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"König Kamil" krönt polnische Skisprungparty von Zakopane

Erstmals in dieser Saison sind die Norweger geschlagen. Kamil Stoch verblüfft die Massen in Zakopane mit einem phänomenalen Flug. Und auch das DSV-Team kann mit einem wiedererstarkten Andreas Wellinger aufatmen. Die Ereignisse zum Nachlesen.

17:48 Uhr: Das war’s für heute aus Zakopane! skispringen.com meldet sich morgen live zurück von der „Wielka Krokiew“: Um 15 Uhr startet zunächst der Probedurchgang, ab 16 Uhr hofft „König Kamil“ in seiner Heimatstadt dann auf den nächsten Heimsieg. Bis morgen!

17:45 Uhr: Mit insgesamt 1092 Punkten sichert sich die polnische Mannschaft den Heimsieg in Zakopane! Das Quartett mit Maciej Kot, Stefan Hula, Dawid Kubacki und Kamil Stoch setzt sich souverän gegen das deutsche Quartett (Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger, Richard Freitag; 1067,3 P.) und Norwegen (Anders Fannemel, Johann Andre Forfang, Marius Lindvik, Andreas Stjernen; 1055,2 P.) durch.

17:43 Uhr: Andreas Stjernen tut sich schwer, kommt nicht über 129,5 Meter hinaus – und damit fällt Norwegen tatsächlich noch hinter Deutschland auf den dritten Platz zurück. Unter Riesenjubel der 25.000 Zuschauern im Stadion (und ebenso vielen davor) macht Kamil Stoch den Heimsieg perfekt – mit einem phänomenalen Flug auf 141,5 Meter! Schwanzenrekord – Wahnsinn!

17:41 Uhr: Tagesbestweite von Richard Freitag! Der Sachse segelt 137 Meter weit und könnte den Norwegern gleich gefährlich werden… Was machen Stjernen und Stoch?

17:38 Uhr: Peter Prevc kann seinen zweiten Sprung auf 133,5 Meter nicht stehen. Nach der Landung verliert der Slowene das Gleichgewicht, doch die Skibindung löst gleich aus – Prevc bleibt unverletzt, steht kurz danach wieder auf eigenen Beinen.

17:33 Uhr: Bevor die letzte Gruppe vom Bakken geht, liegt das polnische Quartett mit deutlichem Vorsprung in Führung – kaum zu glauben, dass Kamil Stoch den erhofften Heimsieg gleich noch aus der Hand gibt. Andreas Wellinger kommt erneut auf 134 Meter und lässt damit noch auf einen zweiten Platz des DSV-Quartetts hoffen. Aktuell führt Polen vor Norwegen und Deutschland.

17:21 Uhr: Stephan Leyhe lässt in der zweiten von vier Gruppen einige Meter liegen. Der Willinger muss sich in seinem zweiten Versuch mit 127 Metern zufrieden geben, der Pole Stefan Hula springt achteinhalb Meter weiter. Mit starken 132 Metern durch Johann Andre Forfang zieht Norwegen wieder an Deutschland vorbei. Das wird gleich eine spannende Entscheidung im Kampf um die Podiumsplätze!

17:13 Uhr: Mit 134 Metern verkleinert Anders Fannemel den Rückstand der norwegischen Mannschaft auf die zweitplatzierten Deutschen wieder. Markus Eisenbichler muss sich im zweiten Durchgang mit 129 Metern zufrieden geben, der Pole Maciej Kot kommt auf 130 Meter.

17:05 Uhr: Der Finaldurchgang wird aus Gate 17 gestartet, an der „Wielka Krokiew“ herrscht weiterhin leichter Rückenwind.

16:45 Uhr: In 20 Minuten, um 17:05 Uhr startet der Finaldurchgang!

16:43 Uhr: Mit starken 134 Metern sichert Lokalmatador Kamil Stoch der polnischen Mannschaft die Führung nach dem ersten Durchgang. Doch auch Richard Freitag beeindruckt, lässt die deutsche Mannschaft mit 135 Metern an Norwegen vorbeiziehen! Zur Halbzeit führt Polen mit insgesamt 540,3 Punkten vor Deutschland (533 P.) und Norwegen (522,1 P.). Österreich ist hinter Slowenien Fünfter, dahinter folgen Japan, die Schweiz und Tschechien. Russland sowie Kasachstan verpassen den Finaldurchgang.

16:31 Uhr: Andreas Wellinger kann sich im Vergleich zum Vortag deutlich steigern, kommt auf ganz starke 134 Meter und nimmt dem Norweger Marius Lindvik damit viereinhalb Meter ab. In Führung liegt nach der dritten von vier Gruppen weiterhin Polen, gefolgt von Norwegen und Deutschland. Dahinter folgen Slowenien, Japan und Österreich.

16:21 Uhr: Mit starken 136 Metern lässt Stefan Hula die polnische Mannschaft an den Norwegern vorbeiziehen. Der Willinger Stephan Leyhe kommt auf 130,5 Meter – Deutschland ist damit hinter Polen und Norwegen Dritter.

16:10 Uhr: Markus Eisenbichler legt für die deutsche Mannschaft 130,5 Meter vor. Das reicht dem DSV-Quartett derzeit für den dritten Platz hinter Norwegen und Polen. Den besten Sprung in dieser Gruppe zeigt der Norweger Anders Fannemel mit 132,5 Metern.

16:00 Uhr: Der Wettkampf beginnt! Bei leichtem Rückenwind hat sich die Jury in der ersten von vier Gruppen für Gate 17 entschieden. Der Kasache Marat Zhaparov eröffnet mit 105 Metern.

15:28 Uhr: Wieder ist Kamil Stoch der überragende Mann. Mit 137,5 Metern und 86,6 Punkten entscheidet der Pole den Probedurchgang auf seiner Heimschanze vor Richard Freitag (133,5 m; 79,2 P.) klar für sich. Der 19-jährige Norweger Marius Lundvik wird mit 132,5 Metern (77,2 P.) Dritter. Gleich geht’s weiter an der „Wielka Krokiew“ – um 16 Uhr startet der erste Durchgang des Team-Wettbewerbs.

15:09 Uhr: Anders Fannemel springt noch einen halben Meter weiter als zuvor Eisenbichler. Mit 132,5 Metern übernimmt der Norweger die Führung.

15:06 Uhr: Bereits gestern hat Markus Eisenbichler in der Qualifikation mit dem zweiten Platz hinter Kamil Stoch auf sich aufmerksam gemacht, später im Team-Wettbewerb geht er als Startspringer für Deutschland vom Bakken. Bereits im Probedurchgang kann sich der Siegsdorfer mit guten 132 Metern erst einmal in Führung setzen.

15:00 Uhr: Los geht’s! Be leichtem Aufwind hat sich die Jury für Gate 16 entschieden. Der Kasache Marat Zhaparov eröffnet den Probedurchgang mit einem Sprung auf 103,5 Meter.

13:39 Uhr: Insgesamt zehn Teams mit jeweils vier Athleten sind für den Wettbewerb gemeldet. Eine kleine Überraschung gibt es dabei in der deutschen Mannschaft: Bundestrainer Werner Schuster setzt auch heute auf Andreas Wellinger, obwohl der 22-Jährige vom SC Ruhpolding mit der berühmten Schanze im Süden Polens gestern ganz und garnicht zurecht gekommen war. Neben Wellinger vertreten Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Richard Freitag die deutschen Farben.

13:00 Uhr: Wie so oft in diesem Winter startet die norwegische Mannschaft als Top-Favorit in den Wettkampf – schließlich hat das Team von Alexander Stöckl bislang jedes Teamspringen in dieser Saison gewonnen. Doch die heimischen Skispringer aus Polen hoffen auf eine Überraschung, wollen nach dem Traumstart von Kamil Stoch in der Qualifikation gestern im Kampf um den Sieg mitmischen.

12:14 Uhr: Ein herzliches Willkommen aus Zakopane! Auch am zweiten Tag melden wir uns wieder live von der „Wielka Krokiew“, wo an diesem Wochenende die wohl größte Skisprungparty des Winters steigt. In der Heimat von Kamil Stoch werden zehntausende begeisterte Skisprungfans erwartet, wenn heute ab 16 Uhr insgesamt zehn Mannschaften um den Sieg beim Teamspringen kämpfen.

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9 Kommentare

  1. Klasse sprigen von Polen,aber auch von Deutschland. Mega Sprung von Stoch aber auch von Freitag die beiden werden morgen wohl auch um Gold und Silber kämpfen aber auch das Welliger nach gestern sich so gefangen hat ist top

  2. Individuell in diesem Wettbewerb präsentierten sich vor allen Freitag, Stoch und Hula hervorragend. Ich wette, so wird das Podium im morgigen Wettbewerb belegt.

  3. Mensch du armes Österreich was hat Kuttin aus dieser tollen Mannschaft gemacht. Verunsicherung total, sind maximal nur mehr Mittelmaß , mir tun die Springer leid. Ich kann es nicht verstehen dass man Kuttin nicht absetzt. Egal wer die Mannschaft betreut schlimmer kann es nicht kommen. Hat der Präsident noch nichts von einem Trainereffekt gehört. Ein Versuch wäre es wert, denn tiefer geht es nicht mehr.

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