Mehr Geld für die Skispringerinnen: Die FIS erhöht das Preisgeld im Frauen-Weltcup zur Saison 2026/2027 und kündigt weitere Erhöhungen für die kommenden Jahre an.
In der kommenden Saison 2026/2027 stehen bei einem Frauen-Einzelspringen insgesamt 35.200 Euro zur Verfügung. In den folgenden Jahren soll die Summe auf 40.000 Euro, 45.000 Euro und schließlich 50.000 Euro steigen. Das hat der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS) während der Herbstsitzung in Genf bestätigt.
Auch bei den Team- und Super-Team-Wettbewerben wird das Preisgeld angehoben. Dort steigt der Gesamtbetrag von 14.000 Euro in der Saison 2026/2027 schrittweise auf 30.000 Euro 2029/2030.
Männer bleiben auf bisherigem Niveau
Bei den Männern sind dagegen zunächst keine Erhöhungen vorgesehen. Für einen Weltcup-Einzelsieg gibt es auch 2026/2027 weiterhin 15.000 Euro, der gesamte Preisgeldtopf für die Top-30 beträgt 100.250 Euro. Diese Sätze gelten bereits seit der vergangenen Saison.
Damit ist der Preisgeldtopf bei den Frauen aktuell nur gut ein Drittel so groß wie bei den Männern. Auch mit der geplanten Erhöhung auf 50.000 Euro bis 2029/2030 bleibt ein deutlicher Unterschied bestehen.
Domen Prevc im Verdienst deutlich vor Schwester Nika
Wie groß die Unterschiede beim tatsächlich ausgezahlten Weltcup-Preisgeld sein können, zeigte sich auch in der vergangenen Saison: Nika und Domen Prevc gewannen 2025/2026 jeweils den Gesamtweltcup ihrer Konkurrenz.
Beim Preisgeld lagen die Geschwister allerdings deutlich auseinander: Domen kam auf 496.557 Euro, Nika auf 170.875 Euro. Der Männer-Gesamtweltcupsieger erhielt damit knapp 2,9-mal so viel Weltcup-Preisgeld wie seine Schwester.

Es wird auch langsam Zeit das sich da was tut den die Frauen springen auch auf sehr großen Niveau und sind manchmal stärker als die Männer aber trotzdem ist noch viel Luft nach oben aber es tut sich was und das ist gut.