Andreas Wellinger verpasst Podest

Gregor Deschwanden gewinnt Sommer-Grand-Prix in Hinzenbach

Foto: Patrick Pachod

Gregor Deschwanden springt in Hinzenbach zu seinem dritten Saisonsieg und nimmt Vladimir Zografski im Kampf um den Grand-Prix-Gesamtsieg weitere Punkte ab. Die deutschen Skispringer um Vortagessieger Wellinger verpassen das Podest knapp.

Mit Sprüngen auf 88 und 91 Meter sicherte sich Gregor Deschwanden den Sieg beim zweiten Wettbewerb im Rahmen des Sommer-Grand-Prix im österreichischen Hinzenbach. Der Schweizer erzielte am Sonntagnachmittag insgesamt 246,6 Punkte und setzte sich damit gegen den Bulgaren Vladimir Zografski durch, der auf 89 und 87 Meter (244,7 P.) kam. Den dritten Platz belegte wie schon am Vortag Lokalmatador Daniel Tschofenig aus Österreich mit 90,5 und 86 Metern (244 P.).

Nach dem ersten Durchgang sah es noch nach einem Heimsieg für Tschofenig aus: Der 21-Jährige lag nach dem ersten Durchgang noch in Führung, fiel im Finale dann aber auf den dritten Platz zurück. Sieger Deschwanden konnte sich hingegen mit der Bestweite im Finaldurchgang vom vierten Platz nach vorne katapultieren und feierte nach dem Auftakt in Courchevel sowie am vergangenen Wochenende in Rasnov damit seinen dritten Sieg in dieser Sommersaison.

Wellinger schrammt am Podium vorbei

24 Stunden nach dem eindrucksvollen Doppelsieg sind die deutschen Skispringer am Sonntag ohne Podestplatz geblieben. Vortagessieger Andreas Wellinger verpasste mit 87,5 und 88,5 Metern die Top-3 um nur 1,2 Punkte als Vierter, der Vortages-Zweite Stephan Leyhe wurde immerhin Sechster.

Aus der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher haben außerdem Philipp Raimund (21.) und Felix Hoffmann (29.) weitere Grand-Prix-Punkte gesammelt. Constantin Schmid ist mit Platz 51 in der zuvor durchgeführten Qualifikation denkbar knapp vorzeitig ausgeschieden.

Drei Österreicher in den Top Ten

Vor heimischem Publikum haben die österreichischen Skispringer erneut bewiesen, dass sie sich in Hinblick auf die anstehende Weltcup-Saison auf einem guten Weg befinden: Neben Tschofenig landeten in Hinzenbach auch Manuel Fettner (5.) sowie Stefan Kraft (9.) unter den besten Zehn, die Jan Hörl als Zwölfter nur knapp verpasst hat.

In Abwesenheit von Kamil Stoch belegte Dawid Kubacki als bester Pole den siebten Platz, gefolgt vom Japaner Ryou Kobayashi (8.).

Am kommenden Wochenende stehen zum Abschluss der Sommersaison die letzten beiden Wettbewerbe im sächsischen Klingenthal auf dem Programm.

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