Österreichs Skisprungteam wird am Donnerstag mit dem Tourbus die Reise ins tschechische Harrachov antreten. Nicht dabei ist diesmal Gregor Schlierenzauer. Nach einem für ihn nicht zufriedenstellenden Weltcupauftakt wird der Tiroler eine Wettkampfpause einlegen. Schlierenzauer trainiert stattdessen mit Stützpunkttrainer Markus Mauerberger. "Ich habe in den letzten Tagen intensive Analysen betrieben, warum es in Skandinavien nicht wie erhofft gelaufen ist. Gemeinsam mit Markus Mauerberger sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es an ein paar Kleinigkeiten liegen könnte. Letztendlich ist es ist nicht viel, das fehlt. Wir haben bereits abseits der Schanze, sozusagen im Trockenen, gearbeitet. Sobald das Wetter es erlaubt, werden wir in Seefeld auf die Schanze gehen", kündigt Gregor Schlierenzauer an.
Alexander Pointner: "Gregor wird rasch eine wesentliche Rolle spielen"
Cheftrainer Alexander Pointner ist davon überzeugt, dass Schlierenzauer schon bald wieder im Weltcup angreifen wird. "Für Gregor ist es wichtig in Ruhe Trainieren zu können und die perfekten Bedingungen auf der neuen Anlage in Seefeld auszunutzen. Es geht darum, dass Gregor seine ausgezeichneten Fähigkeiten wieder ausspielen kann. Er besitzt viele gut entwickelte Bausteine. Die gilt es nun ins Zusammenspiel zu bringen. Ich bin überzeugt, dass das gelingen wird und Gregor rasch eine wesentliche Rolle spielen wird", so der Österreicher.
Pointner wird in Tschechien diesmal nur sechs Springer an den Start schicken. Weil die Continentalcup-Mannschaft derzeit in Skandinavien eine Wettkampfserie absolviert, wird der siebte Startplatz nicht nachbesetzt. Demnach springen Thomas Morgenstern, Andreas Kofler, Manuel Fettner, Martin Koch, Wolfgang Loitzl und Michael Hayböck in Harrachov.
Sprünge weit über 140 Meter erwartet
"Es ist jetzt schon länger her, dass wir in Harrachov gesprungen sind. Ich freu mich schon, dort wieder mal hinzukommen. Die Schanze ist mit ihrem langen flachen Anlauf ähnlich wie in Bischofshofen. Das Profil ist eher alt und darum anders zu springen als die meisten Schanzen im Weltcup. Nach dem Absprung geht es relativ hoch weg und dann weit hinunter. Eigentlich perfekt für Fliegertypen, auch wenn die wirkliche Flugschanze gleich nebenan steht. Martin Koch ist hier schon 151Meter gesprungen und um zu gewinnen wird mal wohl auch diesmal deutlich über 140 Meter springen müssen", freut sich der Führende in der Weltcup-Gesamtwertung Thomas Morgenstern. (mrs)
da schließ ich mich an.
der gesamtweltcup wird mit sicherheit nicht sein ziel der saison sein, das sind 4schanzen-tournee und die ski-wm in oslo.
und schlieri ist auch nur ein mensch, wäre ja schon fast unheimlich wenn er dauernd so top springen würde.
und wenn es nur an kleinigkeiten fehlt und er jetzt die woche zum trainieren und feilen nutzt, knüpft er mit sicherheit wieder vorne an.
i hope!
ich drück ihm die daumen!
abc | 09.12.2010 | 20:25:21
denke nicht, dass es schlierenzauer heuer um den gesamtweltcup geht-den hat er schon mal gewonnen. sicher ist das immer ein ziel, aber für ihn im moment sicher nicht vorrangig.
wichtig ist die form wiederzufinden. für den rest hat er noch genug zeit in seiner karriere.
grosses drama-schlierenzauer in der krise- wenns einmal nicht läuft. genau das konnte man erwarten, war vorherzusehen.
bei einem springer, der seit er im weltcup aufgetaucht ist stets erfolgreich war. umso tiefer ist der "fall".
aber er wird sich fangen, da bin ich mir sicher und drama ist das alles noch lange nicht.
er muss er nur schaffen sich selbst von dem druck zu befreien, was sicher nicht einfach ist.
marc | 09.12.2010 | 18:49:24
Wieso sollte er den Rückstand nicht mehr aufholen können? son quatsch, die saison hat gerade erst angefangen, wenn er jetzt seine Form wieder finden sollte ist das mit sicherheit nicht sooo das riesen problem da schnell wieder oben ranzukommen..
bla | 09.12.2010 | 18:35:41
@ simmi
ich glaub ja nicht, dass es ihm heuer um den gesamtweltcup geht! gibt wichtigeres, dass er noch nicht gewonnen hat...
die paar mal, die man ihn im sommer gesehen hat, sind mit sicherheit ausschlaggebend.^^ war vorher ja auch nicht anders...
val | 09.12.2010 | 18:35:19
Tja auch einen Schlierenzauer erwischt es mal.
Aber selbst wenn er bald wieder in Topform kommt dürfte die Saison gelaufen sein, jedenfalls was den Gesamtweltcup angeht.
Denn den Rückstand kann dann selbst ein Gregor Schlierenzauer nicht mehr aufholen.
Vielleicht hat er sich den Sommer über doch ein bisschen zu viel Vermarktet, zu viel Fotografiert und zu viel an seiner Modecollektion gearbeitet...
Simmi | 09.12.2010 | 13:43:19
Hier die ösv-meldung dazu:
http://www.oesv.at/aktuelles/skispringen/20101209_schlierenzauerlegtpauseein.html
Sicher eine sinnvolle entscheidung, und wenn pointner sagt, er ist sich sicher, dass schlierenzauer bald in topform zurückkommt, dann kann man das schon glauben.
viv | 09.12.2010 | 13:26:37
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