Continentalcup: Clemens Aigner gewinnt Finale in Tschaikowski

Der Österreicher Clemens Aigner hat seine Continental-Cup-Saison standesgemäß beendet. Als bereits feststehender Gesamtsieger, gewann er den letzten Wettkampf im russischen Tschaikowski. Einen Tag nach seinem ersten COC-Sieg wurde Constantin Schmid erneut bester Deutscher.

Wie bereits am Vortag entschied sich die Jury aufgrund der wechselhaften Bedingungen den Wettkampf von der Großschanze auf die Normalschanze zu verlegen. Mit dieser Umstellung kam Clemens Aigner erneut sehr gut zurecht. Nach dem dritten Platz am Samstag, feierte er am Sonntag mit 264,2 Punkten seinen siebten Saisonsieg im Continentalcup. Als Dritter nach dem ersten Durchgang sprang der 24-Jährige im Finaldurchgang bei Rückenwind 99 Meter und verbesserte sich damit noch auf Rang eins. Auch im ersten Durchgang hatte Aigner starken Rückenwind. Aufgrund der schlechtesten Windverhältnisse aller Athleten, erhielt er dementsprechend mit 15,2 Pluspunkten die höchste Windkompensation.

Zweiter wurde der Slowene Rok Tarman mit 260,7 Punkten und Sprüngen auf 104 und 99 Meter. Für den 20-Jährigen ist es die erste Podestplatzierung im Continental-Cup überhaupt. Rang drei belegte Aigners Landsmann Daniel Huber mit 258,5 Punkten. Der Österreicher landete bei 103,5 und 101,5 Meter. Mit seinem zweiten Sprung verbesserte er sich noch von Rang fünf aufs Podium. Der Zweite in der Continentalcup-Gesamtwertung Miran Zupancic aus Slowenien erreichte mit 255,8 Punkten (100 Meter; 101,5 m) Rang vier. Dahinter folgten die beiden Russen Roman Sergeevich Trofimov (253,5 P.) und Denis Kornilov (252,5 P.).

Denis Kornilov fällt im Finale zurück

Nach dem ersten Durchgang führte Kornilov mit der Tagesbestweite von 108 Metern und 135,2 Punkten, knapp vor Rok Tarman und Clemens Aigner. Doch im Finaldurchgang landete der 30-Jährige trotz Aufwind bei 98,5 Metern und fiel auf Rang sechs zurück. Neben Trofimov und Kornilov schaffte es auch Dimitry Vassiliev unter die Top Ten. Mit 247,4 Punkten (103 m; 97 m) wurde der 37-Jährige Neunter.

Vier Deutsche in den Top 15

Bester Deutscher wurde Constantin Schmid vom WSV Oberaudorf. Nach seinem Sieg am Vortag, belegte der 17-Jährige diesmal mit Sprüngen auf 102 und 98,5 Meter Rang sieben (251,3 P.). Direkt dahinter folgte Johannes Schubert von der SG Nickelhütte Aue mit 248 Punkten als Achter. Felix Hoffmann (SWV Goldlauter) wurde mit 245,9 Punkten Zehnter. Mit Martin Hamann (SG Nickelhütte Aue) als 14. (235,3 P.) schaffte es ein weiterer DSV-Athlet in die Top 15. Tim Fuchs (SC Degenfeld) und Julian Hahn (WSV Gruena) verpassten als 31. und 32. den Finaldurchgang.

Gesamtwertung: Aigner vor zwei Slowenen

Bereits gestern sicherte sich der Österreicher Clemens Aigner mit seinem dritten Rang den vorzeitigen Sieg in der Continentalcup-Gesamtwertung. Insgesamt sammelte er 1191 Punkte und darf sich über die Continental-Cup-Trophäe freuen. Gesamt-Zweiter wird der Slowene Miran Zupancic mit 938 Punkten, vor seinem Landsmann Nejc Dezman (862 Punkte). Bester Deutscher in der Gesamtwertung wird Constantin Schmid als 13. mit 466 Punkten. Felix Hoffmann machte im letzten Saisonwettkampf noch einen kleinen Sprung nach vorne und belegt in der Gesamtwertung Platz 15 (450 P.).

Über Jonas Klinke 6 Artikel

Seit Februar 2017 im Team von skispringen.com. Verfolgt Wintersport und insbesondere Skispringen seit Kindertagen. Studiert neben seiner Tätigkeit für skispringen.com an der Hochschule Darmstadt und engagiert sich für das Bürgerradio Antenne Bergstraße.

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