Kot feiert Heimsieg in Wisla, Wellinger Dritter

Der Pole Maciej Kot feiert in Wisla seinen zweiten Sieg im zweiten Wettbewerb und setzt sich gegen den starken Norweger Anders Fannemel durch. Andreas Wellinger wird Dritter, Johann Andre Forfang stürzt.

Auch beim zweiten Einzelspringen im Rahmen des Sommer-Grand-Prix stellt Maciej Kot seine beeindruckende Frühform unter Beweis. Mit Sprüngen auf 133,5 und 127 Meter erzielte der Pole insgesamt 250,3 Punkte und sicherte sich eine Woche nach dem Auftaktspringen von Courchevel den nächsten Sieg im polnischen Wisla. Vor heimischem Publikum ließ der 25-Jährige am Samstagnachmittag den bislang ebenso starken Norweger Anders Fannemel (245,7 P.), der auf 131 und 126,5 Meter kam, hinter sich. Andreas Wellinger sicherte sich mit 126 und 125 Metern sowie 241,8 Punkten als Dritter den ersten deutschen Podiumsplatz der diesjährigen Sommersaison.

Kot lag bereits nach dem ersten Wertungsdurchgang souverän in Führung, seinem norwegischen Konkurrenten Fannemel nahm er im ersten Umlauf zweieinhalb Meter ab. Auch im Finale segelte Kot noch einen halben Meter weiter als der im Training noch dominierende Norweger – und sicherte sich damit seinen zweiten Sieg im zweiten Wettkampf.

Wellinger lässt Kranjec hinter sich

Andreas Wellinger lag schon zur Halbzeit aussichtsreich auf dem dritten Platz, am Ende wurde es aber noch einmal eng: Robert Kranjec aus Slowenien (4.), nach dem ersten Durchgang Fünfter, zeigte einen starken Finalsprung auf 130,5 Meter – doch Wellinger konterte mit 125 Metern, was am Ende noch für einen knappen Vorsprung von einem Punkt ausreichte.

Freitag schwächelt, zwei DSV-Springer scheiden aus

Richard Freitag ist es hingegen nicht gelungen, die starken Sprünge vom Vortag zu wiederholen, mit 123,5 und 122,5 Meter wurde er 14. Daneben schafften Karl Geiger (15.), David Siegel (18.) und Newcomer Martin Hamann (23.) den Sprung unter die besten 30.

Keinen guten Wettkampfsprung erwischte hingegen Stephan Leyhe. Der Willinger kam mit 116,5 Meter nicht über den 31. Platz hinaus und verpasste das Finale damit ebenso wie Team-Olympiasieger Andreas Wank, der mit 115 Metern nur 34. wurde.

Forfang springt Bestweite – und stürzt

Mehr drin gewesen wäre für den Norweger Johann Andre Forfang. Nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf dem fünften Platz gelegen, verkantete der 21-Jährige seine Skier nach der Landung seines Finalsprungs auf starke 134,5 Meter und fiel damit als zweitbester Norweger auf den zwölften Platz zurück.

Kraft legt Aufholjagd hin

Im Kampf um die Podestplatzierungen waren die österreichischen Skispringer an diesem Tag nur Nebendarsteller. Stefan Kraft verbesserte sich mit 131 Metern im Finale noch von Position zwölf auf sechs, daneben landete auch Michael Hayböck als Neunter unter den Top Ten.

Gesamtweltcup-Sieger Peter Prevc belegte mit 123 und 125,5 Metern diesmal nur den fünften Platz hinter seinem Landsmann Kranjec. Mannschaftlich stark präsentierten sich unterdessen auch die Polen, die neben dem siegreichen Kot auch mit Jan Ziobro als Siebter und Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch als Zehnter unter den Top Ten vertreten waren.

Mehrere Top-Athleten scheiden aus

Neben den beiden Deutschen Leyhe und Wank sind mit dem Österreicher Manuel Fettner (38.), den Polen Piotr Zyla (43.) und Dawid Kubacki (45.) sowie dem Norweger Tom Hilde (44.) weitere namhafte Athleten vorzeitig ausgeschieden. Auch Ville Larinto, einziger Finne, der die Qualifikation am Donnerstag überstanden hat, musste als 37. im Finaldurchgang zuschauen.

Kot baut Gesamtführung weiter aus

Mit seinem Sieg baut Maciej Kot seine Gesamtführung im Sommer-Grand-Prix weiter aus. Mit der maximal möglichen Punktzahl von 200 Zählern liegt der 25-Jährige damit vor seinem Teamkollegen Kamil Stoch (106 P.) und dem Österreicher Stefan Kraft (100 P.).

Die nächste Station des diesjährigen Sommer-Grand-Prix ist Hinterzarten. Am kommenden Freitag stehen auf der Adlerschanze im Hochschwarzwald Training und Qualifikation auf dem Programm, am Samstag folgt das dritte Einzelspringen der Saison.

  • Alexandra Conrad

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