Geheimtraining! Schlierenzauer wohl vor Comeback

Gregor Schlierenzauer steht offenbar vor einem Comeback: Zuerst trainiert der Weltcup-Rekordhalter in Hinzenbach, nun wird er an einer Pressekonferenz teilnehmen. Der Österreicher will offenbar schon am Saison-Auftakt in Finnland teilnehmen.

Diese Meldung kommt überraschend: Gregor Schlierenzauer wird offenbar früher als bislang gedacht zum Skispringen zurückkehren. Wie die ‘Tiroler Tageszeitung’ berichtet, absolvierte der 26-Jährige unter Leitung von Cheftrainer Heinz Kuttin erste Sprünge: Seit Dienstag trainiert Schlierenzauer nach skispringen.com-Informationen in Hinzenbach gemeinsam mit Nachwuchsspringern.

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Die Rückkehr des 53-fachen Weltcupsiegers auf die Skisprungschanze kommt schneller als gedacht. Zuletzt war am Rande der ÖSV-Einkleidung in Salzburg zu vernehmen, dass mit einem Comeback erst 2017 zu rechnen sei und eine Teilnahme an der prestigeträchtigen Vierschanzentournee damit nicht möglich wäre.

Schlierenzauer schon beim Auftakt am Start?

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) feuerte die Spekulationen weiter an: Der Verband lädt am kommenden Montag in Seefeld zu einer Pressekonferenz, an der auch Schlierenzauer teilnehmen soll. Der Tiroler wurde neben Michael Hayböck, Stefan Kraft, Manuel Fettner, Andreas Kofler und Clemens Aigner sogar als “die für den Weltcup-Auftakt fix qualifizierten Athleten” bezeichnet – offenbar ist also eine Teilnahme am Saisonstart im nordfinnischen Kuusamo vom 24. bis 26. November geplant.

Neuper betreut Schlierenzauer

“Er hat die Absicht, wieder mit dem Skispringen anzufangen”, bestätigte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnehmen wird, gegenüber dem ‘Standard’. Er sagte zudem, dass Hupert Neuper den besten österreichischen Skispringer der vergangenen Jahre neben Manager Markus Prock betreuen wird. Der Ex-Skispringer Neuper hat sich in der Skisprungszene vor allem als Organisationschef des Skifliegens am Kulm einen Namen gemacht.

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Zuletzt hielt sich Schlierenzauer zu seinen weiteren Karriereplänen bedeckt und gab keine Interviews. Nach seinem vorzeitigen Saisonaus wollte Schlierenzauer eine Auszeit nehmen, anschließend musste er sich aufgrund eines Kreuzbandrisses einer Operation unterziehen.