Stimmen aus Engelberg

Richard Freitag: „Der Teamgeist hilft uns bei der Tournee“

Richard Freitag geht die Vierschanzentournee optimistisch an, sieht zwei Wochen vor dem Auftakt in Oberstdorf aber auch noch Verbesserungspotenzial. Stefan Kraft zeigt sich erleichtert. Die Stimmen nach der Tournee-Generalprobe in Engelberg.

skispringen.com präsentiert die Stimmen zum Weltcup in Engelberg am 17. Dezember 2017:

Richard Freitag (Deutschland): „Nach dem zweiten Platz gestern habe ich mich schon auf den Wettkampf heute gefreut. Es war für alle einfacher, weil die Bedingungen deutlich besser waren und es nicht geschneit hat. Die Qualifikation und der erste Durchgang waren gut, der zweite Durchgang war dann absolut genial. Es ist für die ganze Mannschaft schön, dass es momentan so gut läuft. Ich hoffe, dass die Stadien bei der Vierschanzentournee voll sein werden. Ich gehe die Tournee optimistisch an. Der tolle Teamgeist hilft uns, so dass sich das bei der Tournee auf viele Schultern verteilt. Es macht momentan einfach Spaß und unten könnte ich eigentlich noch etwas länger ausfliegen. Aber das sind die nächsten Steps – jetzt heißt es erst einmal genießen.“

Kamil Stoch (Polen): „Die Bedingungen waren heute besser als gestern und ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Meine Form ist gut, ich werde mich jetzt in Ruhe auf die Vierschanzentournee vorbereiten. Druck verspüre ich vor der Tournee nicht, ich werde das locker angehen und in den kommenden Tagen noch an einigen Details arbeiten.“

Stefan Kraft (Österreich): „Es tut natürlich sehr gut, vor der Tournee noch einmal auf dem Stockerl zu stehen. Ich bin sehr erleichtert. Das war ein richtig cooler Wettkampf und ich bin auf jeden Fall ganz gut dabei.“

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Andreas Wellinger (Deutschland): „Ich gratuliere Richard, speziell sein zweiter Sprung war bei schwierigen Bedingungen richtig gut. Ich bekomme es mit dem Anlauf an der Kante nicht so richtig hin, um einen halben Meter mehr Höhe mitzunehmen. Heute war es ganz brauchbar, besser als gestern, aber so ganz ist der Knopf an dieser Schanze bei mit nicht aufgegangen.“

Markus Eisenbichler (Deutschland): „Ich bin heute ein bisschen besser zurecht gekommen als gestern. Ich habe mir gedacht, ich kann froh sein, dass ich hier springen darf – egal was rauskommt. Ich habe versucht, das Skispringen locker anzugehen und zu genießen. Ob ich noch auf der Schanze trainiere, weiß ich noch nicht. Zuhause werde ich die Zeit mit der Familie und Freunden genießen und einfach ein bisschen chillen.“

Stephan Leyhe (Deutschland): „Zum Glück habe ich noch einen gewissen Frieden mit der Schanze geschlossen. Die Konstanz ist da, jetzt muss ich nur noch das Level nach oben schrauben. Ob ich in den nächsten Tagen auf der Schanzen trainieren werde, steht noch nicht fest – ich werde über Weihnachten auf jeden Fall die nötige Kraft für die Tournee tanken.“

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Michael Hayböck (Österreich): „Der gestrige Tag hat mich eher zuversichtlich gestimmt, der heutige wieder ganz und gar nicht. Vielleicht fehlt mir die nötige Geduld, weil im zweiten ist wieder einiges danebengegangen. Ich muss die Woche bis zur Tournee noch gut nutzen.“

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3 Kommentare

  1. Ich fiebere als Pole für polnische Springern, aber freue mich auch für Andreas und Richard. Tolle Leistung, was sie liefern und dies macht das Ganze noch spannender. Bewunderswert ist für mich auch, das die polnische Fans so massenhaft überall hinreisen…
    Hätte ich gerne die Reihenfolge: Poland – Germany – Norway, es wird aber eher umgekehrt. Trotzdem werde ich viel Spaß haben !!!

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