Stefan Kraft gehört trotz seiner mittlerweile 33 Jahre noch immer zur Weltspitze. Ans Aufhören denkt der Österreicher deshalb keineswegs – einen Zeitpunkt für seinen Abschied hat er aber bereits im Kopf.
Der vierfache Weltmeister will weiterhin ganz oben mitmischen. „Der nächste Sieg!“, nennt Kraft im Gespräch mit der ‚Krone‘ als seinen Antrieb. Auch im Training sei das Gefühl, einen perfekten Sprung zu machen, für ihn weiterhin besonders: „Ich will einfach wieder ganz oben stehen“, erklärt der Salzburger.
Kraft: „Das Feuer brennt bei mir immer noch voll“
Kraft hat die vergangene Saison inzwischen aufgearbeitet und blickt bereits auf den kommenden Winter. Dabei habe er seine Anfahrtsposition stabilisiert und auch beim Anzug sowie beim Material neue Wege ausprobiert. Im Sommer sei er „so viel gesprungen wie nie“.
Auch die jüngeren Springer im österreichischen Team würden ihn zusätzlich antreiben. Kraft ist mittlerweile der älteste Athlet im ÖSV-Aufgebot, sieht darin aber offenbar keinen Grund, kürzerzutreten. „Solange es mir Spaß macht, mache ich weiter“, sagt der Rekordmann. Besonders die kommende Weltmeisterschaft in Lahti habe es ihm angetan.
Olympia 2030 als spätester Zeitpunkt
Trotz seines weiterhin großen Ehrgeizes hat Kraft allerdings eine Grenze im Kopf. Sollte die Motivation und die sportliche Leistungsfähigkeit anhalten, könne er sich vorstellen, noch mehrere Jahre weiterzumachen.
„Wenn ich weiter so mit Herz dabei bin, mache ich es gerne noch vier Jahre“, sagt Kraft. Anschließend wird es für ihn aber ernst: „Spätestens nach Olympia 2030 ist aber wirklich Schluss.“
Damit könnte Kraft noch bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen aktiv bleiben. Eine unmittelbare Abschiedsankündigung ist das allerdings ausdrücklich nicht.

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