Lücke im Kalender geschlossen

Lake Placid übernimmt Weltcup von Iron Mountain

Foto: Lake Placid Olympic Sites

Die Lücke im Kalender, die sich nach der Absage des Wochenendes in Iron Mountain aufgetan hatte, ist geschlossen. Die Wettkämpfe werden stattdessen in Lake Placid ausgetragen, die Rückkehr des Weltcups nach Nordamerika ist gesichert.

Gute sechs Wochen nach der Absage der geplanten Skisprung-Weltcups in Iron Mountain (USA) ist die Suche nach einem Ersatz nun erfolgreich beendet. Wie der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS) am Donnerstag bekannt gab, wird das Wochenende vom 10. bis 12. Februar stattdessen in Lake Placid und damit tatsächlich in den USA ausgetragen.

Die Großschanze mit K-Punkt 115 und Hillsize 128 Metern wurde ebenso wie ihre kleinere Nachbarschanze zwischen 2019 und Herbst 2021 für etwa drei Millionen US-Dollar saniert und dadurch erst Weltcup-tauglich gemacht. Entsprechend erfreut über den Zuschlag für den Weltcup war der CEO von USA Nordic, Adam Provost: „Die Möglichkeit, ein FIS-Vorzeigeereignis zu veranstalten und Weltklasse-Athleten in den Vereinigten Staaten zu beherbergen, wird dem Sport mehr Aufmerksamkeit und Bekanntheit verschaffen und die nächste Generation von Skispringern inspirieren.“

Letzter Weltcup in Lake Placid vor 33 Jahren

Auch FIS-Renndirektor Sandro Pertile freute sich über die abgeschlossene Suche nach Ersatz: „Das detaillierte Programm werden wir in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit dem Organisationskomitee und allen beteiligten Partnern ausarbeiten und entsprechend kommunizieren. Jetzt freuen wir uns alle sehr auf die Rückkehr des Weltcups in die USA und insbesondere an diesen traditionellen Ort Lake Placid. Unser Dank geht an die Organisatoren, die diese Veranstaltung in so kurzer Zeit möglich gemacht haben.“

Der Skisprung-Weltcup kehrt somit nach 14 Jahren wieder in die USA zurück, wo er letztmals am 28. Februar 2004 Station machte. Seinerzeit siegte Noriaki Kasai vor Simon Ammann und Tommy Ingebrigtsen auf der Olympiaschanze von 2002 in Park City. Der letzte Weltcup in Lake Placid fand am 2. Dezember 1990 statt und sah den Deutschen Andre Kiesewetter als Sieger, vor dem Schweizer Stephan Zuend und Ernst Vettori aus Österreich. Noch länger, nämlich weitere zehn Jahre, liegt die Olympia-Ausrichtung Lake Placids zurück, als man 1980 Gastgeber war.

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