Stimmen aus Bischofshofen

Stimmen zum Vierschanzentournee-Finale

Foto: GEPA

Andreas Wellinger und Co. ziehen den Hut vor Vierfach-Sieger Kamil Stoch, der über eine besondere Gratulation von Sven Hannawald spricht. Der Norweger Anders Fannemel jubelt über einen unerwarteten Podiumsplatz. Die Reaktionen aus Bischofshofen.

skispringen.com präsentiert die Stimmen zur Vierschanzentournee in Bischofshofen am 6. Januar 2018:

Kamil Stoch (Polen): „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Sven Hannawald hat mir gleich im Auslauf gratuliert und gesagt ‚Willkommen im exklusiven Klub‘. Es war ein großartiger Tag und eine großartige Tournee nicht nur für mich, sondern für unser ganzes Team. Unsere Betreuer haben so eine großartige Arbeit für uns und für mich geleistet, so dass wir uns einfach auf unsere Arbeit, auf unsere Sprünge konzentrieren konnten und dafür sage ich danke.“

Anders Fannemel (Norwegen): „Es kam für mich ganz überraschend, heute nach dem Wettbewerb und in der Gesamtwertung auf dem Podium zu stehen. Ich war nach Innsbruck noch ein bisschen weiter weg. Also war es nicht ganz einfach. Ich glaube das ganze Team hat heute eine super Performance gezeigt ich bin sehr froh auf dem Podium zu sein, sowohl heute wie auch in der Gesamtwertung.“

Andreas Wellinger (Deutschland): „Was Kamil heute gemacht hat, ist unbeschreiblich. Es ist für jeden hier etwas Besonderes bei so einem legendären Springen dabei zu sein. Ich kann nur den Hut ziehen. Ich habe das selbst noch gar nicht ganz fassen können. Für mich ist es genauso geil, dass ich hier Dritter und Gesamt-Zweiter werde. Der Tournee-Start war etwas holprig, aber an den letzten beiden Orten habe ich mich richtig steigern können. Für das Team und Richard ist es echt beschissen gelaufen, aber diese Sprünge waren für Ritschi und das ganze Team. Noch lieber wäre es mir natürlich gewesen, wenn ich heute mit dem Ritschi bei der Gesamtsiegerehrung gestanden hätte. Ich glaube, dass das Duell bis zum letzten Sprung zwischen dem Kamil und dem Ritschi offen gewesen wäre. Dass ich so schnell in die Rolle gekommen bin, freut mich extrem und ich hoffe, dass der Ritschi daheim auch ein Lächeln im Gesicht hat.“

» Alle Termine im Überblick: Nach der Tournee geht’s zum Skifliegen

Markus Eisenbichler (Deutschland): „Ich habe mich wieder zurück gekämpft und war wirklich nah dran. Ich habe keine perfekten Sprünge gezeigt, bin aber heute Zehnter geworden und sehr zufrieden. Ich habe wieder mehr Selbstvertrauen in meinen Sprung und weiß, was ich machen muss und da kommt das Skifliegen genau richtig. Da will ich einfach mit einer gewissen Lockerheit an die Sache herangehen. Speziell der Kulm ist mit Planica eine der gefährlichsten Schanzen. Da hab’ ich Respekt vor, aber ich freu mich drauf.  Vor Kamil hab’ ich hab Respekt, er ist menschlich ein guter Typ, ist auf dem Boden geblieben und sehr freundlich und da freut’s mich für ihn. Er bildet sich nichts auf irgendetwas ein und versucht einfach nur, wie wir alle, gut Ski zu springen und zur Zeit ist er einfach der Top-Mann. Was er geschafft hat, war brutal“

Stephan Leyhe (Deutschland): „Ganz so frisch wie am Anfang der Tournee bin ich nicht mehr, aber ich habe es besser geschafft, als in den letzten Jahren, meine Kräfte einzuteilen. In Oberstdorf habe ich den ersten Sprung etwas versemmelt, danach aber fünf gute Sprünge in die Wertung bekommen. Die beiden heute waren nicht optimal, aber das passt schon. Ich bin dennoch zufrieden mit den letzten zwei Wochen. Das Endergebnis passt schon. Heute im K.o.-Duell gegen Noriaki Kasai zu springen war auf jeden Fall etwas Besonderes. Gestern hat mir noch jemand geschrieben, als er 1992 Skiflugweltmeister geworden ist, ich 77 Tage alt gewesen bin. Die nächsten Tage werde ich erstmal wieder Kräfte sammeln. Skifliegen ist ein bisschen etwas anderes als Skispringen. Da hoffe ich, dass ich von Anfang an gut zurecht komme und will den einen oder anderen 200-Meter Sprung machen.“

Karl Geiger (Deutschland): „Der Sprung war in Ordnung, wenn auch kein Top-Sprung. Ich habe mich hier sehr schwer getan, weil die Schanze einen anderen Radius hat. In den letzten Jahren ist es mir in Bischofshofen leichter gefallen.“

Constantin Schmid (Deutschland): „Es ist der Wahnsinn, was der Kamil gemacht hat. Das er das viermal hintereinander schafft ist eine Wahnsinnsleistung. Ich bin sehr zufrieden mit meiner ersten Tournee. Ich habe viermal in vier Springen Punkte gemacht und habe jetzt die zweitbeste Weltcupplatzierung in meiner Karriere erreicht. Mein Fazit ist durchaus positiv. Am besten haben mir die Schanzen in Garmisch und Bischofshofen gefallen.“

David Kubacki (Polen): „Für mich war von der ganzen Tournee natürlich der dritte Platz in Oberstdorf das erfreulichste Erlebnis, aber so wirklich werde ich jeden Wettbewerb positiv mich erinnern. Jedes Mal hatten wir einen Polen auf dem Podium und das ist auch für mich super.“

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42 Kommentare

  1. @skispringen.com: Sehr geehrter Herr Ries, ich schätze Ihre Seite sehr, man erhält gut strukturierte und wertvolle Informationen. Die Kommemtarmöglichkeiten bieten auch Chancen, sich mit weiteren interessierten Usern auszutauschen und den eigenen Horizont zu erwweitern. Leider zerstören solche User wie „Hans-Christian Andresen“, der für mich zweifellos auch als „Schwanz-Christian Andresen“ und vor allem als „hansdieter“ schreibt, vollkomen den hervorragenden Eindruck Ihrer Seite. Wenn jemand den verstorbenen Reinhard Hess mit einem „tollwütigen Hund“ vergleicht, dann sind für mich die Grenzen des guten Geschmacks nicht nur erreicht, sondern eindeutig überschritten. Man sollte doch so einen User anhand der „IP“ in die Schranken weisen können.

  2. Ich bin mir sicher dass David Kubacki den Sieg ohne wenn und aber seinen Mannschaftkollegen Stoch überlassen hat. Ich bleibe dabei, dass wir froh wären wenn wir einen Horngacher hätten, denn mit einem Trainer Kuttin sind unsere Springer im schwächer geworden. Wegen Kraft mach ich mir keine Sorgen, aber wer soll sonst noch zu einer Flug WM. Ich sehe keinen der sonst eine Berechtigung hätte außer mit Abstrichen Hayböck. Da macht Horngacher schon einen tollen Job, denn er hat eine tolle Mannschaft geformt, das sieht man auch in den Ergebnisse.

    • Grand Slam mit Beigeschmack. Kamil Stoch ist sicherlich der z. Z. beste Skispringer und hat verdient die Tournee gewonnen, aber in Bischofshofen ging nicht mehr um den Tagessieg, sondern nur noch um die Einstellung des Grand Slam von Hannawaldt. Dawid Kubacki musste als Bauernofer herhalten. Ein toller Trainer, der sich solche Sorgen macht, den zweitbesten seiner Mannschaft aus einer niedrigeren Luke und den besten Springer aus der höheren Luke starten zu lassen.

      • @langi ich weiß,was ich sage ist nicht nett,aber du schreibst dass ,weil du keine ahnung von skispringen hast. johansson war mit gate 12 auf 140 gesprungen. horngacher musste zunächst verkürzen,allein wegen der sicherheit der athleten. als er merkte,dass die geschwindigkeit für die verhältnisse doch zu gering wird,hat er für stoch wieder erhöht. das ist kein opfern,sondern eine ganz normale legitime prozedur. immer dieses nicht verlieren können und alles relativieren wollen,typisch deutsch :/

        • Hallo Herr Andresen,
          das hier ist die Aussage von Martin Schmitt, die ihre Aussage nochmal bestätigt und damit ist die Entscheidung von Horngacher verständlich.
          [Für Stoch geht Horngacher wieder eine Luke hinauf. Der Weltcup-Dominator segelt zehn Meter weiter als Kubacki und in die Geschichtsbücher.

          Hinterher wird über Stallorder diskutiert. Martin Schmitt sagt bei Eurosport: „Horngacher hat bei seinem ersten Springer getestet, wie weit es mit einer Luke weniger noch geht. Dann hat er gemerkt: So leicht ist es nicht.“

          Zudem wäre eine teaminterne Hilfestellung nicht verboten, sondern legitim. Ein Grand-Slam-Sieger Stoch schmückt ganz Polen. Noch am selben Abend wird er in seiner Heimat vor Bayern-Star Robert Lewandowski zum Sportler des Jahres gewählt.]

      • ach und weil du neidisch bist und das dich direkt dazu verleitet anderen schaden zu wollen,sei es nur verbal.aber das habt ihr in euren genen

        • @Hans-Christian Andresen (früher hansdieter): Könnten Sie bitte endlich damit aufhören zu schreiben, was irgend jemand „in den Genen“ hat! Sie brauchen sich nicht zu wundern, dass Sie als „hans-dieter“ teilweise gesperrt worden sind!

        • Hans-Christian Andresen @
          Dafür können wir hier wenigstens noch was mit dem Wort „Meinungsfreiheit“ anfangen – Bei Euch ist das ja völlig Out – jeder der ne abweichende Meinung hat, wird gleich mit dem Totschlagargument „Neid“ mundtot gemacht….
          Und Aussagen wie „Ihr habt das in den Genen“ kann man dann auch nur noch als intellektuelle Bankrotterklärung abheften.
          Nur so nebenbei: Stoch ist ohne jeden Zweifel der verdiente Sieger und trotzdem gab es ein paar Dinge bei dieser Veranstaltung, die durchaus diskussionswürdig sind.

          • Aussagen wie „Ihr habt es in den Genen“ oder „typisch deutsch“ sehe ich auch als unschön von Herrn Andresen an, aber Sie müssen zugeben, dass ein gewisser Neid bei einigen Menschen in Deutschland innerlich vorhanden ist.
            Ich hätte mir auch lieber Richard und Wellinger auf den Treppchen vorstellen können.
            Nun gut, es gibt noch weitere Wettbewerbe wo unsere Jungs sehr gut abscheiden können.
            Kamil muss man gestern einfach für seine Leistung würdigen, deshalb sehe ich Kegelbruder oder Bremer als faire Sportsmänner an.

          • @Daniel: Ein „gewisser Neid“ wird in Menschen überall auf der Welt vorhanden sein, ob in China, in Deutschland, in den USA, in Russland, in Polen oder sonst irgendwo. Die Frage ist nur, wie mit diesem Neid umgegangen wird. Der Neid in Deutschland ist auch nicht größer als der Neid in anderen Ländern. Es gibt Statistiken über beliebte oder geachtete Länder, da schneidet Deutschland nicht schlecht ab. Ich möchte Sie nur vor dem User warnen, der aktuell als „Hans-Christian Andresen“ schreibt. Er schreibt und schrieb auch als „Schwanz-Christian Andresen“ oder als „hansdieter“. In einem anderen Thread hat er den verstorbenen Reinhard Hess mit einem tollwütigen Hund verglichen. Sein einziger Zweck scheint darin zu bestehen, Unfrieden und Hass zwischen Polen und Deutschen zu erzeugen und ständig zu provozieren.

      • Hallöchen zusammen, ich war auch sehr sehr enttäuscht, dass Dawid Kubacki so zurück gestellt wurde, dass ich am liebsten kein Springen mehr angeschauen würde. Neben unseren eigenen Jungs hab ich auch für Stoch, Kraft, Kasai und vor allem Kubacki die Daumen gedrückt und freute mich so auf das letzte Springen, es war so spannend, was werden würde und dann diese Verkürzung und gleich wieder Verlängerung. Hätte nicht gedacht, dass so was überhaupt geht bei so einer wichtigen Entscheidung.
        Aber heute denke ich, was wäre wohl passiert, wenn Dawid Kubacki den Grand Slam von Stoch mit seinem letzten Sprung noch verhindert hätte? Wie wäre die Polen Skisprungfans mit so etwas umgegangen. Nicht auszudenken, das wäre für viele eine derartige Katastrophe gewesen, dass Kubacki evtl keine schöne Zeit im eigenen Land mehr gehabt hätte. Ich drücke ihm weiter die Daumen, dass er bald wieder super Chancen bekommt, sein Können unter Beweiß zu stellen.
        Ein neuer Grand Slam war OK und falls wieder einer den Grand Slam holen will, dann sollte der letzte und Vorletzte Springer aber besser nicht aus dem gleichen Land kommen, dann steht auch ein Trainer nicht so unter Druck und muß dann solche Entscheidungen treffen. Der Horngacher konnte sich im Interview doch gar nicht richtig freuen. Schade für alle Beteiligten, auch einflussnehmenden Leute im Hintergrund (Sponsoren usw.) und um die Fairness für alle Springer, die schon durch manches Wetter eh arg belastet wird.

    • @Lech: Hayböck wird auf jeden Fall wieder stärker. Ich denke auch trotz aller gegenteiligen Meinungen, dass Schlierenzauer wieder zurückkommt, vielleicht nicht als absoluter Siegspringer, aber als konstanter „Mannschaftsspringer“. Dem würde ich beim Fliegen noch einmal eine Chance geben. Einer von den jüngeren Springern, Poppinger, Huber oder Aigner sollte vielleicht auch an die ganz großen Schanzen herangeführt werden.

  3. Mein Fazit zur Vierschanzentournee:
    Gewinner ist eindeutig die polnische Mannschaft, natürlich hier insbesondere Kamil Stoch. Diesmal gab es keinen Überraschungssieger wie z.B. Diethart 2014. Mit Stoch gewann ein Athlet, der das Skispringen seit Jahren prägt und nun zurecht in einem Atemzug mit „Legenden“ wie Neuper, Recknagel, Nykänen, Weißflog oder Malysz genannt werden kann. Sein Sieg war verdient, über den letzten Tagessieg in Bischofshofen kann man diskutieren. Stoch ist aber nicht der einzige derzeitige Weltklassespringer aus Polen, auch Kubacki und Hula können an guten Tagen Springen gewinnen. Insofern hat es Stoch aktuell vielleicht etwas leichter als Adam Malysz zu seiner Glanzzeit. Sehr gut verkauft hat sich die deutsche Mannschaft, besonders auch nach dem Ausfall von Richard Freitag. Wellinger kann wohl in Zukunft auch wieder Springen gewinnen, mit Eisenbichler, Geiger und Leyhe ist ein solider „Unterbau“ vorhanden. Spaß gemacht hat mir der unbeschwerte Auftritt des Constantin Schmid. Da muss man aber abwarten, wie sich der Junge weiter entwickeln wird. Konstant springen die Norweger, die als Mannschaft nach derzeitigem Stand mit Polen und Deutschland um den Mannschaftstitel bei der Olympiade wetteifern dürften. Nicht zu vergessen ist der gute Auftritt von Kobayashi, dem aber leider eine starke Mannschaft fehlt. Die Österreicher und die Slowenen hatten Probleme. Nach den dominanten österreichischen Auftritten in den vergangenen Jahren ist es aber nur natürlich, wenn jetzt ein gewisses Tal durchschritten werden muss. Allerdings könnten gerade diese beiden Mannschaften (Österreich und Slowenien) bei den anstehenden Skiflugwettbewerben neues Selbstvertrauen „tanken“. Kraft kann immer noch als „Siegspringer“ gelten, auch Peter Prevc scheint wieder stärker zu werden. Die jungen Slowenen haben teilweise gezeigt, dass mit Ihnen in Zukunft zu rechnen sein wird.
    Die ersten drei Springen waren leider von heftigen Windturbulenzen geprägt, wobei die Jurys und die Veranstalter in Oberstdorf und Partenkirchen wesentlich besser gearbeitet haben, als dies in Innsbruck der Fall war. Man hat aber offensichtlich aus den Fehlern von Innsbruck gelernt, wie der Wettbewerb in Bischofshofen dann wieder gezeigt hat.
    Bauschmerzen verursachen bei mir immer noch die meiner Meinung nach teilweise nicht nachvollziehbaren Wertungen der Punktrichter. Deren Benotungen müssten für alle Zuschauer wesentlich transparenter werden. Die Übertragungen im TV waren erträglich, wobei mir einige Bildeinstellungen in Oberstdorf und Partenkirchen überhaupt nicht gefallen haben. Ein Kameraausfall (wie in Innsbruck) sollte in der heutigen Zeit bei einem so wichtigen Wettbewerb nicht mehr passieren, aber man muss halt scheinbar damit leben.
    Für die kommenden Wettbewerbe wünsche ich mir persönlich für alle Athleten möglichst faire Windbedingungen (auf die der Mensch aber keinen vollkommenen Einfluss hat), kompetente Jurymitglieder, nachvollziehbare und verständliche Wertungen durch die Punktrichter und vor allem Wettkämpfe ohne Stürze. Wenn das alles gewährleistet ist, dann ist es mir letztendlich relativ egal, wer gewinnt.

  4. Das mit Kubacki war total unfair.Ich möchte wirklich mal einen ehrlichen Sport erleben.Das alles nur damit Stoch alle 4 Springen gewinnt, na danke schön !!!

    • @Moni: Erklären Sie uns doch bitte, warum die Vorgehensweise des Herrn Horngacher unfair war! Vielleicht können wir Ihnen dann glauben. Hier einfach Behauptungen aufzustellen ohne Belege oder Fakten, das ist nicht richtig und nicht gut. Es waren doch noch 48 andere Springer im Wettbewerb. Warum hat von denen keiner gewonnen? Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass meiner Meinung nach Fannemel gestern den Sieg verdient gehabt hätte. Aber da hatten die Wertungsrichter etwas dagegen, da können weder Stoch noch die polnische Mannschaft noch der polnische Trainer etwas dafür. Jetzt im Nachhinein dem polnische Trainer Wettbewerbsverzerrung vorzuwerfen, genau das ist eigentlich unfair.

        • Er hat verkürzt damit die Springer bei weiten Sprüngen nicht stürzen aber die deutschen sagen wieder ein Betrug. Wenn es umgekehrt wäre hättet ihr auch so reagiert? Es hätte niemand das Mail aufgerissen. Einfach damit klarkommen daß ein nicht deutscher gewonnen hat. Nehmt euch ein Beispiel an snderen deutschen usern wie kegelbruder zum Beispiel und höre auf zu weinen. Einfach peinlich!!#

    • @Rainer: Es ist einfach falsch, was Sie da schreiben. Beleidigend ist es noch dazu! Es wäre schön, wenn Sie Ihre Behauptungen auch mit Fakten, Werten und greifbaren Belegen untermauern könnten. Sonst laufen Sie Gefahr, sich lächerlich zu machen!

      • Rainer, ich glaube an Ihnen ist das Wort Anstand vorbeigegangen, anders kann ich mir Ihren Beitrag nicht erklären.
        Man muss auch ein guter Verlierer sein und ich finde, dass unsere DSV-Adler Mannschaft ein super Ergebnis erzielt haben.
        Andy Wellinger auf Platz zwei ist doch mehr als wir nach Freitags Sturz zu hoffen gewagt haben.
        Bitte akzeptieren Sie das diesmal ein anderer besser war und freuen sich für den sympathischen Skispringer Kamil Stoch, der zurecht auch in Polen gestern „Sportler des Jahres“ wurde.
        PS: Martin Schmitt hat heute übrigens im Focus die Bedanken und das Vorgehen von Horngacher aus seiner Sicht erläutert.

  5. solange es möglich ist, dass außer der Jury, Andere ins Geschehen eingreifen können, wird es immer wieder zu Manipulationen und zu Wettbewerbsverzerrungen kommen

    • @Rainer: Wenn überhaupt, dann hat die JURY in Innsbruck zumindest sehr unglücklich entschieden und damit den Wettbewerb wohl vorentschieden! Wäre im Vorfeld dort auf die Trainer der Deutschen UND der Polen gehört worden, dann hätte es von Anfang an einen kürzeren Anlauf gegeben. Dann wäre Freitag vielleicht auch nicht gestürzt. Die Trainer sollten noch viel öfter und massiver eingreifen dürfen, als das bisher der Fall ist. Dann wären die Wettbewerbe im Sinne der Athleten noch fairer und vor allem sicherer!

  6. Polens Trainer Horngacher hat seinen eigenen Springer Dawid Kubacki einfach betrogen!!
    Darauf kann er stolz sein!
    Stoch hätte heute wahrscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

    • zur Vierschanzentournee kann ich Ihnen nur eins sagen, die ersten 3 Springen liefen relativ fair ab. Das letzte Springen in Bischofshofen, war das unfairste Springen seit der Geschichte der Vierschanzentournee. Wie Stefan Horngacher dermaßen in den Wettbewerb eingriff, ist eigentlich eine Sperre als Trainer wert. Wer seinen Springer KUBACKI Dawid auf eine solch perfide Art die Chance nimmt zu gewinnen, hat den Titel Trainer nicht verdient und gehört abgesetzt. Nur um den vierten Tourneesieg von Kamil Stoch zu sichern, wird bei Dawid Kubacki der Anlauf verkürzt und bei Stoch wieder verlängert, das ist Manipulation, das ist Wettbewerbsverzerrung.
      Wenn ich zwei gleichwertige Springer habe, dazu die Angst, dass es zu weit geht, dann springen Beide bitteschön aus der gleichen Luke. Das Verhalten Stefan Horngacher hatte nur einen Sinn, Kamil Stoch zu bevorteilen.
      Das ist unsauber, unfair und gehört bestraft.
      Wenn wir in Zukunft solche Manipulationen zulassen, brauchen wir keinen Sport mehr.
      Die Verkürzung oder Verlängerung des Anlaufs, darf nur die Jury entscheiden. Alles Andere lässt Manipulation zu und gehört unterbunden.

      • @Rainer: Das dritte Springen lief sicher nicht fair ab, auch nicht „relativ“. Die Jury hat ihre wichtigste Aufgabe, nämlich die Gesundheit der Springer zu gewährleisten, nicht wahrgenommen. Die Schanzenpräparierung und die Sichtmarkierungen in Innsbruck waren mangelhaft. Wenn Sie von einer „Manipulation“ gestern in Bischofshofen sprechen, noch dazu vom „unfairsten Springen seit der Geschichte der Vierschanzentournee“, dann können Sie noch nicht sehr lange die Vierschanzentournee beobachten. Eine wirkliche Manipulation gab es 1994 durch Lasse Ottesen zugunsten von Espen Bredesen. Die Entscheidung Horngachers gestern war vielleicht für manchen Zuschauer unverständlich, aber aus Trainersicht nachvollziehbar. Bei einem Schanzenrekord hätte Kubacki noch eine Chance auf Platz 2 der Tourneewertung gehabt. Also hätte Kubacki mit Sicherheit „Vollgas“ gegeben. Aber dann wäre es für Stoch fast unmöglich bzw. äußerst gefährlich geworden, heute den Tagessieg zu feiern. Für beide Springer, für Kubacki und Stoch wäre in einem so hohen Weitenbereich wohl auch das Sturzrisiko sehr hoch gewesen. Einer von beiden hätte es mit der Risikobereitschaft vielleicht übertrieben, entweder Kubacki bei der „Jagd“ nach Wellinger oder Stoch bei der „Jagd“ nach dem Tagessieg. Nach dem schlechten Sprung von Kubacki konnte Horngacher dann natürlich Stoch wieder eine Luke höher anfahren lassen, weil Stoch nicht mehr absolutes Risiko gehen musste. Hätte Kubacki mit einer Luke weniger einen weiten Sprung gezeigt (was durchaus möglich gewesen wäre), dann wäre mit Sicherheit auch Stoch mit einer Luke weniger Anlauf gesprungen.

      • Herr Eberhard, ja, Ihrer Auffassung bin ich zu
        100 Prozent!!!! Ich schätze Herrn Horngacher, er war ja auch bei den Deutschen Trainer, Wer weiß, in welchen Fesseln er steckte??? Es geht um sehr viel Geld, vll mussten Polen, Norwegen und D aufs Podest. Da wäre Kubacki als zweiter ein Störfaktor.
        Bei den letzten beiden Springern in Bischofshofen
        kam ja noch nicht mal Tom Bartels mit der Situation klar. Anlaufverkürzung, Anlaufverlängerung…. Stoch war schon in der Luft…. durch den Sieg und dem Jubel ging diese Wettbewerbsverzerrung unter.
        Kein Kommentar von Niemandem, kein Wunder, dass ich als Zuschauerin mal meine Gedanken zu Papier bringe. Schließlich brachte ich acht Nachmittage Quote. Und beneiden kann ich nur Kubacki, denn der hat genauso hart trainiert wie 49 Andere!

    • Obwohl ich deutscher bin und aus meiner Sicht unsere DSV-Jungs eine super Tournee abgeliefert haben, kann ich nur über solche Behauptungen von anderen nur den Kopf schütteln. Heutzutage gönnt man den besseren den Sieg nicht und findet immer irgendwelche Gründe, die die Leistung des besseren Sportlers schlecht reden.
      Andy Wellingers Zweiter Platz ist doch super, darüber sollten man diskutieren, er hat als fairer Sportsmann auch den Kamil sofort gratuliert.
      Hochachtungsvoll war auch der Richard der ebenso zu den ersten Gratulanten dazugehörte, von anderen Nationen, wie Österreich oder Norwegen hätte ich mir sowas auch gewünscht, aber vielleicht geschah das ja direkt vor Ort.

  7. Das ist eine große Verarsche mit dem Gesamtsieg von Stoch, Polen warum durfte sein Teamkollege als zweiter beim 4.Springen nicht gewinnen ? Bei ihm wurde verkürzt angeblich aus Schutz das es nicht so weit geht und warum wurde es bei Stoch nicht verkürzt ihm ging es genau so ? Also gab es wohl doch eine Stallorder im polnischen Team obwohl sie es sowas angeblich nicht gibt.

    • Das es wieder Verschwörungstheoretiker nach diesem Sieg gibt war sicherlich nach Horngachers Entscheidung klar.
      Ich freue mich über Andy Wellingers Zweiten Platz und wünsche den Richard alles Gute, und das sollten Sie auch tun Rainer und nicht irgendwelche Behauptungen äußern die jetzt eh nicht mehr bewiesen werden können.
      Vermutungen oder Behauptungen ohne Sie wirklich beweisen zu können haben immer den Beigeschmack des Neids, das ist in der Arbeitswelt sowie auch in der Schule immer ein Streitthema.
      Das war eine super Leistung von den Kamil und daran ist nichts zu rütteln.

    • Weil er sah, dass es mit Kubacki nicht weit ging wollte er naturlich kein Risiko eingehen mit Stoch. Aber Fakt ist, Kubacki haette auch mit Luke 12 keine Chance gegen den Kamil.

    • Ja, Herr Eberhardt sehe ich genauso.
      Kubacki war angefressen, hat man ihn beim Kamil Jubel gesehen?? Glückwunsch an Stoch, aber fair wars nicht, Kubackii hatte ja auch die Quali gewonnen. Bauernopfer!!!

  8. Constantin du bist genial.
    Wir wünschen dir weiterhin viel Glück und Erfolg.
    Bruder von Peter Wagner
    Liebe Grüsse Hans + Erika Wagner Solothurn

  9. Jungs ihr habt dem deutschen Skispringen alle Ehre erwiesen. Gratulation an den gesammtsieger.ein tolles Ergebnis auch für Andreas wellinger.alles gute auch an unseren richard freitag

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