Nach Sturz in Innsbruck

Richard Freitag beendet Vierschanzentournee vorzeitig

Nach seinem schweren Sturz in Innsbruck muss Richard Freitag die Vierschanzentournee vorzeitig beenden. Wie der DSV am Freitagmorgen bestätigte, wird der 26-Jährige beim Finale in Bischofshofen nicht am Start sein.

Für Richard Freitag ist die 66. Vierschanzentournee vorzeitig beendet. Nach seinem schweren Sturz beim Bergiselspringen in Innsbruck verzichtet der Sachse auf eine Teilnahme am Finale in Bischofshofen. Das bestätigte der Deutsche Skiverband (DSV) vor der letzten Qualifikation. „Aktuell macht Skispringen keinen Sinn für mich. Aufgrund der Prellungen kann ich weder in die Anfahrtshocke gehen, noch dynamisch einen Sprung auslösen. Daher befolge ich die Empfehlung unseres Teamarztes und lege erstmal eine Pause ein“, sagte Freitag in Bischofshofen.

Für Freitag ist es das erste Mal, dass er die Traditionsveranstaltung vorzeitig beenden muss. „Das ist zwar bitter, aber da es in der Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören“, so Freitag weiter.

Weltcup-Rückkehr noch ungewiss

Bereits am Donnerstagabend gab DSV-Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller vorsichtig Entwarnung – demnach hat sich Freitag zumindest keine Knochenbrüche oder andere ernsthaften Verletzungen zugezogen.

» Kritik nach Sturz-Drama um Richard Freitag

„Nach einer erneuten Untersuchung heute morgen habe ich Richard Freitag empfohlen, auf die Wettkämpfe in Bischofshofen zu verzichten“, so Dorfmüller. „Die Prellungen im Bereich der linken Hüfte schränken die Beweglichkeit in einem erheblichen Maße ein und sind überdies sehr schmerzhaft. Leistungssport auf höchstem Niveau macht unter diesen Voraussetzungen keinen Sinn.“

Freitag kehrt nun in seine Wahl-Heimat Oberstdorf zurück, wo er physiotherapeutisch behandelt wird. Ob er bereits beim Weltcup-Skifliegen am Kulm zurückkehren kann, soll in den nächsten Tagen entschieden werden. „Aktuell sind wir zuversichtlich“, heißt es vom DSV. Eine Teilnahme an der Skiflug-WM in Oberstdorf sowie den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang scheint nicht in Gefahr zu sein.

 

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Über Marco Ries 499 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

131 Kommentare

  1. Unterhalten sich Freitag und Hannawald beim Grillen: Freitag: Dreh nicht so schnell, der wird sonst gar nicht richtig knusprig. Hannawald darauf: Geht nicht! Den Truthahn hab aus Polen, wenn ich langsamer drehe, dann klaut er die Kohlen!

      • Was ist Kleinpolen?
        Ein kleines Stück Land, das die Polen gestohlen haben, damit sie eine Skisprungschanze bauen können.

        Was ist Polen ohne Kleinpolen?
        Ein Flachwitz!

      • @Julia: Dumm sind eigentlich nur die, die überhaupt ihren Urlaub in Österreich verbringen. Insofern haben Sie recht, allerdings nur teilweise. Denn während die „Dummen“ alle wieder nach Deutschland fahren, bleiben die „noch dümmeren“ Gott sei Dank ein Leben lang in Österreich.

  2. Lieber Bernd, was gibt Ihnen eigentlich das Recht, über Menschen so menschenverachtend zu urteilen? Ganz egal welchem König sie huldigen, solange Sie dafür andere so unter der Gürteilinie beleidigen, sollten Sie lieber ihre Finger von der Tastatur weglassen…

  3. Es ist mir ein Rätsel, wie man so abseits der Realität kommentieren kann. Das „Milka Kind“ hat auch schon was gewonnen – Das könnte auch problemlos ergoogeln, aber dann müsste man sich ja der Realität stellen anstatt hier irgendwelche Fakenews rauszuballern….

  4. Jetzt aber halblang. Ihre Beleidigung von Richard Freitag und Andi Wellinger, lieber Bernd, ist einfach frech und dumm. Warum war Stoch nicht von Beginn der Saison an im Gelben Trikot, das ihm morgen durch den Ausfall von Richard Freitag geschenkt wird?

    • Durch den Ausfall geschenkt???
      Was predige ich die ganze Zeit hier? Soll Freitag doch springen und sich net so anstellen! Nur weil er nicht in der Lage für eine normale Landung war und jetzt enttäuscht ist…

    • @ bibi
      Warum? Ist das nicht klar? Weil wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Optimalform hatten und ich deshalb bei der Nanofettbeschichtung gespart habe. Das wäre Verschwendung gewesen. Kamil hat mir versichert, dass er zum Tourneeauftakt in der Form seines Lebens sein wird. Und genau das ist geschehen. Diese Form in Verbindung mit meiner Nanofetttechnologie ist ein unschlagbarer Skisprung-Superpole, der den Rest des Winters nach Belieben dominieren wird.
      Glaube sie haben nicht wirklich Ahnung davon was ich hier in meiner kleinen Werkstatt in Wisla für den polnischen Skisprung leiste!? Ein Kenner wie ich sieht Talent und bei Freitag und Wellinger sehe ich nur eines…ewige Talente, die nie etwas großes holen werden! Hier und da mal ein Weltcup, aber sonst nur Mitläufer!

      Und erneut…

  5. ist schon köstlich,wie sie sich hier alle trollen lassen. „hanswurst“ will sie offensichtlich provozieren und sie lassen sich ausnahmslos alle drauf ein..zeugt natürlich von gewaltiger intelligenz. zum anderen sollte man sich keine illusionen machen; freitag hat da nichts abgebrochen,er ist mit dem körper ZU LANGE vorn geblieben,es war also das gegenteil davon der fall,was hier manche deutsche fans sagen;von wegen er wäre sonst „zu weit“ gegangen und so einen schwachsinn,nur um ihren eigenen athleten wieder im bestmöglichsten licht darzustellen. die wahrheit ist,dass er zu viel wollte, mit dem oberkörper zu lang vorne blieb und das zum überkreuzen der skier und zum sturz geführt hat. aufsprunghang und technische delegierte tragen dabei 0 schuld,andere athleten sind bei 130 auch locker stehengeblieben weil sie die landung richtig ausgeführt haben. deutsche haben nun mal seit jahrzehnten keine weltklasse-einzelspringer mehr.und das wird auch so bleiben, bis ihr euer team genauso wie die fußball nationall 11 mit migranten besetzt 🙂

    • das sind übrigens nicht nur meine worte,sondern die von einigen der besten skispringer aller zeiten,irgendwie bezweifle ich dass menschen wie kegelbruder sich besser auskennen als die xD

      • @hansdieter: Welche „besten Skispringer aller Zeiten“ haben das gesagt, was Sie da schreiben? Bitte bringen Sie Belege und Quellen. Schmitt, Pointner und Kraft sagen etwas anderes, selbst Malysz hätte den Anlauf verkürzt und hat Probleme bei Stochs Landung erkannt. Aber es wird wohl besser sein, Sie leben in Ihrer eigenen kleinen Welt, das geht’s Ihnen gut. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 hatten im deutschen Kader von insgesamt 23 Spielern genau 5 Spieler einen Migrationshintergrund. Das sind nicht einmal 22%. Von diesen 5 Spielern sind 3 bereits in Deutschland geboren. Das nenne ich gelungene Integration. Werden eigentlich in Polen auch Ausländer integriert?

        • Ich glaube Sie können es leider aufgeben mit Fakten zu kommen.
          Wie soll jemand mit beschränktem Horizont einen qualitativ hochwertigen Beitrag erkennen?

          • Werter User „Trauerspiel“, mir antwortet der User „hansdieter“ nicht mehr direkt. Wenn Sie ihn lange genug mit Fakten „quälen“, dann gibt er Ruhe. Das ist zwar mühsam, bringt aber auf die Dauer Erfolg. Und seine als Tatsachen deklarierten Kommentare muss man einfach als Unwahrheiten entlarven, sonst besteht die Gefahr, dass einige weniger interessierte User seine Meinung noch für wahr halten.

          • @Boateng: Wo bitte hat Boateng einen Migrationshintergrund? Boateng hat eine deutsche Mutter, die als Flugbegleiterin und später beim Bodenpersonal der Lufthansa gearbeitet hat. Nur weil Boateng einen Vater aus Ghana hat, hat das doch gar nichts mit Migrationshintergrund zu tun. Oder machen Sie so etwas an der Hautfarbe fest?

    • Na Sie sind ja ein lustiger Troll
      Weil Deutschland seit Jahrzehnten keinen Weltklassespringer hat, hat Severin Freund vor 3 Jahren den Gesamtweltcup geholt – seit wann verfolgen Sie Skispringen? Seit gestern??

        • Passend übrigens auch noch die superdümmliche Bemerkung bezüglich der Immigranten. Völlig ohne Kontext.
          Wenigstens macht er aus seiner beschränkten Einschränkung keinen Hehl und zeigt welch Geistes Kind er ist.
          Da erklärt sich dann der mangelnde Intellekt auch sehr schnell.

          • die bemerkung mit den migranten ist nicht superdümmlich. es sind ausländer,die eure erfolge im fußball bringen,am ende seid ihr aber wieder nur auf deutschland stolz,und deutschland ist das beste überhaupt. seht ihr ja an der vst,wie ihr auf euren eigenen schanzen geschlagen werdet von leuten wie wirklich talent für diesen sport haben

        • wie wärs wenn du mal argumentierst anstatt stumpf zu beleidigen?? nur wiel ich etwas sage,das euch nicht passt ,muss man nicht gleich vom thema abschweifen und versuchen den anderen zu diffamieren.leider habe ich ahnung von skispringen,bin als jugendlicher selbst regelmäßig gesprungen…es nervt einfach nur,wie ihr jeden fehler oder alles negative an euren athleten sofort versucht mit etwas zu erklären,das von außen kam,weil der athlet kann ja nicht schuld sein,er ist deutsch,also muss er der beste sein. deswegen hasst euch die ganze welt

          • Wie wäre es mit korrekter Rechtschreibung?
            Wie wäre es mit einem sachlichen Diskussionsstil?
            Wie wäre es seine Argumente ohne Beleidigungen vorzubringen?
            Und dass sie mal gesprungen sind, halte ich für so wahrscheinlich, wie dass Weihnachten auf Ostern fällt.

          • @hansdieter: Zur Beliebtheit der Deutschen weltweit sollten Sie vielleicht einmal den „US News & World Report“, der Wirtschaftsfakultät der University of Pennsylvania und der Marketingagentur Y&Rs BAV Consulting von 2016/2017 lesen! Unter den 20 beliebtesten Ländern weltweit belegt Deutschland Platz 4. Polen ist unter den ersten 20 Nationen leider nicht vertreten. Wo ist die ganze Welt, die Deutschland hasst? Vielleicht leben Sie ja in einer anderen Welt, mag sein.

          • @Kegelbruder:
            Auch wenn der Spruch mittlerweile ziemlich ausgelutscht ist:
            „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

            Wünsche einen angenehmen Abend und vielleicht überdenken sie ihre teilweise abstrusen Positionen ja noch. Viele Kommentare von ihnen sind ja doch sehr vernünftig.

          • @HansWurst: Es wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn Sie wenigstens eine meiner „abstrusen“ Positionen argumentativ entkräften könnten. Wenn Sie viele meiner Kommentare für vernünftig halten, dann weiß ich nicht so recht, ob ich mich darüber freuen soll. Wenn sie natürlich öffentlich zugängliche Statistiken anzweifeln, dann ist es sehr schwer, mit Ihnen über Fakten zu diskutieren.

          • @Kegelbruder:
            Ich habe viele ihrer Positionen argumentativ entkräftet. Nicht umsonst haben sie, wenn sie nicht mehr weiter wussten, an vielen Stellen wortlos die Diskussion aufgegeben. Und wenn sie tatsächlich so naiv sind und jede öffentlich zugängliche Statistik für bare Münze halten, so scheine ich sie leider überschätzt zu haben (möchte an dieser Stelle nicht ausfallend werden, jedoch sei mir diese Bemerkung gestattet, musste ich mir auf dieser Seite doch viel schlimmere Dinge gegen meine Person „anhören“). Und ich möchte nicht behaupten, dass jene Statistik gefälscht oder nicht repräsentativ ist, etc. Ich wollte nur sagen, dass man bei der Interpretation doch schon sehr vorsichtig sein muss. Am besten, man untersucht jede Statistik, auf die man sich berufen möchte, mit scharfem Verstand und größter Präzision vorher selbst auf Fehler und Verzerrungen.

          • @HansWurst: Dann dürfte es Ihnen ja nicht schwerfallen, noch einmal wenigstens eine meiner Positionen zu entkräften. Scheinbar ist mein Gedächtnis sehr schlecht geworden. Eine Diskussion mit Ihnen habe ich nie aufgegeben, das ist schlicht und einfach die Unwahrheit. Stellen Sie mir eine Frage und Sie bekommen eine Antwort. Ob Sie mich über- oder unterschätzen, das ist mir vollkommen gleichgültig. Ich habe Ihnen meine Quelle genannt. Sie können jetzt „mit scharfem Verstand und größter Präzision“ die Ergebnisse dieser Statistik untersuchen und uns dann Ihr Urteil übermitteln. Sie stellen hier Behauptungen auf ohne Belege oder greifbare Fakten zu liefern. Ich halte mich daran, mit Zahlen, Quellen und Statistiken zu argumentieren. Welches ist wohl die glaubwürdigere Variante? Ich warte nun auf Ihre nachprüfbaren Fakten und auf Ihre Fragen, vielen Dank. Ich bin noch keiner Diskussion ausgewichen, warum sollte ich?

          • @Kegelbruder:
            Und warum sollte ICH jetzt diese Statistik untersuchen? Ich habe nicht mal über das Thema der Statistik mitdiskutiert, sondern mich lediglich später eingemischt, um ihnen einen Tipp im Umgang mit Statistiken zu geben. Und wo habe ich etwas behauptet, das man mit Zahlen, Statistiken und der gleichen Belegen müsste? Sie stellen hier eher die Behauptungen auf.

          • @HansWurst: Gut, da wir so nicht weiterkommen, stelle ich Ihnen konkrete Fragen. Frage 1: Zweifeln Sie das Ergebnis der von mir genannten Quelle an oder nicht? Frage 2: Können Sie mir ein Zitat, eine Quelle oder konkrete Fakten nennen, mit denen Sie eine meiner „abstrusen Positionen“ entkräftet haben oder nicht? Können Sie mir eine konkrete Stelle nennen, an der ich „nicht mehr weiter wusste“ und „wortlos die Diskussion aufgegeben habe“ oder können Sie das nicht? Sie können jetzt ganz einfach mit Zitaten oder Textstellen antworten. Das dürfte ja nicht so schwer sein. Ihre Fragen beantworte ich direkt: Sie sollten diese Statistik untersuchen, damit Sie sehen, dass ich mit wahren Fakten arbeite. Wenn Sie das Ergebnis der Statistik nicht anzweifeln, dann können Sie meine erste Frage schon einmal beantworten. Ich wundere mich dann nur, warum Sie geschrieben haben: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Und weiter: „Und wenn sie tatsächlich so naiv sind und jede öffentlich zugängliche Statistik für bare Münze halten…“ Sollten Sie also Zweifel an der genannten Statistik haben, dann müssen Sie sie untersuchen. Meine erste Frage können Sie dann auch wieder beantworten. Zu Ihrer zweiten Frage: Sie haben behauptet, Zitat: „Ich habe viele ihrer Positionen argumentativ entkräftet“. Das sollten Sie bitte belegen, wenn nicht mit Zahlen oder Statistiken, dann doch zumindest mit Textstellen und Zitaten (das sind für mich „dergleichen Belege“). Weiter haben sie behauptet, Zitat: „Nicht umsonst haben sie, wenn sie nicht mehr weiter wussten, an vielen Stellen wortlos die Diskussion aufgegeben.“ Nennen Sie bitte auch hier die Textstellen und Zitate, vielleicht auch mit den Uhrzeiten der Beiträge, damit ich nachträglich Stellung nehmen kann (so Sie denn recht hätten). Sie sehen also, ich habe auf Ihre beiden Fragen konkret und ausführlich geantwortet. Dasselbe erwarte ich nun von Ihnen, vielen Dank!

          • @Kegelbruder:
            Sie lassen nicht locker. Da sie durchaus zu einer ordentlichen Diskussionskultur in der Lage sind (gilt nicht für jeden ihrer Kommentare, aber die meisten), möchte ich ihre Fragen beantworten, aber erst morgen, da ich mir dafür Zeit nehmen möchte und nun schon etwas müde bin. Ich werde den Abend bei einem – wie ich denke – wohlverdienten Glas Rotwein mit meiner Herzallerliebsten ausklingen lassen und wünsche ihnen eine angenehme Nachtruhe. Bis morgen an der selben Stelle.
            Ihr HansWurst

          • @HansWurst: Der Rotwein sei Ihnen und Ihrer Frau gegönnt, ebenso die angenehme Nachtruhe. Ich bin neugierig auf Ihre Antworten morgen. Bitte teilen Sie mir dann auch gleich noch mit, welcher meiner Kommentare nicht einer „ordentlichen Diskussionskultur“ entspricht, natürlich auch mit Angabe der Textstelle und Begründung, vielen Dank!

          • @Kegelbruder:
            So, nun meine Antwort, sie wird Ihnen möglicherweise nicht gefallen, doch das müssen sie bewerten.
            Bei der Statistik beziehe ich mich auf: usnews (pkt) com/news/best-countries/overall-full-list – lassen sie es mich wissen, wenn es doch eine andere Statistik ist, auf die sie sich beziehen. Diese hier war die einzige, die ich bei US-News in Bezug auf Länder („Countries“) finden konnte und Deutschland belegt da Platz 4, also passt das zum Kontext.
            1. Sie fragen mich, ob ich das Ergebnis der Statistik anzweifle.
            Antwort: Nein, das tue ich nicht. Ich zweifle aber sehr wohl an der Aussagekraft der Statistik und der Repräsentativität der erhobenen Daten für die Bewertung in den einzelnen Kategorien, die dann das Gesamtergebnis hervorrufen.
            Lassen sie mich das einmal erläutern:
            Die Statistik nennt sich „Best Countries Ranking“ (und ist somit keine Statistik zum Thema „Beliebtheit“ der Länder der Welt, wie von ihnen behauptet, doch dazu später mehr) und versteht sich als „The overall ranking of Best Countries measures global performance on a variety of metrics“.
            Die Kategorien, in denen die Länder bewertet wurden, sind:
            1. „Adventure“ (fließt zu 3,24% in die Gesamtbewertung ein)
            2. „Citizenship“ (16.95 percent)
            3. „Cultural Influence“ (12.93 percent)
            4. „Entrepreneurship“ (17.42 percent)
            5. „Heritage“ (3.17 percent)
            6. „Movers“ (10.00 percent)
            7. „Open for Business“ (11.99 percent)
            8. „Power“ (7.42 percent)
            9. „Quality of Life“ (16.89 percent)
            Soweit so gut. Das klingt ja zunächst nach sehr wissenschaftlicher Arbeit und vernünftigen Kriterien. Sind es sicherlich auch. Aber wenn man sich die Beschreibungen zu den Kriterien ansieht, merkt man schon, dass manche dieser Kategorien gar nicht so wissenschaftlich sind. Bei „Heritage“ zum Beispiel geht es um „culturally accessible, has a rich history, has great food, many cultural attractions“. Nun ja. „Has a great food“ – das ist absolut subjektiv. Es wurden 21.000 Menschen auf dem ganzen Erdball verteilt befragt, aber wie diese Verteilung aussieht, erfahren wir nicht (ich habe zumindest nichts gefunden). Das ist mir zu schwammig. Und die Gewichtung der einzelnen Kategorien wurde von den erstellern der Umfrage willkürlich festgelegt. Kann/muss man so machen, aber ist auch nicht gerade das, was ich unter einer repräsentativen Umfrage verstehe. Tauschen sie die Leute aus, und der neue Mitarbeiterstab legt da vielleicht eine ganz andere Gewichtung fest.
            Soviel zu der Art und Weise, wie die Rangliste zustande kommt. Sicherlich ist es nicht einfach, dafür eine wissenschaftlichere Methode zu finden, aber eine in Stein gemeißelte Wahrheit ist so eine Statistik dann für mich nicht.
            Und was ich mit „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ ausdrücken möchte ist eben das: Wenn ich selber so eine Statistik erstelle und dabei z. B. nur die Gewichtung der Kategorien verändere, kommt ein ganz anderes Gesamtergebnis dabei raus. Z. B. belegt Deutschland bei „Adventure“ den 60. Platz. Gewichten wir das mal mit 17% anstatt 3% (warum auch nicht?) so, rutscht Deutschland sicherlich schon aus den Top 10 der Statistik heraus.
            Und nun stellen sie sich mal vor, der User „hansdieter“ würde sich die selbe Mühe machen wie ich und mit ihnen mit so hohem Aufwand diskutieren, wie ich. Er schaut sich die Statistik an und findet heraus, dass Deutschland bei „Adventure“ (da geht’s wohl mehr oder weniger darum, was man in dem Land als Urlaubsziel alles entdecken kann, ich persönlich halte da Platz 60 für fragwürdig…) 60. ist. Da wird er sie auslachen, wenn sie behaupten, dass Deutschland eines der beliebtesten Länder weltweit ist.
            Soviel mal zu der Statistik, ich könnte noch mehr dazu sagen (z. B. wieso man so ein Ranking erstellt und dabei nicht mal alle Länder der Welt miteinbezieht sondern vielleicht ein Drittel…), aber ich habe nicht ewig Zeit.
            Nun zu 2.: Ich soll belegen, an welchen Stellen sie die Diskussion wortlos aufgegeben haben. Bitteschön:
            1) Die Kommentarreihe, die ihm gestern um 11:50 Uhr begonnen habe mit dem Kommentar, „Ziemlich schwach, nun eine Pause einzulegen […]“. Vielleicht gab es da nichts mehr zu bereden, aber ich hatte das Gefühl, dass sie sich über mich und meinen Futsal-Sport lustig machen wollten und das dann nach meinem Kommentar um 13:11 Uhr aufgegeben haben.
            2) Die Kommentarreihe, die sie um 12:10 Uhr mit dem Kommentar „@Hanswurst: Sie sind sicherlich schon einmal bei ca. 100kmh im Rennanzug mit Skiern, deren Bindung nicht auslöst, auf einen Aufsprunghang gestürzt […]“. [Offtopic: Zunächst einmal möchte ich sie darauf hinweisen, dass die Einheit „km/h“ heißt (wobei der Schrägstrich an sich auch nicht korrekt ist, doch ein Bruchstrich lässt sich hier nicht darstellen), „kmh“ würde „Kilometerstunden“ bedeuten, so etwas gibt es nicht].
            Um 13:17 Uhr fragte ich sie, was sie zu den Reaktionen der anderen User auf meine Kommtare meinen. Dazu kam keine Antwort. Sie gingen erst wieder auf diesen Kommentar ein, als ich an anderer Stelle etwas schrieb, das für sie als Widerspruch zu diesem Kommentar um 13:17 Uhr erschien.
            Das waren die beiden hauptsächlichen Passagen, die meine Aussage, dass sie die Diskussion an mehreren Stellen wortlos beendet haben, wohl zur genüge Stützen dürften.
            3. Nun fragten sie mich noch, an welchen Stellen ihre Diskussionskultur nicht ordentlich war. Auch das werde ich ihnen verraten. Und zwar stechen da hauptsächlich zwei Kommentare ins Auge (nur von dem Schriftverkehr zwischen uns beiden):
            1) Kegelbruder sagt:
            5. Januar 2018 um 12:10 Uhr
            „@HansWurst: Sie sind sicherlich schon einmal bei ca. 100kmh im Rennanzug mit Skiern, deren Bindung nicht auslöst, auf einen Aufsprunghang gestürzt. Ein Untrainierter würde danach von selbst gar nicht mehr aufstehen und mindestens eine Woche das Bett hüten. Freitag hatte nach dem Sturz zwar keine Chance mehr auf den Gewinn der Tournee, er hat aber sehr wohl noch Chancen, Skiflugweltmeister oder Olympiasieger zu werden sowie den Gesamtweltcup zu gewinnen. Und deshalb sollte er sich jetzt schonen, damit er nach vollständiger Genesung wieder so hervorragend springen kann, wie er es bisher während der aktuellen Saison schon getan hat. Skispringer sind Sportler auf höchstem Niveau, keine leibeigenen Gladiatoren, die man in die Arena schickt und danach „entsorgt“. Manchen Usern hier, die von fehlendem „Sportsgeist“ schreiben, würde ich einmal die Entbehrungen wünschen, die Spitzensportler das ganze Jahr über auf sich nehmen. Und dazu die Schmerzen, die Richard Freitag aktuell zu ertragen hat!“

            2)Kegelbruder sagt:
            5. Januar 2018 um 12:35 Uhr
            „@HansWurst: Und nachdem Sie den Müll „heraus gebracht“ haben, sind Sie sicherlich gleich danach in Bischofshofen 135m gesprungen. Und einen Tag später haben Sie beim „Futsal“ 30 Schüsse der gegnerischen Mannschaft gehalten. Könnten Sie uns bitte mitteilen, in welchem Programm man Ihre „Futsal-Mannschaft“ bewundern kann. Mich würde das schon interessieren, vielen Dank!“

            Sie bedienen sich hier des „Argumentum ad hominem“. Wikipedia definiert das als: „Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch „Beweisrede zum Menschen“) wird ein Scheinargument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum, die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen. Es kann in der Rhetorik auch bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden.“

            Dieses Stilmittel ist für mich in einer Diskussion, bei der mit fairen „Waffen“ gekämpft wird unangebracht. Ich merke sowas und lasse mich da nicht auf die Hörner nehmen. Andere Leute vielleicht schon.

            Ich hoffe ich konnte ihre Fragen zur Genüge beantworten und freue mich auf ihre Antwort.

          • @HansWurst:
            Warum sollte mir Ihre Antwort nicht gefallen? Ich freue mich, dass Sie die Statistik nicht anzweifeln. Was Sie danach schreiben, das ist sehr interessant. Allerdings müsste man dann erst einmal definieren, was „Beliebtheit“ überhaupt genau bedeutet. „Welt. de“ schreibt im Zusammenhang mit dieser Studie zum Beispiel vom „nicht mehr besten Land“. Die „Huffington Post“, der „Spiegel“, das „Manager Magazin“ und wiederum welt.de beziehen sich auf eine „GFK-Studie“, Zitat aus „welt.de“: „Deutschland ist auf dem Globus das Land mit dem besten Image, während die Beliebtheit der USA abstürzt.“ Das „Image“, das hier angeführt wird, hat meiner Meinung nach schon sehr viel mit Beliebtheit zu tun. Ich wollte aber gar nicht so weit gehen, Deutschland als „das beste Land“ oder das Land mit dem besten Image zu betiteln. Aber ganz sicher wird Deutschland nicht von aller Welt gehasst, so wie es der User, an den mein Kommentar gerichtet war, zu wissen meinte.
            Warum sollte ich mich über „Futsal“ lustig machen? Ich stand selbst über 10 Jahre im Fußballtor. Diese Diskussion war für mich beendet, wenn Sie aber dazu noch eine konkrete Frage haben, dann fragen Sie. Danke, dass Sie mich auf die korrekte Abkürzung „km/h“ hingewiesen haben. Übrigens schreibt man „Erstellern“ und nicht „erstellern“ und „mit einbezieht“ anstatt „miteinbezieht“. Wir können jetzt aber auch „Erbsen zählen“.
            Wie Sie selbst schreiben ging ich auf Ihren zweiten oben angegeben Kommentar sehr wohl ein. Ich wusste aber nicht, dass es dafür eine Zeitbegrenzung gibt. Wenn Sie hier wirklich diese zwei Punkte anführen, um Ihre Bemerkung „nicht umsonst haben sie, wenn sie nicht mehr weiter wussten, an vielen Stellen wortlos die Diskussion aufgegeben“ zu rechtfertigen, dann finde ich das geradezu lustig. Zwei Stellen, wobei ich bei der Ersten gar nicht mehr direkt gefragt wurde und Sie nur ein „Gefühl“ hatten und wobei ich bei der Zweiten sehr wohl wieder geantwortet habe, das bezeichnen Sie also als „viele Stellen“.
            Sie sollten bitte noch einmal genau nachlesen, was ein „Argumentum ad Hominem“ bedeutet. Ich bringe ein greifbares Beispiel: Hätte ich geschrieben: „Der User „HansWurst“ hat sowieso nur die Hauptschule besucht, deshalb kann er die Situation nicht beurteilen“, dann wäre das ein klassisches „Argumentum ad Hominem“. Ich habe weder Eigenschaften Ihrer Person noch Ihre persönlichen Umstände (z.B. ein unverheirateter Priester kann da nicht mitreden) zur Sprache gebracht. Ich habe lediglich Mutmaßungen angestellt, das ist in einer ordentlichen Diskussion durchaus erlaubt. Wir können übrigens gerne noch über Stilmittel und Textanalysen diskutieren, wir können hier im Forum besonders gute Beispiele für ein „Pars pro toto“ finden, vielleicht finden wir sogar ein „Oxymoron“.
            Sie haben sich zwar redlich Mühe gegeben, Sie haben aber leider versäumt, mir ein Zitat oder eine Textstelle zu liefern, woraus ersichtlich wird, wie Sie meine „abstrusen Positionen argumentativ entkräftet haben“. Sicher haben Sie das nur vergessen und werden es noch nachliefern, vielen Dank!

          • @Kegelbruder
            Sie haben mich überzeugt. Ich entschuldige mich bei ihnen für so manche unpassende Formulierung und gebe ihnen bei so gut wie allem Recht. Manches Geschriebene entstand einfach aus der Emotion und dem Mitfiebern mit König Kamil I., der ja nun sein Meisterwerk vollbracht hat. Schade, dass mit Richard Freitag sein einziger Konkurrent ausgefallen ist.
            Machen sie so weiter, sie sind eine Bereicherung für dieses Skisprungforum.
            Leider fehlt mir die Zeit zu einer detaillierteren Antwort.
            Ich grüße sie und alle meine Fans.
            HansWurst

          • Vieeleicht bekomme ich ja noch einen Eintrag ins Guiness-Buch für den längsten Kommentar auf skispringen.com. 🙂

      • hahahah es is so geil ! nur weil deutschland keine weltklasse einzelspringer hat bin ich ein troll.. okay okay..ok,sehen wir von freund mal ab..wobei der auch zu wenig gewonnen hat,um als weltklasse mann zu gelten.. mehr als 1x gesamtweltcup und 1x sf wm hat er nicht.. der letzte topsringer den ihr hattet heißt martin schmitt,hannawald war eher ne eintagsfliege…gut bei der tournee,aber im weltcup oft nicht mal in den 2. durchgang qualifiziert..aber ja ich bin psychisch gestört,habe keine ahnung etc,nur weil ich finde,dass deutsche skispringer nicht so gut sind.ok,ich sehe mit euch ist eine sachliche konversation nicht möglich. freitag hat seinen sprung nicht abgebrochen;nochmal: höhe ist nicht gleich weite!!! gesachwindigkeit gibt den ausschlag. biutte ein mal ein paar expertenmeinungen anhören

        • Mit dir ist eine Konversation tatsächlich nicht möglich.
          Gründe:
          1) Völlige Weltfremdheit und konsequentes Ignorieren von Fakten.
          2) Eine Orthographie, die selbst einen Erstklässler beleidigen würde.

          • im internet hat man noch nie auf groß- und kleinschreibung achten müssen,von anfang an nicht. das tun realschulabsolventen wie du,die sich vor anderen realschulabsolvten intelektuell profilieren müssen,weil sie sonst keiner ernst nimmt. ach ja,das war 1. wenn ich so weltfremd bin und fakten ignoriere,sag mir doch bitte,welche fakten. du stellst es als fakt dar,dass freitag seinen sprung abgebrochen hat. fakt ist jedoch,dass er ihn überzogen hat. bist du also weltfremd oder ich? obwohl weltklassespringer genau meine meinung vertreten? ich bin übrigens ziemlich sicher wesentlich besser gebildet als du, man sieht an deinem wortschatz schon dass du eher einfach gestrickt bist

    • Müll raus tragen kann er immerhin. Das war es dann wohl auch schon.

      Man kann nicht jede Landung bei 130 miteinander vergleichen. Freitag war schon aus einer größeren Höhe gelandet. Was aber wohl auch kein Problem gewesen wäre, wenn er sich nicht selbst auf den Ski gestiegen wäre. Letztlich sein Fehler, auch wenn er womöglich durch andere Entscheidungen der Jury oder auch von Werner Schuster hätte verhindert werden können.

      Ich vermute mal, dass sie Österreicher sind @hansdieter. Die Aussage, dass wir keine Weltklassespringer haben (und seit Jahrzehnten hatten), ist einfach falsch. Letztes Jahr war Wellinger 4., davor Freund 2. und der war im Vorjahr sogar Weltcupsieger. Auch jetzt stehen zwei Deutsche unter den Top 3 im Weltcup, auch wenn das nur eine Momentaufnahme ist. Aber keine Weltklassespringer ist schlicht und einfach Unsinn. Mag aber auch sein, dass da ein wenig der Frust mitspielt. Schließlich ist Kraft aktuell der einzige Österreicher, der wenigstens ansatzweise um die Top 10 mitspringen kann. Und das auch aktuell nicht wirklich.

    • @hansdieter: Ihr Zitat: „…andere athleten sind bei 130 auch locker stehengeblieben weil sie die landung richtig ausgeführt haben.“ Meine Frage: Welche Springer sind gestern 130m und mehr gesprungen? Meines Wissens nur Wellinger, Freitag und Stoch. Wellinger hat gerade noch eine „Haferllandung“ hinbekommen, Freitag ist gestürzt und auch Stoch hatte (laut Adam Malysz) Probleme bei der Landung. Habe ich was verpasst? Bitte nennen Sie mir diese anderen Athleten, die bei 130m locker stehen geblieben sind!

  6. Ich sehe für Freitag keine Chancen mehr in dieser Saison. Die Norweger und Polen werden das unter sich ausmachen, das steht schonmal fest. Stoch wird im laufe der Saison auch immer besser, während Freitag gut gestartet ist wurde Stoch dann wieder zum unbesiegbaren Gegner. Schade für Kraft, ich hätte gedacht Kraft wird diese Saison richtig aufdrehen dann hätten wir ein spannendes Duell zwischen Kraft und Stoch gehabt. Kraft war der einzige konstante Springer letzte Saison, neben Kamil natürlich. Aber gut, die deutsche Mannschaft soll jetzt nicht rumjammern sondern LANDUNGEN ÜBEN !! 🙂 🙂 🙂

  7. @ Hans Wurst selten was dümmeres gelesen, wie das was du hier von Dir lässt!!!! Hoffentlich fliegst mal aus 5 Metern Höhe auf ne Betonplatte da würde ich sehen wollen was du am nächsten Tag so machen würdest. Traurig aber wahr das im Internet so ziemlich jeder Depp wie du einer bist seinen Müll ohne jegliche Strafe Posten darf…. Gebe Dir einfach mal den Tipp dich untersuchen zu lassen ob im Oberstübchen noch alles in Ordnung ist. Vielleicht bist ja auch mal auf den Kopf gefallen. Die Dummheit ist bei Dir jedenfalls sehr fortgeschritten!!!!

  8. Bin gespannt ob Freitag noch an seine Topleistungen anknüpfen kann. Zu wünschen wärs ihm. Glaubt ihr dass er sich das gelbe Trikot zurückholt, falls Stoch heute gewinnt?

    • Ich denke, da kommt es sehr drauf an, wie sein erstes Springen ausgeht. Wenn er da an seine Leistungen anschließen kann, hat er gute Chancen. Ansonsten wird es schwer. Dazu kommt noch die Frage, wie lange Stoch seine Topform halten kann.

    • @Simon: Es gibt ganz starke Konkurrenz: Stoch ist natürlich in Topform und hat von allen Springern, die vorne platziert sind die meiste Erfahrung. Allerdings gelangt er auch körperlich an seine Grenzen. Da muss man abwarten, wie er die ganzen Strapazen beim Skifliegen und bei Olympia verkraftet. Wellinger scheint mir außerdem immer stärker zu werden. Der erreicht seine beste Form sowieso immer zum Saisonende hin, auch der dürfte ein ernstzunehmender Kandidat für den Gesamtweltcup sein. Er ist erheblich jünger als Stoch und dürfte deshalb rein körperlich die Belastungen einer langen Saison eher verkraften.

      • Ja glaub auch dass Wellinger noch nicht in absoluter Topform ist. Zu Freitag gib ich dir recht. Schau dir die Stürze von Stoch oder Freund in Innsbruck in den letzten zwei Jahren an. Sie haben auch nicht ihre Topform verloren. Gibt aber auch das Gegenteil: z.B. Peter Prevc, der in Kuusamo nach dem ersten Durchgang führte, dann stürzte und seither nicht mehr an das Top-Niveau der Saison 2015/16 anknüpen konnte.

      • „Allerdings gelangt er auch körperlich an seine Grenzen. Da muss man abwarten, wie er die ganzen Strapazen beim Skifliegen und bei Olympia verkraftet.“

        Nunja, das gilt aber für alle Springer nicht nur für Stoch. Warum sollten andere Springer das besser verkraften als Stoch? Ich meine ja Stoch hat bereits gezeigt, dass er bis zum Schluss auf Topniveau bleibt während der genannte Wellinger doch arge Schwankungen hat (da kommt auch öfter mal ein ganz mieser Sprung raus). Ich glaube gegen Stoch ist kein Kraut gewachsen, Kraft wäre eins gewesen aber leider ist er total ausser Form. Vielleicht kommt Kraft noch, ist dann aber zu spät. Geiger & co haben Null Chancen.

    • Mag schon sein. Aber man sollte solchen Trollen wie HansWurst kein Futter geben. Der hat sonst nichts und sucht hier Aufmerksamkeit, in dem er wild gegen Freitag stänkert. Ihn zu ignorieren ist das einzig sinnvolle und für ihn die schlimmste Strafe!

      • Wo habe ich wild gestänkert? Ich habe einen Standpunkt und den habe ich sachlich vertreten. Nur weil ich eine andere Meinung habe, die ihnen scheinbar überhaupt nicht reinzulaufen scheint, diffamieren sie mich und stellen mich als barbarisches Wesen dar. Das lasse ich mir in einem Land mit Meinungsfreiheit nicht gefallen. Gehen sie doch in die Türkei, wenn sie solche Machenschaften an den Tag legen wollen.

  9. Vielleicht nochmal zur Verdeutlichung:
    Ich bin mir sicher, dass Freitag springen würde, wenn er noch gute Aussichten auf den Gesamtsieg bei der Tournee hätte. Machen wir uns nichts vor, im Leistungssport gibt es doch so viele Mittelchen, die die Leute wieder in kürzester Zeit fit und jegliche Schmerzen vergessen machen, dazu kommt noch das Adrenalin, das ungemein dabei weiterhilft.
    Also ist es wohl ziemlich respektlos, nicht anzutreten, nur weil der Traum vom Gesamtsieg wie eine Seifenblase zerplatzt ist. Sven Hannawald wird sich auch freuen, dass Stochs einziger Konkurrent darauf verzichtet, zu versuchen, ihm wenigstens den Grand Slam zu vermiesen. Na herzlichen Glückwunsch!

    • @HansWurst: Ich kann mir leider beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sie auch nur die geringste Ahnung von Leistungssport haben, schon gar nicht von internationalem Spitzensport. Wenn Sie im alpinen oder im Skisprungsport am Start nicht hundertprozentig fit sind, dann wird die ganze Sache hochgradig gefährlich. Fit spitzen können Sie vielleicht einen Fußballer, aber selbst da halte ich absolut nichts davon, weil dann vorhandene Verletzungen nur noch schlimmer werden. Respektlos ist es von Ihnen, was Sie über einen Sportsmann wie Richard Freitag schreiben. Soll Stoch doch auch in Bischofshofen gewinnen, wenn er dort wieder so hervorragend springt, wie bisher. Dann hat er den „Grand-Slam“ auch verdient! Und Hannawald wird einer der Ersten sein, die ihm dazu gratulieren.

  10. Also damals als Kamil stützte war nicht die Landebahn schuld sondern seine Schuhbinde ist gerissen,das sieht man ganz gut am ende des Videos in der Zeitlupe

  11. Ziemlich schwach, nun eine Pause einzulegen. Zeugt nicht gerade von Sportsgeist. Kaum hat man keinerlei Chance mehr auf den Gesamtsieg, hat man keinen Bock mehr, oder was? Nur weil die Hüfte wehtut nicht zu springen ist schon sehr jämmerlich, finde ich.

      • Ich danke Ihnen für Ihre Empfehlungen, verstehe aber nicht ganz, was jene mir bringen sollten und wieso mir ein Sturz auf einer Sprungschanze die Befähigung erteilen sollte (verstehe ich das richtig?), einen Kommentar zur Vierschanzentournee abzugeben?

    • Also ich muss echt sagen, was für ein blöder Kommentar. Du schaffst es wahrscheinlich nicht den Mülleimer herauszubringen und er soll springen.

      • Ich schaffe es sehr wohl den Müll herauszubringen und habe das vor knapp 5 Jahren auch mit einer Hüftprellung gemacht, die ich mir beim Futsal als Keeper zugezogen habe. Ich weiß also sehr wohl, wovon ich rede.

        • Hahahaha,habe selten solch einen Müll hier gehört…
          Ausser Müll zu reden und eventuell den Mülleimer raus zu tragen ,aber dann hört es wohl schon auf…Unsere verwöhnten Fussball Millionäre sind doch bei einer Erkältung oder einer leichten Muskelverhärtung nicht mehr in der Lage ihren hoch bezahlten Job durchzuführen.Die Skispringer riskieren für ein Trinkgeld im Vergleich ihr Leben bei jedem Sprung.

          • Ich kann das auch nicht verstehen und habe nicht damit angefangen. Fragen sie mal Richard Freitag, ob er in den nächsten Tagen den Müll rausbringt.

        • @HansWurst: Und nachdem Sie den Müll „heraus gebracht“ haben, sind Sie sicherlich gleich danach in Bischofshofen 135m gesprungen. Und einen Tag später haben Sie beim „Futsal“ 30 Schüsse der gegnerischen Mannschaft gehalten. Könnten Sie uns bitte mitteilen, in welchem Programm man Ihre „Futsal-Mannschaft“ bewundern kann. Mich würde das schon interessieren, vielen Dank!

          • Ich habe mit der Hüftprellung (die sich auch auf eine ganz besonders schmerzhafte Stelle in der Lendengegend erstreckt hat) unter Schmerzen noch am selben Tag das ganze Turnier fertig gespielt, das waren nochmal 4-5 Spiele (im Kurzformat von 12 Minuten, keine vollwertigen Futsalspiele natürlich). Gespürt habe ich zwischen den Spielen jeden einzelnen Schritt, auf dem Feld habe ich das aber verdrängt. Und es war nur ein unbedeutendes Freunschaftsturnier, da gab es nicht viel Preisgeld zu gewinnen.
            Meine Futsalmannschaft kann man in keinem Programm bewundern, sie existiert nicht mehr. Die habe ich mit Freunden gemeinsam gegründet, da es bei uns in Deutschland eine sehr schwache Futsal-Infrastruktur gibt, das ist fast schon lächerlich. Eine Futsalnationalmannschaft gibt es erst seit 2016 in Deutschland. Die Voraussetzungen sind also viel schlechter, als beim Skispringen in Deutschland. Und dennoch verstehe ich nicht, warum sie das eine mit dem anderen vergleichen möchten. Jetzt habe ich ihnen aber zumindest mal erzählt, wie die Lage da so ist, vielleicht können sie sich ja jetzt ein Bild machen. Aber sie sind ja sicherlich selbst schonmal im Futsal-Tor gestanden um sich von den Gegnern bombardieren zu lassen, darum können sie das eh nachvollziehen (um es mal auf ihre Tour auszudrücken).

    • @HansWurst: Sie sind sicherlich schon einmal bei ca. 100kmh im Rennanzug mit Skiern, deren Bindung nicht auslöst, auf einen Aufsprunghang gestürzt. Ein Untrainierter würde danach von selbst gar nicht mehr aufstehen und mindestens eine Woche das Bett hüten. Freitag hatte nach dem Sturz zwar keine Chance mehr auf den Gewinn der Tournee, er hat aber sehr wohl noch Chancen, Skiflugweltmeister oder Olympiasieger zu werden sowie den Gesamtweltcup zu gewinnen. Und deshalb sollte er sich jetzt schonen, damit er nach vollständiger Genesung wieder so hervorragend springen kann, wie er es bisher während der aktuellen Saison schon getan hat. Skispringer sind Sportler auf höchstem Niveau, keine leibeigenen Gladiatoren, die man in die Arena schickt und danach „entsorgt“. Manchen Usern hier, die von fehlendem „Sportsgeist“ schreiben, würde ich einmal die Entbehrungen wünschen, die Spitzensportler das ganze Jahr über auf sich nehmen. Und dazu die Schmerzen, die Richard Freitag aktuell zu ertragen hat!

      • @Kegelbruder:
        Die Schmerzen hatte ich schon zur Genüge und Entbehrungen anderer Art auch, aber das tut ja auch nichts zur Sache. Ich habe in einem neuen Kommentar meinen Standpunkt nochmal verdeutlicht, sie haben einen eigenen. Alles in Ordnung. Aber jemandem Schmerzen zu wünschen, halte ich für fragwürdig.

        • @HansWurst: Fragwürdig ist höchstens Ihre Aussage: „Nur weil die Hüfte wehtut nicht zu springen ist schon sehr jämmerlich.“ Nun gut, dann wünsche ich Ihnen keine Schmerzen, aber ich wünsche Ihnen zumindest die Ruhe, einmal über Ihre Kommentare nachzudenken. Übrigens: Sie werfen Richard Freitag hier unterschwellig vor, seine Schmerzen wären gar nicht so stark, dass er nicht springen könnte. Sie selbst reagieren aber schon auf geschriebene Kommentare, die sicherlich keine körperlichen Schmerzen verursachen, hoch sensibel. Halten Sie das nicht auch für vorsichtig ausgedrückt äußerst merkwürdig?

          • Sie meinen, dass ich sensibel reagiere? Was sagen sie dann zu den Reaktionen der anderen User auf meine Kommentare?
            Ich sage nicht, dass Freitag keine starken schmerzen hat, aber ich sage sehr wohl, dass man damit wohl springen könnte und dass andere Leute es bestimmt tun würden. Aber das sind nur Mutmaßungen, wie alles andere, was hier geschrieben wird. In Freitag reinschauen kann nur er selbst und der Doktor, der ihn röngt. Ich wollte Freitag auch keinesfalls diffamieren, sondern eher die vielen weichgewaschenen Kommentare-Schreiber hier darauf bringen, dass es auch andere Sichtweisen gibt und man nicht alles gleich sofort mit Mitleid zubombardieren muss in einem Forum wie diesem. Das bringt Freitag nämlich auch nichts.

          • @HansWurst: Wie passt jetzt Ihr folgender kürzlich verfasster Kommentar zu dem, was Sie oben geschrieben haben? Ich zitiere Sie: „Was predige ich die ganze Zeit hier? Soll Freitag doch springen und sich net so anstellen! Nur weil er nicht in der Lage für eine normale Landung war und jetzt enttäuscht ist…“ Oben schreiben Sie: „Ich wollte Freitag auch keinesfalls diffamieren.“ Und weiter: „In Freitag reinschauen kann nur er selbst und der Doktor, der ihn röngt.“ Sie behaupten, Freitag könne springen und solle sich nicht so anstellen. Sie selbst möchten aber Freitag nicht diffamieren. Ist Ihnen schon bewusst, dass Sie mit Ihren Kommentaren bei halbwegs vernünftigen Usern nur Kopfschütteln und eventuell Erheiterung auslösen?

          • @Kegelbruder
            Selbiges kann ich über viele andere Leute hier sagen, die sorgen bei mir auch nur für Erheiterung. Mein Gott, was ist schon dabei, wenn zumindest ein, zwei User hier härter mit Freitag ins Gericht gehen. Ich bin mir wie gesagt sicher, dass er springen könnte, wenn er denn wollte. Ist alles nur eine Willenssache. Er ist schließlich Leistungssportler. Aber vielleicht hat er ja mehr psychisch was abbekommen, dann ist das eine andere Sache, da will ich mich dann auch nicht drüber lustig machen. Das meine ich, wenn ich sage, dass ich nicht in ihn reinschauen kann. Geröngt wurde er ja und kaputt ist nix bei ihm. Was sind schon Prellungen? Da hatte ich schon schlimmere Verletzungen und andere Leute auch.

  12. Die richtige Entscheidung, Richard. Gebe Deinem Körper die nötige Zeit für die Wiederherstellung. Natürlich wird es für Dich hart sein, am Fernseher die Kollegen zu beobachten. Drücken wir Dir die Daumen und wünschen der restlichen Mannschaft für den letzten Wettbewerb alles Gute.

  13. Alles Gute für Richard. Auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Jetzt drücke ich „Hanni“ alle Daumen, daß Stoch nicht gewinnt, damit sein Rekord weiterhin Bestand hat.

  14. Freitag, Freitag, Freitag. Kanns nicht mehr sehen und hören. Sein Sturz hat er selbst verschuldet. Andere sofort als Mitschuldige zu erklären ist typisch, aber falsch. Nur er und sein Trainer haben versagt. Dass sich der Herr zu fein ist, die Tournee zu Ende zu springen, zeigt den sportlichen Charakter. War noch nie Fan von Freitag und werde es auch nie mehr werden.

  15. Ich sehe auch ein wenig Werner Schuster in der Kritik. Habe gestern erst im Internet erfahren, dass S. Horngacher vor K. Stoch verkürzt hatte- das wurde im TV überhaupt nicht erwähnt (Eurosport). Finde ich übrigens auch eine Sauerei, da man als versierter Skisprungschauer auf solche Infos auch wartet! Bei Richards Sturz ist glaube ich einfach eines zum anderen gekommen- es sollte halt irgendwie nicht sein ;(( Allerdings sollte man diesen Norweger nicht mehr als TD einsetzen- da ist wirklich die FIS in der Verantwortung die Springer zu schützen! Ich bin mal gespannt, ob auch Stoch den Grand Slam schafft- wäre dann (fast) noch höher anzurechnen als der von Hanni, da Kamil ja immer die Quali springen musste. Richard wünsche ich alles erdenklich Gute- ich schließe mich der Meinung an, dass er im Team so viel Rückhalt finden wird, gestärkt aus seiner Verletzung zurückzukommen! Und vielleicht wird Welli ja noch Zweiter in der Tournee- auch das wäre verdammt hoch anzurechnen!!

    • Ich denke ein Norweger wird zweiter oder ein weiterer Pole. Für Wellinger sehe ich keine Chancen, denn er bringt immer mal wieder einen richtig schlechten Sprung wo er dann gnadenlos zurückfällt. Seine Landungen sind auch sehr wackelig und ein Sturz ist wahrscheinlich. Natürlich wünsche ich mir keinen Sturz aber die Möglichkeit ist schon vorhanden, das muss man einfach faktisch so sehen.

  16. Warum hat der Bundestrainer von sich aus nicht um Verkürzung gebeten wenn er doch schon am Vortag Zweifel hatte? Das liegt doch in seinem Entscheidungsbereich! Wenn es wirklich um die Gesundheit eines Springers ginge, dann wäre das angebracht gewesen und es ist müßig von ihm das nun auf die Jury zu schieben.

    • Weil Freitag dann 95% vom Hillsize hätte springen müssen um den Bonus für das Gate zu erhalten. Und da Freitag im Vergleich zu Stoch bei allen Tourneesprüngen den schlechteren Wind hatte, wäre das womöglich zum Nachteil von Freitag gewesen.
      Dass Freitag bei der Landung die Skienden überkreuzt konnte ja keiner ahnen. Mit kürzerem Anlauf wäre das aber vermutlich nicht passiert.

      • “ Und da Freitag im Vergleich zu Stoch bei allen Tourneesprüngen den schlechteren Wind hatte, wäre das womöglich zum Nachteil von Freitag gewesen.“

        Was für eine Begründung… 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

        • war ja dann auch Klar und einfach nach nem Sturz vom ärgsten Konkurrenten bei schlechteren Wind für Horngacher. Selbst dann ist Stoch noch ziemlich herumgeiert bei der Landung, obwohl er super ausfliegen konnte und wusste, was nun zu beachten ist. Klar ist sich Richard auf die Ski gestiegen beim Aufsetzten, aber musste den Sprung auch ganz plötzlich abbrechen. Hätte gern gesehen wie es andersherum gewesen wäre!

          • „Hätte gern gesehen wie es andersherum gewesen wäre!“

            Ich nicht, denn dann wäre die Tournee genauso wenig spannend geblieben. Und Freitag wäre immer der Tournee-Sieger, der nur gewonnen hat, weil der überragende Stoch in Innsbruck gestürzt ist.

          • @Tim
            Ich meinte damit, ob Horngacher in der Situation verkürzt hätte oder das Risiko mit der Windlotterie auch nicht eingegangen wäre!
            „Und Freitag wäre immer der Tournee-Sieger, der nur gewonnen…“
            Aber mit deiner Auslegung könnte ich auch prima leben. Gab genug die nur durch Glück gewonnen haben…nicht zuletzt Stoch im letzten Jahr selbst, durch das Pech von Tande!

  17. Alles Gute Richi, hoffentlich bist bis zum Skifliegen am Kulm wieder fit. Schod ums gelbe Trikot, des werd da da Kamil mid am Sieg in Bischofshofen woi wegnehma.

  18. Mittlerweile gibt es ja viele Expertenmeinungen darüber, was den Sturz von Richard Freitag ausgelöst haben könnte. Wenn man sich den Sprung mehrmals in Zeitlupe ansieht, dann stellt man folgendes fest: Als Freitags Ski den Boden berührten, da war der Oberkörper definitiv aufrecht und nur minimal nach vorne geneigt. Man sieht auch deutlich, dass er den Sprung sehr früh öffnet (nicht in der vorwärts geneigten Oberkörperposition bleibt), um nicht noch weiter zu springen. Richtig ist auf jeden Fall, dass die Ski bei der Landung nicht parallel waren. Der rechte Ski fährt nach der Bodenberührung vom Körper nach außen weg. Ob das aufgrund der nicht parallelen Ski passiert ist oder aufgrund aufgetretener Spuren im Schnee, da müsste man Freitag am besten selbst fragen. Adam Malysz sagt einer polnischen Sportseite, man hätte vor Freitag verkürzen können, bei dieser Weite sei eine Landung generell sehr schwer gewesen. Er spricht weiter von Stochs Problemen bei der Landung. Zu lesen ist das auf sport.onet.pl. Also gab es wohl auch nach der Ansicht des Adam Malysz mehrere Faktoren, die zum Sturz Freitags geführt haben, einer davon war ein Fehler Freitags. Martin Schmitt kritisierte die Präparierung des Aufsprungs, Alexander Pointner kritisierte das Fehlen von Orientierungshilfen, selbst Stefan Kraft kritisierte die Veranstalter. Das alles ist zu finden bei heute.at. Zitat: “ Auch gerupfte ÖSV-Adler üben Kritik am Bergisel.“ Nun ist dieser böse Sturz leider passiert und Freitag sollte sich meiner Meinung nach erst einmal schonen, insofern halte ich den Verzicht auf das Springen in Bischofshofen für vollkommen richtig. Die Skispringer selbst meinen ja immer, man sollte nach einem Sturz so schnell wie möglich wieder auf die Schanze. Ob da allerdings die Flugschanze am Kulm für einen Wiedereinstieg geeignet ist, das kann nur Richard Freitag selbst in Abstimmung mit seinen Trainern und Betreuern entscheiden.

    • Grundsätzlich ist am Bergisel ein 130m-Sprung bei Aufwind zu stehen, auch wenn man den Sprung aufmacht.
      Mir ging es aber genau so wie Adam Malysz: Bei Stochs Landung hat man gesehen, dass der Aufsprung nicht perfekt präpariert war – sicherlich auch aufgrund der Witterungsbedingungen. Und wenn man weiß, bei dem Regen und der Sicht, sind heute 130m aus großer Höhe kaum zu stehen, dann kann ich den Anlauf nicht so wählen, Spektakel hin oder her. Das Spektakel Tournee war damit sofort vorbei.
      Wenn man Pech hat, kommt Freitag durch den Sturz aus dem Rhythmus und man wird den Rest der Saison keinen spannenden Zweikamp mehr erleben. Von daher bin ich bei Werner Schuster: man muss solche Wettkämpfe defensiv angehen und lieber erst im zweiten Durchgang verlängern, wenn im ersten bei 124m Schluss gewesen wäre.

  19. Alles gut, Richard Freitag wird den Sturz gut verdauen und die Erfolge werden sicher baldigst wieder einstellen. Sein Selbstbewusstsein und die Unterstützung des Teams werden dies möglich machen. Alles Gute Richard

  20. Ich finde das die Skispringer immer eine Orientierung haben sollten!denn es ist ohnehin schwer genug für jeden Springer so eine weite vernünftig zu stehen…eine Markierung halte ich persönlich für sinnvoll und vernünftig…

  21. Gut,dass Richi so vernünftig ist. Klar ist es schade, dass er gesundheutsbefingt die Tournee nicht fortsetzen kann. Aber Gesundheit geht vor. Richi, in diesem Sinne gute Besserung. Für deine Manschaftskameraden viel Erfolg.

  22. Gibt es eigentlich eine Erklärung, warum ab 130m keine Markierungen mehr gesetzt wurden? Der Schanzenrekord liegt bei 138m (der übrigens auch in einem Harakiriwettkampf entstand). Sollte nicht wenigstens bis zu dieser Weite markiert werden?

    Ganz klasse Website übrigens!

    • Vielleicht hatten sie keine Äste mehr zum makieren. Aber ja stimmt schon, die Schanze zeigt sich nicht zum ersten mal schlecht präpariert. Vielleicht sollte man den Innsbruckern mal die Pistole auf die Brust setzen, oder sich einen anderen Austragungsort suchen.

      • Richtig. Hinzu kommt das fehlende Flutlicht.
        Andererseits ist das aber eben die Vierschanzentournee, die eben traditionell auf diesen vier Schanzen ausgetragen wird.

  23. Schade aber verständlich hoffe dennoch das sich Freitag von dem Sturz nicht unterkriegen lässt um seine gute Form auch hoffentlich bei Olympia beweisen kann

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