Mehr als 7 Millionen Zuschauer

Traum-Einschaltquoten für 68. Vierschanzentournee

Foto: GEPA

Die Fernsehsender jubeln nach der diesjährigen Vierschanzentournee über grandiose Einschaltquoten. Vor allem das Finale in Bischofshofen war ein Zuschauermagnet – mit über sieben Millionen Zusehern alleine in Deutschland.

Die 68. Vierschanzentournee ist am Dreikönigstag nicht nur mit einem packenden Finale, sondern auch mit grandiosen Einschaltquoten zu Ende gegangen. Die ARD erreichte mit dem Finaldurchgang insgesamt 7,08 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 27 Prozent entspricht. Den ersten Wertungsdurchgang hatten bereits 6,49 Millionen Zuschauer (30,4 Prozent) verfolgt. Weitere 410.000 Menschen haben das Springen in Bischofshofen bei Eurosport verfolgt.

Damit war das Skispringen in der ARD an diesem Tag nicht nur die meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen, sondern auch ein deutlicher Aufwärtstrend im Vergleich zu den vergangenen Jahren – die Marke von 7 Millionen Zuschauern wurde bei der Tournee seit mehr als sechs Jahren nicht mehr erreicht.

Top-Quoten schon zum Auftakt

Besser als in den vergangenen Jahren lief es schon zum Auftakt in Oberstdorf, als bis zu 6,24 Millionen Zuschauer (22,9 Prozent) in der ARD und weitere 314.000 bei Eurosport eingeschaltet haben. Traditioneller Quotengarant war auch das Neujahrsspringen, das 5,96 Millionen Zuschauer (29,4 Prozent) im ZDF erreichte. Bei Eurosport haben hier 428.000 Menschen zugesehen.

Gemessen werden die Einschaltquoten in Deutschland übrigens mit repräsentativen Stichproben. Nicht berücksichtigt werden dabei Zuschauer, die die Sendungen online in Live-Streams verfolgen. Die tatsächliche Zuschauerzahl der Vierschanzentournee dürfte daher noch deutlich höher liegen.

Auch interessant: Die Vierschanzentournee ist zwar vorbei, doch weitere Skisprung-Highlights stehen vor der Tür. skispringen.com gibt einen Überblick!

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13 Kommentare

  1. Dirk Thiele fand ich am besten von Kommentator , er kannte sämtliche Skispringer mit deren Hobbys und Charakterieren. Es war immer wieder interresant wenn davon berichtet.

      • Bielek und Hannawald sind kaum zu ertragen, ich hab ja nix gegen die Beiden, aber das Bielek laufend mit seiner Inkompetenz was Skispringen angeht, kokketiert ist schon eine Frecheit. Wer hat diesen Mann auf diese Position gesetzt? Es reicht ja nicht das er was Skispringen angeht keinerlei Ahnung hat, auch journalistische Standards werden missachtet.
        Hannawald beschäftigt sich ja auch erst seit seiner „journalistsischen“ Tätigkeit wieder mit Skispringen, das merkt man leider. Schade finde ich auch, dass er mit seinen Ausführungen, die sich quasi immer wiederholen, soviel Zeit lässt, dass etliche Springer einfach ignoriert werden. Dazu kommt noch sein pupertärer Sprachhabitus.
        Leider ist die Alternative ib der ARD, Tom Bartels, auch nach Jahren noch vollkommen inkompetent. Beispiel: Stahlkanten werden bei Sprunglatten seiner Meinung nach wegen des Gewichts nicht benutzt. Ein Treppenwitz der Mann!

  2. Ich sehe mir Skispringen immer in der ARD oder auf Eurosport an. Gegen die Komentare finde ich das Duo Hanni/Bielek super!
    Nur wunder mich die Einschaltquoten des ZDF weil aus meiner sicht König und Bier wenig Ahnung von dem Sport haben und eher uninteressiert wirken

    • Also König ist wirklich eine Fehlbesetzung und Bier auch wirklich nicht der Bringer. Ich nehme an, dass aus diesem Grund das ZDF den kompetenten und sympathischen Toni Innauer jeweils beiden zur Seite stellt, damit deren Inkompetenz und zum Teil durchblickende Lustlosigkeit nicht so extrem auffällt. ^^

    • Heute mal wieder zehn Minuten Hanni/Bielek erduldet. Da springt dann ein Kamil Stoch seinen Qualisprung und man hört – nichts. Da fällt den beiden nichts ein, was sie nicht schon mal abgelassen bzw. abgelesen haben. Irgendeine tagesaktuelle Info, die neu oder interessant wäre…? Kannste vergessen.

  3. ARD hat Thoma, ZDF hat Innauer und bei Eurosport reißt es derzeit eher ein Martin Schmitt raus. Das sind zumindest aus meiner Sicht die Fachkundigen der jeweiligen Sender. Lediglich Innauer ist dabei als Experte und zugleich Co-Kommentator am Start.
    Eurosport wollte halt eine Verjüngungskur.
    Bielek und Hannawald werden zwar langsam besser aber für mich kommen sie einfach nicht an Thiele und vor allem an Gerd Siegmund heran.
    Siegmund hat mit seinen äußerst fachkundigen Erklärungen und zudem seinen oftmals sehr interessanten Hintergrund-Informationen richtig tolle Arbeit geleistet! Die Neckereien zwischen Thiele und Siegmund waren teils zu viel, das mag sein aber es kam authentischer rüber als das kindische Gewitzel zwischen Bielek und Hannawald.
    Ich habe, was die Quoten angeht, auch nicht viele Zahlen gefunden.
    Bei dem bisschen was ich gefunden habe, ist die Quote Eurosports im Vergleich zum letzten Jahr nicht gestiegen, eher leicht gesunken, zumindest bei der Tournee.
    Ich habe aber keine Ahnung wie der Vergleich zu Thiele und Siegmund ist.

    • Nichts gegen den überaus sympathischen Experten Martin Schmitt, aber wenn es um TV-Tauglichkeit geht, reisst ihn sein schwäbischer Sprachfehler praktisch bei jedem Superlativ rein. Das verträgt nicht jedes Gehör…

  4. Wahnsinn was Eurosport nach dem Kommentatoren Wechsel an Zuschauern verloren hat. Früher hatte man locker über eine Million Zuschauer, tja selber schuld.

    • Das ist Schwachsinn. Eurosport hatte noch nie mehr als eine Million, ist ja auch ein Nischensender. Im Gegenteil – ich hab zwar keine konkreten Zahlen Aus der Thiele-Zeit, aber ich glaube die Quoten sind sogar angestiegen.

      • Thiele hatte bei einer Sendung mal erwähnt das sie bei der VST über eine Million Zuschauer hatten und den Fans dafür gedankt, und auch das sich die normalen Springen dahinter nicht verstecken zu brauchen. Außerdem hat er auch mal bei einem Zeitungsinterview erwähnt das die Quoten nach der übernahme Bilek/Hannawald extrem gefallen seinen.

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