Sieben Starter nominiert

Österreichisches Aufgebot für die Vierschanzentournee steht

Als erster Co-Gastgeber hat Österreich sein Aufgebot für die 71. Vierschanzentournee bekanntgegeben. Cheftrainer Andreas Widhölzl kann dabei aus dem Vollen schöpfen und hat sogar einen siebten Quotenplatz zur Verfügung.

Eine Woche vor dem Start der 71. Vierschanzentournee hat Österreich als erster Co-Gastgeber sein Aufgebot bekanntgegeben. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) darf insgesamt sieben Athleten zu den tradtionsreichen Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen an den Start schicken.

Diese Quote schöpft Cheftrainer Andreas Widhölzl voll aus und nominierte deshalb Philipp Aschenwald, Manuel Fettner (zuletzt Zweiter in Engelberg), Michael Hayböck, Jan Hörl, Stefan Kraft (punktgleicher Sieger mit Halvor Egner Granerud in Ruka) und Daniel Tschofenig, die bis dato als fester Stamm im Weltcup unterwegs waren, sowie Clemens Leitner. Der 24-Jährige hatte mit einem dritten, sowie zwei vierten und einem fünften Platz im Continentalcup den zusätzlichen Startplatz für den ÖSV ersprungen und nimmt diesen auch selbst ein.

Müller zunächst draußen

Das wiederum bedeutet auch, dass Markus Müller, der ab Titisee-Neustadt und Engelberg Francisco Mörth ersetzte und immerhin bei zwei seiner vier Weltcup-Starts punkten konnte, zunächst wieder im Continentalcup springt, der parallel zum Tournee-Auftakt in Oberstdorf in Engelberg Station macht. Er und fünf weitere ÖSV-Adler werden aller Voraussicht nach dann in Innsbruck und Bischofshofen die nationale Gruppe bilden, wie in den letzten Jahren üblich.

„Das Level vom Team ist sehr gut, im Prinzip kann jeder von unseren Springern in die Top Ten springen. Jetzt trainieren wir noch ein bisschen, genießen die Weihnachtstage und freuen uns auf die Tournee“, sagte Cheftrainer Andreas Widhölzl nach dem Weltcup in Engelberg. Die Chancen für seine Springer auf Erfolg stehen demzufolge gut: „Sie sehen, dass es funktioniert, auch wenn es natürlich noch die ein oder andere Hausaufgabe zu tun gibt. Das gilt aber auch für Springer wie Dawid Kubacki, alle müssen ihre besten Sprünge machen. Das verspricht, eine spannende Tournee zu werden.“

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Über Luis Holuch 385 Artikel
Seit 2010 als Journalist tätig und hat 2017 sein erstes Buch veröffentlicht. Wie es die Leidenschaft wollte, ging es darin um das Damen-Skispringen. Genau dafür ist er bei skispringen.com auch primär zuständig. Kommentierte den offiziellen Live-Stream der Junioren-WM 2020, sowie die FIS-Classics-Serie und auch die Continentalcup-Finals in der Nordischen Kombination.

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