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Kamil Stoch in Bischofshofen solide, aber nicht überragend

Kamil Stoch lässt den ersten Trainingssprung aus und kann sich am Qualifiaktionstag in Bischofshofen (noch) nicht von der Konkurrenz absetzen. Die DSV-Skispringer Wellinger und Eisenbichler hinterlassen vor dem Finale einen starken Eindruck. Die Ereignisse des Tages.

18:16 Uhr: Das war’s für heute von der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen! skispringen.com meldet sich morgen zum großen Finale der Vierschanzentournee live zurück: Um 15:30 Uhr startet zunächst der Probedurchgang, um 17 Uhr der erste Wertungsdurchgang. Dann entscheidet sich, ob Kamil Stoch mit Sven Hannawald gleichziehen und als zweiter Springer der Geschichte den Grand Slam holen kann. Spannung ist also garantiert! Bis morgen!

18:13 Uhr: Mit 130 Metern kann sich Stoch in der Qualifikation nicht absetzen. Der polnische Doppel-Olympiasieger ordnet sich damit auf dem fünften Platz ein. Der Qualifikationssieg geht damit an seinen Teamkollegen Dawid Kubacki, der sich mit 136 Metern und 139,9 Punkten gegen den Norweger Johann Andre Forfang (135 m; 136,3 P.) und Simon Ammann aus der Schweiz (136 m; 133,5 P.) durch. Dahinter folgt Stefan Kraft an vierter Stelle, gefolgt von Kamil Stoch (5.), Robert Johansson (6.) und Ziga Jelar (7.). Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler belegen die Plätze acht und neun. » Die 25 K.o.-Duelle beim Tournee-Finale

18:12 Uhr: Andreas Wellinger reiht sich als bester Deutscher mit 130 Metern vor Eisenbichler auf dem siebten Platz ein. Jetzt steht nur noch Kamil Stoch oben.

18:09 Uhr: Bevor die letzten vier Springer vom Bakken können, gibt es derzeit eine kleine Verzögerung. Der Aufwind an der Paul-Außerleitner-Schanze weht aktuell zu stark, daher müssen die Athleten erst einmal warten…

18:01 Uhr: Markus Eisenbichler kann nicht ganz an seinen starken Trainingssprung anschließen, mit 131 Metern und dem fünften Platz ist er morgen aber locker dabei. Johann Andre Forfang ordnet sich mit 135 Metern hinter Kubacki auf dem zweiten Platz ein. Starker Sprung des Norwegers!

17:58 Uhr: Dawid Kubacki springt genauso weit wie Simon Ammann, aufgrund des geringeren Anlaufs und der schlechteren Windbedingungen kann der Pole den Schweizer aber klar von der Spitze verdrängen. Die besten Athleten stehen noch oben… Was machen gleich Wellinger und Stoch?

17:53 Uhr: Mit der bisherigen Bestweite von 136 Metern führt Simon Ammann die Qualifikationswertung aktuell an. Der Vierfach-Olympiasieger aus der Schweiz liegt in der Zwischenwertung vor dem Slowenen Ziga Jelar und Ryoyu Kobayashi aus Japan.

17:44 Uhr: Der Slowene Tilen Bartol kommt nicht über enttäuschende 109 Meter und Platz 41 hinaus. Damit scheidet der Überraschungs-Fünfte von Garmisch-Partenkirchen vorzeitig aus. Schade!

17:40 Uhr: Constantin Schmid schafft 117 Meter, ist aber nicht zufrieden mit seinem Sprung. Pius Paschke macht einen Meter mehr, was aber auch noch nicht Top ist. Da war der 27-Jährige zu Beginn der Saison um einiges besser in Form. Sicher qualifiziert sind die beiden Deutschen mit ihren Versuchen aber. Michael Glasder aus den USA wird wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert.

17:34 Uhr: Klar qualifiziert ist jetzt auch Noriaki Kasai mit 126 Metern. Gregor Schlierenzauer springt einen Meter weniger, was die klare Qualifikation bedeutet, aber das Ausnahmetalent sicher noch nicht voll zufrieden stellen.

17:31 Uhr: Noch besser macht es Teamkollege Ziga Jelar: Starke 135 Meter sind bei leichtem Aufwind die Führung hinter Ryoyu Kobayashi (134,5 m) und Denis Kornilov aus Russland (131,5 m). Derweilen hat sich der Nebel über dem Aufsprunghang breit gemacht. Zwar sehen die nun zahlreich anwesenden Zuschauer im Stadion nicht mehr viel von den Sprüngen, aber für die Starter bedeuten die Verhältnisse keine Beeinträchtigung.

17:25 Uhr: Dem Slowenen Domen Prevc gelingt endlich wieder ein richtig guter Sprung: 128 Meter sind die klare Führung für den jüngeren Bruder von Peter Prevc. Auf Rang zwei liegt derweilen Kilian Peier aus der Schweiz.

17:18 Uhr: Führungswechsel: Sebastian Colloredo springt mit 124,5 Metern erstmals an die Spitze und ist damit sicher qualifiziert. Dies gilt auch für Kevin Bickner und Teamkollegen Alex Insam auf zwei und drei.

17:11 Uhr: Wieder kann sich Kevin Bickner gut präsentieren. 121,5 Meter sind zwar nicht ganz so weit wie eben noch im Training, bedeuten aber die momentane Zwischenführung. Die Qualifikation für das morgige Finale wäre sicherlich ein Erfolgserlebnis für den 21-Jährigen US-Amerikaner.

17:03 Uhr: Und schon sind wir mittendrin in der Qualifikation, die wieder aus Gate 13 gestartet wird. Wie schon im Training setzt sich der Innsbrucker Elias Tollinger für die nationale Gruppe der Österreicher an die Spitze.

16:45 Uhr: In einer Viertelstunde startet hier in Bischofshofen auch schon die Qualifikation für das morgige Finale der 66. Vierschanzentournee.

16:44 Uhr: Markus Eisenbichler wird zweitbester Deutscher auf Rang 13. Constantin Schmid (28.), Karl Geiger (29.) und Pius Paschke (38.) komplettieren das Ergebnis der deutschen Mannschaft, während Stephan Leyhe im zweiten Trainingsdurchgang nicht an den Start gegangen ist.

16:38 Uhr: Nun geht auch Kamil Stoch an den Start und kann mit 133 Metern und Platz zwei hinter Kraft im zweiten Training seine Riesenform unterstreichen. Hat er mit dem Österreicher einen Kontrahenten gefunden, der ihm den vierten Sieg in Folge streitig machen wird? Auch Andreas Wellinger springt  konstant gut und landet bei 129,5 Metern und damit Platz 7. Die Top Ten sind aber eindeutig von den Norwegern dominiert: Daniel-André Tande liegt mit starken 134,5 Metern auf Rang drei, in unmittelbarer Nähe gleich drei Kollegen: Johann Andre Forfang (4.), Robert Johansson (6.) und Anders Fannemel (8.).

16:34 Uhr: Wow: Das war die richtige Entscheidung  den Anlauf zu verkürzen. Lokalmatador Stefan Kraft zeigt, dass er das Springen nicht verlernt hat: Bombastische 139,5 Meter! Richtig stark präsentieren sich auch die Norweger: Johann Andre Forfang schafft einen weiten Sprung auf 132,5 Meter und liegt damit auf Rang zwei, Robert Johansson und Anders Fannemel sind auch unter den Top 5.

16:32 Uhr: Zum Glück wurde nun doch wieder auf Gate 13 verkürzt und Karl Geiger schafft ordentliche 121,5 Meter.

16:27 Uhr: Geht die Jury wieder zu viel Risiko ein? Schon jetzt purzeln die Weiten bei dem verlängerten Anlauf nur so: Peter Prevc, eben noch mit einem völlig misslungenen Sprung in Bischofshofen gestartet, landet bei 135 Metern und übernimmt die Führung vor Ammann und Takeuchi.

16:23 Uhr: Jetzt liegt Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann mit starken 133 Metern und dem bisher weitesten Satz vorn. Dahinter folgt Taku Takeuchi aus Japan mit 130 Metern. Die beiden Deutschen Constantin Schmid und Pius Paschke verbessern sich erheblich gegenüber dem ersten Trainingsdurchgang: Der 18-Jährige Schmid schafft überzeugende 126 Meter, sein neun Jahre älterer Kollege springt auf 120,5 Meter und damit ganze 19 mehr als im ersten Training.

16:18 Uhr: Doch jetzt schieben sich zwei altbekannte Gesichter an die Spitze: Noriaki Kasai und Gregor Schlierenzauer springen beide 128 Meter. Etwas bessere Noten bekommt der Japaner, der nun 0,3 Punkte vor dem Österreicher führt.

16:15 Uhr: Immer noch führt Kevin Bickner, nachdem schon 30 Springer unten sind. Auch der konstant gute Sprünge liefernde Ryoyu Kobayashi kann daran nichts ändern und rangiert sich mit 125,5 Metern auf Platz zwei. Diesmal gelingt auch Russen Denis Kornilov ein guter Satz, der ihm 123,5 Meter und Zwischenrang drei beschert.

16:02 Uhr: Richtig gut ist wieder Kevin Bickner, der mit 126 Metern die Führung übernommen hat. Gleich dahinter sein Teamkollege Michael Glasder (121,5 m). Das wird ihren slowenischen Trainer Bine Norcic sicher freuen.

15:56 Uhr: Trotz der guten Weiten eben entscheidet sich die Jury für eine Anlaufverlängerung und geht zwei Luken hoch. Während Maximilian Steiner als erster der jungen Österreicher trotzdem nur 98 Meter schafft, bringt der weitere Anlauf Elias Tollinger mit 117,5 Metern eine deutliche Verbesserung zum ersten Trainingssprung.

15:45 Uhr: Kamil Stoch spart Kraft und lässt den ersten Trainingssprung aus. Das heißt, dass Markus Eisenbichler diesen ersten Durchgang für sich entscheiden hat. Gleich startet auch der zweite Trainingsdurchgang.

15:43 Uhr: Wow! Die Deutschen sind heute trotz des bitteren Torunee-Aus‘ von Richard Freitag aber richtig gut drauf: Andreas Wellinger spring nur einen halben Meter kürzer als Eisenbichler: Doppelführung für Deutschland. Auch Daniel-André Tande, der gestern Zweitplatzierte, kann wieder überzeugen und liegt mit 127 Metern knapp hinter Kraft.

15:39 Uhr: Und gleich gibt es wieder einen Führungswechsel an der Spitze und das von einem Deutschen: Markus Eisenbichler macht den bisher weitesten Satz auf 131 Meter. Das ist eine Ansage! Auch Stefan Kraft gelingt endlich wieder ein richtig guter Sprung: 128 bedeuten Platz zwei hinter Eisenbichler und vor Kubacki. Jetzt wird es auch im Stadion immer lauter und die Fans feuern ihre Idole an.

15:36 Uhr: Der Norweger Andreas Stjernen kann mit 122,5 Metern überzeugen, Teamkollege Robert Johansson landet bei der gleichen Weite. Beide Norweger liegen nun punktgleich auf Platz drei. Da gibt die gute Stimmung im Team, die gestern schon Daniel-André Tande gelobt hatte, Auftrieb. An die Spitze hat sich nun der starke Dawid Kubacki aus Polen mit 126 Metern geschoben.

15:28 Uhr: Einen richtig guten Sprung hat auch wieder Noriaki Kasai hinbekommen und liegt nun mit 125 Metern auf Rang zwei hinter dem Russen Vassiliev. Gregor Schlierenzauer ist jedoch noch nicht ganz in Form und schafft nur 119,5 Meter. Auch Simon Ammann wird in dieser Gruppe der Ausnahmespringer der letzten Jahre mit seinen 116,5 Metern nicht ganz zufrieden sein.

15:23 Uhr: Richard Freitag wird in Bischofshofen nicht mehr an den Start gehen, sondern nach seinem Sturz eine Physio-Auszeit nehmen. In der Gesamtwertung liegt er auf Platz 21, so dass es besser ist, sich auf die schnelle Genesung zu konzentrieren…

15:15 Uhr: Heute dabei ist auch wieder der Russe Dimitri Vassiliev, der mit starken 127,5 Metern an der Spitze liegt. Dahinter haben sich  der Italiener Sebastian Colloredo (125 m) und Tomasz Pilch aus Slowenien platziert. Insgesamt 65 Springer gehen heute in die Qualifikation und springen die Plätze für die morgigen K.o.-Duelle aus. Als erster Deutscher geht Constantin Schmid mit der Nummer 36 an den Start.

15:08 Uhr: Die ersten zehn Springer sind jetzt schon unten. Es herrscht leichter Aufwind. Bisher konnte Kevin Bickner aus den USA den weitesten Sprung abliefern und ist bei 119,5 Metern gelandet. Endlich sind nun also auch die US-Amerikaner in die Vierschanzentournee gestartet. In Innsbruck hatten sie die Springen noch auslassen müssen, weil ihre Skier nicht rechtzeitig angekommen waren.

14:58: Der Schanzenturm versinkt zwar wie so oft in Bischofshofen im Nebel, nichtsdestotrotz sollen die Bedingungen heute keine Beeinträchtigung darstellen. Die Jury hat sich für den Start aus Gate 13 entschieden. Nach Richard Freitags Sturz gestern und der Kritik an der Wettkampfführung , werden sicher aller bemüht sein, eine faire und sichere Qualifikation über die Bühne zu bringen…

14:52 Uhr: In wenigen Minuten startet der erste Trainingsdurchgang. Die ersten Vorspringer sind schon von der Schanze gegangen. Noch ist das Stadion relativ leer, aber zur Qualifikation um 17 Uhr wird sicher noch der ein oder andere an die Schanze kommen. Als erster Springer wird gleich Maximilian Steiner aus der nationalen Gruppe der gastgebenden Österreicher gehen.

13:44 Uhr: Die äußeren Bedingungen lassen auf einen fairen Skisprungtag hoffen. Bei Plusgraden ist der Himmel über Bischofshofen bedeckt, der Wind sollte sich heute in Grenzen halten. Und erstmals seit Tagen regnet es nicht mehr!

13:39 Uhr: Spannend wird es an diesen letzten beiden Tagen dennoch: Nach drei Siegen in Folge hat Kamil Stoch beste Chancen, den Grand Slam zu schaffen. Alle vier Wettbewerbe hat in der 66-jährigen Tournee-Geschichte bislang nur Sven Hannawald geschafft. Der hofft natürlich, dass er diesen Rekord weiterhin behalten kann: „Jeder andere, der gewinnt, bekommt von mit einen exklusiven Drink spendiert – mit Sahne“, versprach Hannawald im Vorfeld.

13:21 Uhr: Mit Blick auf die Vierschanzentournee-Gesamtwertung scheint die Entscheidung bereits gefallen: Der Vorsprung von Kamil Stoch auf den Zweitplatzierten Andreas Wellinger ist so groß, dass in Bischofshofen viel passieren müsste, damit der Pole die Titelverteidigung noch aus der Hand gibt. „Kamil kann sich nur noch selbst schlagen“, sagt Andreas Wellinger, der sich zumindest theoretisch noch Hoffnungen auf den ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald in der Saison 2001/2002 machen kann.

13:10 Uhr: Ein herzliches Willkommen aus Bischofshofen! Wir sind an der letzten Station der 66. Vierschanzentournee angelangt. Bevor morgen das mit Spannung erwartete Finale auf dem Plan steht, finden auf der Paul-Außerleitner-Schanze heute das offizielle Training sowie die Qualifikation statt.

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56 Kommentare

  1. Also was hier in der letzten Zeit abging ist ja nicht mehr normal. Man darf keinem Springer einen Sturz wünschen! Ich finde das unfair und total fies. Aber wenn Wellinger morgen einen kleinen Sturz hinlegt ohne sich dabei ernsthaft zu verletzen dann würde ich mich schon ein bisschen freuen. Ich hoffe damit niemand vor den Kopf gestossen zu haben.

    • @Julia: Darf man fragen, warum Sie sich über einen „kleinen Sturz“ Wellingers freuen würden? Und Verletzungen dürfen es dann Ihrer Meinung nach schon sein, aber keine ernsthaften. Sehe ich das richtig?

    • Jetzt geht dieser Mist schon wieder los. Was ist denn mit Dir passiert? Ob bisschen gestürzt oder ernst verletzt kann man doch niemand wünschen? Also lasst das doch bitte.Für Andi Wellinger wünsche ich das Beste für den heutigen Tag.

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  3. Nach dem Interview mit Hofer soeben im TV bin ich doch relativ geschockt. Freitag musste also gestern wieder vom Balken, obwohl der Wind im Korridor war, weil man der Jury Gelegenheit geben müsse, bei einigen Springern individuell zu entscheiden. Das heißt im Klartext: Der Korridor war mit diesem Anlauf für Freitag (und dann auch für Stoch) falsch gewählt! Ja müssen denn Korridor und Anlauflänge nicht für ALLE Springer ausreichend sein? Und wenn auch nur der leiseste Zweifel besteht, dann muss doch im Interesse der Gesundheit aller Sportler sofort verkürzt werden! Wenn das so ist, wie Hofer es geschildert hat, dann sind außerdem allen Manipulationen Tür und Tor geöffnet. Wer jetzt noch nicht gemerkt hat und immer noch nicht glaubt, dass die Jury gestern großen Mist gebaut hat, dem ist aus meiner Sicht auch nicht mehr zu helfen!

    • Kegelbruder Hofer hat normalerweise schon Ahnung und was er sagt hat im Normalfall hand und Fuß glaube daher das er mit dem was er sagt recht hatte. Zumal war ja schon nach dem Springen in Hinterzarten Kritk an dem norwegischen TD geübt worden

      • @Yvonne K: Wenn Hofer recht hat, dann ist das aber im Sinne eines fairen Wettbewerbs schlimm. Dann kann man sich den Windkorridor gleich ganz sparen. Wenn sich die Jury über Werte, die sie selbst festgelegt hat, willkürlich während eines Durchgangs hinwegsetzen kann, dann kann fröhlich manipuliert werden. Der norwegische TD mag eine Katastrophe sein, er entscheidet aber auch nicht ganz allein.

        • @ Kegelbruder
          Aber der norwegische TD war mitverantwortlich und wenn innerhalb weniger Wochen gleich zwei Springer bzw ein springer und eine Springerin stürzen weil der norwegische TD der Auffassung ist noch weiter und noch weiter muss das einem doch zu denken geben .

          • @Yvonne K: Natürlich sollte das zu denken geben, da haben Sie vollkommen recht. Noch mehr zu denken gibt mir aber, wenn die beiden anderen Jurymitglieder nichts dagegen unternehmen. Können die nicht, wollen die nicht oder dürfen die nicht? Wenn einer bekanntermaßen unfähig ist, gerade dann sollte man doch besonders auf ihn aufpassen. Mir scheint, in der gesamten „Führungsetage“ des Skisprungsports laufen einige Dinge ganz gewaltig schief.

        • @ Kegelbruder
          Ja da es stimmt irgendwie scheint bei den Skispungverantwortlichen in den letzten Jahren nicht ganz rund zu laufen, zumal ja auch bekannt ist das es auf der Schanze schon sehr oft zu stützen kam. Was die Jury angeht haben die meiner Meinung letzte Sasion bei dem RAW Tournee geplatzt gehabt. Aber natürlich. Letztlich muss sich in der Ganzen Führung Mal was tun

    • Hallo Kegelbruder, wann und wo gab Hofer denn dieses Interview? Interessiert mich brennend, vielleicht ist es in einer Mediathek noch zu finden.
      Auf den „Fall Freitag“ bezogen: Nach dem von Dir beschrieben Ausführungen wäre es also so, dass es von Jury und TD aus völlig legitim oder von der Wettkampfleitung (Hofer) gar wünschenswert wäre, dass der Anlauf so gewählt wird, dass eine potentielle Nr. 50 (Peier) locker K-Punkt springt. Und ein Spitzenspringer (Freitag) dann sehen muss, wie er damit klar kommt, ohne sein Leben zu riskieren?? Denn im Fall von Innsbruck läuft man dann Gefahr, im ansteigenden Auslauf, der einer Kompression auf der Skipiste gleichkommt, zu zerschellen, wenn man seinen Sprung sauber „ausfliegen“ will! Einzige Chance, das zu vermeiden: Die Jury wartet „innerhalb des Korridors“ auf schlechten Wind für einen Spitzenmann. Oder dieser muss dann mitten im Flug „aufreißen“ sobald er die Gefahr erkennt?
      Wenn das so sein sollte ist das mehr als nur ein schlechter Witz, es wäre ein handfester Skandal. Schlimm um diesen schönen Sport.

      • Servus „XC“, das Interview war gestern im ZDF unmittelbar vor Beginn der Qualifikation. Du hast die eventuellen Folgen ziemlich treffend beschrieben. Deshalb war ich ja gestern auch regelrecht geschockt. Da regiert jetzt scheinbar die Willkür im Skisprungsport. Ich würde mir schon wünschen, dass die Medien und fähige Journalisten diese Problematik noch einmal aufgreifen und genau beleuchten. Denn derzeit dürfte der Anhänger dieses Sports, der kein Experte ist, ein ungutes Gefühl haben und der Jury nicht mehr allzu sehr vertrauen. Mir zumindest geht es aktuell so.

        • Hallo Kegelbruder, auch ich habe das Interview von Opdenhövel und Thoma mit Walter Hofer gehört.
          Da ich diese Tournee erst seit kurzem verfolge (ca. 2-3 Jahre), sehe ich mich nicht als Kenner wie Sie oder XC.
          Allerdings muss ich sagen,falls es wirklich so gravierend für andere Benachteiligung bedeutet, vor allen für die besten, so hätte der Thoma was dazu gesagt bzw. das würde Schlagzeilen nach sich ziehen. Ergo, sehe ich es nicht als sehr gravierend an und bedarf auch keiner Diskussion.
          Ich denke die Jury tut ihr bestes, Freitag hatte in Innsbruck einfach einen Fehler gemacht und wurde dafür bestraft.
          So ist es im Leben öfters, nur bei dem Sport, da gebe ich Ihnen und anderen recht, riskiert man auch seine Gesundheit oder Leben.
          Werner Schuster sollte also nicht die Fehler nur bei anderen sehen, sondern auch bei sich selbst. Anlaufverkürzung wäre möglich gewesen. Die 123,5 m hätte Freitag in seiner derzeitigen sehr guten Verfassung auch sicherlich schaffen können mit einem Gate weniger. Ob es da zu einem Sturz käme, dass wissen wir nicht.
          Ich bin kein Stoch-Fan, aber man sieht das Richard gegenüber Kamil noch etwas unerfahrener ist. Er konnte in den Weiterbereich von Richard stehen, vielleicht aber auch aufgrund von einer besseren Konzentrationsfähigkeit.

        • Danke für die Fundstelle, Kegelbruder! Das werde ich mir garantiert ansehen. Ich hoffe zumindest, dass es der Redaktion von Skispringen.com auffällt. Und dann einen entsprechenden Artikel realisiert.
          So könnte dieses zweifellos ernste Thema (für mich ein schwarzes Kapitel Skisprung) mit der gebotenen Aufmerksamkeit angegangen werden.
          Ich möchte jetzt nicht polemisieren wie so viele andere hier, aber wäre das „Opfer“ hier nicht Freitag (der allgemein scheinbar noch nicht als Spitzenspringer realisiert bzw. akzeptiert wird – es ist ja seine erste Saison auf diesem Niveau) sondern ein prominenterer Name, gäbe es vermutlich angemessenere Reaktionen…

          • XC, überlassen wir es den Experten das zu beurteilen.
            Solange ein Dieter Thoma, der neben Hofer beim Interview stand und alles mit angehört hat, nichts andeutet und äußert, solange ist alles regelkonform.
            Sie und Kegelbruder scheinen ja viel von der Sportart zu verstehen, jedoch sehe ich einen Dieter Thoma oder Sven Hannawald auf Eurosport, als erfahrener an.

        • @Daniel: Mit absoluter Sicherheit sind Thoma, Hannawald oder Schmitt größere Experten als ich. Das hat Vorteile, aber leider auch Nachteile. Solche Experten müssen nämlich ganz genau darauf achten, was sie wann von sich geben. Sonst sind sie die längste Zeit Experten gewesen. Wenn diese Leute die Jury oder auch nur die Wertungsrichter zu scharf kritisieren, dann müssen sie wohl damit rechnen, dass sie nicht mehr allzu lange als Experten öffentlich eingesetzt werden. Dann bleiben nämlich in Zukunft alle wichtigen Türen verschlossen. Thoma hat sich im Interview gewunden wie ein Aal, ist ihnen das nicht aufgefallen? Die meisten „anrüchigen“ Dinge werden durch freie Journalisten aufgedeckt oder durch ehemals Beteiligte, die sich aus welchen Gründen auch immer aus der Szene zurückgezogen haben. Eine Diskussion ist so etwas allemal wert, immer wenn der „Basisdruck“ zu groß wird, dann ändert sich irgendwann auch etwas. Wenn Sie meine Beiträge gelesen haben, dann wissen Sie auch, dass ich Schuster ebenfalls in die Pflicht genommen habe. Ich bestreite auch nicht einen Fehler Freitags, nur hat jeder Fehler auch Ursachen. Es gilt also, Ursachenforschung zu betreiben.

          • Kegelbruder, ich gebe Ihnen natürlich recht, dass in bestimmten Positionen drauf geachtet wird was man sagt.
            Aber in diesem Fall, nach Hofers Aussage, denke ich, falls es wirklich zu gravierender Benachteiligung für die besten Springer führen würde, würden die anderen Nationen, z.B. Österreich das nicht kommentarlos hinnehmen.
            Ich denke eine gewisse Wahrheit ist in jeder Aussage enthalten, sei es in Ihrer, Herr Hofers, Thoma’s oder in der Aussage von Werner Schuster.
            Jeder hat seinen Standpunkt. Belassen wir es also dabei.

          • @Daniel: Wir können es gerne dabei belassen. Die anderen Nationen mussten so etwas bisher auch noch nicht kommentarlos hinnehmen, weil es so etwas vorher noch nicht gegeben hat. Deshalb war ich auch so geschockt. Ich verfolge wirklich jedes Springen, meistens auch die Qualifikationen, wenn sie übertragen werden. Aber so einen Vorgang wie bei Richard Freitag habe ich noch nie gesehen. Und den Experten ging es wohl genauso wie mir, sonst hätten sie bei Hofer erst gar nicht nachgefragt. Vielleicht sollten wir beobachten, ob so etwas demnächst noch einmal vorkommt.

  4. Wenn Wellinger gewinnt werde ich mit meiner Frau Sex haben. Muss aber vorher ein paar Bier trinken sonst schmeckt die stinkende Futt nicht.

  5. Niemand ist perfekt, aber die Landungen von Wellinger sind schon bedenklich wackelig. Vielleicht sollte er noch etwas im Conti-Cup üben, bevor er sich in das Getümmel des Weltcups stürzt und dabei noch zerlegt…

      • Ich bitte umEntschuldigung, ich möchte kein Böses Blut hier provozieren. Mir erschien „Hoffentlich stürzt Wellinger nicht“ zu lang für einen Nickname, so wollte ich mich ursprünglich aber nennen. Ein kleiner Sturz ohne Verletzung etc. würde ihm aber sicher guttun. 🙂

  6. Klar ist die Tournee entschieden, doch wünsch ich heute auch Stoch das alle heil runter kommen. Und diese ganze die Polen haben Freitag einen Sturz gewünscht also wünsche ich mir jetzt einen Sturz von Stoch und umgekehrt ist doch einfach nur Kindergarten

    • Welche ganze Polen pass auf was du schreibst,nicht alle polen haben Freitag ein Sturz gewünscht sondern einer den ich auch entsprechend geantwortet habe. Ich bin auch Pole aso kannst nicht von allen sprechen,daß die deutschen Fans aber Stoch ein Sturz gewünscht haben kannst ja nicht leugnen. Für mich sowieso Kindergarten hier was soll das?
      Jemandem Sturz wünschen

      • Das ist wirklich unterste Schublade einem Springer einen Sturz zu wünschen. Ja sind wir denn im Kindergarten? Ich finde alle sollten sich mal auf den Sport besinnen und die Nationalitäten aussen vor lassen! Ist doch egal ob ein Pole oder ein Norweger gewinnt (die deutschen Springer haben keine Chance mehr).

      • @ Bremer okay das mit dem ganzen war unglücklich von mir ausgedrückt gebe ich zu aber kleiner Tip les dir meinen Kommentar mal genau durch den wenn es für dich auch falsch rüber kommen mag wollte ich mit meinem Kommentar eigentlich nur sagen das es kindisch ist wie sich einige Deutsche aber auch einige Polen den sturz des für die jeweilige nation starteten Springer zu wünschen

        • @ Bremer okay das mit dem ganzen war unglücklich von mir ausgedrückt gebe ich zu aber kleiner Tip les dir meinen Kommentar mal genau durch den wenn es für dich auch falsch rüber kommen mag wollte ich mit meinem Kommentar eigentlich nur sagen das es kindisch ist wie sich einige Deutsche aber auch einige Polen den sturz des für die jeweilige nation starteten Springer zu wünschen und wie mir bei meinem post aufgefallen war hab ich nicht geschrieben die ganzen Polen sondern lautete mein Wortlaut “ dieses ganze die Polen haben den deutschen einen Sturz gewünscht also wunschen die deutschen den Polen auch einen Sturz“ und dies war nicht negativ in Richtung der Polen gemeint

          • @ bremer
            Ich seh ein du hast meinen ersten post völlig missverstanden und vielleicht hätte ich das mit den deutschen mit im in meinem post mit einfließen lassen sollen ich dachte es versteht sich von selbst als ich geschrieben hatte und umgekehrt damit wollte ich nämlich sagen das auch einige Deutsche Stoch sicher auch einen Sturz gewünscht hätte. Ich bitte um Verzeihung es war sicherlich nicht in meiner Absicht die Leute mit polnischer Nationalität zu beleidigen und so zu tun als hätte manche Deutschland Stoch keinen sturz gewünscht

          • @Yvonne
            Vielleicht hätte es geholfen wenn Du nach dem Wort “ganze“ ein komma setzen sollen dann wäre es verständlicher denke ich. Alles gut ich weiß wie du es meintest,wünsche Dir schönes gucken und drücke Kamil die Daumen

    • Kein pole hat dem Freitag einen Sturz gewünscht!!!!alle haben Mitleid mit ihm dafür aber vor Freitags Sturz habe ich hier im kommentaren gelesen wie die deutschen dem Stoch einen Sturz gewünscht haben,hab mich dann selbst gewundert wie kann man so ein A**sch sein!!!

  7. Was soll der Mist, meinen Namen zu missbrauchen? Ich werde hiernach nix mehr unter diesem Namen posten…Also alles was noch kommt stammt nicht mehr von mir…

      • Du bist in Wirklichkeit bestimmt ein deutscher oder össi der nur Unruhen zwischen polen und den deutschsprachigen reinbringen will.du bist echt das letzte.bin pole und ein Riesenfan von Stoch und dem ganzen Team Poland aber wünsche auch den deutschen,össis,schweizern und allen anderen dass sie alle gesund und heil landen.

        • @Polandja: Wenn ein User wie Sie schreibt, Zitat: „die DE-leute lernen einfach nie und werde nie richtig sympatisch sein kann,die werden so seit Kindheit erzogen um uns Polen zu hassen“, dann trägt das aber auch zur Unruhe zwischen Polen und Deutschen bei, meinen Sie nicht?

          • @Bremer: Das ist eigentlich klar, dass Sie den User „Polandja“ gemeint haben. Ich glaube, „Polandja“ hat wiederum nicht Sie, sondern den User „skispringer“ angesprochen.

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