Nach den deutschen Stationen der Vierschanzentournee muss Bundestrainer Horngacher seine Mannschaft von neun auf fünf Athleten verkleinern: Nun steht fest, wie es für die formschwachen Springer Wellinger und Geiger weitergeht.
Stefan Horngacher setzt trotz der sportlichen Krise seiner erfahrensten Athleten auf Kontinuität. Wie der Bundestrainer am Freitagmorgen bei einer Pressekonferenz im Mannschaftshotel in Garmisch-Partenkirchen bestätigt hat, werden Andreas Wellinger und Karl Geiger auch bei den österreichischen Stationen der 74. Vierschanzentournee zum deutschen Aufgebot gehören. Damit herrscht Klarheit über die Besetzung für die anstehenden Springen in Innsbruck (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) und Bischofshofen (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos).
Horngacher: „Sie sind auf einem guten Weg“
Die Entscheidung fiel nach einer enttäuschenden ersten Tournee-Hälfte der beiden Top-Stars. Wellinger, der vor zwei Jahren noch Zweiter der Gesamtwertung wurde, kam in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nicht über die Ränge 48 und 32 hinaus. Noch härter traf es Geiger: Nach einer misslungenen Qualifikation zum Auftakt belegte der fünfmalige Weltmeister am Neujahrstag lediglich den 33. Platz. Horngacher blickt dennoch optimistisch auf die kommenden Wochen: „Es war von Anfang an klar, dass bei der Tournee noch nichts Großes zu erwarten war, aber der Prozess läuft. Sie sind auf einem guten Weg.“
Für den Bundestrainer steht bei den Routiniers weniger das aktuelle Klassement als vielmehr die langfristige Formkurve im Fokus. „Wichtig ist jetzt die Entwicklung Richtung Skiflug-WM und Olympia“, betonte Horngacher. Die Hoffnung ruht darauf, dass der Knoten auf den Schanzen in Österreich platzt.
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Angeführt wird das deutsche Team bei den kommenden Wettbewerben von Felix Hoffmann, der als Gesamtvierter derzeit die Kohlen für den DSV aus dem Feuer holt. Flankiert wird er vom ebenfalls starken Philipp Raimund auf Gesamtrang sechs sowie Pius Paschke.
Während dieses Quintett die Reise nach Innsbruck antritt, endet die Tournee für Constantin Schmid, Ben Bayer, Luca Roth und Max Unglaube. Die Springer aus der nationalen Gruppe scheiden turnusgemäß aus dem Kader aus, nachdem sie nur für die deutschen Schanzen nominiert waren.

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