Gregor Schlierenzauer: Entwarnung nach Sturz in Oberstdorf

Schrecksekunde bei der Quali für den zweiten Skiflug-Weltcup in Oberstdorf: Gregor Schlierenzauer kann seinen Sprung auf 201 Meter nicht stehe und stürzt schwer. Der Rekord-Weltcupsieger wird ins Krankenhaus gebracht, der ÖSV gibt inzwischen Entwarnung.

Die Qualifikation für das zweite Einzel-Skifliegen auf der umgebauten Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf wurde von einem schweren Sturz des Österreichers Gregor Schlierenzauer überschattet. Der Rekord-Weltcupsieger segelte auf 201 Meter und kam nach der Landung zu Sturz. Zunächst blieb Schlierenzauer regungslos im Schanzenauslauf liegen, wurde dann bei Bewusstsein von den Sanitätern behandelt und abtransportiert.

Schlierenzauer ins Krankenhaus gebracht

Schlierenzauer klagte zunächst über Schmerzen im Brustbereich und im rechten Knie. Nach Untersuchungen im Krankenhaus Immenstadt gab der Österreichische Skiverband (ÖSV) Entwarnung. Der 27-Jährige hat sich demnach nur Prellungen und Blutergüsse zugezogen.


Bislang ist nicht bekannt, ob Schlierenzauer nach seinem Sturz länger ausfallen wird. Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften Ende Februar scheint jedoch in gefährdet zu sein.




“Zum Glück ist nichts gebrochen oder gerissen”, sagte Chefcoach Heinz Kuttin nach dem zweiten Skiflug-Weltcup in Oberstdorf, an dem Schlierenzauer nicht mehr teilnehmen konnte. Schlierenzauer hat das Krankenhaus in Immenstadt inzwischen verlassen, in Innsbruck soll am Abend noch eine Magnetresonanztomographie-Untersuchung durchgeführt werden.

  • Nono Bonono

    Schlierenzauer sollte aufhören.
    Ist doch peinlich wie er seit Jahren hinterherspringt.

    Morgenstern hat es richtig erkannt und rechtzeitig noch seine Karriere beendet.

    • Skispringen Eurosport

      genau und wenn in der Branche wo du arbeitest was neues entwickelt wird und du nicht auf Anhieb alles kannst solltest du auch lieber in Pension gehen!

  • Ronny

    Schön das nichts schlimmeres passiert ist! Aber er ist echt unglücklich aufgekommen, an der Schanzenpräparation kanns nicht gelegen haben, die war erstklassig, kein anderer hatte da Probleme.