Aufgebot unverändert

Diese sechs DSV-Skispringer sind beim Weltcup in Sapporo dabei

Die Skispringerinnen sind von ihrer Japan-Reise zurückgekehrt, nun sind die Herren an der Reihe. Für den Weltcup in Sapporo nominierte DSV-Bundestrainer Stefan Horngacher sechs Starter.

Während die Skispringerinnen am Dienstag von ihrer zweiwöchigen Japan-Reise zurückgekehrt sind und am Wochenende frei haben, steht für ihre männlichen Kollegen der Trip nach Fernost an. Auf der Olympiaschanze von 1972 in Sapporo finden am kommenden Wochenende (Event-Übersicht mit Zeitplan und Infos) drei Einzelspringen statt. Für diese durfte Bundestrainer Stefan Horngacher sechs Athleten nominieren und nutzte dieses Kontingent voll aus.

Angeführt wird das Aufgebot dabei von Markus Eisenbichler, der am vergangenen Wochenende in Zakopane mit Platz sechs sein bestes Saisonergebnis erzielte. Neben dem Springer des TSV Siegsdorf sind auch Karl Geiger (SC Oberstdorf), Stephan Leyhe (SC Willingen), Philipp Raimund (SC Oberstdorf), Constantin Schmid (WSV Oberaudorf) und Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) mit von der Partie. Somit reist das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) in unveränderter Besetzung zur nächsten Weltcup-Station.

Wellinger „freut sich extrem auf Sapporo“

Andreas Wellinger blickte vor dem Abflug optimistisch voraus: „Was meine Form angeht, bin ich auf dem richtigen Weg. Schon während der Tournee wurden die Sprünge besser, und jetzt in Zakopane konnte ich das nochmal bestätigen. Es sind ein paar Dinge dabei, die gut funktionieren, und das eine oder andere, was es noch zu optimieren gibt. Aber da bin ich optimistisch.“ Das Ziel für die drei Einzelspringen sei es, „möglichst gut zu performen“, wenngleich er einschränkte: „In Japan kann es sein, dass man den nötigen Aufwind braucht.“

Vor fast fünf Jahren landete der damals 21-Jährige als Zweiter hinter Kamil Stoch und vor Stefan Kraft auf dem Podium. Auch deshalb freue er sich „extrem auf Sapporo. Zum einen mag ich Japan und die Kultur sehr gerne, zum anderen liegt mir die Schanze. Und wir sind eine ganze Weile nicht mehr da gewesen.“

» Weltcup-Kalender 2022/2023 (Herren): Alle Termine im Überblick

Den letzten Weltcup in Sapporo Ende Januar 2020 verpasste er, wie die gesamte Saison aufgrund seines Kreuzbandrisses, somit datiert sein letzter Besuch von Januar 2019.

Das bis heute letzte Weltcupspringen am 2. Februar 2020 gewann Stefan Kraft vor Stephan Leyhe und Ryoyu Kobayashi. Tags zuvor hatte Kobayashis Teamkollege Yukiya Sato den Wettkampf vor Kraft und dem aktuellen Gesamtweltcupführenden Dawid Kubacki gewonnen. Der letzte Sieg eines deutschen Springers liegt deutlich länger zurück: Dieser datiert vom 15. Januar 2011, seinerzeit konnte Severin Freund das Springen für sich entscheiden.

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Über Luis Holuch 385 Artikel
Seit 2010 als Journalist tätig und hat 2017 sein erstes Buch veröffentlicht. Wie es die Leidenschaft wollte, ging es darin um das Damen-Skispringen. Genau dafür ist er bei skispringen.com auch primär zuständig. Kommentierte den offiziellen Live-Stream der Junioren-WM 2020, sowie die FIS-Classics-Serie und auch die Continentalcup-Finals in der Nordischen Kombination.

1 Kommentar

  1. Bin mal gespannt wie uns Kommentator „Georg“ mit seiner Materialexpertise jetzt das Abschneiden der Deutschen erklärt. Nichts für ungut aber, da war wohl einer etwas voreilig nach Zakopane.
    Horngacher sucht wohl doch noch im Werkzeugkasten nach dem richtigen Schlüssel.
    Kobayashi zieht jedenfalls den Heimvorteil eiskalt durch und Kubacki reicht es in punkto Kristallkugel ja einfach immer vor Lanisek und Granerund zu landen. Geiger droht in der Wertung auch langsam aus den Top10 zu verschwinden. Auch Raimund zahlte heute Lehrgeld in Yen. Morgen nächste Chance!

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