Vierschanzentournee

Dawid Kubacki gewinnt Quali zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

Ein nicht gesetzter Telemark kostet Dominator Ryoyu Kobayashi den Qualifikationssieg in Garmisch-Partenkirchen, den Dawid Kubacki bejubeln darf. Markus Eisenbichler bestätigt unterdessen seine starke Form. Das DSV-Team liefert eine geschlossene Mannschaftsleistung ab.

Nicht Ryoyu Kobayashi, sondern der Pole Dawid Kubacki hat überraschend die Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen für sich entschieden. Der 28-jährige Pole ist am Montagnachmittag auf der Olympiaschanze zwar deutlich kürzer als der japanische Auftakt-Sieger gesprungen, profitierte aber von den besseren Haltungsnoten.

Kubacki sprang vor 10.000 Zuschauern am Silvestertag 135,5 Meter weit und setzte sich mit insgesamt 138,1 Punkten hauchdünn gegen Kobayashi durch, der mit 140 Metern (137,6 P.) die Bestweite erzielt hat, allerdings ohne Telemark gelandet ist. Auf dem dritten Platz folgte Titelverteidiger Kamil Stoch mit 135,5 Metern und 136,4 Zählern.

Fehlender Telemark kostet 5.000 Euro

„Ich bin mit meinen Sprüngen heute zufrieden. Allerdings ärgere ich mich darüber, dass ich keinen Telemark gesetzt habe“, analysierte Kobayashi, dessen verpatzte Landung ihm nicht nur den Qualifikationssieg, sondern auch das damit verbundene Extra-Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro gekostet hat.

Eisenbichler müde, aber stark

Bester Deutscher war einmal mehr Markus Eisenbichler, der mit 135,5 Metern hinter Stoch den vierten Platz belegt hat. „Ich fand es schon knifflig heute, speziell die Spur war durch den ganzen Regen ein bisschen ruppig“, sagte Eisenbichler, der nach seinem zweiten Platz von Oberstdorf der einzig verbliebene deutsche Hoffnungsträger im Kampf um den Gesamtsieg ist: „Gestern war noch viel los, ich mag diesen ganzen Trubel eigentlich gar nicht so. Ich habe nicht so viel geschlafen und bin froh, wenn ich heute Abend früh ins Bett komme.“

Erneut zwölf DSV-Skispringer qualifiziert

Die deutschen Skispringer bestreiten das Neujahrsspringen in geballter Mannschaftsstärke. Wie beim Auftaktspringen haben erneut gleich zwölf Athleten die Vorausscheidung überstanden.

» Eisenbichler gegen Baer: Die K.o.-Duelle von Garmisch

Zum Abschluss es Jahres haben neben Eisenbichler vor allem Karl Geiger und Stephan Leyhe mit den Plätzen sechs bzw. acht auf sich aufmerksam gemacht. Glanzlos präsentierten sich hingegen Olympiasieger Andreas Wellinger sowie Severin Freund mit den Plätzen 28 bzw. 43.

» Liveblog-Nachlese: So lief die Qualifikation zum Neujahrsspringen

Daneben sind David Siegel (15.), Richard Freitag (19.), Constantin Schmid (21.), Martin Hamann (28.), Pius Paschke (39.), Felix Hoffmann (40.) und Moritz Baer (47.) im K.o.-Durchgang startberechtigt.

Stjernen bester Norweger, Koudelka erneut stark

Wie schon in Oberstdorf war Andreas Stjernen mit dem fünften Platz der beste Norweger. Erneut stark präsentierte sich auch Roman Koudelka aus Tschechien, der als Siebter erneut unter die Top Ten gesprungen ist. Timi Zajc belegte als bester Slowene den neunten Platz.

Kasai dabei, Domen Prevc nicht

Ein kleines Erfolgserlebnis feierte Skisprung-Oldie Noriaki Kasai. Anders als beim Auftakt in Oberstdorf hat sich der 46-Jährige auf der Olympiaschanze, die ihm wie kaum eine andere Anlage liegt, mit Platz 18 locker für das zweite Tourneespringen qualifiziert.

Nicht in den Wettkampf geschafft haben es hingegen die beiden Prevc-Brüder Peter (61.) und Domen (64.), der Pole Maciej Kot (52.) sowie Justin Lisso (54.) aus der nationalen Gruppe des DSV.

» Alle Termine im Überblick: Weltcup-Kalender 2018/2019 (Herren)

Das Neujahrsspringen startet am Dienstag um 14 Uhr, bereits um 12:30 Uhr (alles live bei skispringen.com) findet zuvor der Probedurchgang statt.

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8 Kommentare

  1. Dieses Rätsel ist bereits ein Jahr alt und noch immer hat es niemand gelöst!

    Welcher Skispringer wird hier gesucht?

    -Er ist im Winter geboren
    -Die Ziffernsumme seiner Körpergröße ist kleiner als 15
    -Seine persönliche Bestweite ist kleiner als das Jahr(ohne die 2. Ziffer), in dem er sie aufgestellt hat.
    -Sein Vorname hat genauso viele Buchstaben wie der Nachname seines Trainers
    -In seiner zweiten Weltcupsaison punktete er in 5 Weltcupbewerben im Einzel
    -Seine beste Platzierung bei der Vierschanzentournee-Gesamtwertung erreichte er auch einmal bei den Olympischen Spielen
    -Er nahm in Italien und Frankreich an gleich vielen Sommergrandprix-Bewerben teil
    -Sein Heimatland hat genauso viele Buchstaben wie sein Geburtsort
    -Seine beste Weltcupplatzierung erzielt er an einem Ort, wo er in jeder Weltcupsaison an mind. einem Weltcupspringen teilnahm
    -In einer Weltcupsaison nahm er an mehr als 5 Einzelbewerben der Schanzenkategorie K120 teil, in keiner der darauffolgenden Weltcupsaisonen sprang er je wieder von einer Schanze dieser Kategorie
    -Die Differenz zwischen seiner schlechtesten und seiner zweitschlechtesten Platzierung in der Weltcupgesamtwertung ist 8

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