Anders Jacobsen meldet sich endgültig zurück auf der internationalen Skisprungbühne! Der Norweger holt beim ersten von zwei Continentalcup-Skispringen in Kranj den Sieg. Mit Weiten von 107,5 und 111 Meter erzielt er 262,8 Punkte und macht erneut deutlich, dass mit ihm in diesem Jahr wieder zu rechnen sein wird – womöglich schon bald auch im Sommer-Grand-Prix. Die slowenischen Lokalmatadoren Jurij Tepes (111 und 104,5 m; 259,4 P.) und Peter Prevc (103,5 und 112,5 m; 257,8 P.) komplettieren das Podest.
In einem fulminanten Finaldurchgang sprangen einige Athleten noch einmal in das Spitzenfeld der Wertung. Jacobsen verdankt seinen Sieg vor allem einem starken zweiten Sprung, mit dem er sich von Position sieben auf den ersten Rang katapultiere. Noch besser erging es Peter Prevc, der nach dem zwischenzeitlichen 17. Platz noch das Podest erreichen konnte.
DSV-Skispringer enttäuschen auf ganzer Linie
Alles andere als rund lief es am Samstag dagegen für die deutsche Mannschaft. Nach ordentlichen Leistungen im Training reichte es für Marinus Kraus als bester Deutscher mit Weiten von 105,5 und 97 Meter nur auf Rang 21. Martin Schmitt schafft als 24. zwar ein besseres Ergebnis als noch vor einer Woche in Stams, doch zufrieden kann der Schwarzwälder noch lange nicht sein.
Mit Danny Queck (31.), Jan Mayländer (33.), Stephan Leyhe (37.), Felix Schoft (40.) und Daniel Wenig (45.) verpassten die übrigen fünf Athleten den Finaldurchgang allesamt. Besonders ärgerlich dürfte das für Queck und Wenig sein, die im Training noch gute Einzelsprünge zeigen konnten.
Besser lief es für die Österreicher, die zumindest mit Lukas Müller als Viertplatzieren einen Athleten im vorderen Feld platzieren konnten. Neben ihm konnten Stefan Hayböck, Manuel Poppinger und Thomas Diethart weitere Punkte sammeln. An die ehemaligen Spitzenleistungen des ÖSV kann man allerdings in diesem Sommer noch nicht ganz anschließen.
Erneut zahlreiche Disqualifikationen
Wie schon vor einer Woche in Stams wurden auch heute wieder zahlreiche Athleten aufgrund von irregulärem Material disqualifiziert. Insgesamt traf es 17 Athleten, wobei mit dem Ukrainer Vitaliy Shumbarets und dem US-Amerikaner Nicholas Alexander zwei Athleten aufgrund zu langer Skier und nicht aufgrund eines zu großen Anzugs aus der Wertung genommen wurden.
Die Umstellung auf die neuen Anzüge läuft also weiterhin problematischer ab als erwartet. Wie FIS-Renndirektor Walter Hofer vor einigen Tagen gegenüber SKIJUMPING.de versicherte, handelt es sich um keine Testphase mehr – stattdessen sind die Anzüge inzwischen fest im Reglement verankert und finden definitiv auch in Zukunft Anwendung. Es bleibt also abzuwarten, wie die Nationen mit den einzelnen Serviceleuten auf die vielen Disqualifikationen reagieren.
Nächster Wettbewerb am Sonntag
Weiter geht es für die Athleten bereits am morgigen Sonntag, wenn in Kranj der zweite Wettkampf auf dem Programm steht. Wie schon am Samstag gehen die Athleten morgens vom Bakken. (mrs)
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TheLouisVuitton | 21.07.2012 | 05:47:57
Sheldon, ich stimme völlig zu.
Lu | 14.07.2012 | 15:30:44
Da sehen die meckerer bezüglich Schmitt etc das sie Plätze wegnehmen, ein super Ergebniss unseres "tollen" Deutschen Nachwuchses, 5 schaffen nichtmal in den 2. Durchgang zu kommen um Conti Cap...
Wenn sie nicht vorne mitspringen, haben sie auch 0 Chance im Weltcup.
Wenn sich niemand anbietet ist Schmitt die bessere Alternative.
Werner Schuster hat schon richtig Ahnung, und er stellt die besten auf die dann aktuell die besten Leistungen bringen.
Sheldon | 12.07.2012 | 15:04:22
Martin :*
carol | 08.07.2012 | 11:53:52
Martin du bist der BESTE ALLEs GUTE ;D
Weronika | 08.07.2012 | 10:52:39
Aber wer verbietet Queck, Kraus, Wenig, sogar Mechler, Wank usw. den ersten Platz im Weltcup oder Continentalcup mindestens zu erwerben? Jetzt bitte, sie haben ihre Chancen und was? Haben sie etwas wirklich bewundernswert erreicht? Die Antwort ist nein. Martin und seine Anwesenheit spielt hier keine Rolle. Aber welche Leistungen und Erfolge hat er, wenn er in ihrem Alter war? Kein Kommentar. Wenn zumindest einer deutscher Springer, egal Freund, Kraus, Wenig, Freund usw., das irgendwann erreicht, was Martin für deutches Skispringen gemacht hat, dann können wir über seinen Rücktritt diskutieren (obwohl ich der Meinung bin, dass er selbst diese Entscheidung treffen soll). Martins oder Hannawalds Leistungen und derzeitige Leistungen von unseren DSV-Skispringer, das ist ein Abgrund. Alles zu diesem Thema.
Martin, alles Gute und ich Drücke dir Daumen. Du hast das völlig verdient.
georg | 07.07.2012 | 22:05:46
@xyz, du hast völlig Recht. Ich verstehe dieses "aaaa Martin soll seine Kerriere beenden bla bla bla" nicht.. Wenn er keine Erfolge mehr hat oder nicht genug Leistung bringt, dann wird er im Weltcup nicht konkurrieren. Lasst ihn endlich in Ruhe, er ist Erwachsen und er kann seine Entscheidungen selbst treffen.
Also Kopf hoch Martin, wir sind mit dir!
Lena | 07.07.2012 | 17:25:23
Wenn er seine Leistung bringt wird er springen..
Das ist mir schon klar, aber er bringt eben keine Leistung
ich bin mir sicher Schuster stellt Schmitt wieder auf obwohl z.B Queck, Kraus, Wenig, Geiger vor in Plaziert sind...
Wo liegt das Problem?
Wenn Schmitt nicht genug Leistung bringt, wird er für´s Weltcup-Team nominiert, wenn nicht, nicht.
Damit stört er doch keinen.
Er wird ja nicht gegenüber jüngeren Springern bevorzugt.
xyz | 07.07.2012 | 15:33:11
@Lisa
Dir ist ein 34 Jahre Alter Springer, der wo den Sport nur noch als Hobby benutzt
lieber als z.b ein Springer der wo 20 Jahre alt ist und mehr Perspektive hat
Wir haben 6 bis zu 7 Startplätze davon sind 5 Gesetzt, und die anderen 1 bis 2 Plätze sollten an Jüngere Springer verteilt werden...
Wir haben früher schon die Fehler gemacht viiiel zu lange an den älteren Springer festgehalten
Schmitt beende bitte deine Karriere
Ich habe nix persönlich gegen Schmitt, ich sehe nur das Sportlich, frühere Erfolge zählen nicht mehr
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