Hinzenbach: Takanashi unschlagbar, Vogt Zweite

Sara Takanashi gewinnt auch den zweiten Weltcup in Hinzenbach und feiert so ihren dritten Sieg in Folge. Die Japanerin setzt sich gegen Olympiasiegerin Carina Vogt aus Deutschland durch, die ihr bestes Saisonergebnis feiert.

Auch beim zweiten Wettbewerb im österreichischen Hinzenbach war Sara Takanashi die alles überragende Skispringerin. Die 20-jährige Japanerin segelte auf 89 und 92 Meter und sicherte sich mit insgesamt 254,8 Punkten den 52. Weltcupsieg ihrer Karriere. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Carina Vogt sammelte mit Weiten von 88 und 91 Metern 250 Punkte und landete damit auf dem zweiten Platz – das ist ihr bislang bestes Weltcupergebnis in der aktuellen WM-Saison. Die Norwegerin Maren Lundby belegte mit 85,5 und 89,5 Metern (245,2 P.) den dritten Platz.





Den Grundstein zum Sieg legte Takanashi schon im ersten Durchgang. Mit der Bestweite von 89 Metern führte die Japanerin das Feld schon zur Halbzeit vor Vogt an, dahinter lag zu diesem Zeitpunkt die Deutsche Katharina Althaus noch auf dem dritten Platz.

Althaus fällt zurück, drei deutsche in den Top Ten

Doch die Oberstdorferin kam im Finaldurchgang nicht über 87,5 Meter hinaus und fiel noch hinter der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz (4.) auf den fünften Platz. Aus der erneut starken deutschen Mannschaft schaffte auch Svenja Würth als Neunte den Sprung unter die Top Ten, die Ramona Straub als Elfte nur knapp verpasst hat. Juliane Seyfarth wurde 29.

Österreicherinnen stark

Mannschaftlich stark präsentierten sich an diesem Tag aber auch die Österreicher. Neben Iraschko-Stolz überzeugten auch Chiara Hölzl als Sechste und Jacqueline Seifriedsberger als Achte. Dazwischen schob sich noch die Japanerin Yuki Ito (7.).





In der Weltcup-Gesamtwertung baut Sara Takanashi ihre Führung aus. Mit insgesamt 1195 Punkten liegt die Japanerin vor ihrer Teamkollegin Yuki Ito (928 P.) und der Norwegerin Maren Lundby (789 P.).

Weiter in Slowenien

Der Weltcup der Skispringerinnen wird am kommenden Wochenende im slowenischen Ljubno fortgesetzt.