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Wind sorgt für schnelle Absage in Titisee-Neustadt

Früher Feierabend für die Skispringer am Freitag in Titisee-Neustadt. Bereits um 12:30 Uhr war Schluss. Grund waren sehr wechselhafte Windbedingungen. Dennoch sammelte Richard Freitag weiteres Selbstvertrauen. Der windreiche Tag im Schwarzwald zum Nachlesen.

12:37 Uhr: Das war’s für heute aus Titisee-Neustadt. Damit sieht das Programm für morgen wie folgt aus: Qualifikation um 14.30 Uhr und Teamwettkampf um 16 Uhr. Natürlich gibt es beides wieder live bei skispringen.com! Vielen Dank fürs Mitlesen und bis morgen!

12:29 Uhr: Die FIS teilt so eben mit, dass die Qualifikation morgen vor dem Teamspringen nachgeholt wird. Beginn der Qualifikation ist dann um 14.30 Uhr.

12:25 Uhr: Anscheinend sind die Prognosen für den Nachmittag nicht besser. Daher entscheidet sich die Jury schon nach dem achten Springer für eine Absage.

12:23 Uhr: Der Trainerturm lichtet sich gerade und jetzt kommt die offizielle Meldung „Qualification Round cancelled“!

12:14 Uhr: Ganz bittere Situation für Andreas Schuler: Bei heftigem Rückenwind muss der Schweizer starten und hat überhaupt keine Chance. Er landet schon kurz hinter dem Vorbau.

12:08 Uhr: Jetzt darf er los. Und das Warten hat sich gelohnt. Constantin Schmid springt auf 122,5 Meter und erhält 106,5 Punkte.

12:06 Uhr: Aktuell herrschen teilweise über 4 m/s Rückenwind. Daher muss Constantin Schmid auch wieder vom Bakken runter. Keine leichte Aufgabe für den 18-Jährigen.

12:03 Uhr: Der Wind hat jedoch leider nicht nachgelassen. Stattdessen wanken die Bäume hin und her. Daher gibt es auch eine kleine Startverzögerung. Uns könnte eine schwierige und langwierige Qualifikation bevorstehen.

11:56 Uhr: Willkommen zurück in Titisee-Neustadt zur Qualifikation für das Einzelspringen am Sonntag. Es soll aus Luke 10 gestartet werden. Der erste Springer wird Constantin Schmid vom WSV Oberaudorf sein.

11:00 Uhr: Damit gewinnt Kamil Stoch mit einem Top-Sprung auf 142,5 Meter (87,5 P.) das zweite Training vor Richard Freitag (135 m; 85,6 P.) und Dawid Kubacki (134 m; 78,7 P.). Der Finne Eetu Nousiainen wird toller Achter. Das dürfte ihm Selbstvertrauen geben. Es sei aber nochmal erwähnt, dass das Ergebnis aufgrund der sehr wechselhaften Bedingungen keine allzu große Aussagekarft hat. Alle die vorne liegen hatten Aufwind. Hoffen wir, dass bei der Qualifikation um 12 Uhr fairere Bedingungen herrschen. Dann melden wir uns natürlich wieder zurück!

10:57 Uhr: Bei Richard Freitag herrscht aber wieder Aufwind und den nutzt der Mann im Gelben Trikot zu einem 135-Meter-Sprung. Das ist die zweitbeste Weite im zweiten Trainingsdurchgang. Er wird wie im ersten Training Zweiter und bestätigt damit seine gute Form.

10:56 Uhr: Andreas Wellinger hat Rückenwind und damit keine Chance Stoch zu attackieren. Er springt 115 Meter. Dank Wind- und Gatefaktor ist er Elfter.

10:51 Uhr: Natürlich muss die Jury reagieren. Es geht wieder zwei Luken nach unten: Startposition 8.

10:50 Uhr: Kamil Stoch macht es bei ähnlichen Bedingungen jedoch viel besser: 142,5 Meter! Der erste Sprung über die Hillsize. Mit 87,5 Punkten übernimmt die klare Führung vor seinem Landsmann Dawid Kubacki (134 m; 78,7 P.) und dem Russen Denis Kornilov (134,5 m; 77,2 P.).

10:49 Uhr: Markus Eisenbichler startet daher wieder von Luke 10. Bei Aufwind springt er 125 Meter. Damit ist er 25.

10:47 Uhr: Das bedeutet aber noch weniger Anlauf und bei Rückenwind wird es noch schwieriger überhaupt auf Weite zu kommen. Junshiro Kobayashi bekommt das zu spüren. Er hat keine Chance und landet schon bei 99,5 Metern. Daher geht die Jury wieder eine Luke hoch. Ein ziemliches Hin und Her. Wie gesagt, zum Glück ist es nur Training…

10:46 Uhr: Die Jury geht nochmals eine Startposition nach unten. Jetzt gehen die Athleten von Luke 9 in die Anlaufspur.

10:43 Uhr: Kots Landsmann Dawid Kubacki erwischt leichten Aufwind und geht mit 134 Metern und 78,7 Punkten prompt in Führung.

10:39 Uhr: Wer dachte, dass Paschke großes Pech hatte, der soll jetzt bitte mal Maciej Kot fragen. 26,3 Punkte Pluspunkte für über zwei Rückenwind! Damit werden ihm umgerechnet über 12 Meter gutgeschrieben. Das nützt dem Polen bei 99,5 Metern aber wenig. Zum Glück ist es nur Training…

10:34 Uhr: Riesenpech für Pius Paschke. Er erwischt einen heftigen Rückenwind und landet schon bei 97 Metern. Da nützen ihm auch die Windkompensation von 18,3 Pluspunkten wenig. Er reiht sich weit hinten ein. Stephan Leyhe direkt nach ihm bekommt dagegen 0,6 Punkte für minimalen Aufwind abgezogen. Das zeigt wie wechselhaft und fast schon unfair die Bedingungen momentan sind. Leyhe springt solide 124 Meter und ist Zwölfter.

10:30 Uhr: Nach 47 Springern liegt Denis Kornilov aus Russland mit 134,5 Metern und 77,2 Punkten in Führung. Zweiter ist Tilen Bartol aus Slowenien (133 m; 75,1 P.). Auf Rang drei liegt die finnische Überraschung Eetu Nousiainen (134 m; 70,9 P.).

10:26 Uhr: Die Jury hat sich entschieden eine Luke runter zu gehen. Damit geht es wie im ersten Training von Luke 10 los.

10:21 Uhr: Es gibt einen neuen Führenden: Denis Kornilov aus Russland springt einen halben Meter weiter als Eetu Nousiainen. Allerdings auch bei deutlich schlechteren Bedingungen. Daher geht der Russe mit 77,2 Punkten deutlich in Führung.

10:15 Uhr: Ein kurzer Zwischenstand nach 27 Springern im zweiten Training: Es führt weiterhin Eetu Nousiainen aus Finnland mit 134 Metern und 70,9 Punkten vor dem Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer (132,5 Meter; 65,4 P.). Auf Platz drei folgt Vladimir Zografski aus Bulgarien (127 m; 61,2 P.). Constantin Schmid ist mit 108 Metern nicht unter den Top 20.

10:02 Uhr: Die Jury gibt für den zweiten Trainingsdurchgang eine Luke mehr Anlauf. Und Eetu Nousiainen auf Finnland haut direkt mal einen raus: Bei leichtem Aufwind trägt es ihn auf 134 Meter. Das ist Tagesbestweite! Gregor Schlierenzauer nutzt ebenfalls die guten Bedingungen und springt 132,5 Meter. Platz zwei für den Österreicher.

09:58 Uhr: Und schon geht es weiter mit dem zweiten Training…

09:53 Uhr: Aber am Ende haben die DSV-Adler ja noch Andreas Wellinger und Richard Freitag und die beiden zeigen, dass man auch in Titisee-Neustadt mit ihnen rechnen muss. Zum Abschluss des ersten Trainings springt Wellinger 133 Meter und Freitag 130,5 Meter. Allerdings haben die beiden auch Glück mit dem Wind und müssen nur bei leichtem Rückenwind starten. Dennoch ein guter Auftakt von den beiden deutschen Vorzeigespringern. Damit gewinnt Andreas Wellinger mit Trainingsbestweite und 71,6 Punkten vor Richard Freitag (71,2 P.) und dem Slowenen Anze Semenic (68,9 P.) das erste Training.

09:46 Uhr: Ein bisher durchwachsenes Training für die Deutschen. Karl Geiger landet noch früher als Paschke: Nur 94,5 Meter. Die Bedingungen sind aber auch nicht einfach. Markus Eisenbichler springt 120 Meter und ist Zwölfter.

09:43 Uhr: Stephan Leyhe macht es deutlich besser als Paschke. 121,5 Meter und 65,3 Punkte bringen Rang zwei. 15 Athleten kommen noch.

09:39 Uhr: Anze Semenic aus Slowenien ist der erste Athlet, der den K-Punkt überspringt. 126,5 Meter und 68,9 Weitenpunkte bringen ihm Rang eins in diesem ersten Trainingsdurchgang. Pius Paschke kann da leider nicht mithalten und reiht sich mit 107 Metern und 36,1 Punkten auf Rang 29 ein.

09:29 Uhr: Auch der K-Punkt von 125 Metern wurde bisher noch nicht erreicht. Immerhin sind mit dem Franzosen Vincent Descomes Sevoie (123,5 m) und dem Finnen Antti Aalto (124 m) zwei Springer ganz nah dran. Beide führen das erste Training an.

09:22 Uhr: Der Wind ist sehr wechselhaft. Während zahlreiche zahlreiche Springer mit Rückenwind kämpfen müssen, gibt es auch einige Glückliche, die bei Aufwind-Bedingungen starten. Dennoch hat es bisher keinen absoluten Top-Sprung gegeben. Janne Ahonen springt 116,5 Metern und ist momentan Sechster. In Führung liegt sein Landsmann Andreas Alamommo mit 122 Meter. Der Hillsize der Hochfirstschanze liegt bei 142 Metern. Das ist also noch Luft nach oben. Es kommen ja aber auch noch 43 Athleten…

09:13 Uhr: Gregor Schlierenzauer startet in sein Weltcup-Comeback mit einem Sprung auf 108,5 Meter. Damit liegt er 7,5 Meter hinter der aktuellen Bestweite von Kento Sakuyama aus Japan.

09:07 Uhr: Mit einer kleinen Verzögerung wird das erste Training gestartet. Constantin Schmid eröffnet das Titisee-Wochenende mit einem Sprung auf 121 Meter. Angefahren wird aus Luke 10.

09:00 Uhr: In Kürze startet das erste Training hier in Titisee-Neustadt. Aktuell herrschen aber schwierige Bedingungen. Schneefall und Wind sorgen für einen etwas ungemütlichen Freitagmorgen im Schwarzwald.

08:18 Uhr: Das Präparationsteam leistet schon jetzt am frühen Morgen ganze Arbeit auf der Hochfirstschanze. Auch mit Hilfe der „Schneecontainer“, die zuletzt auch beim Weltcup-Auftakt in Wisla zum Einsatz gekommen sind, haben die Organisatoren ausreichend Schnee für das Weltcup-Wochenende produziert.

08:07 Uhr: Insgesamt 66 Athleten aus 17 Nationen sind für die Qualifikation gemeldet. Gemäß den neuen Regeln müssen sich alle Springer heute Mittag der Ausscheidung stellen, um sich für das Einzel am Sonntag zu qualifizieren. Doch erstmal hoffen wir, dass auf der Hochfirstschanze überhaupt gesprungen werden kann…

07:26 Uhr: Schon im Vorfeld ist klar, dass es kein einfacher Tag an der Hochfirstschanze werden wird. Die Wetterprognosen verheißen nichts gutes – die Meteorologen rechnen im Laufe des Tages mit Schneefall und Wind. Über Nacht hat es in Neustadt bereits geschneit. Das Training ist daher besonders früh angesetzt – schon um 9 Uhr startet der erste von zwei Trainingsdurchgängen.

07:24 Uhr: Guten Morgen aus Titisee-Neustadt! Der Weltcup-Tross ist im Hochschwarzwald angekommen, wo an diesem Wochenende ein Team- sowie ein Einzelspringen auf dem Programm stehen. Bereits heute finden dazu das offizielle Training sowie die Qualifikation statt.

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