Nach Wellinger-Gold in Pyeongchang

Malysz und Horngacher: Heftige Kritik in Polen nach Olympia-Entscheidung

Nach der ersten Olympia-Entscheidung der Skispringer auf der Normalschanze hagelt es heftige Kritik aus dem polnischen Lager. Sportdirektor Adam Malysz bezeichnet den Wettbewerb als „Parodie“, Cheftrainer Stefan Horngacher klagt über die Wettkampfführung.

Es war wahrlich kein einfacher Wettkampf zum Start der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Als Andreas Wellinger als neuer Olympiasieger auf der Normalschanze feststand, war ein fast dreistündiger Wettbewerb bei schwierigen und wechselhaften Windbedingungen vorausgegangen. Besonders bitter erwischte es im Finaldurchgang die Polen, die mit Stefan Hula und Kamil Stoch aussichtsreich auf den Plätzen eins und zwei gelegen hatten, und dann im Finale hinter die Medaillenplätze zurück fielen.

Die Stimmung in der polnischen Mannschaft fiel entsprechend schlecht aus, Sportdirektor Adam Maylsz übte unmittelbar nach dem Wettkampf heftige Kritik an der Durchführung. „Ich glaube, aufgrund der Bedeutung des Wettbewerbes, wollte man um jeden Preis ein Ergebnis. Da wartet man vier Jahre und dann passiert sowas“, so der ehemalige Skispringer, der seine aktive Karriere 2011 beendet hat: „Von Seiten der Jury fehlte die Reaktion auf die weiten Sprünge. Seien wir ehrlich, wenn Stefan und Kamil entsprechende Bedingungen gehabt hätte, wären sie weiter gesprungen, als es auf dieser Schanze möglich ist. Die To-beat-Linie befand sich deutlich hinter dem Hillsize, sie hätten bei 118 Metern landen müssen.“

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Neben des zu langen Anlaufs störte sich Malysz auch an den Kompensationspunkten für die Windbedingungen. „Nach dem zweiten Sprung von Stefan Hula war ich mir sicher, dass es für eine Medaille reicht. Aber als ich die Punkte gesehen habe, war ich geschockt. Das hat sich nicht mit den Meldungen der Trainer über den Funk gedeckt“, so Malysz weiter: „Das war eine Sport-Parodie. Anders kann man das nicht nennen.“

Horngacher: „Die Jury hat zu weite Sprünge zugelassen“

Cheftrainer Stefan Horngacher kritisierte bei einer Pressekonferenz am Sonntag die Wettkampfführung durch die Jury. „Als Simon Ammann mehrmals vom Balken musste, hätte man ein Jury Meeting anordnen sollen. Ich bin kein Verfechter, einen Wettkampf nach nur einem Durchgang abzublasen – jeder sollte die Chance für einen zweiten Sprung erhalten. Aber wenn es so stark weht“, so der Österreicher: „Die Absage eines Wettkampfs ist nicht die Aufgabe der Trainer, sondern der Jury, der wir voll vertrauen müssen.“

Ähnlich wie Malysz sah Stefan Horngacher die Gesundheit der Athleten gefährdet, weil die Jury zu weite Sprünge zugelassen habe: „Meiner Meinung nach hat die Jury zu weite Sprünge zugelassen, es ging zu weit über den Hill Size und wurde gefährlich. Der Wettkampf hat schon mit zu viel Anlauf begonnen. Man hätte schon nach der Probe reagieren und den Verlauf des ganzen Wettbewerbs besser kontrollieren können.“

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Die Enttäuschung wollen die polnischen Skispringer jetzt in eine „Jetzt erst Recht“-Haltung umwandeln. „An Motivation für die Großschanze fehlt es uns nicht“, so Horngacher.

Über Marco Ries 518 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

183 Kommentare

  1. Ich bin seit 1994 Fan von Skispringen von Frauen oder Männer, Seit damals auch Fan von Eurosport: Ich kenne auch viele Ski springer persönlich aber was sich die alten Herren FIS Jury aus Österreich letzte 3jahren erlauben hat mit Winter Sport nicht mehr zu tun. Ich war in jahr 2015 in gleichen Hotel in Planica
    wie die Springer aus Deutschland und Polen. Man hat damals schon alle Sprünge nach wunsch von Jury Herr R. veranstallt. Der Jury Chef Herr R. glaubt das er ist der König von FIS.Am Abend dem 20.03.2015 wurde Jury Chef Herr R. bei Bier trinken in gleichen Hotel in Planica von Eurosport Herr Thiele als „Spass “ fragen gestellt.Alle Trainer und Mitglieder von Jury FIS haben damals gelacht nur Herr R. war sauer. Und 2016 war Herr Thiele von Eurosport nicht mehr in Angebot. Fair Play ist bei jeden Sport Art .Wir als gute Fans werden weiter mit Skispringer reisen und die wahren Fans aus Norwegen, Slovenia,Polen, Deutschland,Finnland und viele Fans aus alle Welt nicht mehr alle Entscheidung von FIS akzeptieren: Skispringen Sport muss sauber

  2. Noch ein Nachtrag für mein großes Vorbild offroad, er war bei diesen langen Diskussionen der einzige der die User Kegelbruder und Bremer so was wie Zustimmung beiderseits entlockt hat. Es könnte sein, dass ich jetzt in meiner kurzen Laufbahn als User des Forums gleich zwei neue Anti offroads gegen mich aufgebracht habe. Dennoch, eine Bitte
    1. An Bremer, bitte nicht den verbissenen Nationalstolz.
    2. Kegelbruder, aus Ihren Kommentaren liest sich heraus dass Sie sich schon beinahe perfekt, wie auch der User Bremer, (die Kommentare sollten natürlich nicht beleidigend sein) auf dem Thema Skisprungsport bewegen .
    Ich schreibe dies hier, damit auch andere User, sich nicht mit dem Thema Kegelbruder : Bremer beschäftigen müssen, sondern faire Beiträge zu den Wettkämpfen beitragen können.

    • @offroadFan:
      1. Perfekt bin ich ganz sicher nicht, schon gar nicht, wenn es um den Skisprungsport geht. Man lernt definitiv niemals aus. Daten und Werte kann man sich ja relativ leicht aus dem Internet beschaffen.
      2. Warum sollten Sie jemand gegen sich aufgebracht haben? Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.
      3. Wie ich bereits geschrieben habe, es wird niemand gezwungen, hier Beiträge zu lesen. Niemand muss sich mit einem Thema beschäftigen, das ihn nicht interessiert. Sachliche und faire Beiträge sollte man hier zu jeder Zeit schreiben können, ob man vorher andere Kommentare verfolgt hat oder nicht.
      4. Schön wäre es, wenn sich der Nutzer „offroad“ auch noch einmal sachlich zum eigentlichen sportlichen Thema geäußert hätte, ich hatte ihn darum gebeten. Seine Satire war wirklich gelungen, da würde mich auch seine Meinung zum Sportlichen interessieren.
      5. Welche Bitte haben Sie jetzt genau an mich, ich möchte sie nämlich gerne erfüllen. Über Ihr Kompliment freue ich mich zwar, auch wenn es wie bereits geschrieben bis zur Perfektion noch ein ganz weiter Weg ist.

  3. Ich verfolge die Kommentare über über eine sehr lange Zeit, ist immer interessant. Heute ist das erste mal dass ich mich hier auch zu Wort melde, damit ich offroad meinen Respekt über seine sehr Unterhaltsame Satire beglückwünschen darf. Ich denke er wollte damit sagen dass man vielleicht auch sachlich über den Sport Skispringen diskutieren könnte.

  4. Ich habe nur eine Frage: ist es normal, dass der Wettbewerb nach Mitternacht endet (ca 1 Uhr)? Sind das eine Olympische Spiele? Oder ein Wettbewerb in Republicbanania?

    • Nein das ist natürlich damit live übertragen werden kann. Ob die Athleten mitten in der Nacht besser in Form sind als am Tag ist schon fraglich…;-)

  5. I think, that Andrea Wellinger won gold medal their own skills, that norwegian won silver and bronze their own suits. Fact, Stoch and Hula made a mistakes but norwegian use specjal material in their suit, which help them during front wind conditional.

    • Poland are using Naturdarmkrakauerskisprunganzüge with Nanofett-Beschichtung from the workshop of BERND, so they do have the best possible material for the suits. Only this time the Walter-Hofer-Mafia just did not want Kamil to take the win and the sabotaged everything for team Poland.

  6. springt doch erst mal selber oder sitzt in der Jury. Man kann es nicht jeden recht machen. Und das der Wind dreht,wenn der Springer in der Luft ist,(wie man es schon öfter hatte) kann man auch nicht ändern. Nur die Gesundheit der Athleten aufs Spiel zu setzen ist nicht notwendig.

  7. Bremer“ , Sie sollten das Forum verlassen, dann wäre allen geholfen. Sie wollen doch nicht behaupten, dass es in Polen keine Wettmafia gibt??? Da habe ich ganz andere Beweise, glauben Sie mir!!!!
    Wer gewinnt, ist doch völlig unwichtig, es sollte doch nur einigermaßen fair zugehen. Die Sportler sind am allerwenigsten Schuld. Fehlentscheidungen der Jury sollte man ansprechen können, sollte sie gründlich analysieren.
    Sollten Verfehlungen, wie die durch Sportsfreund Borek Sedlak verursacht, öfter vorkommen, dann sollte man sich wehren dürfen. Ein bisschen Gerechtigkeit wollen wir doch hoffentlich alle hier.
    Sie lieben Deutschland? Dann sollten Ihnen auch die deutschen Sportler am Herzen liegen. Überdenken Sie bitte mal Ihren Interessenstandpunkt.
    Nach Ihrer Hetze gegen die deutschen Sportler sollten Sie doch lieber Deutschland verlassen, hie haben Sie sonst leider nichts zu suchen.
    Beherzigen Sie bitte meinen Rat.
    Übrigens, ich meide Polen, aber das ist ganz allein meine rein persönliche Sache.

  8. Das Duell auf der Schanze: Kegelbruder gegen Bremer!

    Es war ein wunderschöner Wintermorgen, da trafen sich Bremer und Kegelbruder zu einem Duell auf der Schanze. Da ihre Finger schon vom vielen Tippen weh taten, sie aber dennoch beide nicht nachgeben wollten, beschlossen sie ihr verbales Duell auf mehr praktische Art und Weise auf der Schanze fortzuführen.
    Doch es begann garnicht gut. Kegelbruder begann mit einer Moralpredigt, woraufhin Bremer einen Schneeball nach ihm warf. Für Kegelbruder war es ein Fakt und eine Tatsache zugleich, dass ihn dieser Schneeball getroffen hatte. Er hielt eine 5-minütige Rede darüber, während Bremer fortwährend die sogenannte Tatsache in Frage stellte, als plötzlich ein deutscher Arbeitgeber das Gespräch unterbrach und sie aufforderte ihr Duell auf der Schanze fortzuführen. Bremer war das jedoch nicht recht und besorgte sich sogleich einen polnischen Arbeitgeber, bei dem er sich ausheulte, wie gemein dieser Kegelbruder doch sei.
    Als erstes sollte Kegelbruder die Schanze testen, während Bremer sich als Punkterichter versuchte. Am Anfang war Kegelbruder zuversichtlich, doch als er dann am Balken saß, wurde ihm doch mulmig. Er wollte schließlich nicht den Hang hinunterkegeln. Um Zeit zu schinden, begann er mit der Jury eine Diskussion darüber, ob die Bedingungen eh fair wären und die richtige Anlauflänge gegeben wäre. Ein Jurymitglied antwortete ihm darauf, dass er unter regelkonformen Umständen bereits disqualifziert worden wäre und bereits die höchstmögliche Luke eingestellt sei.
    Inzwischen hatte sich Bremer am Sprungturm eingefunden. Bevor er seinen Posten einnahm, wollte er noch mal sichergehen, dass seine vier Kollegen keinen deutschen Arbeitgeber hatten. Als diese das verneinten, beruhigte er sich erstmal und ließ sich die Sprungbenotung erklären. Als Test zeigten sie ihm ein Sprungvideo, dessen Sprung er probehalber bewerten sollte. Weil es ein Pole war, beschwerte er sich über die hohen Windabzüge und gab sofort 20.0. Als ihn die anderen Punkterichter fragten, wie er denn auf diese Benotung käme, antwortete er, weil es GOTT so wollte, weil es ein Springer aus seiner HEIMAT war und weil es ihm eine EHRE war, diese Note zu verteilen. Als die anderen ihm die korrekte Note nannten, fasste er dies sogleich als Beleidung auf und steigerte sich so dermaßen hinein, sodass er sogar den Sprung von Kegelbruder verpasste. Dieser war, nachdem er im gesamten Anlauf aus Angst gebremst hatte, nach 10 Metern auf dem Vorbau gelandet, allerdings mit einem perfekten Telemark. Weil die Benotung jedoch nicht von der Weite abhängen darf, forderte er daraufhin 5x die Note 19.5. Als er jedoch keine 10 bekam, marschierte er schnurstracks zum Sprungturm hinauf, um die Benotung sachlich zu klären. Doch den Punkterichtern war diese Diskussion zu blöd und so diskutierte er mit Bremer weiter. Bremer selbst probierte ebenfalls einen Sprung, sprang jedoch 3 Meter kürzer als Kegelbruder zuvor. Kegelbruder belegte dann mit ausreichend Zahlen und Fakten, warum sein Sprung besser war, während Bremer sich darüber aufregte, dass der Wind nicht aus Polen sondern von Deutschland gekommen ist.

    Und wenn sie nicht gestorben sind, diskutieren sie noch heute

    • @offroad: Mein Kompliment, eine sehr schöne Satire haben Sie hier geschrieben. Gestatten Sie mir zwei Anmerkungen:
      – Niemand zwingt Sie, meine ohne Bremers Kommentare zu lesen. Da Sie in Ihrer Satire aber sehr schön einige Details verwendet haben, kann man wohl davon ausgehen, dass Sie die „Auseinandersetzung“ mit einem gewissen Interesse verfolgt haben. Deshalb freut es mich schon, für andere Nutzer „Lesestoff“ zu liefern.
      – Nachdem Sie zweifellos in der Lage sind, sachlich zu diskutieren, würde mich Ihre Meinung zum Wettbewerb am vergangenen Samstag und zur polnischen Kritik ehrlich interessieren.

      • @Bremer: Mit vernüftigen Nutzern gehe ich auch vernünftig um. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich mir von Ihnen vorschreiben lasse, was ich wem schreibe.
        Am besten gefällt mir übrigens folgende Passage: „Weil es ein Pole war, beschwerte er sich über die hohen Windabzüge und gab sofort 20.0.“

        • Schleimen Sie weiter bei den user offroad! Sie sind ein richtig schlimmer Fall! Hören Sie auf Märchen zu erzählen denn ich habe nirgends gelesen daß für die Polen die VST wichtiger sei als die Olympischen Spiele. Sie haben es sich wahrscheinlich selber ausgedacht wie viele andere Sachen. Der user sotch hatte Recht als er heute schrieb daß Sie user die nicht ihrer Meinung sind hleich runter stufen und sie als Diskussions Partner nicht mehr ernst nehmen und sie dann auch noch anfangen zu beleidigen. So ist das nicht kollege kegelbruder schämen Sie sich.

          • @Bremer: Zitieren Sie endlich, wann ich jemanden wie beleidigt habe oder unterlassen Sie Ihre Unterstellungen! Und erklären Sie mir bitte, für was ich mich schämen sollte.
            Es spricht übrigens für sich, wenn Sie hier den Nutzer „Sotch“ erwähnen, der diese komischen Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung hat. Führen Sie mit Ihm wieder Ihre Zwiegespräche, so wie früher, als er noch unter „h..sdi..er“ oder „Janne1“ geschrieben hat. Bei ihm sind Sie besser aufgehoben als bei mir. Vor allem müssen Sie sich mit ihm nicht so aufregen wie mit mir. Da brauchen Sie auch keine Wertangaben, Punkte oder Fakten zu belegen.
            Übrigens wundert es mich schon, dass Sie mir überhaupt noch antworten. Sie wollten mich doch ignorieren.

  9. Lt. Kommentator gestern hätte das Springen nicht nach dem 1. Durchgang abgebrochen und gewertet werden dürfen. Das sehen die olympischen Regeln anscheinend nicht vor. Man hätte das ganze Springen an einem anderen Tag neu ansetzen müssen und das wollte (und konnte?) man halt nicht riskieren.

    Zur Wind- und Anlaufdebatte: Horngacher und vor allem Malysz wären wesentlich glaubwürdiger, wenn sie sich z.B. auch in Innsbruck derart negativ über den zu langen Anlauf und die Bedingungen geäußert hätten. Aber da war anscheinend alles in Ordnung! Sogar die veranstaltenden Österreicher haben da Kritik angebracht!
    MM: Stoch hat die Tournee verdient gewonnen und Wellinger hat sich verdient die Goldmedaille abgeholt! Punkt! 😉

  10. Ich gönne Wellinger den Sieg. Er bringt letztens konstante Topleistung und ist sehr bescheiden.

    Es gab auch keinen zufälligen Springer, der unter 10 besten gesprungen ist. Trotzdem war es Fähler die 2. Probe trotz der völlig unpassenden Wetterbedingungen durchzuführen. Mann konnte die zweite Probe auf einen anderen Tag verlegen. Springer die Windglück hatten, haben gewonnen -Wellinger, Johansson, Hula (5. Platz). Die anderen hatten keine Chance. Es hat sowohl Stoch wie Freitag betroffen.

    Es hat keinen Sinn, wenn Wind die Medaillen vergibt. Es wäre besser, wenn man die Ergebnisse von 2 Schanzen zusammenzählt und dann nur einen Medaillensatz vergibt (so wie bei VST). Dann wäre der Wettereinfluss reduziert. Ich bin sicher, dass auch dann Wellinger die große Chance auf den Gewinn hätte, aber die anderen Athleten hätten auch Chance mit ihm fair zu kämpfen.

    • @Pole: Johansson hatte insgesamt schlechtere Bedingungen als Stoch, Johannsson +2.87, Stoch +3.04. Johansson hat die Bronzemedaille ganz sicher nicht durch „Windglück“ gewonnen, zumal die Haltungsnoten bei Stoch noch um fünf Punkte besser als bei Johansson waren. Auch Freitag hatte besseren Wind und bessere Haltungsnoten als Johansson. Wellinger und Johansson hatten beide im ersten Durchgang sehr schlechten Wind. Man sollte die Leistungen der Medaillengewinner hier nicht durch „Windglück“ relativieren, sie haben an diesem Tag einfach die besten Sprünge gezeigt. Stoch und Freitag haben nach eigener Aussage Fehler gemacht, der Wind war bei beiden nicht schuld.
      Wenn man die Wettbewerbe auf der Normal- und auf der Großschanze zusammenlegen würde, dann wären sowohl spezialisierte „Springer“ wie auch spezialisierte „Flieger“ benachteiligt. Ihren Vorschlag halte ich aber insofern für gut, wenn man noch zusätzliche Medaillen für einen „Gesamtsieg“ vergeben würde. Man könnte wie beim Gewichtheben Medaillen auf der Normal- und auf der Großschanze vergeben und Medaillen für die besten Drei der Gesamtwertung. Das wären dann die „komplettesten“ Athleten.

  11. Was Malysz vlt hier meint gesehen zu haben an den Fahnen kann vlt richtig sein, dass die Bedinnungen schlechter waren als die Punkte es anzeigen! Aber das liegt nicht an irgendwelche Manipulationen sondern an der Berechnung der Windpunkte! Und die sollte meiner Meinung nach nochmals überarbeitet werden. Denn es ist so: hat man oben schlechten Wind bringt einem unten der beste Aufwind nichts mehr, und trotzdem bekommt man viel Punktabzug. Ebenso ist Seitenwind sehr hinderlich bringt aber weder Zuschlag noch Abzug. Es wird ja nur Auf- und Rückenwind berechnet. Wie genau weiß ich jetzt nicht, aber man müsste viel mehr Windmesser in verschiedenen Höhen (aufgrund der verschiedenen Flugkurven) und an viel mehr verschiedenen Punkten aufstellen und auch die gesprungene Weite sowie Seitenwinde miteinberechnen und es einigermaßen gerecht zu halten.

    Aber ob das ganze überhaupt machbar ist, ist eine andere Frage! Jedenfalls finde ich es schade für manche Athleten keine Medallie geholt zu haben, Stoch und Freitag hatten beide wirklich schlechten Wind im zweiten Durchgang, aber denkt mal ein paar Jahre zurück wo es keine Windkompensation gab. Da war es noch unfairer, und ich glaube es gab damals trotzdem nicht so viele Diskussionen. Man hat den Leute trotzdem nicht gesagt dass sie unverdient gewonnen haben. Wellinger hätte bei durchgehendem Rückenwind niemals die Goldmedallie geholt, da sind andere deutlich besser, trotzdem sage ich er hat es verdient gewonnen weil er eben Topleistungen gezeigt hat. Dass es für ihn günstige Bedinnungen waren ist egal.

    Zur Vst: Wer behauptet Stoch wirde der Sieg geschenkt hat absolut gar keine Ahnung. Schaut mal wieviel Punkte vorsprung er auf den zweiten hatte. Klar wäre Freitag vermutlich ganz nah dran gewesen, aber er hat einen Fehler gemacht bei der Landung und ist der letzte der die Leistung von Stoch nicht anerkannt hätte. Ebenso hat Stoch hier auf der Kleinchance einen Fehler gemacht und somit selber die Medallie verpasst, was er auch so gesagt hat!

    • @Skisprung Fan: Es ist fast so, wie Sie schreiben. Wobei Malysz geäußert hat: „Ich glaube auch nicht an die von Stefan abgezogenen Punkte“. Das sollte er als Sportdirektor nicht tun. Er dürfte wissen, wie der Wind berechnet wird, diese Berechnung ist für alle Athleten gleich. Ich stimme Ihnen allerdings zu, die Windwerte sollten transparenter und für Laien (wie mich) besser verständlich gemacht werden.
      Wellinger hatte im ersten Durchgang den drittschlechtesten Wind aller Athleten, die am Ende unter die ersten Zehn kamen. Welche Springer sollten bei Rückenwind besser als Wellinger sein? Wellinger hatte während der bisherigen Saison mit den schlechtesten Wind aller Topspringer. Trotzdem belegt er in der Weltcupwertung den dritten Platz. Wellinger ist sicher kein „Aufwindspringer“ wie manche Slowenen oder Norweger. Meiner Meinung nach gehört er zusammen mit Stoch, Freitag und Kubacki zu den stärksten „Rückenwindspringern“.
      Die Vierschanzentournee hat Stoch völlig verdient gewonnen. Freitag hat damals einen Fehler gemacht, Stoch am vergangenen Samstag. Auch hier stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Hätte das polnische Team auch schon nach dem Springen in Innsbruck den zu langen Anlauf kritisiert, wäre die jetzige Kritik an der Wettkampfführung am vergangenen Samstag wesentlich glaubwürdiger.

  12. Kegelbruder An den Satz mit dem Arbeitgeber und irgendwelchen Komplexen erinnere ich mich aber auch.Sie reden hier davon,dass manche sich durch unbeherrschte Aussagen disqualifizieren,aber genau das haben sie doch vor Wochen schon getan..in sowas kann man getrost latenten Rassismus sehen.Spielen Sie sich nicht als Moralapostel auf,das steht Ihnen absolut nicht zu Gesicht.

  13. Wow, eine feine Diskussion. Leider zu emotional und wenig objektiv.
    – Wer Adam Malysz vorwirft, ein schlechter Verlierer zu sein, der schaut noch nicht lange Skispringen. Einer der besten Skispringer aller Zeiten, der stets im Sieg und in der Niederlage bescheiden war. Der Mann hat nunmal etwas mehr Ahnung als jeder von uns hier.
    – Andy Wellinger hat verdient Gold geholt, dass steht außer Frage.
    – Die Kritik an der Wettkampfführung ist total berechtigt. Natürlich ist bei dieser Sportart immer auch Glück dabei, aber man hat versucht mit aller Macht den Wettkampf durchzukriegen. Kubacki lasse ich mal außen vor, ihm wurde die Chance schlichtweg genommen. Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach eine Pause eingelegt hat oder im Extremfall den zweiten Durchgang verschiebt. Ist ja nicht so, als wenn die Schanze immer belegt wäre.
    Als Simon Ammann zum 4ten Mal runter musste, habe ich mich kurz fremd geschämt.

    – Zur Zweitdiskussion: Ich frage mich immer wieder, warum Menschen so stolz darauf sind, zufällig an einem Ort geboren worden zu sein. Ich hoffe Euch ist bewusst, dass es keine Leistung ist. Und dann auch noch zu verallgemeinern, die „Deutschen“, die „Polen“. Gerade in der heutigen multikulturellen Gesellschaft ist das doch einfach nur noch Dumm :-D.

    • @AdlerDEPL: Ich stimme Ihnen fast uneingeschränkt zu. Es soll auch keineswegs die Lebensleistung des Adam Malysz kritisiert werden. Aber können Sie mir erklären, warum er gemessene Werte anzweifelt?
      Simon Ammann hatte gestern dasselbe Pech wie heute Carina Vogt. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass auch noch andere Athleten unter den langen Pausen gelitten haben. Am Samstag waren das Geiger, Kobayashi und Johansson. Der Norweger hat trotzdem einen fulminanten Sprung gezeigt und die Bronzemedaille errungen.
      Meiner Meinung nach war der Wettbewerb in Innsbruck noch zweifelhafter als das Springen am vergangenen Samstag. Danach hat man aber aus dem polnischen Lager keine Kritik vernommen, obwohl man vorher zusammen mit der deutschen Teamleitung um eine defensive Wettkampfführung gebeten hatte. Warum kritisiert man ausgerechnet jetzt, noch dazu mit massiven Anschuldigungen?
      Alle sind sich einig, dass es sehr schwierige Umstände waren. Ich habe aber bisher außer aus dem polnischen Lager noch keine Kritik anderer Nationen gehört. Die Österreicher, für die der Wettkampf am Samstag wahrlich nicht gut gelaufen ist, sprechen nicht von einem unfairen Wettbewerb. Warum ist das so? Ich zitiere Michael Hayböck: „Unfair sei der Wettkampf nicht gewesen. Unter den zehn ist keiner, der da nicht hingehört. Es war in dem Fall mühsam, aber die Besten sind vorne.“

      • Kegelbruder an den Satz mit dem Arbeitgeber erinnere ich mich aber auch…disqualifiziert Sie so ein offensichtlich rassistischer Spruch ihrer Logik nach nicht auch als ernstzunehmenden Gesprächspartner?An die eigene Nase fassen,mein lieber

        • @Schnellinger: Auch an Sie die Frage: Was hat Ihr Kommentar jetzt mit meinem obigen Beitrag zu tun?
          Bitte zitieren Sie außerdem genau, was ich zu den „deutschen Arbeitgebern“ geschrieben habe. Ich habe eine Frage gestellt. Wenn Sie mir jetzt noch erklären, was an dieser Frage auch nur im Entferntesten „rassistisch“ gewesen sein soll, dann fasse ich mir gerne an die eigene Nase. Bei Polen und Deutschen handelt es sich zweifellos um Menschen ein und derselben „Rasse“, meinen Sie nicht?
          P.S. Ich habe hier noch nie etwas von Ihnen gelesen. Da Sie sich aber Ihrem Erinnerungsvermögen nach schon länger in diesem Forum aufhalten, scheint das heute Ihr erster Beitrag zu sein. Seinen ersten Beitrag um 4.40 Uhr zu schreiben, das finde ich überaus interessant.

          • Kegelbruder Sie haben Komplexe gegenüber deutschen Arbeitgebern unterstellt in dem Satz. Sie wissen selbst,dass das nicht in Ordnung war und verteidigen diese Aussage jetzt auch noch.Ich lese hier immer eifrig mit. Diese Rassefragen sind mir zu dumm sowas sollte irrelevant sein.

          • @Schnellinger: Ich habe eine Frage gestellt, die man ganz normal mit ja oder nein beantworten kann. Es war keine Aussage, sondern eine Frage. Bitte liefern Sie doch das Zitat, damit ein korrektes Bild entsteht! Vielleicht erklärt mir bitte endlich jemand, was daran nicht in Ordnung gewesen sein sollte. Beleidigt kann sich doch hier nur jemand fühlen, der meine Frage mit ja beantworten muss.
            Wenn Ihnen „Rassefragen“ zu dumm sind, dann wundert es mich schon sehr, warum Sie oben von einem „offensichtlich rassistischen Spruch“ schreiben. Mir sind „Rassefragen“ wirklich zu dumm. Den Vorwurf, ein „Rassist“ zu sein, musste ich mir hier oft genug anhören und noch ganz andere Beleidigungen und Beschimpfungen. Finden Sie das in Ordnung?
            Es ist schon bemerkenswert, dass hier eine Frage von mir ständig wiederholt wird, um mich der vermeintlichen Unfairness und Beleidigung zu bezichtigen. Andere Nutzer hier dürfen fröhlich Wörter wie „Abschaum“, „Lügner“ und „Heuchler“ benutzen, sie dürfen deutsche Frauen bewerten, sie dürfen pauschal den deutschen Nutzern vorwerfen, schlechte Verlierer zu sein. So etwas stört Sie augenscheinlich nicht. Aber wehe, es wird einmal eine für polnische Fans heikle Frage gestellt. Dann ist das natürlich absolut unzulässig. Eine seltsame Auffassung von Recht und Gerechtigkeit haben Sie.

      • Ja, dass kann ich, denn es ist auch oben im Artikel beschrieben: „…Das hat sich nicht mit den Meldungen der Trainer über den Funk gedeckt“.
        Jetzt können wir hier natürlich viel spekulieren und jemandem sofort vorwerfen, er sei ein schlechter Verlierer (Bei Stefan Hula bei einem 5. Platz bei Olympia von Verlierer zu reden ist schon hart). Fakt ist aber, dass er verwundert war über einen anscheinenden Widerspruch.

        Ja Carina Voigt hat genauso darunter gelitten und auch die drei erwähnten Springer (wobei ich es noch für einen Unterschied halte, 4 Mal den Bakken verlassen zu müssen, oder einfach zu stehen), aber macht das die Sache besser? Simon Ammann ist das Extrembeispiel. Dass es gleich mehrere Springer trifft, verdeutlicht die Problematik einfach.

        Alle waren sich einig, dass es ein schwieriger Wettkampf war aber nur das polnische Lager übt Kritik. Und dass ist dann unfaires Verhalten? Wenn man die Interviews mal komplett verfolgt und nicht nur Bruchstücke als Zitat vorliegen hat erkennt man schnell, dass im polnischen Lager niemand jemandem auf den Medaillenrängen die Leistung abgesprochen hat. Anscheinend spricht ja Hayböck auch von einem „mühsamen“ Wettkampf.
        Johansson ist übrigens auch ein sehr gutes Beispiel. Steht zu dem Zeitpunkt ein Topspringer da, Deutscher, Pole oder sonst wer, bricht der sich bei der Landung beide Beine und ist raus. Das ist Irrsinn.

        Und bitte vergleichen wir jetzt nicht ein normales Weltcupspringen mit den Olympischen Spielen. Der Vergleich sollte von Grund auf hinfällig sein.

        • @AdlerDEPL: Malysz hat im Interview gesagt: „Ich glaube immer noch nicht, was passiert ist. Ich glaube es einfach nicht. Ich glaube auch nicht an die von Stefan abgezogenen Punkte.“ Meine Quelle: „sport.pl vom 10.02.18 um 18.06 Uhr“. Das bedeutet doch eindeutig, dass Malysz die gemessenen Werte nicht nur anzweifelt, sondern für falsch hält. Die Meldungen der Trainer über Funk sind subjektiv. Natürlich kann und darf man dann enttäuscht sein, wenn diese Meldungen mit der Realität nicht übereinstimmen. Man kann auch verwundert sein. Aber als Sportdirektor öffentlich nicht „an Punkte zu glauben“, das halte ich schon für unfair. Malysz unterstellt damit der Jury und der Wettkampfleitung, entweder bei der Werteberechnung für diese Schanzenanlage falsch gearbeitet zu haben oder (was noch schlimmer wäre), bei Hula falsche Windwerte verwendet zu haben.
          Natürlich wäre eine Wettkampfunterbrechung vor Ammann oder Vogt vielleicht eine bessere Lösung gewesen. Allerdings haben seltsamer Weise die betroffenen Athletinnen und Athleten trotz der langen Pause durchaus gute Leistungen gezeigt. Johansson hat seine Platzierung gegenüber dem ersten Durchgang extrem verbessert, Kobayashi hat sich verbessert, Ammann hat seinen Platz gehalten, lediglich Geiger hat zwei Plätze verloren. Auch Carina Vogt hat ihre Platzierung gegenüber dem ersten Durchgang verbessert. Die lange Wartezeit war also sicher sehr unangenehm. Unfair, gefährlich oder leistungsmindernd war sie nicht. Hätte man auch vor Kubackis Sprung im ersten Durchgang gewartet, wäre das wohl auch sehr viel besser gewesen.
          Kritik zu üben bedeutet natürlich nicht automatisch unfaires Verhalten. Es kommt aber entscheidend auf den Inhalt der Kritik an. Bei Kubacki ist die Kritik an der Jury durchaus berechtigt. Aber die polnische Teamführung regt sich ja vielmehr über den Punktabzug bei Hula und den angeblich zu langen Anlauf auf. Genau dieser zu lange Anlauf hat in Innsbruck mit zum Sturz Freitags geführt (Freitag hat aber auch einen Fehler beim Aufsprung gemacht) und bei Stoch beinahe zu einem Sturz geführt. Obwohl Horngacher selbst noch verkürzt hatte. Da hörte man anschließend nichts von der polnischen Teamführung, obwohl man vorher zusammen mit den Deutschen um eine defensive Wettkampfführung gebeten hatte. Nun aber, nachdem die polnischen Springer keine Medaillen geholt haben (man sollte auch meiner Meinung nach einen Sportler, der einen vierten oder fünften Platz bei Olympischen Spielen erreicht hat, nicht als „Verlierer“ bezeichnen), kommt die polnische Kritik in einer ziemlichen Schärfe. Man sollte daran erinnern, dass die weitesten Sprünge von Johansson und Wellinger mit Telemark beendet wurden, Probleme bei der Landung waren bei keinem Springer zu sehen.
          Was Sie über Johansson schreiben, das verstehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Johansson belegt in der aktuellen Weltcupwertung Platz 6. Wer zählt bei Ihnen zu den Topspringern? Johansson hatte bei seinem Sprung im zweiten Durchgang +2.24 Aufwind. Wellinger hatte bei seinem Sprung im zweiten Durchgang +2.22 Aufwind. Tande hatte bei seinem Sprung im zweiten Durchgang sogar +2.43 Aufwind. Gott sei Dank hat sich kein Springer „beide Beine“ gebrochen. Oder zählen Sie Tande und Wellinger nicht zu den Topspringern? Gefährlich war der Wettkampf ganz sicher nicht, „mühsam“ war er sicherlich.
          Laut Meinung einiger polnischer Fans zählt die Vierschanzentournee für einen Springer mehr, als ein Wettbewerb bei den Olympischen Spielen. Also kann man den Wettkampf in Innsbruck durchaus mit dem Springen vom vergangenen Samstag vergleichen. Abgesehen davon sollte jeder Wettkampf möglichst fair und vor allem sicher sein. Den deutschen Anhängern wurde hier grundsätzlich vorgeworfen, zu „heulen“, zu „weinen“ und „schlechte Verlierer“ zu sein, wenn berechtigte Kritik an der Jury geäußert wurde. Wenn jetzt die Polen, die sich bisher komplett ruhig verhalten haben, heftige Kritik ausgerechnet dann äußern, wenn ihre eigenen Springer nach einem famosen ersten Durchgang keine Medaillen erreicht haben, dann müssen Sie sich nun genauso gefallen lassen, als „schlechte Verlierer“ bezeichnet zu werden. Das ist ein ganz normaler Vorgang.

          • Wer sollte denn dann Kritik üben dürfen, wenn nicht ein erfahrener Skispringer? Warum man dann sofort ein schlechter Verlierer sein soll, ist mir weiterhin schleierhaft.

            Ich muss ehrlich gestehen, überzeugt bin ich von den Punkten auch nicht. Sicherlich gleichen sie gewisse Unregelmäßigkeiten etwas aus (im Gegensatz zu früher ohne), aber Wind auf einer Schanze auf eine Punktzahl zu reduzieren als Momentaufnahme wird der Sache leider auch nicht gerecht. Der Wind hat nunmal in den verschiedenen Bereichen der Schanze unterschiedliche Auswirkungen. Aber das ist eine andere Grundsatzdiskussion.

            Allerdings glaube ich eben nicht, dass man davon sprechen kann, z.B. Johansson hätte die selben Bedingungen gehabt wie andere. Der Wind passte in den verschiedenen Abschnitten der Schanze zusammen. Ich bin aber überzeugt, dass Springer wie Freitag, Stoch oder Wellinger in diesem Moment in eine gefährliche Zone hätten springen können (nicht müssen). Und Springer diese Gefahr auszusetzen. Die Heulerei ist halt meistens groß, wenn dann wirklich was passiert.

            Im übrigen waren auch andere Springer und beteiligte nicht begeistert.
            „Yes, if I would not be angry up there today, never getting the green light, I would freeze onto the gate ⛄❄⛄ I thought my legs would not move at all at the take off..“ (Simon Ammann).

            Er nimmt es natürlich, wie es ein Simon Ammann meistens nimmt. Aber seine Leistung hat überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun, dass man einen Springer in dem Moment einer Gefahr aussetzt. Kleine Fehler beim Absprung etc. können in dem Sport üble Auswirkungen haben.

            Zum Abschluss sehe ich es übrigens nicht als normalen Vorgang an, sich gegenseitig die Sandförmchen an den Kopf zu werfen. Weil hier ein paar Vögel Dinge von sich geben, sollte man nicht unbedingt direkt verallgemeinern. Vor allen Dingen nicht auf Nationalitäten beziehen. Ich bin selbst Deutscher, fiebere beim Skispringen aber mit Kamil Stoch und Kasai mit. Fand den Wettkampf allgemein in der Durchführung sehr bescheiden und kann die Kritik verstehen. Sind dann nicht auch wieder die „Deutschen“ schlechte Verlierer?

          • @Adler DEPL: Man darf Kritik üben, ich habe auch geschrieben: „Kritik zu üben bedeutet natürlich nicht automatisch unfaires Verhalten.“ Wichtig ist aber der Inhalt der Kritik, das haben Sie scheinbar überlesen. Wenn Malysz ausgerechnet jetzt eine Punktesystem bei der Windmessung kritisiert, das scheinbar für ihn seit geraumer Zeit nicht zu beanstanden war, dann mutet das doch äußerst seltsam an. Sie sind nicht überzeugt von den Punkten, das ist auch ihr gutes Recht. Wenn Malysz das genauso geht, dann wäre bereits genügend Zeit gewesen, diesen Missstand zu benennen.
            Johansson hatte im zweiten Durchgang schlechteren Wind als Tande und Kobayashi und fast denselben Wind wie Wellinger. Wenn Sie trotz dieser Werte meinen, Johansson hätte besseren Wind gehabt, dann ist das eine Behauptung, die Sie durch nichts belegen können.
            Fakt ist, dass nicht ein einziger Springer im hohen Weitenbereich Probleme mit der Landung hatte. In Innsbruck ist tatsächlich etwas passiert, da war die „Heulerei“ dann groß, nur nicht auf polnischer Seite. Jetzt ist nichts passiert, die polnische Teamleitung „heult“ aber trotzdem.
            Wenn man bei jedem Springen spekuliert, so wie Sie es tun, dann müsste man von Anfang an wesentlich geringere Anlaufgeschwindigkeiten wählen. Wobei dann erstens die schwächeren Springer ziemlich abstürzen würden und zweitens auch die Topspringer gewaltige Probleme bekämen, wenn der Wind auch nur etwas drehen würde.
            Sie haben mir übrigens leider meine Frage nicht beantwortet, wen Sie Ihrer Meinung nach zu den Topspringern zählen.
            Dass Ammann vom Springen am Samstag nicht begeistert war, das versteht sich von selbst. Hat er von Unfairness gesprochen? Hätte man seiner Meinung nach den Wettkampf abbrechen müssen?
            Beim Skisprungsport wird man niemals gänzlich alle Gefahrenquellen ausschließen können. Fehler, auch wenn sie klein sind, können immer zu Stürzen führen. Die Frage ist nur, ob das Risiko in einem Wettkampf kalkulierbar ist oder nicht. Und gefährlich war es am Samstag nicht.
            Sicher muss man sich keine „Sandförmchen“ an den Kopf werfen. Man muss aber auch nicht Falschinformationen und dauernde Vorwürfe einer Seite unwidersprochen hinnehmen. Wenn Sie jetzt fragen, ob nicht die „Deutschen schlechte Verlierer wären“, nur weil sie auf ständige polnische Vorwürfe und teilweise unangebrachte Kritik der polnischen Teamleitung reagieren, dann ist das schon eine ganz eigene Sichtweise.

      • Wann übt man denn meistens Kritik? Wenn ein Missstand aufgedeckt wird und nunmal meistens, wenn man selbst betroffen ist. Ich lese auch jetzt nicht heraus, dass Malysz den Wettkampf unfair fand. Einzig bei Stefan Hula kann ich diese Interpretation gelten lassen. Dass er und Horngacher die Wettkampfführung kritisieren, ist doch absolut nicht verwerflich. Niemand forderte einen Abbruch oder sonstiges, aber zumindest hätte sich die Jury in einer Pause mal neu sortieren können.

        Simon Ammann fand den Wettbewerb nicht unfair – ok, Simon Ammann war ja anscheinend auch nicht wegen der Leistung angefressen – auch ok. Was übt er dann für eine Kritik? Wenn ein Springer, natürlich etwas übertrieben, von erfrorenen Beinen beim Absprung spricht, dann stellt dass keine Gefahr für den Springer dar? Wow, in Ordnung.

        Um die Frage explizit zu beantworten. Zur absoluten Elite zähle ich aktuell nur Freitag, Wellinger und Stoch. Der Rest fällt in Sachen Kontinuität ab, was nicht bedeutet, dass nicht noch 10 andere in der Lage wären zu gewinnen oder in weite Regionen zu Springen.

        Der Abschluss geht leider nicht auf meine letzten Worte ein. Und hier liegt auch meine größte Kritik. Diese ständige nationalistische Verallgemeinerung. Ein paar polnische Fans üben hier Kritik –> Polen sind schlechte Verlierer. Teile der polnischen Mannschaft üben Kritik –> Das polnische Team heult rum (Kamil Stoch z.B. auch?!) …
        Nun übe ich als Deutscher (und vll auch der ein oder andere weitere) allerdings auch diese Kritik, dass zerstört dieses Bild natürlich etwas.
        Und bitte keine Diskussion, wer hier im Forum angefangen hat mit „schlechte Verlierer“, Deutsche, Polen, total egal. Es handelt sich hierbei immer nur um einzelne Leute, die nicht für ALLE sprechen.

        Ich fand die Kritik in Innsbruck übrigens auch total berechtigt, aber hey, was erzähle ich da. Nur weil der Freitag nicht landen konnte, war es doch nicht gefährlich. Schließlich sind doch sonst alle normal gelandet.

  14. Kegelbruder ja sie sind unfair geben Sie zu ansonsten verstehe ich nicht wie Sie draufkommen daß ich die userin bibi zu erst beleidigt haben soll. Lesen Sie nochmal alles durch und achten Sie auf die Zeiten. Sie haben sich nichts vorzuwerfen Sie armer?
    Schon vergessen wie Sie den Satz mit den deutschen Arbeitgeber formuliert haben? Heute haben Sie selber geschrieben daß sie den nicht nochmal geschrieben hätten denn das war meiner Meinung nach unter der Gürtellinie und dann wundern Sie sich nicht daß jemand ihnen gegenüber unfreundlich ist.Wieso Hula benachteiligt wurde wollen Sie wissen? Das hat heute schon mal ein user geschrieben ich habe keine Lust das gleiche nochmal zu schreiben. Lesen Sie es sich durch. Ich weine nicht denn ich habe heute schon mal geschrieben daß ich damit kein Problem habe die Medaillen zu teilen. Sie haben aber nach dem Sieg Stochs bei der VST immer wieder geweint daß die Jury beschissen hat und nicht korrekt war. Wissen Sie ich beleidige auch nicht es sei denn man beleidigt mich zu erst dann mache ich das auch oder versucht mein Geburtsland in den Dreck zu ziehen wie ihr deutscher Kollege Jogi51 der die Polen als Wettmafia bezeichnet. Da schweigen Sie was? Warum? Weil das ihr Landsmann ist? Sie sind fair ja? Sie können sich bestimmt erinnern als ein polnischer user und mein Landsmann die deutschen beschimpft hat und ich ihn in die Schranken gewiesen habe und ihn als Idiot bezeichnet habe. Sie haben jetzt die Chance sich zu revanchieren aber davon gehe ich nicht aus. So viel davon wer von uns fair ist kollege kegelbruder.

    • @Bremer: Auch wenn unsere Animositäten für die meisten sportlich interessierten Nutzerinnen und Nutzer hier absolut uninteressant sein dürften, bekommen Sie natürlich wie immer eine Antwort von mir.
      Sie beleidigen und verhöhnen hier andauernd andere Diskutanten, nicht erst seit heute, sondern schon seit Wochen. Ich selbst habe Sie nie beleidigt, ich sollte aber vielleicht einmal aufzählen, mit welchen Ausdrücken Sie mich hier schon betitelt haben.
      Die Nutzerin „bibi“ hat sich lediglich auf Ihr sprachliches Niveau begeben, nachdem Sie wieder einmal einen absolut nicht existenten „Rassismus“ in den Raum gestellt hatten. Dasselbe hat der Nutzer „Jogi51“ getan.
      Da Sie gemessene Werte nicht akzeptieren, „ewige Tabellen“ nicht anerkennen und auf konkrete Fragen niemals antworten, verstehen Sie zumindest scheinbar die Sprache dieser beiden Nutzer, auch wenn ich persönlich eine andere Ausdrucksweise vorziehe.
      Ich würde heute nicht mehr die Frage (es war keine Feststellung) nach den „deutschen Arbeitgebern“ stellen, das ist richtig. Sie sollten aber auch schreiben, warum ich sie nicht mehr stellen würde. Ich habe damals keinen Menschen und schon gar kein Volk beleidigt. Aber trotzdem überdenke ich meine Äußerungen und lerne daraus, ganz im Gegensatz zu Ihnen. Wenn jemand andere Nutzer als „Abschaum“ tituliert und das „Verhältnis deutscher Frauen zu Arabern“ thematisiert, wie Sie es hier in diesem Forum schon getan haben, dann sollte er in sich gehen, nicht etwa anderen Diskutanten Unfairness vorwerfen.
      Meine Fragen zu den „Windwerten“ Hulas haben Sie immer noch nicht beatwortet, weder mir noch irgend einem anderen Nutzer. Sie werden das ganz sicher auch nicht tun.
      Wenn Sie schreiben, ich hätte nach dem Sieg Stochs bei der Vierschanzentournee „geweint“ und ich hätte der Jury „Beschiss“ vorgeworfen, dann schreiben Sie wieder einmal die offensichtliche Unwahrheit. Ich habe Stoch mehrmals zu seinen verdienten Siegen gratuliert, die Zitate kann ich Ihnen liefern, wenn Sie möchten. Ich habe die Entscheidungen der Jury mehrmals scharf kritisiert, ihr aber niemals „Beschiss“ oder „Betrug“ vorgeworfen. Wenn das so wäre, dann bitte belegen Sie das anhand von Zitaten, vielen Dank!
      „Landsmänner“ sind für mich nicht wichtig, ich habe z.B. mehrmals den User „Vogel“ kritisiert. Ein Volk oder ein Land „in den Dreck“ zu ziehen, das steht außerhalb jeder Diskussion. Deshalb verurteile ich auch einige Beiträge des Nutzers „Jogi51“. Allerdings sollten Sie darüber erst gar nicht sprechen, ich verweise wieder auf das Thema „deutsche Frauen“, das Sie hier eröffnet haben. Wie oft hier außerdem Deutsche pauschal schon als schlechte Verlierer bezeichnet wurden, nur weil sie offensichtliche Missstände angeprangert haben, das können Sie selbst nachlesen.
      Bitte schreiben Sie doch noch für die Nutzer, die nicht alle Ihre Kommentare gelesen haben, für welchen Beitrag Sie einen polnischen User in die Schranken gewiesen haben. Und schreiben Sie dann bitte auch, mit welcher Grußformel Sie Ihre damalige Rüge beendet haben. Dann können sich alle Nutzerinnen und Nutzer ein Bild machen, was hier so alles schon veröffentlicht wurde. Und dann können sie auch einen solchen Beitrag mit meiner Frage zu den „deutschen Arbeitgebern“ vergleichen.
      Lieber „Bremer“, Sie haben sich durch Ihre unbeherrschten Aussagen in der Vergangenheit als ernstzunehmender Diskutant selbst disqualifiziert und sich somit selbst in eine Ecke gestellt. Es dürfte schwer werden, aus dieser Ecke auch wieder herauszukommen. Sie schreiben, ich zitiere: „Wenn die Bedingungen fair gewesen wären dann hätte keiner gemeckert und ein Pole hätte gewonnen. Das sind Fakten!“ Fakten sollte man schon belegen können. Sie können also belegen, dass unter anderen Umständen am Samstag ein Pole gewonnen hätte. Ich freue mich auf Ihre Begründung, bitte schreiben Sie diese, damit wir hier von Ihrem Wissen profitieren können, vielen Dank! Wenn so Ihre Fakten aussehen, dann haben Sie halt leider von einer sachlichen Diskussion auf der Basis von Zahlen und Werten, von Argument und Gegenargument absolut keine Ahnung. Die Realität ist nicht immer angenehm. Wenn man aber Unwahrheiten trotz eindeutig gegensätzlicher Sachlage fortwährend und unerschütterlich als Wahrheiten „verkaufen“ will, dann wird das auf die Dauer für Sie noch viel unangenehmer, als sich der Realität zu stellen.

      • Kegelbruder ich habe selten so viel Müll und Unwahrheit gelesen wie in diesem Beitrag. Sie scheuen vor nichts zurück die Leute schlecht da zu stellen! Sie haben niemandem beleidigt??? Sie Lügner! Es haben mehrere user gelesen daß sie den Satz mit den deutschen Arbeitgeber geschrieben haben und das alleine reicht schon um ihnen rassistische Ansichten vorzuwerfen Sie Heuchler! Was ist daran so schlimm am Ende eines Textes die Worte Gott,Ehre,Heimat zu schreiben??? Damit beleidige ich niemandem und werde auch nicht rassistisch im Gegensatz zu ihnen!
        Denn mit den Worten gebe ich zum Ausdruck daß Gott,Ehre und Heimat für mich sehr wichtig sind. Was soll daran falsch sein? Ihnen sind wohl die ersten beiden Wörter fremd aber auf Ihre Heimat sind sie doch stolz oder nicht. So bin ich stolz auf meine polnischen Wurzeln auch wenn ich das Land Deutschland gerne habe und das meine zweite Heimat ist. Dennoch bin ich in Polen geboren und darauf bin ich stolz,das können Sie mir nicht übel nehmen oder?
        Auf jeden Fall werde ich die zukünftigen Diskussionen mit ihnen unterlassen da es keinen Sinn macht mit jemandem zu diskutieren der nur beleidigen will aber von Fairness keine Ahnung hat. Kegelbruder warum haben Sie das Forum damals nicht verlassen wie Sie angekündigt haben?
        Vielen wäre damit geholfen aber vorm PC ist es leichter die Menschen zu beleidigen als auf der Straße ihnen gegenüber zu stehen und dann den Mund so aufzumachen. Ziehen Sie ihre Show weiter ab ich werde versuchen Sie zu ignorieren.

        • „Bremer“ , Sie sollten das Forum verlassen, dann wäre allen geholfen. Sie wollen doch nicht behaupten, dass es in Polen keine Wettmafia gibt??? Da habe ich ganz andere Beweise, glauben Sie mir!!!!
          Wer gewinnt, ist doch völlig unwichtig, es sollte doch nur einigermaßen fair zugehen. Die Sportler sind am allerwenigsten Schuld. Fehlentscheidungen der Jury sollte man ansprechen können, sollte sie gründlich analysieren.
          Sollten Verfehlungen, wie die durch Sportsfreund Borek Sedlak verursacht, öfter vorkommen, dann sollte man sich wehren dürfen. Ein bisschen Gerechtigkeit wollen wir doch hoffentlich alle hier.
          Sie lieben Deutschland? Dann sollten Ihnen auch die deutschen Sportler am Herzen liegen. Überdenken Sie bitte mal Ihren Interessenstandpunkt.
          Nach Ihrer Hetze gegen die deutschen Sportler sollten Sie doch lieber Deutschland verlassen, hie haben Sie sonst leider nichts zu suchen.
          Beherzigen Sie bitte meinen Rat.
          Übrigens, ich meide Polen, aber das ist ganz allein meine rein persönliche Sache.

        • @Bremer: Sie reagieren wie erwartet. Sie bieten weder Textstellen noch sonstige Belege für Ihre abenteuerlichen Anschuldigungen. Sie beschimpfen, unterstellen und beleidigen, beantworten aber dabei keine einzige konkrete Frage. Zitieren Sie doch Passagen von mir, in denen ich eine andere Nutzerin oder einen anderen Nutzer beleidigt habe. Sie können das natürlich nicht, weil es solche Textstellen nicht gibt.
          Zu den „deutschen Arbeitgebern“ habe ich eine Frage gestellt, nicht mehr und nicht weniger. Was ist daran beleidigend? Bei Polen und Deutschen handelt es sich zweifellos um Menschen ein und derselben „Rasse“, wollen Sie diese Tatsache bestreiten? Es ist übrigens bezeichnend, dass Ihnen überhaupt keine anderen Fakten einfallen als die „uralten Arbeitgeber“, um mir Beleidigungen nachzuweisen. Sie werfen Leuten hier (nicht nur mir) „Rassismus“ vor, ohne einen einzigen Beleg dafür zu liefern.
          Schlimm an Ihrer Grußformel ist aus meiner Sicht gar nichts. Es ist allerdings bemerkenswert, wenn Sie Ihre „Rüge“ an einen Nutzer, der soeben das deutsche Skispringen mit dem „Dritten Reich“ verglichen hat, mit einer solchen Grußformel beschließen.
          Nachdem mein Pseudonym hier mehrmals missbraucht wurde, überlegte ich tatsächlich ernsthaft, nicht mehr zu schreiben. Allerdings wäre es nicht richtig, solchen Nutzern wie Ihnen das Feld zu überlassen. Deshalb habe ich mich entschlossen, hier etwas „Aufklärungsarbeit“ zu leisten. Das ist dringend notwendig.
          Meine Meinung vertrete ich auf der Straße und am Arbeitsplatz genau so, wie ich Sie hier vertrete. Wenn Sie mich in Zukunft ignorieren, dann bin ich darüber ganz bestimmt nicht traurig. Mich können Sie ignorieren, nicht aber die Realität und die Wahrheit. Empfehlen würde ich Ihnen außerdem, auch alle diejenigen Nutzerinnen und Nutzer zu ignorieren, die Sie hier schon beleidigt und beschimpft haben. Dann bleiben für Sie aber nicht mehr allzu viele Diskutanten übrig.

          • Es sind nicht mehr die ich beleidigt habe als Sie und ihr Beitrag ist wieder mal lächerlich. Sie verdrehen alles und spielen das Unschuldslamm aber viele haben Sie durchschaut.

        • @Bremer: Sie haben erst gestern die Nutzerin „bibi“ beleidigt, den Nutzer „Jogi51“ bereits mehrmals. Wenn Sie noch erklären könnten, warum mein Beitrag lächerlich ist, dann wäre das sehr nett. Ihnen wird aber keine Erklärung einfallen. Könnten Sie mir bitte noch verraten, was ich „verdrehe“ und wer mich „durchschaut“ hat! Ich werde diese Teilnehmer dann direkt fragen. Vielen Dank!

          • Die user haben mich auch beleidigt.
            Sie haben andere User mehrmals beleidigt. So jetzt habe ich keine Lust mich wieder auf ihr Niveau herabzusetzen. Ich werde Sie ab jetzt nicht mehr anschreiben. Machen Sie einfach weiter,mir egal!

          • @Bremer: Ich fordere Sie auf, Ihre Unterstellungen und Unwahrheiten entweder zu belegen oder zurückzunehmen. Ich habe und werde andere Nutzer nicht beleidigen.
            Ihre „Niveauvorstellungen“ decken sich ganz sicher nicht mit meinen Vorstellungen. Wenn Sie sich Ihrer Meinung nach auf einem höheren Niveau bewegen, dann lasse ich Sie gern in Ihrem Glauben. Wenn Sie mich anschreiben, dann bekommen Sie Antworten. Wenn Sie mich nicht anschreiben, dann ist mir das auch recht. Auf jeden Fall werde ich hier immer wieder reagieren, wenn Sie andere Nutzerinnen und Nutzer beschimpfen oder offensichtliche Unwahrheiten einstellen sollten.

  15. Sorry aber dieser Wettkampf wahr ein Skandal was die Jury sich da geleistet hatt unglaublich!!! Und das bei Olympia, allein was sie mit Amman veranstaltet haben, ich schaue Skispringen seit jeher, aber dieser Wettkampf war die Krönung, allein die Windkompesationen von Hula und Stoch sind mir ein Rätsel. Schade das dass so ausgegangen ist das man den beiden Jegliche Chancen genommen hatt..

    • @Polska: Wenn man überhaupt einem Springer eine Chance genommen hat, dann David Kubacki. Warum hat man Stoch und vor allem Hula „jegliche Chancen genommen“? Können Sie das bitte erklären! Als Hula mit +1.80 Aufwind im ersten Durchgang aus Luke 13 abgelassen wurde, da hat man ihm höchstens eine große Chance gegeben.
      Es erstaunt mich außerdem, dass sich das polnische Team scheinbar so grandios um Simon Ammanns Wohlergehen sorgt. Johansson, Geiger und Kobyashi, die frierend neben Ammann standen, sind wohl keine passenden Beispiele. Für Johansson hat sich das Warten gelohnt.
      Was sollte das deutsche Team eigentlich zum heutigen Wettbewerb der Frauen sagen? Carina Vogt musste mindestens so lange warten wie Simon Ammann am Samstag. Zur „Belohnung“ hatte sie dann auch noch ganz schlechte Windverhältnisse. Sorgt sich das polnische Team dann auch um Carina Vogt? Oder passt nicht vielmehr Ammann als möglicher Grund für einen Abbruch des Herrenwettbewerbs vorzüglich ins Bild des polnischen Trainerstabs (nicht der polnischen Athleten und der vielen polnischen Fans, die den Wettbewerb vom Samstag fair und sportlich beurteilen)?

      • Kegelbruder haben Sie mein Beitrag oben gelesen oder noch nicht und wollen Sie nicht antworten? Noch was Sie haben eine komische Taktik hier,jeder der mit ihnen sich nicht versteht oder nicht ihrer Meinung ist den versuchen Sie vor den anderen Usern als einen aggressiven user bloß zu stellen. So wie jetzt den user sotch und vor paar Wochen die Kollegen hans wurst oder janne1 glaube ich hiess er. Die haben die Seite wohl mittlerweile verlassen weil die kein Bock hatten mit ihnen zu diskutieren und sich zu ärgern. Ich glaube ich mach das auch vielleicht(Sie wollten es auch mal) denn jeder der anderer Meinung als Sie ist der ist ihrer Meinung dann hier zu beleidigen und auf so’n Kindergarten habe ich irgendwann kein Bock mehr. Also nicht wundern wenn Sie irgendwann hier alleine schreiben.

        • Sie wissen sehr wohl, dass es sich um ein und denselben Nutzer handelt, der unter den verschiedensten Pseudonymen schreibt und geschrieben hat. Besonders Sie führten und führen nämlich seltsamer Weise gerne Zwiegespräche mit diesem „Phantom“.
          Ebenso wissen Sie, dass mein Pseudonym mehrmals „missbraucht“ wurde. Allerdings geschah das so stümperhaft und plump, dass dieser Missbrauch für jeden Nutzer offensichtlich war.
          Beleidigungen haben Sie und der genannte Nutzer hier eingeführt. Also sollten Sie sich nicht wundern, wenn Ihnen auf derselben Ebene geantwortet wird.
          Eine argumentative Diskussion ist mit Ihnen nicht möglich, da Sie computergemessene Werte anzweifeln und Fakten einfach negieren. Oder warum haben Sie immer noch nicht auf meine klaren Fragen geantwortet?
          Auf Ihren obigen Beitrag werde ich noch antworten, meine Antwort wird Ihnen aber sicher nicht gefallen.
          Ich habe übrigens überhaupt keine Angst, „hier allein“ zu schreiben. Ich stelle im Gegenteil fest, dass sich immer mehr „vernünftige“ Nutzer beteiligen, seitdem das „Unwesen“ des Nutzers … offen dargestellt wurde.

          • Ich weiss nicht ob es sich um den selben nutzer handelt das ist ihre Meinung. Sie wissen anscheinend alles.
            Ich habe ihnen geschrieben das ein user heute schon mal geschrieben hat wie ich zu der Behauptung komme wegen Hula aso habe ich ihre Frage beantwortet! Die userin bibi hat mich zu erst beleidigt also verdrehen Sie mal wieder nicht die Fakten

        • @Bremer: Was hat Ihr Beitrag eigentlich mit dem zu tun, was ich dem Nutzer „Polska“ geantwortet habe? Wollen Sie wieder einmal von einem unangenehmen Thema ablenken?

          • Nein will ich nicht. Ich habe extra da geschrieben damit Sie es sehen können. Wissen Sie ich habe keine Lust mehr denn Sie wollen keine fachliche Diskussion führen. Sie werden ja wieder so wie vor paar Wochen wenn die Argumente ausgehen. Werfen Sie gleich wieder den Satz mit den deutschen Arbeitgeber rein oder haben Sie mittlerweile was neues auf Lager

  16. Lol hier polen als schlechte verlierer bezeichnen obwohl das bekanntermaßen eine deutsche eigenschaft ist :p hannawald war nur während der vst 2002 der beste springer..gesamtweltcup und wm’s hat alles malysz gewonnen. Er war damals der beste Springer,im ganzen 00er jahrzeht war er insgesamt auch der beste.nummer 3 in der ewigen bestenlistw hinter nykänen und schlierenzauer. Das mit den schneebällen damals war nicht ok aber hannawald hat auch sehr provoziert

        • Ich möchte Sie übrigens freundlichst vor dem Nutzer warnen, der hier jetzt als „Sotch“ schreibt. Es handelt sich um einen „Troll“, der hier bereits unter den Pseudonymen „Janne1“, „ha..die…“, „Ha..Wu…“ und weiteren Decknamen sein Unwesen verbreitet hat. Ich habe dazu schon mehrere Kommentare geschrieben. Sachliche Argumente interessieren diesen Nutzer überhaupt nicht.

          • Kegelbruder Was sie schreiben ist erst mal Schwachsinn;aber klar ,sie „weisen“user so lange auf Dinge hin,bis nur noch in einer Form kommentiert werden darf,die ihnen passt. Sind sie damals in der DDR auch so vorgegangen? Sie sind eine erbärmliche Witzfigur,die andere versucht mit welchen Mitteln auch immer auf seine Seite zu ziehen

          • @Sotch: Sie erwähnen schon wieder den Osten, die DDR. Das passt vorzüglich zu Ihren Bemerkungen des „dummen Ossi“, die Sie hier schon so oft eingestellt haben. Sie haben sicher nicht vergessen, dass ich weder in den neuen Bundesländern geboren bin noch dort lebe. Auch der Ausdruck „erbärmliche Witzfigur“ wurde von Ihnen bereits überstrapaziert, Sie sollten sich neue Beleidigungen einfallen lassen.
            Wenn jemand hier sachlich mit korrekten Werten und Fakten argumentiert, dann wird er von mir auch nicht kritisiert. Wenn aber jemand falsche Behauptungen aufstellt und permanent „friedliche“ Nutzerinnen und Nutzer „anpöbelt“, dann reagiere ich darauf.
            P.S. Für Sie als großen Verehrer des Kamil Stoch ist es natürlich Ehrensache, den Namen des Idols auch einmal als Pseudonym zu verwenden, auch wenn zufällig zwei Buchstaben vertauscht sind. Es wundert mich, dass Sie nicht schon früher auf eine solche Idee gekommen sind.

          • @Sotch: Eine Frage hätte ich abschließend: Gestern haben Sie in Ihren Beiträge noch alles kleingeschrieben, die Groß- und Kleinschreibung also nicht beachtet, wie Sie es auch unter Ihren anderen Pseudonymen praktiziert haben. Heute strengen Sie sich plötzlich an und achten auf die Groß- und Kleinschreibung. Wie kommt dieser Sinneswandel zustande?
            Ich empfehle Ihnen für die Zukunft, von Anfang an auf die Groß- und Kleinschreibung zu achten, wenn Sie hier wieder unter einem neuen Pseudonym auftauchen.

        • @jk201404: Sie haben lediglich das Wort „nicht“ vergessen. Es müsste heißen: Nur weil Deutsche irgendwann mal schlechte Verlierer waren, heißt das nicht, dass das NICHT auch auf Polen zutrifft.

          • kegelbruder Sie sind eine arme Witzfigur jetzt haben Sie sich den user sotch vorgeknüpft weil er andere Meinung hat als Sie. Stimmt ja was ich geschrieben habe. Wer ist als nächstes dran???
            Sie wissen natürlich auch daß manche user verschiedene Namen verwenden sie Besserwisser.
            Haben Sie sich eigentt gefragt warum man ihnen Rassismus vorwirft und zwar von mehreren usern? Kommt nicht von alleine oder? Die user können sich nämlich an ihre Beiträge von vor paar Wochen erinnern. Da haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt!

  17. Fair oder nicht die Jury hat das beste versucht aus den Bedingungen das beste zu machen.Ich hab den Spruch hier schon einmal geschrieben „ALLEN MENSCHEN RECHT GETAN IST EINE KUNST DIE NIEMAND KANN“.Zu den Polen muss ich sagen das sie schon immer schlecht Verlierer waren denn ich hab noch keine andere Nation gesehen die einen Skispringer mit Schneebällen bewerfen und so weiter nur weil er der Beste Springer war wie es damals mit Sven Hanawald geschehen ist.

  18. Und genau das habe ich befürchtet, das einige Polen damit kommen es war unfair. Gut das mit Kubacki war nicht fair. Aber auch andere Nationen hatten zum Teil nicht gerade die beste Bedingungen beschweren sich nicht. Fakt ist die Polnische Mannschaft hatte in der Vergangenheit diese Sasion auch schon oft Glück das der Wind mitgespielt hat bei ihrem Sprung. Damals wurde den deutschen Fans vorgeworfen sie würden nur heulen und was machen jetzt einige polnische Fans? Ja genau das selbe. Letztlich hat Wellinger verdient gewonnen, den er war der Springer der mit Training,Quali und letztlich auch im Wettbewerb gezeigt hatte das er von allen Springer so ziemlich am besten mit der Schanze zurecht kommen

    • Es ist aber nicht so dass die Polen sich als einzige über ihr Unglück beschweren sondern sie beschweren sich für das Unglück von allen die es getroffen hat. Das steht auch im Artikel oben.

  19. So lange wir keine Hallen um die Schanzen bauen, werden die Bedingungen für die Springer nie identisch sein. So lange die Jury nicht aus Computern sondern aus Menschen besteht, wird es immer einen subjektiven Faktor geben. Die Tournee wurde verdient vom zum damaligen Zeitpunkt besten Springer gewonnen. Und Olympiagold wurde nun verdient vom zu diesem Zeitpunkt besten Springer gewonnen. Wer weiß, wer am Samstag oben steht. Ein Deutscher? Ein Pole? Oder auch Ammann, Kasai, Kraft? Ich finde, dass es allen herzlich zu gönnen ist! Na klar freut man sich riesig , wenn es ein Landsmann ist – aber wer wirklich ein Fan dieser tollen Sportart ist gibt nicht solche Kommentare ab, wie sie hier oft zu lesen sind! Lasst euren vom Nationalwahn geprägten geistigen Dünnschiss doch woanders ab! Die durchweg allesamt sympathischen und fairen Springer würden sich für ihre jeweiligen Landsleute schämen, würden sie hier so manchen Kommentar lesen!

  20. Olympia soll ohne FIS alte Herren sein !!!!Audi ist Haupsonsor bei FIS !!!! bestimmt so sauber wie VW lol, So sind beiden FIS Chef auch jetzt in Korea man soll die beiden 100 prozent überprüfen.Man soll gruppen Anzeiger gegen die beiden Herren in Österreich erstatten !!!

  21. Eine Frechheit! Schlechte Verlierer! Wo war denn die Kritik, als die Jury Stoch zum TOURNEESIEGER gemacht hat? So viel Pech was die Deutschen im Vorfeld hatten, hatte man eben im richtigen Moment etwas Glück. Die Polen tun ja gerade so, als hätte man sie absichtlich benachteiligt. Hula hatte doch im ersten Durchgang mehr als Glück im Vergleich zu den Norwegern, Deutschen und Stoch!??
    Hört auf mit dem Mist, das habt ihr nicht nötig der Horngacher!

    • Hahha die jury hat stoch zum Tourneesieger gemacht??? Er ist von anfang an besser gesprungen als Freitag in oberstdorf und gapa ,viel besser sogar. Und holt den grandslam.hahha alles nur glück wa?gott seid ihr dumm

  22. Mal ehrlich, wenn man alle Sprünge ink. Training und Qualifikation auf dieser Schanze zusammen nimmt, dann konnte der Sieger nur Andreas Wellinger heißen. Über die schwirigen Verhältnisse lässt sich sicher diskutieren. Aber nicht darüber, dass Andreas Wellinger in diesen Tagen der Beste auf dieser Schanze war. Und an die Polen, mal ehrlich ohne die Top Bedingungen im 1. Durchgang hätte Hula mit den Medalien eh nichts zu tun gehabt. Kamil hat den Absprung nich getroffen, was man in der Zeitlupe selbst als Leihe sieht und er auch selbst bestätigt. Kann doch passieren, Samstag gehts weiter. An einem völlig verdienten Olympiasieger Andreas Wellinger zu zweifeln, zeugt aber von Inkompetenz. Denn er war definiv über alle Sprünge hier der Beste!

  23. In vielen Wettbewerben hatten die Deutschen, vor allen Dingen Freitag so viel Pech.
    Man konnte vielen Gesichtern, die große Anspannung ansehen. Viele waren sehr nervös. Gewinner müssen den Druck aushalten können. Das macht einen Champion aus.
    Das Gleiche sieht man hier in Korea in vielen Sportarten
    Die Polen sind schlechte Verlierer. Sie haben vorher mit viel Glück gewonnen.
    In dieser Sportart gehört halt etwas Glück dazu.
    .

  24. Die athleten selbst sagen,dass sie auf einen fairen wettbewerb gehofft haben bei dem die „leistung entscheidet nicht Glück ,aber so wars leider nicht“ ..trotzdem gratulation ans podium

  25. Was ich wirklich schade fand das Kubacy, bei Seitenwinde abgelassen wurde. Er war für mich der Geheimfavorit, wegen seiner enormen Absprungkraft. Wenn nach dem ersten Durchgang abgebrochen worden wäre, dann wären für die Polen alles in Ordnung gewesen… Ehrlich gesagt es waren nur noch 10 Springer oben, sinnvoll wäre eine Pause gewesen. Das was mit Amann und den anderen Sportler die zu diesem Zeitpunkt dort oben Standen gemacht wurde, grenzt an Körperverletzung. Glückwunsch an Wellinger zu seiner Goldmedaille.

  26. Da ich hier schon oft genug von polnischen Fans auch „unter der Gürtellinie“ angegriffen wurde, wenn ich die Jury kritisiert habe, bin ich nun direkt froh, dass solche Kritik auch einmal aus der polnischen Ecke kommt.
    Der Wettbewerb gestern war mit Sicherheit äußerst grenzwertig.
    Bei Kubacki hätte man meiner Meinung nach im ersten Durchgang warten müssen. Er hatte im Vergleich zu seinen Konkurrenten so viel schlechtere Bedingungen, dass eine gute Platzierung einfach unmöglich wurde.
    Wie ich aber hier schon mehrmals geschrieben habe, verstehe ich oft die Festsetzung des Korridors nicht. Innauer hat gestern im zweiten Durchgang einige Male davon gesprochen, es müsse nur der Anlauf verkürzt und der Korridor neu festgelegt werden. Das ist leider nicht zum richtigen Zeitpunkt passiert. Im ersten Durchgang war der Korridor wohl zu breit, siehe Kubacki.
    Die polnische Kritik kann ich insofern teilweise nachvollziehen, da auch für meinen Geschmack am Anfang des Wettbewerbs tatsächlich zu viel Anlauf gegeben wurde. Profitiert hat hier aber am meisten Hula im ersten Durchgang, der wohl ohne diesen Anlauf bei bestem Wind nicht so deutlich die Führung übernommen hätte.
    Vollkommen unsachlich wird die Kritik von Malysz allerdings, wenn er die Windpunkte Hulas im zweiten Durchgang anzweifelt. Mit einer solchen Aussage (in polnischen Medien ist noch mehr zu lesen) unterstellt er der Jury Manipulation. Das ist dann schon Kritik in einer „neuen Qualität“.
    Horngacher hätte die Möglichkeit gehabt, selbst den Anlauf bei Stoch und Hula zu verkürzen, wenn er sich um die Gesundheit seiner Athleten gesorgt hätte. Das hat er in Innsbruck schließlich auch getan. Stoch hätte im zweiten Durchgang aber gar keine 113,5 Meter (die Wellinger mit einem wunderbaren Telemark gemeistert hat) springen müssen, auch Hula nicht. Ca. 110 bis 111 Meter hätten zum Sieg gereicht, zum zweiten Platz ca. 107 Meter. Horngachers Kritik kann also höchstens als allgemein gelten, mit dem Abschneiden seiner Sportler hatte der Anlauf nichts zu tun.
    Die beiden polnischen Sportler Hula und Stoch selbst sind da wesentlich einsichtiger als ihr Trainer und ihr Sportdirektor. Stoch meinte im Interview, er könne es besser, womit er sicher vollkommen richtig liegt.
    Viele polnische Fans in polnischen Sportforen teilen übrigens die Meinungen Horngachers und Malysz ganz und gar nicht und gratulieren Wellinger sehr fair zu seinem Erfolg.
    Ebenso sprechen die Österreicher zwar von schwierigen Bedingungen, aber von einem verdienten Olympiasieger.

    • Hallo, Kegelbruder
      Ich zitiere „Stoch hätte im zweiten Durchgang aber gar keine 113,5 Meter (die Wellinger mit einem wunderbaren Telemark gemeistert hat) springen müssen, auch Hula nicht. Ca. 110 bis 111 Meter hätten zum Sieg gereicht, zum zweiten Platz ca. 107 Meter.“
      Um solche Weiten zu erreichen braucht man einen punktgenauen Absprung -und den hatte im 2.DG weder Stoch (zu spät) noch Hula (zu früh). JA ich weiß ich wiederhole mich, aber auf der Normalschanze muss der Absprung klappen, damit der Springer die Flugkurve anheben kann und ins Fliegen kommt (hat Toni Innauer so erklärt)

      • Hallo bibi, das ist vollkommen richtig. Beide Springer haben schlicht und einfach Fehler gemacht. Beide Springer wissen das auch. Wären beide Athleten ohne Fehler gesprungen, dann hätten sie wohl gute Chancen auf den Sieg gehabt, zumindest eine Medaille wäre sicher gewesen. Insofern kann man die Kritik Horngachers auch nur als „allgemeine Wettbewerbskritik“ sehen, die Kritik des Adam Malysz ist für mich unverständlich.

          • Leute warum wurden Hula denn soviele Punkte für den Wind abgezogen?
            Das ist unfair!
            Hör auf zu quatschen denn Malysz hat vollkommend recht. Fair wäre gewesen wenn Hula nach dem zweiten Sprung eine Medaille gehabt hätte denn nie und nimmer ist es gerecht gewesen ihn so viele Punkte abzuziehen.

        • @Sotch und Bremer: Stoch lag am Ende genau 10 Punkte hinter Wellinger. Auf dieser Schanze gibt es pro Meter 2 Punkte. Also hätte Stoch genau 110,5 Meter springen müssen (105,5 + 5 Meter). Der Nutzer „Arno“ hat das bereits ganz richtig geschrieben. Wobei bei dieser Berechnung die Noten, die Stoch tatsächlich für seinen Sprung auf 105,5 Meter erhalten hat, herangezogen wurden. Das ist einfache Mathematik.
          Wellinger wurden für 2.22 Aufwind 17.8 Punkte im zweiten Durchgang abgezogen. Hula wurden im zweiten Durchgang für 2.28 Aufwind 18.2 Punkte abgezogen. Wo ist das Problem? Bevor Sie anderen Leuten „Quatsch“ vorwerfen, sollten Sie sich erst einmal mit den Regeln des Skisprungsports vertraut machen.

          • Bremer
            Was bist Du doch für ein mieser Charakter, das hatte ich Dir aber schon vor 10 Tagen gesagt. Wo ist Dein dummes Geschwätz nun gelandet? Im Müllsack!!! Du solltest lieber mit Puppen spielen, als sich Skispringen anzuschauen!!!! Sorry, ehrlich gemeint.

          • Ich kenne mich mit den Regeln aus und Sie brauchen mir das nicht erzählen. Hula wurden beim zweiten Sprung zu viele Punkte abgezogen denn er hatte nicht so gute Windverhältnisse. Auf keinen Fall minus 18!

          • @Bremer: Ich frage Sie: Welchen Windwert hatte Hula im zweiten Durchgang? Sind die von der FIS angegebenen 2.28 nicht korrekt? Rechnet der Computer falsch? Welche Quelle nutzen Sie für die „nicht so guten Windverhältnisse“?

    • Noch anzumerken:

      Es sind zwar viele Sprünge weit gegangen, aber mit dem Aufsprung gab es eigentlich keine Probleme. Selbst bei 113,5 m konnte Wellinger noch einen sauberen Telemark setzen.

    • Hallo Kegelbruder,

      ich muss schon sagen, es ist schon etwas ironisch, zu lesen, dass du eine Manipulation seitens der Jury als völlig unangebracht bewertest, obwohl du seit Monaten genau das der Jury Unterstellst (zumindest im subtext).

      Aber nicht falsch verstehen, Wellinger ist der absolut verdiente Sieger, an diesem Wochenende gewesen.

      Zu Stoch kann man nur sagen: er hatte an diesem Wochenende nicht seinen Sprungstil hinbekommen. Stand ganz anders in der Luft als sonst.

      Zu Kubacki muss man sagen (auch zu Kobayashi) völlig falsch die bei diesen Verhältnissen runterzulassen, aber siehe da: Es sind nicht immer nur die Deutschen bzw. Freitag (Willingen) die so etwas trifft.

      Zu den Windpunkten:
      Ich hätte es im TV gerne wie Früher, dass man bis zum Absprung die einzelnen Windsektoren angezeigt bekommt, und nicht anschließend nur die Windkompensation sieht. Laut ein paar aussagen des Polnischen Teams decken sich die Windpunkte nicht mit dem was die Herren an den Luftfahnen während des Sprungs gesehen haben.

      Ich persönlich fiebere mit den Polen mit, da ich gebürtiger Pole bin, dem entsprechend bin ich etwas enttäuscht, dass keine Medallie rausgesprunen ist, aber der Sieg geht völlig Verdient an Wellinger

      • Werter „paul“, ich habe mehrmals die Haltungsnoten der Wertungsrichter kritisiert. Hier habe ich auch von gewissen Tendenzen geschrieben. Auch den gesamten Wettbewerb in Innsbruck und hier besonders die Jury habe ich angegriffen. Ich habe aber niemals Manipulation unterstellt (auch nicht in einem „Subtext“). Ich habe sogar explizit geschrieben, dass ich nicht von einer bewussten Manipulation, sondern von einfacher Unfähigkeit der Jury sprechen möchte.
        Vor allem habe ich nicht Windpunkte in Frage gestellt, wie es jetzt Adam Malysz tut. Das ist schon noch einmal eine ganz andere „Nummer“!
        Ich stehe auch dazu, dass meiner Meinung nach die Jury in einigen Wettbewerben scheinbar überfordert war und nicht gut gearbeitet hat. Aber gemessene Werte anzuzweifeln, so etwas würde mir nicht einfallen.
        In allen anderen Punkten stimmen wir überein.
        Wenn aber scheinbar einige Leute des polnischen Teams subjektiv wahrgenommene Luftfahnen über computertechnisch gemessene Werte stellen, dann finde ich das doch sehr gewagt. Was wäre wohl genau hier in diesem Forum los gewesen, wenn solche Spekulationen vom deutschen Team oder auch nur von mir angestellt worden wären.

        • Was los gewesen wäre kann ich Ihnen sagen, das gleiche was jetzt los ist, nur anders herum 🙂
          Genauso verhält es sich mit den Verantwortlichen, Werner Schuster hätte hier mit Sicherheit ebenfalls seine emotionale Meinung zum Ausdruck gebracht.
          Leider herrscht hier im Forum eine verbissenheit zwischen den Nationen, die wahrscheinlich kein Skispringer im ganzen Feld aufweist.

          Diese Sachen kümmern mich aber nicht wirklich. Sollen sich die Leute doch mit sowas beschäftigen wenn die nix besseres zu tun hatten.

          Zum Thema Luftfahnen und Windpunkte:
          Ich wollte hier die aussage Malysz nicht als richtig darstellen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass ich mir bei der Berechnung etwas mehr Transperenz wünschen würde.
          Und dass etwas mehr Fingerspitzengefühl bei schlechten Bedingungen (Freitag – Willingen / Stoch – Zakopane / Kubacki – Olympia)

          • @paul: Alles richtig! Genau diese Transparenz habe ich hier schon vor ca. zwei Wochen gefordert, auch im Hinblick auf die Wertungsrichter. Und das fehlende „Fingerspitzengefühl“ meine ich, wenn ich von schlechter Arbeit der Jury spreche. Gerade eben saß (oder stand) Carina Vogt mindestens genauso lange in der Kälte wie gestern Simon Ammann oder Karl Geiger.

          • @paul: Mit Ihnen kann man sich sehr sachlich austauschen. Was halten Sie davon, wenn hier Nutzer wie „Bremer“ offizielle Werte anzweifeln? Deshalb halte ich die Aussage von Malysz auch für nicht sehr zielführend. Man kann Haltungsnoten kritisieren, denn die sind immer subjektiv. Man kann auch Anlauflängen und Windkorridore ansprechen. Auch so etwas wird „nach Gefühl“ festgelegt. Maschinell gemessene Werte sollte man aber akzeptieren, sonst wird irgendwann auch noch die Videoweitenmessung in Frage gestellt.

          • Naja zu den Usern die diese offiziellen Werte anzweifeln kann ich nicht viel sagen, da ich deren aussagen nicht mehr so genau in errinerung habe…wozu auch…

            Grundsätzlich kann ich Ihnen nur dazu raten, auf Diskussionen die nunmal nicht zielführend sind, nicht einzugehen.
            Ich denke jedoch, dass Sie mit Ihrer aussage zum Deutschen Arbeitgeber nicht gerade die Beste ausdrucksweise gewählt haben.
            Aber egal.

            Was ich nochmal loswerden wollte:
            Ich bin nun seit dem unser Adam 2001 seine erste super Saison hingelegt hat eingefleischter Skisprung fan, und habe bestimmt seitdem um die 80% der Springen gesehen.

            Ich kann mich auch daran erinnern, dass ich (damals 11 jahre alt oder so) auch einen großen Groll gegen Hannawald gehegt habe, als er 2002 die tournee gewonnen hat (auch aufgrund seines Exzentrischen jubelns, hauptsächlich natürlich aber, weil unser Adam chancenlos war).
            Irgendwann realisiert man natürlich, dass es völliger unsinn ist.

            Und genauso verhält es sich jetzt auch wieder.
            Freitag bis zur VST absolut Dominierend, und dann kommt Stoch, anfangs sogar mit etwas schwächerer Form als Freitag, jedoch etwas mehr glück mit dem Wind.

            Und schon kommen dieses mal die Deutschen und regen sich über Kamil auf, oder über die Jury etc.
            Genauso war es damals auch mit Hannawald.

            Kamil hätte es sich mit sicherheit auch gewünscht die VST bis zum schluss mit gleichen Bedingungen gegen Freitag zu Ende zu führen, genauso hätte Wellinger möglicherweise auch lieber, dass er seine Goldmedallie unter faireren Umständen gewonnen hätte (nur nochmal damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt:Er war eindeutig der beste Springer auf dieser Schanze – völlig verdient)

            Um zum Thema zurück zu kommen:
            Die Zeitpunkte Ihrer Posts haben womöglich einfach dazu geführt, dass manche Leute diese so verstanden haben, dass Sie die Siege kamils abwerten wollen.

          • @paul: Da Sie sich an meine Kommentare „über Monate hinweg“ erinnern, gehe ich schon davon aus, dass Sie auch die „interessanten“ Antworten solcher Nutzer wie „Bremer“ oder „Janne1“ dazu gelesen und wahrgenommen haben. Es ist aber egal, wie Sie dann auch schreiben.
            Ich bin Ihrer Meinung, dass man nicht auf jede Aussage eingehen sollte. Allerdings sollte man grobe Beleidigungen, Anschuldigungen und vor allem Falschinformationen nicht unwidersprochen stehen lassen. Nutzer, die dieses Forum nicht oft besuchen, bekommen sonst vielleicht einen ganz falschen Eindruck.
            Meine Frage (nicht Aussage) zu den „deutschen Arbeitgebern“ würde ich heute nicht mehr so formulieren. Vor allem deshalb nicht, weil dadurch eine zu große „Lawine ins Rollen“ gebracht wurde. Es haben sich äußerst vernünftige Zeitgenossen angesprochen gefühlt, die sicher nicht gemeint waren. Allerdings haben sich auch genau die Nutzer gemeldet, die meine „Zielpersonen“ waren. Bei denen hatte ich wohl einen ganz „wunden Punkt“ erwischt.
            Über Kamil Stoch haben sich hier nur sehr wenige Teilnehmer bisher aufgeregt, warum auch. Ich selbst habe mehrmals Kamil Stoch hier zu seinen verdienten Erfolgen gratuliert (meistens gleich am Anfang meiner Kommentare). Ein verdienter Sieg Stochs hat mit dem Unvermögen der Jury genauso wenig zu tun, wie ein verdienter Sieg Wellingers.
            Der Zeitpunkt meiner Kommentare war vorgegeben durch den Zeitpunkt, an dem eine Jury meiner Meinung nach wieder einmal überfordert war. Das fiel natürlich oft mit einem Sieg Stochs zusammen (er hat halt viermal bei der Tournee gewonnen), hatte damit aber nichts zu tun. Es war vor allem nach den Springen in Innsbruck und in Willingen.

  27. Ich wüsste nicht, inwiefern die Polen durch die Bedingungen gefährdet oder benachteiligt worden wären. Wellinger war schon im Training nachweislich der konstanteste und auch in der Spitze stärkste Athlet. Er hatte im ersten Durchgang nur mittelmäßige Bedingungen aber war trotzdem noch in Schlagdistanz zur Spitze. Deswegen ist sein Sprung auch stärker einzschätzen als die Sprünge von Freitag und Stoch, die beide besseren Wind hatten und kaum etwas auf Wellinger rausspringen konnten. Natürlich hatte er im zweiten Durchgang gute Bedingungen, das bestreitet ja keiner aber er konnte seinen Sprung allerdings auch problemlos im Telemark stehen. Ich denke also nicht, dass es bei den Bedingungen zu gefährlich für die anderen Athleten geworden wäre. Kubacki hatte bei seinem Sprung wie Stoch in Zakopane keine Chance. Das ist schade für die Springer, hätte aber jedem anderen auch passieren können. Wie allerdings „Bremer“ zu der Einschätzung kommt, die Polen hätten bei fairen Bedingungen gewonnen, soll er mal erklären?!? Das hat nichts mit Objektivität zu tun, sondern damit Niederlagen nicht akzeptieren zu können. Die Polen waren schließlich im Training zwar gut, aber keineswegs überragend. Ich schätze die polnischen Springer als faire Sportsleute zwar sehr, aber manche vermeintlichen Experten machen sich hier mit ihren Aussagen einfach nur lächerlich.

  28. Natürlich ist die Kritik von malysz berechtigt,wenn man wellinger bei riesen aufwind runterschickt und die springer nach ihm haben halb so guten wind aber müssen 116m springen wo man nicht mehr landen kann..einfach falsche wettkampfführung,unfair

    • Genau!
      Wenn Stoch oder zumindest Hula die gleichen Bedingungen hätten wie Wellinger dann hätte Hula den Vorsprung vom ersten Sprung gerettet und wäre somit Olympiasieger.
      Das meine ich Kollege thiele

      • @Sotch und Bremer: Stoch hatte im zweiten Durchgang wirklich schlechtere Bedingungen als Wellinger. Stoch +1,35, Wellinger +2.22. Das bedeutet aber, Stoch hätte „nur“ ca. 110 bis 111 Meter springen müssen, um zu gewinnen. Für eine Medaille hätten sogar ca. 107 Meter gereicht. Hula hatte in beiden Durchgängen besseren Wind als Wellinger, im zweiten Durchgang +2,28. Aber auch er hätte nur ca. 110 bis 111 Meter springen müssen, er hatte aus dem ersten Durchgang einen relativ großen Vorsprung. Das Argument, Hula oder Stoch hätte in einen gefährlichen Weitenbereich springen müssen, ist falsch.

        • Kegelbruder stoch hätte 116m+ für den sieg springen müssen.das hat die elektronik angezeigt..lies den Artikel bitte noch mal ganz.zu innauer er ist ein sehr pro deutscher experte,wurde bei der vst deutlich (jetzt nicht direkt an dich)

          • @ Sotch

            Die Elektronik zeigt die Weite an, die der Athlet bei einer Durchschnittsnote von 18.0 hätte springen müssen. Bei Topnoten reichen da meist 1-2 Meter weniger aus. Außerdem können sich die Windbedingungen bis zum Absprung hin noch geringfügig ändern. Bei Stoch sind die Bedingungen nach der Freigabe etwas schlechter geworden.
            Fakt ist: Mit denselben Noten hätten Stoch 110.5 m für Gold gereicht(rechne nach).

          • Das stimmt daß Innauer pro deutsch ist. Was soll er auch sagen wenn er im deutschen Sender ist. Im polnischen hätte er wohl andersrum geredet.

          • @Sotch: Stoch lag am Ende genau 10 Punkte hinter Wellinger. Auf dieser Schanze gibt es pro Meter 2 Punkte. Also hätte Stoch genau 110,5 Meter springen müssen (105,5 + 5 Meter). Der Nutzer „Arno“ hat das bereits ganz richtig geschrieben. Wobei bei dieser Berechnung die Noten, die Stoch tatsächlich für seinen Sprung auf 105,5 Meter erhalten hat, herangezogen wurden. Das ist einfache Mathematik. Ich lese übrigens Artikel immer ganz, zusätzlich noch manchen Kommentar in der polnischen Presse.

  29. Die Kritik von Horngacher kann ich nachvollziehen, man hätte 2 Luken tiefer starten können.
    Malysz Kritik stimme ich nicht zu, man kann eine outdoor Sportart nicht zu 100% fair gestalten. Anstatt, und da meine ich nicht nur die polnischen Fans, sich immer über die Fairness zu streiten und die Jury zu beleidigen, sollte man vielleicht einfach mal das sportliche Ergebnis anerkennen.
    Es ist nicht aller Tage Abend, auf der Großschanze gibt es dann die nächsten Möglichkeiten eine olympische Medaille zu gewinnen.

  30. Das Ergebniss steht fest, Welle hat Gold geholt deswegen nützt es nichts mehr sich darüber aufzuregen, noch irgendwelche Diskussion zu führen. Ich mein ändern kann man daran sowieso nichts.

  31. Der Wettbewerb war definitiv nicht fair. Warum hat man nicht nach dem 1. Durchgang unterbrochen und den 2. auf einen anderen Tag verschoben. Außerdem ist es für die Sportler eine Zumutung gewesen, den Wettbewerb 3 Stunden in die Länge gezogen zu haben.

    Und ich bin Deutscher und bei weitem kein Fan von Stoch!

  32. Ich war beim COC NK in Klingenthal 2018 Vorspringer und mein Vorspringer Kamerad musste 3 mal vom Balken runter und wir haben dann den Durchgang abgebrochen weil es DIE Jury nicht für nötig gehalten hat den Wettkampf abzubrechen. Wir haben uns dann besprochen bei Windböen von 7 m/s nicht unbedingt springen aber auf einer K98 kann man 5 m/s aus halten vorallem wenn das die Besten Skispringen Weltweit sind.

  33. Ich war beim COC NK in Klingenthal 2018 Vorspringer und mein Vorspringer Kamerad musste 3 mal vom Balken runter und wir haben dann den Durchgang abgebrochen weil es DIE Jury nicht für nötig gehalten hat den Wettkampf abzubrechen. Wir haben uns dann besprochen bei Windböen von 7 m/s nicht unbedingt springen aber auf einer K98 kann man 5 m/s aus halten vorallem wenn das die Besten Skispringen Weltweit sind.

  34. Mimimimi… warum soll nicht mal ein deutscher Springer gute Bedingungen haben? Als Richard Freitag in Innsbruck gestürzt ist, hat Kamil Stoch auch nicht auf den Sieg vrrzichtet!!! Wellinger hat oft genug Pech gehabt mit dem Wind, nun war er endlich mal dran!!!

    • Es geht doch nicht um Pech oder Glück mit dem Wind zu haben, sondern um einen fairen Wettkampf für alle. Olympia ist nun mal alle 4 Jahre und nicht jeder heißt Noriaki Kasai, der 8 mal daran teilnehmen kann. Ich freue mich für Wellinger, aber im laufe des Wettbewerbs hatte ich schon angst, dass ein „No Name“ aus dem USA sogar eine Chance auf den Titel haben könnte.Die Sprünge wurden immer länger und Jury hat nichts dagegen gemacht. Bei der Top 10, haben Sie sogar die Gesundheit der Springer aufs Spiel gesetzt, keiner kann bei der K98 Schanze ohne Schaden bei 118 m landen und das ist Fakt.

  35. Als Freitag am Kullm gestürzt ist war es seine Schuld! Das Geschrei ihn
    Schlecht zu machen war riesengross.es hat deswegen auch ein anderer gewonnen.
    Oder bei der RAW air letztes Jahr haben da die Deutschen sich in derart blöden Diskussionen ergangen..wer schwätzt immer ..man muss auch verlieren können.?
    Das Glück soll immer nur bei anderen sein. SO EIN QUANTUM
    NEID SOLLTE SCHMERZEN OHNE ENDE VERURSACHEN

  36. Hätten die Polen gewonnen dann hätte man kein Wort von ihnen gehört.
    Es waren schwierige Bedingungen aber die hatten alle Teilnehmer.
    Im ersten Durchgang hatte Wellinger schlechte Verhältnisse und im zweiten eben Hula, hätte Hula nicht den guten Wind im ersten Durchgang dann wäre er niemals auf den ersten Platz gesprungen.
    Wie gesagt hätten sie gewonnen, dann hätten sie auch gesagt das jeder Athlet damit zurecht kommen musste.
    GAAANZ SCHLECHTE VERLIERER!!!

  37. Schlechte Verlierer? Kamil Stoch hatte bei der Vier-Schanzen-Tournee so oft Windglück – jetzt war’s halt mal andersrum!
    Andi Wellinger wurde letztes Jahr beim letzten Sprung der Raw Air ‚verblasen‘ und hatte gestern halt mal das Glück des Tüchtigen – und das Können! Wer bei Schanzenrekord einen Telemark setzt, ist verdienter Olympiasieger!

    • Bibi, das meine ich auch… die Polen können einfach nicht verlieren… da lobe ich Stefan Kraft… ein fairer Sportsmann… der in einem Kommentar sagte, dass unser Goldjunge verdient gewonnen hat…
      Kamil Stoch gilt auch als fairer Sportsmann… ob er auch die Meinung des Trainers und Sportdirektors hat? Ich kann es nicht beurteilen… Ich habe die Kommentare der Experten (Toni Inhauer, Sven Hanawald, Martin Schmitt und Dieter Thoma verfolgt… da war nicht eine Sekunde lang die Rede von Gefährdung der Athleten…
      Ich erwarte von den Kommentatoren und dem Experten Objektivität und gute Analysen… und so ist es geschehen…

      • Der Kamil und Stefan Hula haben sich ganz anders dazu geäußert… Wir haben Springer die nicht über schlechte Wetterbedingungen meckern….

    • Bis jetzt waren die deutschen schlechte Verlierer!!!!!!!!! Ich sehe das immer sportlich die Presse ach lassen wir!!! Die große Schanze am Samstag… Hi hi na ma sehen!!!

    • Was bilden sich die Polen nur ein? Keinerlei Diskussion hätte es gegeben wenn einer von denen gewonnen hätte. Ich hoffe das Richard Freitag nach Olympia sich das gelbe Trikot wieder zurück erobert und kein Pole je wieder Gold holt. Hab ich vielleicht ne Wut

      • Kathrin ja bleib locker!!!!!! Andy hat doch gewonnen!!!!! Aber ich freue mich schon erstmal auf Samstag und hoffe das Kamil und die ganze polnische Mannschaft zeigt wieder alles.!!!!

      • Da wird jemand rassistisch.
        Wenn die Bedingungen fair gewesen wären dann hätte keiner gemeckert und ein Pole hätte gewonnen. Das sind Fakten!
        Auch die deutschen Fans müssen lernen zu verlieren,nicht nur die Polen. Denn vor Olympia als Stoch die VST gewonnen hat da haben die deutschen Fans nur geweint. Schon vergessen???

      • Hoffe daß die Polen jetzt gewinnen.
        Da werden Sie anfangen zu weinen.
        Arme Frau. Kümmer dich um andere Dinge denn vom Sport hast ja keine Ahnung.
        Ich denke mal von anderen Sachen auch nicht.

        • an Bremer: Hast du von irgendwas ne Ahnung? Oder laberst du hier nur dumm herum ? KG NB DEine Posts hier zeugen ja von „großem Sachverstand“ ( lach mich gesund ) LABER LABER

          • @Bremer: Ich verstehe die Kommentare der Nutzerin „bibi“ sehr gut. Zumal auch noch deren Inhalt stimmt. Sie hat mit Sicherheit keine „Sonderschule“, sondern vielmehr eine besondere (und zwar eine besonders gute) Schule besucht. Bevor Sie hier wieder andere Nutzerinnen und Nutzer beleidigen, sollten Sie endlich einmal den verdienten Sieg Wellingers anerkennen. Viele polnische Fans hier und in den polnischen Foren bringen das ohne Probleme fertig!

        • Kegelbruder was wollen Sie mur vorwerfen?
          Sie hat mich zu erst beleidigt nicht ich Sie aso bleiben Sie neutral oder werden Sie wieder unfair?Hauptsache gegen Polen oder was. Ich habe kein Problem damit den Sieg Wellingers anzuerkennen denn er hat verdient gewonnen und grade ihn gönne ich das. Die Polen müssen nicht alles gewinnen,ich habe kein Problem damit wenn wir uns die Medaillen mit anderen Nationen teilen. Ich bleibe aber bei der Meinung daß polnische Springer benachteiligt wurden vorallem Kubacki und Hula. Aber ich weine jetzt wie manche deutschen fans nach der VST nicht denn Samstag und Montag werden.die Karten neugemischt.

          • @Bremer: Sie schrieben oben: „Wenn die Bedingungen fair gewesen wären dann hätte keiner gemeckert und ein Pole hätte gewonnen. Das sind Fakten!“ Jetzt schreiben Sie: „Ich habe kein Problem damit den Sieg Wellingers anzuerkennen denn er hat verdient gewonnen…“ Wie passt das zusammen? Ich frage Sie noch einmal, da Sie bisher nicht geantwortet haben: Welchen Windwert hatte Hula im zweiten Durchgang? Sind die von der FIS angegebenen 2.28 nicht korrekt? Rechnet der Computer falsch? Welche Quelle nutzen Sie für die „nicht so guten Windverhältnisse“? Warum wurde Hula benachteiligt?
            Wann hat die Nutzerin „bibi“ Sie beleidigt? Bevor oder nachdem Sie wieder die „Rassismuskeule“ geschwungen haben.
            Sie „weinen“ übrigens seit Samstag ununterbrochen und klagen über Benachteiligungen, die es neutral gesehen aber nur gegenüber Kubacki gegeben hat.
            Im Gegensatz zu Ihnen war ich nie unfair und werde es auch nicht sein. Ich beleidige keine anderen User, auch wenn ich selbst hier schon mehr als einmal aufs Gröbste bleidigt worden bin.

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