Vierschanzentournee-Finale in Bischofshofen

Vierschanzentournee: Kamil Stoch springt zum Grand Slam

Foto: GEPA

Kamil Stoch triumphiert auch in Bischofshofen und schreibt Geschichte! Der Pole ist nach Sven Hannawald der zweite Skispringer, der alle vier Wettbewerbe der Vierschanzentournee gewinnt. Andreas Wellinger wird mit drittem Platz der Tageswertung Gesamt-Zweiter.

Mit Sprüngen auf 132,5 und 137 Meter sicherte sich Kamil Stoch am Samstagabend den Sieg beim Finale der Vierschanzentournee. Als erst zweiter Skispringer der Geschichte gewinnt der Pole alle vier Wettbewerbe der Tournee. Auf der Paul-Außerleitner-Schanze erzielte Stoch insgesamt 275,6 Punkte und setzte sich in einem hochspannenden Finale gegen Anders Fannemel (130 und 139 m; 272,4 P.) und Andreas Wellinger (129 und 139,5 m; 270,5 P.) durch.

Den Grundstein zu seinem Triuph legte Stoch schon im ersten Wertungsdurchgang. Mit Bestweite führte der 30-Jährige das Feld nach dem ersten Durchgang ausgerechnet vor Teamkollege Dawid Kubacki und dem Österreicher Kraft an. Andreas Wellinger lag zu diesem Zeitpunkt an sechster Stelle.

» Liveblog-Nachlese: So lief das Vierschanzentournee-Finale in Bischofshofen

Wellinger war es dann auch im Finale, der vor 20.000 Zuschauern den Angriff auf das Podium mit einem phänomenalen Sprung auf 139,5 Meter einleitete, für den er sogar einmal die Höchstnote von 20,0 kassierte. Der Deutsche sprang nur einen halben Meter kürzer als zuvor der Norweger Johansson, der als einziger Springer des Tages die 140-Meter-Marke knacken konnte. Kubackis Angriff auf den Tagessieg und den möglichen Vierfach-Gesamtsieg seines Landsmanns blieb im Finale dann aus, der Pole setzte im Finale – mit durch Cheftrainer Horngacher verkürztem Anlauf – schon nach 122 Metern zur Landung an und fiel damit auf den neunten Platz zurück.

Zweiter Grand Slam Geschichte: Hannawald gratuliert zuerst

Stoch ist der erst zweite Skispringer in der 66-jährigen Geschichte der Vierschanzentournee, der alle vier Wettbewerbe gewinnt. Zuvor war das nur Sven Hannawald vor 16 Jahren gelungen. Hannawald war es dann auch, der Stoch unmittelbar nach seinem letzten Sprung zum Vierfach-Triumph im Schanzenauslauf gratulierte.

Dem Polen, der alle wichtigen Titel im Skispringen bereits eingefahren hat, verteidigt damit den „Goldenen Adler“, den er im Anschluss an den Wettbewerb als Trophäe in den Himmel von Bischofshofen streckte. Er ist der neunte Skispringer, dem eine Titelverteidigung bei der Vierschanzentournee gelingt.

Fünf Deutsche im Finale

Neben Wellinger überzeugte aus deutscher Sicht vor allem Markus Eisenbichler, der mit 126,5 und 129 Metern den zehnten Platz der Tageswertung belegte. Weitere Weltcuppunkte sammelten aus der deutschen Mannschaft außerdem Constantin Schmid (15.), Karl Geiger (16.) und Stephan Leyhe (19.). Aus der Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster verpasste einzig Pius Paschke (38.) das Finale, weil er im K.o.-Duell gegen Stefan Kraft den Kürzeren gezogen hat.

Stefan Kraft fällt zurück

Kraft verpasste wie schon beim Auftakt in Oberstdorf das Podium knapp, nachdem er im Finale mit 135,5 Metern hinter Wellinger zurückgefallen ist. Der Österreicher sorgte mit vierten Platz zumindest für ein halbwegs versöhnliches Ende der Vierschanzentournee für die zuletzt stark gebeutelte österreichische Mannschaft. Einen Aufwärtstrend verzeichnete aus der Alpenrepublik außerdem Michael Hayböck als Elfter.

Daneben glänzten beim Finale der Tournee im leicht nebligen Bischofshofen die Norweger. Neben Fannemel schafften es aus der Mannschaft von Alexander Stöckl auch Robert Johansson (5.) und Andreas Stjernen (6.) unter die Top Ten.

» Alle Infos zur Vierschanzentournee: Die Themenseite bei skispringen.com

Junshiro Kobayashi aus Japan, vor dem Auftakt noch als einer der Geheimfavoriten auf den Tournee-Gesamtsieg gehandelt, belegte den siebten Platz der Tageswertung vor dem besten Slowenen Peter Prevc (8.).

Schlierenzauer und Kasai verpassen Finale

Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer verlor sein Duell gegen Teamkollege Fettner mit schwachen 118 Metern und musste im Finaldurchgang als 31. zuschauen. Mit dem frisch gebackenen Vater Taku Takeuchi (34.), dessen japanischen Teamkollegen Noriaki Kasai (48.) und dem Polen Maciej Kot (41.) haben weitere namhafte Athleten den zweiten Durchgang verpasst.

» Gesamtwertung: Der Endstand der Vierschanzentournee 2017/2018

In der Tournee-Gesamtwertung sicherte sich Andreas Wellinger mit insgesamt 1039,2 Punkten den zweiten Platz hinter Stoch (1108,8). Dritter wird Anders Fannemel (1021,3).

» Gesamtwertung: Weltcup 2017/2018 (Herren)

Nachdem Richard Freitag die Vierschanzentournee nach seinem schweren Sturz in Innsbruck vorzeitig beenden musste, muss er nun auch das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden abgeben: Mit insgesamt 723 Punkten zieht Stoch an Freitag (711) vorbei. Andreas Wellinger (569) ist Dritter.

» Alle Termine im Überblick: Nach der Tournee geht’s zum Skifliegen

Nach der Vierschanzentournee ist vor der Skiflug-WM: Weiter geht es für die Skispringer schon am kommenden Wochenende im österreichischen Tauplitz / Bad Mitterndorf, wo das Skifliegen am Kulm als Warm-up zu den Titelkämpfen in Oberstdorf auf dem Programm steht.

Newsletter von skispringen.com abonnieren

Über Marco Ries 439 Artikel

Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

109 Kommentare

  1. Ich habe das ganze mitverfolgt aus dem fernen Osten und möchte mich erstmals bedanken für eine tolle Vorstellung, spannende Momente und dem Skispringen an sich. Ich bin zwar Fan der Japaner (seit den 90’s) aber ich finde was momentan passiert ist grösste Geschichte im Skispringen, und Kamil Stoch ist einfach unglaublich. Mann finded da echt keine bessere Beschreibung denke ich.
    Was mich ehrlich gesagt weniger beeindruckt hat ist wie es die gaze Zeit um Sven Hannawald ging…ich finde der Grand Slam ist ein Titel so wie ein anderer. Wurde für mich persönlich überbewertet. Aber trotzdem Congrats an beide Kamil und Hanni in der Vergangenheit.

    Haltungsnoten.

    Bitte an die FIS / Renndirektor Walter Hofer:
    Führt klare Regeln ein – nicht nur Telemark ja oder nein – es ist momentan sehr subjektiv.
    Kazuyoshi Funaki hat es uns allen gezeigt früher, was eine 20 ausmacht.

    Ok und zu letzt zu David’s Verkürzung…das war für mich strategisch eine kluge Entscheidung des Trainers…es sind viele vor ihm sehr hohe Weiten gesprungen, in Bereichen bei der die Landung riskanter wird. Dann macht’s Sinn zu verkürzen und Punkte quasi sichern mit der Hoffnung dass trotzdem eine ausreichende Weite erreicht wird.

    Kubacki hat wohl innerlich sich nicht überwinden können und machte einen schlechten Sprung. Naja.

    Arigato!

  2. Danke König Kamil für diese einmalige Leistung. Ich werde Dich und diese Tournee nie vergessen (hoffe ich doch).
    Jesteś najlepszy!

  3. Kamil Stoch hat verdient die Tournee gewonnen. Auch verdient alle 4 Springen gewonnen. Aber warum hat Horngacher eigenen Schüztling so degradiert. Ich meine David Kubacki. So bleibt ein Beigeschmack am vierten Sieg von Stoch.Ich behaupte nicht, das Kubacki gewonnen hätte. Wahrscheinlich auch nicht. Aber Horngacher hat alles getan, um Stoch Rekordsieg nicht zu gefährden. Und er hat dem eigenen Springer einen Podestplatz geraubt. So viel zu nicht möglichen Stalorder im Skispingen. Goran Janus hat in Planica 2015 viel fairer vorgegangen. Obwohl viel mehr auf dem Spiel stand.

    • Die eine Stufe weniger sollte vielleicht maximal 5 Meter ausmachen aber gibt ja noch den Bonus dazu. Kubacki hat den Sprung schon selber vergeigt, ob absichtlich oder unabsichtlich ist aber reine Spekulation.

      • @skispringer: Sie haben vollkommen recht, es war ein technisch schlechter Sprung von Kubacki, eigentlich wieder sein „alter“ Fehler. Ich glaube auf keinen Fall, dass er absichtlich schlecht gesprungen ist. Für ihn war noch ein Podiumsplatz möglich. Vielleicht haben ihm die Nerven einen kleinen Streich gespielt, in so einer entscheidenden Situation war er vorher wohl noch nie.

  4. Das war wieder eine sehr enttäuschende Vierschanzentournee. Im Vorfeld wurden Erwartungen und Hoffnungen geschürt, die abermals in keinster Weise erfüllt wurden. So langsam sollte der aus Österreich stammende Trainer Werner Schuster in Frage gestellt werden, warum es jedes Jahr so ist, dass die deutschen Athleten nie auf den Punkt in Topform sind und letztendlich von anderen Nationen regelrecht degradiert werden. Deutsche Rekorde, die für die Ewigkeit bestimmt waren, wurden leichtfertig verspielt. Dabei ist Kamil Stoch in keinster Weise auf dem Niveau von Sven Hannawald gesprungen und hätte eigentlich mühelos geschlagen werden können. Er ist definitv ein unverdienter Erbe dieses Rekords. Das Interesse am Skispringen geht so dauerhaft verloren und die goldene Ära von Reinhard Heß verblasst immer mehr.

    • LOL, der Stachel sitzt tief bei Ihnen… ich sage mal so , Wellinger und Freitag sind gute Springer, aber werden NIE auf dem Niveau eines Kamil Stoch sein. Ohne Grüße.

    • Lieber Sven, diesen peinlichen Erguss kannst du eigentlich nur nach einer durchzechten Nacht oder nach einem doppelten Joint geschrieben haben. Deshalb habe ich auch Nachsicht, denn einem klaren Gehirn und Verstand kann dies nicht entsprungen sein!

    • @Sven: Bei den hervorragenden Platzierungen der deutschen Athleten von einer „sehr enttäuschenden Vierschanzentournee“ zu sprechen, das halte ich schon für sehr gewagt (vorsichtig ausgedrückt). Dass sich auch meiner Meinung nach Schuster in Innsbruck nicht gerade glücklich verhalten hat (meiner Meinung nach hätte er den Anlauf für Freitag verkürzen lassen müssen), das habe ich bereits vor einigen Tagen geschrieben. Die deutsche Mannschaft ist immerhin in Sotschi Olympiasieger geworden. Severin Freund hat den Gesamtweltcup gewonnen und wurde Weltmeister. Vielleicht setzt Schuster auch andere Prioritäten beim Formaufbau. Immerhin folgen jetzt die Skiflug-WM und Olympia. Welcher bessere Skisprungtrainer wäre denn derzeit zu haben? Die Österreicher hätten momentan vielleicht gerne einen Werner Schuster als Trainer. Stoch hat die Tournee absolut verdient gewonnen. Der Tagessieg gestern war glücklich, Fannemel war mindestens genauso stark.

      • @Kegelbruder Ich muss ihnen vehemenmt widersprechen;stoch war auch in bischofshofen der beste. seine 132,5 und 137 m sind in der summe nicht nur ein halber meter mehr als fannemel in der summe hatte;stoch hat auhc zurecht bessere haltungsnoten (bewegt sich während der luftfahrt überhaupt nicht,perfekte landung) wobei fannemel nach dem absprung extrem zappelt ,auch diesmal,um sein flugsystem unter kontrolle zu halten.sie machen hier aussagen,die jeder grundlage entbehren,deswegen frage ich mich,ob der neid sie wirklich schon so zerfressen hat,dass sie hier jeden tag im forum sitzen und versuchen,stochs siege irgendwie zu relativieren. polen hat nun mal stärkere einzelspringer als deutschland. und das nicht erst seit heute. sie sollten sich langsam in die akzeptanzphase begeben,mein freund.

        • @Hans-Christian Andresen (oder „hansdieter“):
          Bevor Sie anderen Usern vorwerfen, Sie wären „von Neid zerfressen“, sollten Sie sich einmal mit den Realitäten befassen. Den Weitenpunkten nach hatte Fannemel 1.3 Punkte mehr als Stoch, Sie sollten schon den Windfaktor mit einrechnen, wenn Sie das nicht überfordert. Stoch hat aber von den Wertungsrichtern insgesamt 4,5! Punkte mehr erhalten als Fannemel! Warum Stoch im zweiten Durchgang einen Punkt mehr erhielt als Fannemel, obwohl der zwei Meter weiter sprang, das verstehe ich nicht. Im ersten Durchgang sprang Stoch zweieinhalb Meter weiter als Fannemel und erhielt dafür 3,5! Punkte mehr (obwohl Fannemel noch dazu den wesentliche schlechteren Wind hatte, aber dafür gibt es ja die Windkompensation). Ich konnte bei beiden Springern keine Unterschiede entdecken, die eine solche Punktedifferenz rechtfertigen würden. Das Zappeln, das Sie anführen, das kann zu marginalen Abzügen führen, rechtfertigt aber keinesfalls 4.5 Punkte insgesamt!
          Nur zum Vergleich: Wellinger sprang im zweiten Durchgang fast perfekte 139.5m. Er bekam dafür vom Wertungsrichter aus der Schweiz die „Traumnote“ 20.0. Die Schweiz hat zur Zeit keinen Siegspringer. Vom Wertungsrichter aus Österreich bekam Wellinger die Note 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen ebenfalls 19.0. Stoch sprang im zweiten Durchgang 137m. Er bekam vom Wertungsrichter aus der Schweiz die Note 19.0, vom Punktrichter aus Österreich 19.5, vom Wertungsrichter aus Polen 19.5. Also bekam Stoch für seinen Sprung im zweiten Durchgang aus Österreich und Polen höhere Noten als Wellinger! Haben Sie bei Wellinger auch ein „Zappeln“ bemerkt? Das kann einfach nicht sein, man sollte den Punktrichter aus der Schweiz dazu befragen. Fannemel sprang im zweiten Durchgang 139m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen 19.0. Fällt Ihnen da etwas auf? Im ersten Durchgang sprang Fannemel 130m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 18.0! Stoch sprang im ersten Durchgang 132.5m (bei wesentlich besserem Wind). Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.5. Fällt Ihnen jetzt etwas auf?
          Wenn Sie meine Beiträge tatsächlich gelesen hätten, dann wüssten Sie, dass ich die Leistungen Stochs und der polnischen Springer durchaus zu würdigen weiß (vielleicht wollen Sie das auch gar nicht wissen!)
          Bei den Weltmeisterschaften 2015 und 2017 haben deutsche Springer insgesamt fünf Einzelmedaillen gewonnen, eine davon war aus Gold.
          Bei der Skiflugweltmeisterschaft 2014 hat Severin Freund den Titel geholt.
          Haben die polnischen Springer nicht an diesen Wettbewerben teilgenommen, weil es bei diesen Wettbewerben leider überhaupt keine Medaillen für Polen gab?
          Bei den olympischen Spielen hat Stoch 2014 beide Titel gewonnen, sonst gab es keine Medaillen für Polen. Deutschland wurde damals Mannschaftsolympiasieger.
          Freund hat noch dazu den Gesamtweltcup 2014/2015 gewonnen.
          Wenn Sie wenigstens etwas neutral wären, dann würden Sie akzeptieren, dass beide Nationen, Polen und Deutschland Weltklassespringer haben und hatten. Es zählt nicht nur die Vierschanzentournee! So, jetzt können andere User darüber entscheiden, wessen Aussagen hier „jeder Grundlage entbehren“! Übrigens erinnert Ihr Schreibstil fatal an den User „hansdieter“. Das könnte natürlich auch Zufall sein. Aber dieser User schrieb auch alles klein und arbeitete mit falschen Werten.

    • Man man man dieser Neid frisst manche auf wieso kann man es nicht anerkennen daß ein Stoch verdient gewonnen hat das ist doch klar,er war überragend. Zum Glück sehen die meisten deutschen Fans das auch so. Wo sind die Argumente wenn du sowas behauptest du Vogel?

      • @bremer irgendwie habt ihr deutschen nun mal ein riesen problem mit verlieren. ihr müsst immer ausreden suchen,alles versuchen zu relativieren. es geht in diesem fall aber einfach nicht. stoch ist momentan erwiesenermaßen der beste springer,daran werden auch eure neidischen gefühle nichts ändern 🙂

        • @Der User Bremer ist gebürtiger Pole! Der ist mit Sicherheit nicht neidisch auf Stoch. Aber das zu verstehen überfordert Sie wahrscheinlich!

    • O man Kamil Stoch war besser als Hannawald er hat als erster 5 mal gewonnen nicht 4 bei vier Schanzen. Und noch besser er Kamil hat auch wie 2016/2017 gewonnen.Sven nach sein Sieg 2002 hat kein Podest Platz bei Vier Schanze gehabt man muss den Rekord von Sven kann man nur in Geschichte Bücher schreiben als erste Gewinner von 4 Schanze. Hoffentlich verliert er mit Bilek sein Job bei Eurosport

    • Ich weiß nicht, ob Sie die selbe Vierschanzentournee gesehen haben. Richard Freitag war auf den Punkt fit, aber ein Sturz ist halt ein Sturz, da kann der Trainer nichts für. In Deutschland hatten wir noch nie so eine hohe Leistungsdichte, auch nicht zu Zeiten von Schmidt und Hannawald. Letztlich ist es auch immer ein bisschen Glück. Andreas Wellinger hatte gerade in den ersten beiden Springen großes Pech mit den Bedingungen. Ich kann ihre Aussage nicht nachvollziehen.

  5. Erst Mal Glückwunsch an Stoch er hat letztlich verdient gewonnen und bitte jetzt nicht falsch verstehen aber ein wenig Quäntchen Glück war auch sicher dabei (wäre Freitag nicht gestürzt wäre es sicher noch spannender geworden hätte aber an Stochs Sieg wohl nichts geändert.)Aber vorallem bin ich als deutsche natürlich auf die deutsche Mannschaft stolz bestimmt hatte nach Freitags sturz der ein und anderer gedacht heute gibt es keinen Podestplatz für die deutschen und dann haut Welliger im aller letzte springen einen solchen mega Sprung heraus und auch die Landung war klasse gewesen. Deutschland hat bewiesen das sie endlich wieder mehr als nur einen guten springer haben

    • Ob er Glück hatte? Ohne Glück gewinnt man in keiner Sportart,normal. Er hätte aber auch ohne gewonnen denn er ist zurzeit einfach zu stark für die anderen

    • Es ist kein Glück wenn ein anderer Springer stürzt. Sowas zu behaupten ist dreist. Ein Sturz ist meistens ein Zeichen von mangelnden technischen Landefähigkeiten des Springers, Unkonzentriertheit oder schlicht Nervosität. Stoch kann nichts für den Sturz anderer Springer, nur der, der stürzt ist verantwortlich für den Sturz. Bitte hören Sie auf den verdienten Sieger und König des Skispringens zu diskreditieren.

      • @skispringer: Auch hier haben Sie wieder recht, Stoch hat die Tournee verdient gewonnen. Freitag hat sicher bei der Landung einen Fehler gemacht. Allerdings hatte dieser Fehler auch eine Ursache. Die Sicht war alles andere als gut und die Präparierung im Weitenbereich um 130m war einfach schlecht. Auch Stoch hatte Probleme bei der Landung im ersten Durchgang, konnte aber einen Sturz vermeiden, sei es durch seine Routine oder durch seine absolute Konzentrationsfähigkeit. Eine technische Landefähigkeit wollen wir beide Freitag wohl nicht absprechen. Er hat mittlerweile oft genug bewiesen, dass er sicher und sauber landen kann, auch im höheren Weitenbereich. Mitverantwortlich für den Sturz ist Freitag auf jeden Fall, aber nicht alleine verantwortlich, da spielten schon noch mehrere Faktoren eine Rolle. Polen und Deutschland wollten beide vor dem Wettkampf einen kürzeren Anlauf.

  6. Wer alle 4 Springen der Tournee gewinnt, der ist ein ganz Großer und hat es auf jeden Fall verdient. Da kann man nur gratulieren.

    Toll für Wellinger der zweite Platz in der Gesamtwertung.

    Glückwunsch an Stoch und Hochachtung für Hannawald für seine Gratulation an Stoch.

      • Polens Trainer Horngacher hat seinen eigenen Springer Dawid Kubacki einfach beschissen!!
        Darauf kann er stolz sein! Stoch hätte heute wahrscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

    • Glaube ich nicht. Kubacki hat den Sprung einfach nicht so gut getroffen wie sonst. Sonst macht er auch mit der Luke weniger 135m. 1109 Punkte aus 8 Sprüngen von Stoch sind jedenfalls eine Wahnsinnsleistung. Fast 139 im Schnitt pro Sprung über die gesamte Tournee, wird ihm so schnell Niemand nachmachen!

    • Kubacki hat seinen Sprung einfach nur vergeigt. Hat nichts mit dem Anlauf zutun, da die Geschwindigkeit gepasst hat. Ob er allerdings absichtlich vergeigt hat oder einfach nur Pech hatte ist eine andere Frage, die mir aber zu spekulativ ist.

  7. Wir fragen euch… die Emotionen kochen auch nach dem letzten Springen noch…. Gab es eine #teamorder und wurde David Kubatzki mit zu wenig Anlauf losgeschickt? Selten stand die #FIS so sehr in der Kritik…was meint ihr?

    • Vielleicht, vielleicht auch nicht! Das sind Spekulationen und spekulieren bringt keinem etwas. Ich glaube Kubacki ist der nächste Stoch! Der wird noch seine Siege und Weltmeisterschaften feiern, der heutige Tag aber gehört König Kamil.

    • Polens Trainer Horngacher hat seinen eigenen Springer Dawid Kubacki einfach beschissen!!
      Darauf kann er stolz sein! Stoch hätte wahrscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

    • Hallo Kevin, zur eventuellen Teamorder könnte ich mir folgenden Gedankengang des polnischen Trainers vorstellen: Bei einem Schanzenrekord hätte Kubacki noch eine Chance auf Platz 2 der Tourneewertung gehabt. Kubacki hätte also wohl „Vollgas“ gegeben, besonders deshalb, da er mit Sicherheit die weiten Sprünge Wellingers und Fannemels vor seinem Versuch mitbekommen hat. Er wusste, das mit einem solchen Anlauf eine ganz große Weite für ihn möglich sein würde. Wäre Kubacki tatsächlich Schanzenrekord gesprungen, dann wäre es für Stoch fast unmöglich bzw. äußerst gefährlich geworden, heute den Tagessieg zu feiern. Allerdings wäre für beide Springer, für Kubacki und Stoch in einem so hohen Weitenbereich wohl auch das Sturzrisiko sehr hoch gewesen. Einer von beiden hätte es mit der Risikobereitschaft vielleicht übertrieben, entweder Kubacki bei der „Jagd“ nach Wellinger oder Stoch bei der „Jagd“ nach dem Tagessieg. Insofern scheint die Entscheidung Horngachers vielleicht seltsam, aber aus Trainersicht wohl verständlich. Das ist natürlich nur reine Spekulation von mir. Mir ist es auf jeden Fall so fast lieber, weil andernfalls vielleicht die Gesundheit der Sportler wieder gefährdet gewesen wäre.
      Zur Kritik an der FIS: Der TD aus Norwegen, der in Innsbruck mitverantwortlich war, sollte auf jeden Fall Zeit zum Nachdenken bekommen. Heute hat die Jury gezeigt, wie man es richtig macht. Defensiv den Wettkampf mit wenig Anlauf eröffnen, die Bedingungen studieren und dann eventuell im zweiten Durchgang offensiver werden. Auch die Schanzenpräparierung schien mir heute ziemlich perfekt, die Sicht ist bei Flutlicht allgemein besser. Das alles hat mir heute sehr gut gefallen, die Wertung der Punktrichter leider wieder einmal nicht. In Innsbruck hat die Jury grobe Fehler gemacht, die Schanzenpräparierung war meiner Meinung nach nicht weltcupwürdig. Wie die heutige Veranstaltung gezeigt hat, hat man scheinbar aus den Fehlern von Innsbruck gelernt. Es ist nur schade, dass dafür erst einmal ein Topspringer stürzen musste!

  8. Gratulation an Kamil Stoch, dass war eine super Leistung.
    Den Andi möchte ich ebenso für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung gratulieren.
    Bei der Skiflug-WM und Olympia wird er ganz sicher auch vorne mitspringen.
    Kamil kann das Niveau sicherlich nicht auf Dauer halten. Ich erhoffe mir auch in den nächsten Wochen ein Comeback von Richi.
    Das war eine interessante Vierschanzentournee die jetzt leider wieder vorbei ist mit einem wie ich finde, verdienten Sieger.
    Alle Skisprung-Fans wünsche ich noch einen schönen Abend!

  9. der sprung von kubacki war einfach schlecht,sehts ein. mit ner luke mehr hätte er auch nichts gerissen. seine anfahrgeschwindigkeit ist immer hoch,im ersten durchgang hatte er bei einer luke weniger genau wie fannemel 91,9kmh..

    • @hansdieter: Was Sie schreiben stimmt nachweislich nicht. Im ersten Durchgang hatte Fannemel eine Geschwindigkeit von 91.2 km/h und Kubacki eine Geschwindigkeit von 91.6 km/h. Beide fuhren aus Luke 10. Im zweiten Durchgang hatte Fannemel 91.7 km/h aus Luke 12 und Kubacki 91.7 aus Luke 11. Quelle: Fis-Ski. Wenn schon, dann fuhr Kubacki im zweiten Durchgang dieselbe Geschwindigkeit wie Fannemel im zweiten Durchgang, obwohl der eine Luke mehr Anlauf hatte. Es ist ja schön, wenn Kubacki sowieso zu den schnellstens in der Spur gehört. Dann wäre er aber mit derselben Luke wie Stoch wohl noch schneller gewesen und eventuell auch weiter gesprungen, meinen Sie nicht?

      • @kegelbruder ja,habe wohl den 1. mit dem 2. dg verwechselt. ändert nichts an der tatsache! und nein,kubacki wäre nicht weit gesprungen,weil der sprung rein technisch zu schlecht war! jetzt lassen sie bitte langsam mal gut sein,immer muss die legitimität von siegen irgendwelcher athleten in frage gestellt werden,nur weil ihnen ihre jeweiligen nationalen zugehörigkeiten nicht passen. sie haben in deutschland seit 2014 eh mit was ganz anderem zu kämpfen,ich würde vorschlagen dass sie sich in zukunft mehr darauf konzentrieren,wenn sie schon kritisieren müssen ;))

        • @hansdieter: Sie haben nicht nur die Durchgänge, sondern auch die Werte nicht korrekt geschrieben. Aber gut. Der zweite Sprung von Kubacki war technisch schlecht, das ist auch richtig. Aber wissen Sie, ob Kubacki mit einer Luke mehr Anlauf nicht auch einen besseren Sprung gezeigt hätte? Ich weiß es nicht! Mir kommt es aber auch nicht auf Kubacki an. Erklären Sie mir doch bitte die unterschiedliche Benotung von Stoch und Fannemel, dann bin ich ja zufrieden. Mit Nationalitäten hat so etwas überhaupt nichts zu tun! Ich habe übrigens in Deutschland mit rein gar nichts zu kämpfen. Was meinen Sie bitte? Sie wohnen doch laut eigener Aussage auch in Deutschland. Haben Sie mit etwas zu kämpfen?

          • @kegelbruder wenn sie skispringen aufmerksam verfolgen,wovon ich ausgehe,ist ihnen bekannt ,dass fannemel speziell nach dem absprung viel mehr mit den armen arbeitet,wofür er zurecht leicht schlechtere haltungsnoten kriegen sollte..auch in dem fall hat er leicht gezappelt,es sind nun mal marginale unterschiede auf die es ankommt im topsport.in berlin.

          • @hansdieter: Danke für die Erklärung. Gegen leicht schlechtere Haltungsnoten hätte ich auch nichts einzuwenden. Hätte Stoch insgesamt einen Punkt mehr bekommen, dann hätte ich gar nicht geschrieben. Die Differenz von 4.5 Punkten erscheint mir aber entschieden zu hoch. Nur zum Vergleich: Wellinger sprang im zweiten Durchgang fast perfekte 139.5m. Er bekam dafür vom Wertungsrichter aus der Schweiz die „Traumnote“ 20.0. Die Schweiz hat zur Zeit keinen „Siegspringer“. Vom Wertungsrichter aus Österreich bekam Wellinger die Note 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen ebenfalls 19.0. Stoch sprang im zweiten Durchgang 137m. Er bekam vom Wertungsrichter aus der Schweiz die Note 19.0, vom Punktrichter aus Österreich 19.5, vom Wertungsrichter aus Polen 19.5. Also bekam Stoch für seinen Sprung im zweiten Durchgang aus Österreich und Polen höhere Noten als Wellinger! Das kann einfach nicht sein, man sollte den Punktrichter aus der Schweiz dazu befragen. Fannemel sprang im zweiten Durchgang 139m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen 19.0. Fällt Ihnen da etwas auf? Im ersten Durchgang sprang Fannemel 130m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 18.0! Stoch sprang im ersten Durchgang 132.5m (bei wesentlich besserem Wind). Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.5. Fällt Ihnen jetzt etwas auf? Vor einigen Tagen schrieb mir der User „FOY“, ich solle mich nicht wundern, in der Skisprungszene hätten sowieso nur Österreich und Polen etwas zu sagen. Er sei ein „Insider“ und kenne sich in der Skisprungszene hervorragend aus. Damals lachte ich darüber und nahm das nicht ernst. Durch solche Entscheidungen wie heute beschleicht mich mittlerweile leider doch ein ungutes Gefühl.

  10. Hallo, speziell an Kegelbruder, bin ähnlicher Meinung.
    Zunächst möchte ich Kamil Stoch für seine konstante gute Leistung gratulieren, denn das ist nur fair.
    Daß ggf.der Trainer statt Stallorder durch eine Anlaufverkürzung des mögl. Sieg von Kubacki verhindert hat, wird wohl für immer eine Verschwörungstheorie bleiben. Aber damit muß letztendlich auch Kamil Stoch umgehen, so hat er es sich sicher nicht gewünscht; wird er natürlich nicht mehr beweisen können, daß er es aus eigener Kraft geschafft hätte. Finde ich seitens des Trainers unfair !!!! und offensichtlich hat er es Kamil nicht zugetraut.
    Welch ein Vertrauensdefizit zwischen Trainer und Sportler ?
    Aber welcher Trainer hätte nicht gern einen Grand Slam Sieger in seiner Bilanz ?
    Wird wohl 1.) ob des bitteren Beigeschmacks nicht so toll werden für Kamil (obgleich ich mir vorstellen konnte, daß er es auch ohne Hilfe schafft) und 2.) wird Sven Hannawald immer DIE LEGENDE bleiben, der es als erstes geschafft hat.
    Wir wissen ja, wie auch – teilweise undankbar – Nachfolger von Rekorden wahrgenommen werden.
    Trotz evtl. (überflüssiger / dummer ?) Strategie des Trainers muß man die konstante Leistung von Kamil Stoch wertschätzen !!!
    Gut gefallen hat mir, daß auch die anderen Nationen wie Norwegen, Österrreich und auch Slowenien und Deutschland – sowieso – ihr Bestes gegeben haben, um den Grand Slam zu verhindern.
    Ich habe mich schon wieder beruhigt, weil ich nicht glaube, daß unter wahren Skisprungfans, dieser Grand Slam gleich bewertet wird, wie der von Hanni.
    Remember: Damals gab es noch keine Windpunkte od. ähnl.
    Das Ergebnis der deutschen Skispringer ist auch – ohne Rich leider – phänomenal.
    Resümierend fand ich diese Vierschanzentournee sehr spannend und lehrreich, weshalb ich auch nach ein paar Tagen immer noch der Meinung bin, Innsbruck durch eine bessere Schanze auszutauschen. Tradition hin oder her.
    Für diese schöne Plattform wünsche ich mir, daß wir alle fair und sachlich miteinander umgehen.
    In diesem Sinne sportliche Grüße

    • @ nordlicht ,davon auszugehen,dass kubacki hier mit einer luke mehr 15 meter weiter springt,ist doch sehr abenteuerlich.sein sprung war rein technisch einfach schlecht.abgesehen davon hat er mit die höchste anlaufgeschwindigkeit im feld meistens,im 1. dg hatte er zum beispiel 91,9 kmh genau wie fannemel,der aber eine luke mehr anfahrt hatte. die argumentation ist einfach eher schwach

      • @hansdieter: Was Sie schreiben stimmt nachweislich nicht. Im ersten Durchgang hatte Fannemel eine Geschwindigkeit von 91.2 km/h und Kubacki eine Geschwindigkeit von 91.6 km/h. Beide fuhren aus Luke 10. Im zweiten Durchgang hatte Fannemel 91.7 km/h aus Luke 12 und Kubacki 91.7 aus Luke 11. Quelle: Fis-Ski. Wenn Sie schon einem User eine schwache Argumentation unterstellen, dann sollten Sie wenigstens mit den richtigen Werten arbeiten!

      • 1. kleine Korrektur, die Anlaufgeschwindigkeiten sind immer in Relation zum Wind und zur Luke ausschlaggebend.
        2. Kubacki hatte bei gleicher Geschwindigkeit und einer Luke weniger auch noch schlechtere Bedingungen als Fannemel.
        3. Ich möchte hier nichts statistisch auswerten !!
        4. Der Weitenunterschied zu Stoch waren dadurch 9,5 Meter statt 15 m.
        Aber ist doch jetzt auch egal.
        Stoch hat die Tournee gewonnen. Punkt !!!!
        Trotzdem danke für Deine Antwort, aber bitte sleib locker heute.

    • @nordlicht ihre aussage,dass stoch den grand slam nicht aus eigener kraft geschafft hätte,muss ich leider als puren neid abtun.. stoch war bei allen springen der beste und konstanteste springer.

      • Ich habe eben sehr genau geschrieben, daß Stoch sehr wohl den Sieg aus eigener Kraft hätte schaffen können. Wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil .-)))
        Aber der Trainer hat eingegriffen. Was wäre wie gewesen, vermag ich nicht zu beurtelen. Eine Diskussion wegen Anlaufverkürzung bei Kubacki und dann trotz besserer Verhältnisses Anlaufverlängerung bei Stoch bleibt nun wohl im Raum stehen.

      • @hansdieter: Heute war Fannemel mindestens genauso gut. Können Sie mir die große Differenz bei der Benotung durch die Punktrichter bitte erklären! Vielen Dank!

        • @kegelbruder kann ich,aber eigentlich sollten sie sich die erklärung selbst erschließen können. fannemel arbeitet in der luft mehr,speziell mit den armen nach dem absprung. auch dieses mal war das ,wenn auch leicht,der fall.und es sind nun mal marginale unterschiede,die es im topsport ausmachen.aber das hab ich eigentlich schon mal geschrieben hier irgendwo.

          • @hansdieter: Danke für die Erklärung. Wenn es marginale Unterschiede sind, dann wäre für mich auch ein marginaler Unterschied in der Bewertung fair. Hätte Stoch insgesamt einen Punkt mehr bekommen, dann hätte ich gar nicht geschrieben. Die Differenz von 4.5 Punkten erscheint mir aber entschieden zu hoch. Nur zum Vergleich: Wellinger sprang im zweiten Durchgang fast perfekte 139.5m. Er bekam dafür vom Wertungsrichter aus der Schweiz die „Traumnote“ 20.0. Die Schweiz hat zur Zeit keinen „Siegspringer“. Vom Wertungsrichter aus Österreich bekam Wellinger die Note 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen ebenfalls 19.0. Stoch sprang im zweiten Durchgang 137m. Er bekam vom Wertungsrichter aus der Schweiz die Note 19.0, vom Punktrichter aus Österreich 19.5, vom Wertungsrichter aus Polen 19.5. Also bekam Stoch für seinen Sprung im zweiten Durchgang aus Österreich und Polen höhere Noten als Wellinger! Das kann einfach nicht sein, man sollte den Punktrichter aus der Schweiz dazu befragen. Fannemel sprang im zweiten Durchgang 139m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.0, vom Wertungsrichter aus Polen 19.0. Fällt Ihnen da etwas auf? Im ersten Durchgang sprang Fannemel 130m. Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 18.0! Stoch sprang im ersten Durchgang 132.5m (bei wesentlich besserem Wind). Er bekam vom Wertungsrichter aus Österreich 19.5. Fällt Ihnen jetzt etwas auf? Vor einigen Tagen schrieb mir der User „FOY“, ich solle mich nicht wundern, in der Skisprungszene hätten sowieso nur Österreich und Polen etwas zu sagen. Er sei ein „Insider“ und kenne sich in der Skisprungszene hervorragend aus. Damals lachte ich darüber und nahm das nicht ernst. Durch solche Entscheidungen wie heute beschleicht mich mittlerweile leider doch ein ungutes Gefühl.

      • Polens Trainer Horngacher hat Dawid Kubacki einfach beschissen!!
        Darauf kann er stolz sein! Stoch hätte warscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

    • Dieser GrandSlam müsste eigtl. Noch höher bewertet werden als der von Hannawald, weil Stoch dieses Jahr jede Quali mitspringen musste und so auch deutlich mehr Belastung in den 4 dicht aufeinanderfolgenden Springen zu ertragen hatte! Hannawald hat ja damals immer ausgelassen und durfte immer wie gewohnt als einer der letzten springen! Im Grunde kann man das nicht vergleichen. Es sind andere Regeln, andere Springstile, andere Jahrzehnte. Und warum soll jemand der später geboren ist und später etwas gleichwertiges erreicht nicht die gleiche Anerkennung bekommen!?

      Hoffentlich ist das Hannawald gelaber nun endlich vorbei! Die letzten 3 Tage gabs nichts anderes mehr worüber die Kommentatoren und Experten im deutschen Fernsehen gesprochen haben.

      So schade es für Freitag und für die Spannung der Tournee auch war, es hat trotzdem der zurzeit beste Skispringer gewonnen. Ob mit oder ohne Grandslam, das ist übermorgen aber auch jedem egal!

      Aber was hier in der Skisprungszene in letzter Zeit abgeht, dafür schäme ich mich! Man gönnt anderen Nationen keinen Sieg oder Rekord. Alles wird schlecht geredet! Ob Jury, Wind oder Sprungchance, alles ist gegen einen wenn man verliert! Aber wenn man gewinnt ist alles natürlich nur das eigene Können! Nie hat man etwas Glück oder der Gegner Pech!

      Wird hier auch von anderen so rumgeheult, wenn Freitag oder Wellinger verdient gewonnen haben, oder wenn die Polen, Norweger, Slowenen mal unterlegen waren oder Pech hatten. Nein. Denn man man kann nicht immer gewinnen. Man sollte sich für den Sport freuen, dass es immer spannend ist und immer wieder mal ein anderer in Topform ist. Sonst wird es ganz schnell langweilig wie zum Beispiel in der Formel 1 oder wenn die Bayern mal wieder meister werden!

      Ich als Deutscher schäme mich jedenfalls für diese Art von „Sportfans“.

      Indem Sinne, entspannt euch mal ein wenig! Es ist nur Sport. Es wird auch wieder die Zeit der deutschen Skispringer kommen.

      • @Cdac: Zuerst schreiben Sie, Zitat: „Dieser GrandSlam müsste eigtl. Noch höher bewertet werden als der von Hannawald…“, danach schreiben Sie, Zitat „Im Grunde kann man das nicht vergleichen.“ Sie widersprechen sich also schon zu Anfang Ihres Beitrags selbst.
        Als Letzter zu springen muss nicht unbedingt ein Vorteil sein. Für Stoch war es in Oberstdorf ein Vorteil, nicht als Letzter zu springen. Er hatte im zweiten Durchgang mit Abstand die besten Windbedingungen aller Topathleten, das dürfte niemand bestreiten. Auch in Garmisch hatte Stoch wieder wesentlich besseren Wind als Freitag, das ist eine nachweisliche Tatsache.
        Bei Hannawalds Siegen spielten die Haltungsnoten überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil, er sprang teilweise so weit, dass er „kacheln“ musste und deshalb wesentlich schlechtere Noten als die Konkurrenz bekam. Stoch dagegen erhielt durchgehend die besten Haltungsnoten, was dann gestern für den Tagessieg letztendlich auch entscheidend war. Natürlich kann man argumentieren, die Haltungsnoten würden auch zum Wettbewerb gehören. Das ist auch richtig. Nur sollten halt vor allem korrekte Haltungsnoten zum Wettbewerb gehören.
        Es wird durchaus von anderen Nationen „rumgeheult“. Nach der Qualifikation in der „Raw-Air Station“ Trondheim jammerten die Österreicher drei Tage über die schlechte Windbedingungen für Kraft. Als im alles entscheidenden letzten Durchgang in Vikersund Wellinger bei eindeutig irregulären Bedingungen abgelassen wurde, weil die Jury wieder einmal „geschlafen“ hat, da war für Österreich plötzlich wieder alles in Ordnung. Wenn Sie möchten, dann schreibe ich Ihnen noch andere Beispiele. Lesen Sie bitte auch den Artikel „Auch gerupfte ÖSV-Adler üben Kritik am Bergisel“ in heute.at. Dass Freitag in Innsbruck einen Fehler gemacht hat, das dürfte unstrittig sein. Es muss aber auch erlaubt sein, die Ursache für diesen Fehler zu suchen, das Versagen der Jury dort und die katastrophale Schanzenanlage zu kritisieren. Das hat mit „rumheulen“ überhaupt nichts zu tun. Diese Kritik hat scheinbar in Bischofshofen schon für erhebliche Verbesserungen zum Wohle aller Sportler gesorgt.
        Wenn ich solche Sätze lese wie „ich als Deutscher schäme mich…“, dann werde ich sauer. So etwas hat vor einigen Tagen hier auch ein User geschrieben, von dem sich nachträglich herausgestellt hat, dass er gar kein Deutscher ist. Gestern hat ein polnischer User hier ein Video eingestellt (mittlerweile ist das Gott sei Dank gelöscht), in dem Deutschland wieder in das Licht von vor 75 Jahren gerückt wurde. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Pole dazu geschrieben hätte „ich als Pole schäme mich“… Wenigstens haben sich aber die User „Bremer“ und „Skispringer“ davon distanziert. Für einige verwirrte Kommentatoren hier braucht man sich nicht zu schämen, weder als Pole noch als Deutscher. Die Deutschen sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Nationen Die Gastfreundschaft der Deutschen bei der Fußball-WM 2014 wird noch heute weltweit gelobt.
        Stoch hat die Vierschanzentournee verdient gewonnen. Der Tagessieg gestern war aber zumindest diskussionswürdig. Berechtigte Kritik an Austragungsorten, an der Jury und an den Wertungsrichter muss immer erlaubt sein, dass hat mit Neid, Missgunst oder „Schlechtreden“ nichts, aber auch gar nichts zu tun. Sie bedienen in Ihrem Kommentar viele Allgemeinplätze, Sie nennen aber leider niemals Fakten, Werte, Statistiken oder Quellen. Dem Skisprungsport tun Sie dadurch keinen Gefallen!

        • Ich habe den Kollegen wegen dem Video auf polnisch geschrieben daß ich mich schäme. Wir brauchen darüber nicht diskutieren ob Freitag oder Stoch besser sind das ist klar,jetzt ist Stoch besser und er ist auch ein erfolgreicherer Sportler als Freitag. Polnische Gastfreundschaft ist weltweit bekannt und wer bei uns bei Euro 2012 oder anderen Veranstaltungen da war der wirds nur gutes berichten.
          Schönen Sonntag!

          • @Bremer: Sie habe ich auch extra erwähnt, oder etwa nicht? Ich habe auch geschrieben, Deutschland sei nicht besser, aber auch nicht schlechter als die anderen Nationen. An polnischer Gastfreundschaft zweifle ich schon einmal überhaupt nicht. Man sollte aber auch nicht an der deutschen Gastfreundschaft zweifeln. Also, wo ist jetzt das Problem? Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Sonntag!

  11. Der kamil hat gewonnen gute Leistung,aber ich finde der Andy war einfach toll und wenn der Richard da wär dann wäre es noch spannender geworden.die Leistung vom gesamten deutschen Team ist super.

  12. Im 3. und 4. Springen hat die Jury doch alles dafür getan, dass Stoch gewinnt, in Innsbruck mit der Weigerung, bei Freitag zu verkürzen, für Stacoch dann aber doch und heute mit der Verkürzung bei Kubacki und der Rücknahme derselben für Stoch! Für mich ist das unsportliches Verhalten! Vor allem für Freitag tut es mir leid, der so jeglicher chancen beraubt wurde, denn er war der Einzige, der auf dauerhaft auf gleichem Niveau springt wie Stoch!

    • @ jacko ach komm..der sprung von kubacki war einfach schlecht,siehs ein. mit ner luke mehr hätte er auch nichts gerissen. seine anfahrgeschwindigkeit ist immer hoch,im ersten durchgang hatte er bei einer luke weniger genau wie fannemel 91,9kmh..

      • @ hansdieter: w.z.b.w. (was zu beweisen wäre) wie man so schön in der Mathematik sagt. Wenn es so wenig Einfluß hatte, wieso ist man dann bei Stoch wieder hochgegangen? Und der Fakt mit Freitag vom 3Springen bleibt ohnehin bestehen! Stoch ist gut, das ist unbestritten, aber ein Wettkampf muss fair für alle sein, damit auch der Beste gewinnen kann!
        Insofern gehen mir auch solche Beiträge wie der vom sogenannten „Stoch Fan“ gegen die Hutschnur, bei dem ist es wahrscheinlich wirklich besser, wenn er sein restliches Geld in Alkohol investiert.

    • bla bla was für ein dummer Kommetar.
      Ich hätte es Richi genauso gewünscht.
      Aber jetzt Jury es zu schieben das sie…
      Sorry aber da stimmt was im Kopf nicht bei dir.

    • Hallo Jacko, bei Kubacki hat der Trainer verkürzt, da hatte die Jury nichts damit zu tun. Die Jury heute hat meiner Meinung nach ausgezeichnet gearbeitet. Hätte die Jury in Innsbruck Ähnliches geleistet, dann wäre Freitag wohl heute noch dabei gewesen. Die Tournee ist für Freitag wirklich unglücklich gelaufen. Bei den Windbedingungen heute hätte Freitag sicher um den Tagessieg kämpfen können. Insgesamt hat Stoch aber schon verdient gewonnen. Nur mit dem Tagessieg heute bin ich nicht einverstanden. Hier haben ausschließlich die Punktrichter zu Ungunsten von Fannemel entschieden, das verstehe ich einfach nicht.

      • Hallo Kegelbruder: Gegen den Gesamtsieg hab ich auch gar nichts gesagt. In der Konstellation ohne Richi ist der gerechtfertigt. Aber ob er den mit 4 Tagessiegen, bzw. überhaupt erreicht hätte, wenn es diese Fehlentscheidung in Innsbruck und die heutige Schieberei zugunsten Stochs nicht gegeben hätte, ist mehr als fraglich!

        • Bist krank Junge? Haste Fieber???
          Welche Schieberei du Vogel?
          Respektiere einfach den Sieger der hats verdient gewonnen.
          Sehen alle ein nur du nicht. Nicht immer weinen wenn ein anderer gewinnt

  13. Der beste Springer hat gewonnen! König Kamil hat geliefert und ich kann mich jetzt besaufen! 🙂 🙂 Danke Kamil, mach weiter so und bleib uns noch ein paar Jahre im Skispringen erhalten, damit die deutschen Springer nichts mehr gewinnen. Über die Norweger können wir sprechen, die sind in Ordnung.

    KÖNIG KAMIL wird jetzt auch in der ARD anerkannt. Er ist der offizielle König Kamil I. des Skispringens 🙂

    • Wstyd mi za Januszow takich jak Ty… Twoje zachowanie pokazuje że masz kompleksy… Ja nie czuje się gorszy od Niemców aby im udowadniać jaki fajny jestem

    • Warum mußt Du selbst in Deiner Freude so nationalistisch reagieren ?
      Ich finde, das hat keine Platz im Sport.
      Zu Deiner Kenntnis: Kamil Stoch wird / wurde schon lange auf allen Sendern anerkannt, schließlich hatte er die Tornee bereits gewonnen.
      Desweiteren ist Adam Malycz extremst beliebt in D.
      Natürlich hat Kamil die Tournee verdient gewonnen, hatte er übrigengs schon in Innsbruck, nachdem Richard Freitag dank falscher Juryentscheidung gestürzt ist.
      Warum also Haßkommentare – zumal der beste deutsche Springer jetzt verletzt ist, was soll das ?
      Sind wir – hoffentlich – nicht alle Sportfans ?
      Es ist doch großartig, daß Sport verbinden kann – egal welchen Passport wir haben, oder ?

      • Ich entschuldige mich für meinen etwas überheblichen Kommentar, der etwas emotional war. Natürlich spielt die Nationalität keine Rolle, da stimme ich Ihnen zu. Die Jungs sind alle richtig gut und es bleibt spannend.

        • Entschuldigung angenommen.
          Natürlich ist Kamil derzeit der König – speziell in Polen, aber auch in Hamburg.
          Trotzdem bleibt für mich der Kaiser Sven Hannawald und ja, das ist jetzt auch nur emotional.
          Und nun ist Kamil der 2. im Club und Hanni freut sich, endlich nach 16 Jahren mit einem weiteren sprechen zu können. Das ist doch auch schön für die Ausnahmecracks.
          Und wie damals bei Hanni wird nun auch die Reise für Kamil weitergehen. Einfach wird es sicher nicht ob der Erwartungen, aber ich wünsche ihm alles Gute.
          Ihnen wünsche ich weiter Sportsfairness und menschliche, denn wir kochen alle nur mit Wasser.
          Alles Liebe

      • „…nachdem Richard Freitag dank falscher Juryentscheidung gestürzt ist.“

        Nein, richtig wäre: „dank dem eigenen Fehler, dank der falschen Entscheidung seines Trainers und dank der falschen Juryentscheidung.“

    • Polens Trainer Horngacher hat Dawid Kubacki einfach beschissen!!
      Darauf kann er stolz sein! Stoch hätte warscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

    • Polens Trainer Horngacher hat seinen eigenen Springer Dawid Kubacki einfach beschissen!!
      Darauf kann er stolz sein! Stoch hätte wahrscheinlich trotzdem gewonnen, so bleibt aber ein fader Beigeschmack!!

  14. Wir beide mit meine Frau bedanken uns fur super leistung von Kamil und schone dank am Andreas W. das er sich auch fur seine erste platz gefreut hat.Solche momente machen dem Sport so schon.Slawek und Beate

  15. Das ist der WAHNSINN !!!! Kamil ist schon jetzt eine Legende des Skispringens, wie er mit dem Druck umgehen musste und trotzdem diese Leistungen erbracht hat. Ganz große Klasse.

    Toll auch wie fair Hannawald gratuliert hat, Respekt an die beiden.

    Überhaupt wie fair die Springer miteinander umgehen und sich mitfreuen, das ist schön anzusehen.

  16. Herzlichen Glückwunsch an Kamil Stoch zum verdienten Sieg bei der Vierschanzentournee. Zum heutigen Sieg kann ich leider nur mit großen Zweifeln gratulieren. Meiner Meinung nach hätte heute Fannemel gewinnen müssen. Den Weitenpunkten nach hat Fannemel 1.3 Punkte mehr als Stoch (den Windfaktor mit eingerechnet). Stoch hat aber von den Wertungsrichtern insgesamt 4,5! Punkte mehr erhalten als Fannemel! Warum Stoch im zweiten Durchgang einen Punkt mehr erhielt als Fannemel, obwohl der zwei Meter weiter sprang, das verstehe ich nicht. Im ersten Durchgang sprang Stoch zweieinhalb Meter weiter als Fannemel und erhielt dafür 3,5! Punkte mehr (obwohl Fannemel noch dazu den wesentliche schlechteren Wind hatte, aber dafür gibt es ja die Windkompensation). Ich konnte bei beiden Springern keine Unterschiede entdecken, die eine solche Punktedifferenz rechtfertigen würden. Warum Horngacher Kubacki durch die Anlaufverkürzung eigentlich „aus dem Spiel“ nahm, das ist für mich auch nur schwer nachvollziehbar. Stoch hatte dann wieder eine Luke mehr Anfahrt. Ich finde es schade, dass ein derartig wichtiges Springen am Ende meiner Meinung nach seltsam durch die Wertungsrichter entschieden wird. Ich würde mich freuen, wenn mir dazu einige neutrale Skisprunganhänger ihre Meinung mitteilen würden. Ein Kompliment hat heute meiner Meinung nach die Jury verdient. Mit wenig Anlauf beginnen und dann den Anlauf verlängern macht wohl doch Sinn. Den Unterschied zum Wettbewerb in Innsbruck dürfte wohl nun jeder interessierte Skisprunganhänger gesehen haben. Es mutet schon sehr seltsam an, wenn in Innsbruck bei einer Hillsize von 130m der weiteste Sprung im ersten Durchgang mit 133m gemessen wird. In Bischofshofen mit einer Hillsize von 140m war der weiteste Sprung im ersten Durchgang komischer Weise nur 132.5m, und das bei wesentlich besserer Sicht als in Innsbruck. Für Richard Freitag kommt die Einsicht der Jury zwar zu spät, aber begrüßenswert ist der Sinneswandel der Jury trotzdem. Es ist nur schade, dass scheinbar erst ein Weltklassespringer stürzen muss.

    • Ganz ehrlich, irgendwann bringen auch solche Ausreden nichts mehr. Manchnmal muss man echt zweifeln aber heute finde ich war alles perfekt gelaufen. Die Schanzenpräparierer haben ALLES richtig gut gemacht! Auch die Jury hat es super entschieden von Luke 10 in den Wettkampf zu starten.
      Mal davon abgesehen dass Kilian Peier 1mal eine 20.0 bekommen hat. Ich glaub da hat sich jemand vertippt xD

    • Sie haben auch immer was zu meckern. Das ist doch unglaublich. Es ist heute alles perfekt gelaufen nur die Verkürzung bei Kubacki war komisch. Kubacki wäre normalerweise auf Platz 2 gesprungen und damit wäre Wellinger draussen. Das ist der eigentliche Skandal. Aber nun gut. Es ist wie es ist.

      • @David Rösler: Welche Ausreden? Ich bin vollkommen einverstanden mit der Schanzenpräparierung. Die Jury hat sehr gut gearbeitet, das habe ich doch auch geschrieben. Aber was sagen Sie zu den Noten der Wertungsrichter? Haben die Ihrer Meinung nach richtig gewertet und wenn ja, warum?

      • @Hoffentlich…: Ihrem Nick nach zähle ich Sie zwar nicht zu den neutralen Beobachtern, aber Sie bekommen trotzdem eine Antwort. Über den Sieg Stochs bei der Tournee meckere ich überhaupt nicht, der ist verdient. Das habe ich übrigens auch geschrieben. Um in der Tourneewertung vor Wellinger zu landen, hätte Kubacki schon Schanzenrekord springen müssen. Da sind nämlich die Gesamtpunkte aller acht Sprünge entscheidend. Diese Chance hat ihm aber Horngacher genommen. Können Sie jetzt auch noch etwas zur Benotung von Stoch und Fannemel sagen? Ich versuche hier, zu analysieren, nicht zu meckern.

        • @ kegelbruder,davon auszugehen,dass kubacki hier mit einer luke mehr 15 meter weiter springt,ist doch sehr abenteuerlich.sein sprung war rein technisch einfach schlecht.abgesehen davon hat er mit die höchste anlaufgeschwindigkeit im feld meistens,im 1. dg hatte er zum beispiel 91,9 kmh genau wie fannemel,der aber eine luke mehr anfahrt hatte. ich frage mich,was sie damit bezwecken,so vehement gegen die legitimität von stochs siegen zu wettern. irgendwas tut ihnen doch weh 🙂

          • @hansdieter: Mir tut gar nichts weh, da kann ich Sie beruhigen! Aber ich bin für Fairness in jeder Sportart, unabhängig von Personen und Nationalitäten! Was Sie schreiben stimmt nachweislich nicht. Im ersten Durchgang hatte Fannemel eine Geschwindigkeit von 91.2 km/h und Kubacki eine Geschwindigkeit von 91.6 km/h. Beide fuhren aus Luke 10. Im zweiten Durchgang hatte Fannemel 91.7 km/h aus Luke 12 und Kubacki 91.7 km/h aus Luke 11. Quelle: Fis-Ski. Können Sie mir die Benotungen von Fannemel und Stoch erklären? Ich wäre Ihnen wirklich dankbar!

      • Ich glaube, wenn man sich selbst als „hoffentlich stürt Freitag wieder“ hier nennt, muß Mann / Frau sehr, sehe, sehr dumm sein !!!!!!!
        Denn bei aller Liebe zum eigenen Idol / Wunschkandidaten darf man doch niemals einem Konkurrenten einen Sturz wünschen resp. eine Verletzung.
        Das ist nur krank für mich und alles andere als sportlich und definitiv, nichts was sich überhaupt nur ein einziger Skispringer – egal aus welcher Nation – wünscht.
        Ich glaube, Du hast den Sport – vermutlich keine – jemals begriffen.
        Denk bitte drüber nach. Danke

    • Tja die Haltungsnoten…

      Wir können hier ewig die Fehler der Wertungsrichter bemängeln, wenn keiner von der FIS das hier liest und dementsprechend Reformen in Bewegung setzt, dann bringt das alles recht wenig.

  17. Schlierenzauer soll endlich zurücktreten.
    Seine Zeit ist längst vorbei. Skispringen hat sich weiterentwickelt, er kann nie wieder vorne mitspringen.
    Sein Sprungstil ist altbacken und zu fehleranfällig.

    Stoch ist die wahre Legende mit Siegen in ALLEN Kategorien.

      • @David Rösler: Ich könnte mir folgenden Gedankengang bei Horngacher vorstellen: Bei einem Schanzenrekord hätte Kubacki noch eine Chance auf Platz 2 der Tourneewertung gehabt. Aber dann wäre es für Stoch fast unmöglich bzw. äußerst gefährlich geworden, heute den Tagessieg zu feiern. Wie Sie schreiben, landet Kubacki im Normalfall sehr sicher. Und deshalb wäre ein Schanzenrekord durchaus möglich gewesen. Allerdings wäre für beide Springer, für Kubacki und Stoch in einem so hohen Weitenbereich wohl auch das Sturzrisiko sehr hoch gewesen. Einer von beiden hätte es mit der Risikobereitschaft vielleicht übertrieben, entweder Kubacki bei der „Jagd“ nach Wellinger oder Stoch bei der „Jagd“ nach dem Tagessieg. Insofern scheint die Entscheidung Horngachers vielleicht seltsam, aber aus Trainersicht verständlich. Das ist natürlich nur reine Spekulation von mir.

  18. Wieso hat Horngacher bei Kubacki den Anlauf verkürzt und dann sofort danach, bei Stoch wieder verlängert? Da bleibt ein Geschmäckle übrig.

  19. Kamil Stoch hat den Hannawald-Fluch nach 16 Jahren nun endlich beendet.
    Ab sofort können DSV-Athleten wieder die Vierschanzentournee gewinnen.

    Ich verabschiede mich und suche mir einen neuen Fluch.

  20. Heute prima Leistung im letzten Springen Andi Wellinger. Auch zum zweiten Gesamtplatz herzlichen Glückwunsch.
    Kamil Stoch der verdiente Gesamtsieger.

Kommentar schreiben

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


*