Maren Lundby gewinnt Quali in Tschaikowski

Maren Lundby entscheidet die Qualifikation im russischen Tschaikowski vor der Deutschen Anna Rupprecht für sich. Nur drei Athletinnen scheiden aus, Sara Takanashi ist eine Klasse für sich.

Es war kein einfacher Tag für die Skispringerinnen im russischen Tschaikowski. Mehrfach mussten das Training und die Qualifikation aufgrund der schwierigen Windbedingungen verschoben werden, am Ende war es schon deutlich nach 22 Uhr (Ortszeit), als die Teilnehmerinnen für den ersten von zwei Einzel-Wettbewerben an diesem Wochenende ermittelt waren.

Deutsche machen Hoffnung fürs Wochenende

Mit einem Sprung auf 101 Meter erzielte Maren Lundby insgesamt 130,3 Punkte. Damit ließ die norwegische Skispringerin der Konkurrenz keine Chance, mit elf Punkten Rückstand folgte die Deutsche Anna Rupprecht (100 m; 119,3 P.) auf dem zweiten Platz, gefolgt von der US-Amerikanerin Nita Englund, die auf 96,5 m (111,9 P.) kam.

Während der Deutsche Skiverband (DSV) bei den Herren nur zwei Athleten an den Start schickt, ist Bundestrainer Andreas Bauer mit fünf seiner Athletinnen in Tschaikowski vertreten. Neben Rupprecht überzeugte auch Svenja Würth, die mit 97 Metern den vierten Platz der Qualifikationswertung belegt hat. Juliane Seyfarth gehörte zu der Gruppe der vorqualifizierten Athletinnen und kamen in der separaten Wertung auf 93 Meter, ihre Teamkolleginnen Carina Vogt und Katharina Althaus verzichteten nach starken Trainingssprüngen auf die Qualifikation.

Takanashi verzichtet nach starken Trainingssprüngen

Auch Dauersiegerin Sara Takanashi aus Japan ging in der Qualifikation nicht an den Start, nachdem sie im zuvor ausgetragenen Training in beiden Durchgängen ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Julia Kykkänen disqualifiziert

Weil das Starterfeld mit insgesamt 43 Athletinnen ähnlich klein wie bei den Herren ausfällt, mussten am späten Freitagabend nur drei Skispringerinnen aussortiert werden. Neben der Koreanerin Guy-Lim Park (31.) und der Russin Anna Zhukova (32.) traf es auch die Finnin Julia Kykkänen. Mit 92,5 Metern hätte die 22-Jährige die erforderliche Weite zwar locker erreicht, aufgrund eines nicht regelkonformen Anzugs wurde sie allerdings disqualifiziert.

Am Samstag steht der erste von zwei Wettbewerben an diesem Wochenende auf dem Plan. Um 15 Uhr startet der Probedurchgang, um 16 Uhr (MEZ / alles live bei skispringen.com) folgen die Wertungsdurchgänge.

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