Grand-Prix-Auftakt

ÖSV-Skispringer in Bestbesetzung nach Wisla

Mit dem Auftakt des Sommer-Grand-Prix steht Österreichs neuem Cheftrainer Andreas Felder die erste Bewährungsprobe ins Haus. Zu siebt und mit allen Top-Athleten tritt das ÖSV-Team im polnischen Wisla an.

In voller Mannschaftsstärke bestreitet die österreichische Mannschaft das erste Wettkampf-Wochenende des Sommer-Grand-Prix. Wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Donnerstag mitteilte, gehen mit Stefan Kraft, Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck, Andreas Kofler, Manuel Fettner, Clemens Aigner und Daniel Huber insgesamt sieben Athleten beim Auftakt im polnischen Wisla an den Start.

Das Team von Cheftrainer Andreas Felder, der nach dem Rücktritt von Heinz Kuttin seit April im Amt ist, befindet sich bereits seit Dienstag in Polen und hat dort unter schwierigen Wetterbedingungen den bereits fünften gemeinsamen Trainingskurs dieser Saisonvorbereitung absolviert.

Felder will schon im Sommer Ergebnisse sehen

„Bei den ersten Wettkämpfen ist immer so ein kleines Fragezeichen dabei, wo man international steht. Egal ob im Sommer oder Winter. Da ist jeder immer neugierig. Wir haben in den vergangenen Wochen bei mehreren Trainingskursen daran gearbeitet eine solide Basis bei unseren Sprüngen zu schaffen“, so Felder vor dem ersten Kräftemessen am Freitag: „Für mich ist auch wichtig, dass wir im Wettkampf halbwegs vorne dabei sind. Auch schon jetzt im Sommer. Das wäre für unsere Arbeit sehr befriedigend. Ich will, dass die Burschen das, was sie draufhaben, auch umsetzen.“

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Große Hoffnungen ruhen auf Stefan Kraft, der die vergangene Weltcup-Saison als bester Österreich auf dem vierten Platz der Gesamtwertung abgeschlossen hat. „Man merkt, da ist schon richtig viel aufgestaute Energie in der ganzen Mannschaft. Jeder will was weiterbringen. Jeder ist vollmotiviert und gibt sein Bestes“, erklärte Kraft am Donnerstag.

Der 25-Jährige hofft darauf, sich im Wettkampf noch einmal steigern zu können: „Mir persönlich fehlt noch etwas die Konstanz in meinen Sprüngen. Da sind immer wieder sehr gute dabei, aber von mir aus könnten es ruhig noch mehr sein.“

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