Drama um Timi Zajc: Der slowenische Skispringer kassiert nach Oberstdorf auch in Garmisch-Partenkirchen eine Disqualifikation und fällt mit Roter Karte für den Rest der Vierschanzentournee aus.
Der Traum von einer erfolgreichen Vierschanzentournee ist für Timi Zajc endgültig geplatzt, und das auf die wohl bitterste Art und Weise. Nachdem der slowenische Skispringer bereits beim Auftakt in Oberstdorf wegen eines regelwidrigen Anzugs schmerzhafte Punktverluste hinnehmen musste, wiederholte sich das Drama am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen.
Diesmal griff das Reglement der FIS jedoch mit voller Härte durch, da Zajc bereits vor seinem ersten Sprung aus der Wertung genommen wurde. Eine Abweichung von vier Millimetern am Bein war ausschlaggebend für die Entscheidung der Kontrolleure rund um Mathias Hafele.
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Diese erneute Disqualifikation wiegt schwerer als nur der Verlust von Weltcuppunkten im Kampf um das goldene Adler-Trophäe. Durch die in dieser Saison neu eingeführte Karten-Regelung summieren sich die Verfehlungen des 25-Jährigen nun zu einer folgenschweren Konsequenz.
Aus für Innsbruck und Bischofshofen
Da sowohl das Vergehen in Oberstdorf als auch die Beanstandung in Garmisch jeweils mit einer Gelben Karte geahndet wurden, resultiert daraus nun die Rote Karte. Für Zajc bedeutet dies, dass er bei den verbleibenden Stationen in Innsbruck am 4. Januar (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) und später in Bischofshofen am 6. Januar (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) zum Zuschauen verdammt ist.
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Für Timi Zajc endet das prestigeträchtige Event damit vorzeitig und mit einem sportlichen Scherbenhaufen. Während er mit großen Ambitionen in das neue Jahr gestartet war, muss er nun die Heimreise antreten, während seine Teamkollegen um Domen Prevc weiter um Siege kämpfen.
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