Rupprecht beste Deutsche

Nika Prevc deklassiert die Konkurrenz in Villach

Foto: Jan Simon Schäfer / SC Willingen

Mit einem überlegenen Vorsprung von 13 Metern gewinnt Nika Prevc in Villach ihr drittes Weltcupspringen. Eva Pinkelnig sorgt für ein Heim-Podium, Anna Rupprecht wird beste Deutsche.

Nika Prevc war am Mittwochmittag in Villach wahrlich in ihrer eigenen Liga: Mit 96,5 und 92 Metern und 262,7 Punkten gewann die Slowenin überlegen das erste Einzelspringen in der Alpenarena. Satte 26 Punkte oder umgerechnet 13 Meter betrug ihr Vorsprung auf Eva Pinkelnig auf Rang zwei. Die Österreicherin sorgte mit 88 und 95 Metern und 236,7 Punkte für viel Freude bei den rot-weiß-roten Fans. Dritte wurde die Kanadierin Abigail Strate mit zwei Sprüngen auf 91 Metern und 233,6 Punkten.

Vierte und damit beste Japanerin wurde Yuki Ito vor ÖSV-Springerin Julia Mühlbacher, die ebenso wie die Siebtplatzierte Lisa Eder ihr bestes Saisonergebnis erzielte. Nika Kriznar kämpfte sich gleichermaßen wie Pinkelnig um sechs Plätze nach vorne und wurde Sechste. Teamkollegin Katra Komar gelang als Achte ihr erster Top-Ten-Platz und damit ihr bestes Karriereergebnis. Beste Deutsche wurde Anna Rupprecht als Neunte, punktgleich mit Sara Takanashi.

Sturz kostet Reisch ein Top-Ten-Ergebnis

Die Italienerin Annika Sieff egalisierte als Elfte ihr bestes Karriereergebnis. Josephine Pagnier war nach der Disqualifikation von Emma Chervet in der Qualifikation die einzig verbliebene Französin, doch als 14. endete ihre Zeit im gelben Trikot. Sie musste die Gesamtführung an Nika Prevc abgeben. Selina Freitag und Jacqueline Seifriedsberger, die vor respektive hinter der Französin landeten, haderten mit ihren Platzierungen und Sprungleistungen.

Jenny Rautionaho aus Finnland legte im Finale eine formidable Aufholjagd hin und kämpfte sich von Rang 27 auf 16 vor. Damit landete sie auch noch vor Luisa Görlich und der Rumänin Daniela Haralambie, die als 19. ihr bestes Saisonergebnis einfuhr. Groß war dagegen der Ärger bei Agnes Reisch, die nach starken 93 Metern als Siebte ins Finale gegangen war, dort mit einem Sturz bei der Landung einen sicheren Top-Ten-Platz aber vergab. Juliane Seyfarth sammelte als 28. drei Weltcuppunkte und profitierte dabei von der Disqualifikation Anezka Indrackovas im Finale, die die Tschechin auf Rang 30 zurückwarf.

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Am morgigen Donnerstag steht in Villach dann das zweite Einzelspringen auf dem Programm. Der erste Wertungsdurchgang beginnt um 12:30 Uhr, vorher steigt um 11 Uhr die Qualifikation (alles live bei skispringen.com).

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Über Luis Holuch 521 Artikel
Seit 2010 als Journalist tätig und hat 2017 sein erstes Buch veröffentlicht. Wie es die Leidenschaft wollte, ging es darin um das Damen-Skispringen. Genau dafür ist er bei skispringen.com auch primär zuständig. Kommentierte den offiziellen Live-Stream der Junioren-WM 2020, sowie die FIS-Classics-Serie und die Continentalcup-Finals der Nordischen Kombination.

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