Andreas Wellinger stark

Daniel Tschofenig überrascht in der Qualifikation in Zakopane

Foto: imago / GEPA

Daniel Tschofenig überrascht zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Zakopane und sichert sich den Sieg in der Qualifikation. Aus der deutschen Mannschaft unterstreicht vor allem Andreas Wellinger seine Ambitionen auf einen Podestplatz.

Mit einem Sprung auf 138,5 Meter sicherte sich Daniel Tschofenig überraschend den Sieg in der Qualifikation für das Einzelspringen im polnischen Zakopane. Der 20-jährige Österreicher erzielte am Freitagabend auf der berühmten „Wielka Krokiew“ insgesamt 149,1 Punkte und setzte sich damit gegen Dawid Kubacki aus Polen durch, der bei im Vergleich schwierigeren Bedingungen auf 128 Meter (145,2 P.) kam. Den dritten Platz belegte Anze Lanisek aus Slowenien mit 126 Metern und 142,4 Zählern.

Andreas Wellinger bester DSV-Skispringer

Aus der bei der Vierschanzentournee noch stark gebeutelten deutschen Mannschaft hat sich vor allem Andreas Wellinger hervorgetan. Der Tournee-Elfte belegte nach starken Trainingssprüngen in der Qualifikation mit 135,5 Metern den vierten Platz und hat damit deutlich gemacht, dass er am Sonntag gute Chancen haben dürfte, im Kampf um das Podest mitzumischen.

Passabel haben sich aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher auch Karl Geiger und Markus Eisenbichler präsentiert, die in der Vorausscheidung vor rund 8.000 Zuschauern die Plätze zehn bzw. 14 belegt haben. Daneben sind am Sonntag auch Stephan Leyhe (18.), Philipp Raimund (19.) und Constantin Schmid (31.) startberechtigt.

Österreicher und Slowenen mannschaftlich stark

Vor dem ersten Team-Wettbewerb der Weltcup-Saison am Samstag haben sich vor allem die Mannschaften aus Österreich und Slowenien stark präsentiert. Neben Quali-Sieger Daniel Tschofenig war die Mannschaft von Andreas Widhölzl auch mit Stefan Kraft (5.) und Routinier Manuel Fettner (7.) unter den Top Ten vertreten.

Team Slowenien brachte mit dem drittplatzierten Lanisek, Peter Prevc (6.), Timi Zajc und Lovro Kos (beide punktgleich 8.) gleich vier Athleten unter die besten Zehn.

Nur ein Springer scheidet aus

Weil insgesamt nur 51 Athleten aus zwölf Nationen gemeldet haben, musste nur ein Springer vor dem Einzel am Sonntag aussortiert werden. Nicht geschafft hat es der 20-jährige Tscheche Frantisek Lejsek, der nicht über 93,5 Meter hinausgekommen ist.

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Am Samstag steht zunächst der Team-Wettbewerb auf dem Programm. Um 15 Uhr startet dann zunächst der Probedurchgang, bevor um 16 Uhr (alles live bei skispringen.com) der erste Wertungsdurchgang auf dem Programm steht.

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Über Marco Ries 791 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist und Autor (u.a. das Buch „Unnützes Skisprungwissen“).

3 Kommentare

  1. Hallo Skisprung Fans, ich habe gesehen an was für einer Stellschraube der Bundestrainer gedreht hat, bei Eisenbichler und bei Wellinger war es deutlich zu sehen. Ok wenn es funktioniert dann weiter so.

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