne reichen.

  • Peter

    Hochmut kommt vor dem Fall. Eisenbichler wird alle platt machen.