Österreicher im Formtief

Manuel Fettner beendet Saison vorzeitig

Manuel Fettner beendet die Saison vorzeitig und wird in diesem Winter an keinen weiteren Wettbewerben teilnehmen. Der Routinier aus Österreich reagiert auf seine aktuelle Formschwäche.

Wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch offiziell bestätigt hat, wird Manuell Fettner die aktuelle Saison nach Rücksprache mit den ÖSV-Verantwortlichen vorzeitig beenden. Dennoch plane der 34-Jährige aktuell kein Karriereende und wolle sich im kommenden Winter zurückmelden.

Fettner reagiert damit auf seine zuletzt schwachen Leistungen. Der Innsbrucker ging in dieser Saison vornehmlich im Continentalcup an den Start, konnte dort aber nur eine Top-Ten-Platzierung zum Saisonstart in Vikersund erzielen. Bei der zurückliegenden Vierschanzentournee war der Team-Weltmeister von 2013 Teil der nationalen Gruppe, scheiterte am Bergisel aber an der Qualifikation und ist auch in Bischofshofen ohne Weltcuppunkte geblieben.

„Die Saison ist nicht nach meinen Erwartungen verlaufen. Zum falschen Zeitpunkt hat mich ein Magen-Darm-Infekt kaltgestellt. Seitdem komme ich nicht auf die körperlichen Voraussetzungen, um meine beste Leistung zu bringen. Ich werde nun vor allem auf Krafttraining umstellen und meinen Uni-Abschluss fertigmachen. Ich hoffe dann schon bald mit viel Energie und vollem Fokus in die Vorbereitung für die kommende Saison zu starten“, teilte Fettner mit.

Sechs ÖSV-Skispringer nach Val di Fiemme

Weil der siebte Quotenplatz entfällt, kann Österreichs Cheftrainer Andreas Felder für das anstehende Weltcup-Wochenende im italienischen Val di Fiemme (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) nur noch sechs Athleten nominieren. Angeführt wird das ÖSV-Aufgebot von Stefan Kraft, daneben sind auch Gregor Schlierenzauer, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Daniel Huber und Jan Hörl am Start. Clemens Leitner kehrt in die zweite Trainingsgruppe um Cheftrainer Andreas Widhölzl zurück.

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