Pointner glaubt an starkes Schlierenzauer-Comeback

Alexander Pointner glaubt, dass Gregor Schlierenzauer wieder an alte Erfolge anknüpfen kann. Doch es werde “schwer werden, wieder an die Weltspitze zu finden”. Der ehemalige Austria-Cheftrainer spricht außerdem von einer geringen Erwartungshaltung.

Alexander Pointner, ehemalige Cheftrainer der österreichischen Skispringer, glaubt an an starkes Comeback von Gregor Schlierenzauer. “Ich glaube daran, dass es möglich ist, an alte Erfolge anzuschließen”, schrieb der 45-Jährige in einer Kolumne der ‘Tiroler Tageszeitung’.

Schlierenzauer wird es schwer haben

Schlierenzauer werde es zwar schwer haben, da er durch die Einführung der Stabbindung seinen anatomischen Vorteil durch die Beinstellung während der Flugphase nicht mehr ausspielen könne. Dennoch glaubt Pointner an den 26-Jährigen: “Immerhin flog Gregor in Oslo als einziger Aktiver mit der alten Bandbindung zum Weltmeistertitel.”

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Positive Worte des ehemaligen Cheftrainers, der 2014 von Heinz Kuttin abgelöst wurde, in Richtung des 53-fachen Weltcupsiegers. Bei der damaligen Trennung von ÖSV und Pointner galt Schlierenzauer noch als einer der entscheidenden Faktoren. “Die Trainer müssen sich Gedanken machen, warum es bei mir im Moment nicht funktioniert”, sagte Schlierenzauer noch während er Olympischen Winterspiele in Sotschi, wenige Wochen bevor der Verband und sein langjähriger Erfolgstrainer getrennte Wege gingen.

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Bei einer Pressekonferenz vor zwei Wochen sagte Schlierenzauer, schon bald ins Wettkampfgeschehen zurückkehren zu wollen. Als möglichen Termin hat er den Engelberg-Weltcup Mitte Dezember ins Auge gefasst. “Die Tournee ist kein Thema, mein Gefühl sagt mir, dass sie zu früh kommt”, sagte Schlierenzauer und kündigte an, sich auf die WM in Lahti zu konzentrieren.

Pointner: Erwartungshaltung ist geringer geworden

In Hinblick auf die anstehende WM-Saison attestiert Pointner dem aktuellen Team, dass die Erwartungshaltung “jedenfalls eine geringere geworden” sei. “Konkrete Ziele gibt es wenige, man ist mit kleinen Schritten zufrieden, niemand will sich gegenseitig weh tun”, so Pointner in seiner Kolumne.

  • Hannes

    Schön, dass Pointner nach allem noch positiv über Schlierenzauer spricht. Glaube aber nicht wirklich daran, dass er in dieser Saison wieder zurück zur Weltspitze findet