Wissenswertes

Skihelm-Technologie: In-Mould oder Hardshell?

Immer mehr Urlauber es Deutschland buchen mittlerweile einen Ski-Urlaub in einem Ski-Gebiet, anstatt Strand und Meer zu bereisen. Die Schneeparadise sind gerade zur Winterzeit sehr begehrte Reiseziele. Wer sich schon einmal dem Schneetreiben in einem Wintergebiet hingegeben hat, findet schnell Gefallen an den abenteuerreichen und abwechslungsreichen Urlaub inmitten beeindruckender Bergkulissen. Wer jährlich in den Winterurlaub fährt, denkt dabei früher oder später daran sich eine eigene Ski- oder Snowboardausrüstung zu kaufen. Denn schon ab dem zweiten Urlaub haben sich die Kosten einer eigenen Ski-Ausrüstung schon amortisiert.

Dabei ist besonders auf einen hochwertigen und robusten Skihelm zu achten. Vor noch zwanzig Jahren wurde man mit einem Skihelm auf der Piste noch belächelt. Heutzutage dagegen gehört der Skihelm zu Standardausrüstung eines jeden Skifahrers und Snowboarders. Dabei dient ein robuster Skihelm als guter Kopfschutz und erhöht die Sicherheit auf der Skipiste. Denn auch erfahrene Ski-Sportler landen während einer Ski-Tour früher oder später auf dem Hintern, so dass der Skihelm vor schlimmeren Verletzungen schützen kann. Neben den Sicherheitsaspekten eines Skihelm gilt der Schutzbedeckung auch als modisches Accessoire zum Ski-Outfit. Denn für die meisten Skifahrer und Snowboarder ist es wichtig auch auf der Skipiste modisch und stilecht gekleidet zu sein.

In den deutschen und österreichischen Alpen gibt es kaum noch Skifahrer, die ohne Helm unterwegs sind. Die große Nachfrage im Bereich der Ski- und Snowboardausrüstung hat die technischen Entwicklungen für Skihelme vorangetrieben. So gibt es neben einigen praktischen Gimmicks für Skihelme mittlerweile auch ultra robuste Skihelm In-Mould und Hardshell, die mit der neusten Skihelm-Technologie ausgestattet sind.

Wer also nach einem passenden Skihelm-Modell sucht, hat häufig die Qual der Wahl. Die Kaufentscheidung sollte dabei nicht hauptsächlich vom Preis ausgemacht werden. Harte Außenschalen der In-Mould und Hardshell Modelle bieten heutzutage die sicherste Möglichkeit, um Skifahrer und Snowboarder vor schweren Kopfverletzungen bei Stürzen zu schützen. Welches Modell dabei besser für die eigenen Zwecke in Frage kommt, haben wir Ihnen im folgenden Ratgeber erklärt. Ebenso haben wir Ihnen einige technische Highlights der neusten Skihelm-Serien zusammengestellt. Auf diese Weise gelingt es die Kaufentscheidung für einen geeigneten Skihelm deutlich einfacher zu gestalten.

Den Markt für Skihelm-Modelle im Internet unter die Lupe nehmen

Während die Skihelme im stationären Handel sehr oft markengebunden sind, gibt es im Internet die ganze Fülle an Skihelm-Modellen. Auch für modisch anspruchsvollere Skifahrer und Snowboarder lässt sich vor allem im Online Bereich ein Kompromiss aus sicheren Eigenschaften und optischen Details finden. Der Online Markt hält eine Menge robuste Skihelme bereit. So bieten Online Shops wie keller-sports.de eine große Auswahl an hochwertig verarbeiteten und sicheren Skihelmen an. Selbst viele Profis aus dem Wintersport suchen mittlerweile nur noch im Internet nach robusten und stabilen Skihelmen. So sollte der Markt für Skihelme im Internet die erste Anlaufstelle sein, wenn es darum geht einen hochwertigen Skihelm zu finden. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, kann hier mit wenigen Mausklicks die Preise für Skihelme vergleichen. Auf diese Weise gelingt es sehr günstige Skihelme zu finden, die allen Sicherheitsanforderungen gerecht werden.

Skihelme haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt

Die neusten Skihelm-Modelle haben das Kopfverletzungsrisiko deutlich gesenkt. So ist es mit der innovativen und modernen Skihelm-Technologie gelungen mehr das Verletzungsrisiko bei Stürzen auf den Kopf um mehr als 85 Prozent zu senken. Bei Kindern lässt sich das Risiko einer Kopfverletzung durch das Tragens eines Skihelms um mehr als 60 Prozent verringern, so dass vor allem die Kleinsten auf der Skipiste mit einem entsprechenden Kopfschutz ausgestattet werden sollten. Auch der Wechsel auf fortgeschrittene Materialgemische ermöglicht es mittlerweile extrem leichte, dennoch sehr robuste Skihelme zu entwerfen. Viele der Materialgemische werden selbst in der Formel 1 verwendet und werden von Sicherheitsprüfern meistens vollumfänglich gelobt. Sowohl Thermoplaste, Carbon als auch Fiberglas finden heutzutage immer häufiger Verwendung in der Skihelm-Produktion.

Sicherheitsaspekte stehen an erster Stelle

Vor allem Kinder sollten auf der Skipiste immer mit einem passenden Skihelm ausgestattet werden. Diese lassen sich in jedem Skigebiet auch in einem Verleih für Ski- und Snowboardausrüstungen für wenig Geld tageweise ausleihen. Doch sollten auch erfahrene Skifahrer und Snowboarder immer auf einen Sturzhelm setzen, um ernstere Verletzungen zu vermeiden. Dabei muss ein guter Skihelm nicht einmal teuer sein. Eine Testreihe vom ADAC ergab, dass auch Helme im unteren Preissegment in Puncto Sicherheit gute Resultate erzielen können. Um ein Skihelm-Modell zu finden, welches den allgemeinen Sicherheitsanforderungen entspricht, gilt es auf den Normcode CE EN 1077 zu achten. Diese Kennzeichnung sagt aus, dass der Skihelm auf verschiedene Sicherheitskriterien überprüft wurde und für den Skisport geeignet ist. Nur so lässt sich einwandfrei überprüfen, ob der Skihelm die gewünschten Eigenschaften mit sich bringt, wenn es tatsächlich zu einem Sturz kommt und der Kopf ausreichend geschützt wird.

Ein anderes Sicherheitskriterium liegt in der Hand der Wintersportler selbst. Denn damit man einen effektiven Schutz durch einen Skihelm erfährt, gilt es auf die richtige Passform zu achten. Ein Skihelm sollte bequem, dennoch fest am Kopf sitzen. Auf diese Weise erhält man den bestmöglichen Schutz im Sturzfall. Demnach sollte man Kauf oder der Leihe eines Skihelm-Modells immer auf ein angenehmes Tragegefühl und einen sicheren Halt am Kopf achten.

Sicherheitsklassen für Skihelme kennen

Weiteren Aufschluss über die Sicherheit eines Skihelms geben die Kennzeichnungen Klasse A und Klasse B. Dabei entsprechen Vollschalenhelme der Klasse A und Halbschalenhelme der Klasse B.
Bei dem Vollschalenhelm werden sowohl der Kopf, als auch der Ohren- und Schläfenbereich geschützt. So sorgen Klasse A Skihelme dafür nicht nur die Kopfoberseite und die Kopfseiten ausreichend im Sturzfall zu schützen, sondern auch die Ohren vollständig mit einer robusten Helmschicht zu bedecken. Viele Profi im Ski- und Snowboardbereich tendieren eher zu den Skihelmen der Klasse A, da ein starker Aufprall noch besser geschützt werden kann.

Skihelme der Klasse B verfügen meistens über eine kleinere Schutzfläche, die den Kopf vor allem an den Seiten vor einem Sturz schützt. Denn die meisten Skihelm-Modelle der Klasse verfügen über abnehmbare Ohrenpads, so dass der Skihelm besser belüftet werden kann. Viele Urlauber im Ski-Gebiet greifen lediglich zu Klasse B Skihelmen, was in den meisten Fällen auch vollkommen in Ordnung ist. Sobald allerdings mehr Tempo auf der Skipiste aufgenommen wird, sollte man unbedingt zu Skihelmen der Klasse A greifen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

So lässt sich festhalten, dass Skihelme der Klasse A einen größeren Schutz vor Kopfverletzungen bieten und auch höhere Robustheit mitbringen, die sich in besonders hohen Durchdringungsfestigkeit auszeichnet. Für den gemeinen Ski-Urlauber reichen meistens Skihelme der Klasse B. Hierbei ergibt sich ein deutlich besserer Hörkontakt zu anderen Pistenteilnehmer und der Umwelt. Ebenso werden die Helme besser belüftet.

Hardshell, In-Mould oder Hybrid-Modell? – das kann die neuste Skihelm-Technologie

Nicht nur das Design der heutigen Skihelme hat sich im Vergleich vor 20 Jahren deutlich verändert, auch die Technologien in der Skihelm-Fertigung haben sich deutlich weiterentwickelt. So kommt bei der Produktion von Skihelmen mittlerweile echter High-Tec zum Einsatz, um Skifahrer und Snowboarder bestmöglich vor einem Sturz zu schützen. Dabei befinden die Hersteller von bekannten Skihelmmarken in einem ständigen Dialog neue Technologien einzusetzen, um Skihelme noch widerstandsfähiger und robuster zu machen.

Dabei besteht jeder Skihelm im Wesentlich aus einer stabilen Außenschale und einem zentralen Kern, welcher dafür Sorgt die Erschütterung beim Aufprall abzuschwächen. Dabei gibt es mittlerweile drei Technologien, die den Markt für Skihelme bestimmen. Neben Hardshell und In-Mould Modellen gibt es auch eine Kombination, die sich in der Hybrid-Technologie widerspiegelt.

Hardshell-Modelle verteilen Schlagenergie auf der gesamten Helmoberfläche

Die Technologie bei der Produktion von Hardshell-Modellen ermöglicht es die Schlagenergie beim Aufprall auf die gesamte Helmoberfläche zu verteilen. Durch eine Außenschale, die in den meisten Fällen aus Carbon oder Hartplastik besteht und ein separate Innenschale, die nicht mit der Außenschale verbunden ist, gelingt es einen Aufprall bei Skifahren oder Snowboarden möglichst schützend zu gestalten. Beide Helmteile werden erst später durch ein aufwendiges Verfahren miteinander verklebt. Das Zwei-Schalenprinzip hat ebenso den Vorteil ein Belüftungssystem zwischen der Außen- und Innenschale zu integrieren. Dazu dient ein zusätzliches Gitter zwischen den beiden Schalen für mehr Sicherheit. Die großen Pluspunkte das Hardshell-Modell sind ihre große Robustheit und guten Dämpfeigenschaften. Auch die gute Belüftung im Helm ist für viele Skifahrer und Snowboarder ein Kaufkriterium. Einziger Nachteil ist der oftmals hohe Anschaffungspreis und die etwas höhere Gewicht des Skihelm mit der Hardshell-Technologie.

In-Mould Skihelme sind besonders leicht und robust

Anders als beim Hardshell-Modell werden bei der In-Mould-Technologie die Außenschale und die Innenschale unter hohem Druck und großer Hitze miteinander verschweißt. Die stabile Bindung der beiden Schalen sorgt für eine stabile Bindung, die sich durch eine hohe Robustheit auszeichnet. In den meisten Fällen werden die Außenschalen dabei aus Polycarbonat hergestellt und sind daher besonders leicht. Das geringe Gewicht und meistens günstigere Preis als beim Hardshell-Modell lässt sich viele Hobby-Pistenrodler zu Skihelmen mit der In-Mould-Technologie greifen. Negativ zu erwähnen ist allerdings die oftmals sehr schlechte Belüftung im Skihelm.

Hybrid-Herstellung – Kombination aus Hardshell und In-Mould

Die Hybrid-Technologie findet immer mehr Anklang unter den Herstellern und Skifahrern. Denn die Hybrid-Herstellung bedient sich den positiven Eigenschaften aus der großen Robustheit bei Hardshell-Modellen und dem leichten Gewicht der In-Mould Skihelme. Bei dem Hybrid wird die Außenschale aus einem harten Material wie Hartplastik gefertigt, während die Innenschale im leichteren In-Mould-Verfahren produziert wird. Dadurch werden beide Eigenschaften miteinander kombiniert. Immer mehr Skifahrer und Snowboarder greifen mittlerweile zu den Hybrid-Modellen, um sowohl einen stabilen Sturzhelm zu finden, der mit einem geringen Gewicht ein angenehmes Tragegefühl mit sich bringt.

Die verschiedenen Materialien bei der Skihelm-Produktion

Je nach Hersteller wird ein anderes Materialgemisch verwendet, um einen Skihelm möglichst sicher und robust zu gestalten. Wenn es um die Sicherheitseigenschaften eines guten Skihelmes geht, sollte man auf keinen Fall am Preis sparen. Besonders günstige Skihelme sind oftmals aus Kunststoffen durch ein Spritzgussverfahren hergestellt, wodurch nicht unbedingt auf die neuste Technologie in der Skihelm-Fertigung verwendet wird. Hochwertige Skihelme erkennt man schnell am Material. So werden bei höherklassigen Skihelmen oftmals Carbon oder Fiberglas bei der Herstellung der Außenschale verwendet. Die aufwendigere Verarbeitung dieser Materialien rechtfertigt durch verbesserte Sicherheitsanforderungen den höheren Preis. Ein Überblick vom Materialieneinsatz in der Skihelm-Fertigung erhalten Sie hier:

  • Thermoplaste – häufigst verwendetes Materialgemisch
    Die meisten Skihelme auf dem Markt sind aus Thermoplasten, welches aus dem Gemisch aus ABS und Polycarbonat besteht. Dabei gehören Skihelme aus Thermoplasten zu den preisgünstigsten Modellen. Dennoch verfügen Skihelme aus Thermoplasten über eine hohe Schlagfestigkeit. Allerdings verliert der Helm nach spätestens 5 Jahren seine positiven Sicherheitseigenschaften und verliert an Robustheit. Demnach gilt es einen Skihelm aus Thermoplasten spätestens alle vier Jahren auszutauschen.
  • Fiberglas bietet höhere Sicherheitseigenschaften
    Höherklassige Skihelme aus Fiberglas verfügen anders als Skihelme aus Thermoplasten über eine hohe Langlebigkeit. Fiberglas hat sehr robuste Eigenschaften und kann selbst enorme Stoßkräfte abwehren und somit den Kopf bestmöglich schützen. Dabei werden die Aufprallkräfte sehr gut vom Material absorbiert, wodurch einen sehr guten Schutz bieten. Dabei sind die Sicherheitseigenschaften deutlich widerstandsfähiger als bei Skihelmen aus Plastikmaterial.
  • Carbon als echtes High-Tec Material in der Skihelm-Produktion
    Beim Weltcup und bei Olympia verwenden die meisten Athleten Skihelm aus Carbon. Profis mit rasanten Abfahrtsgeschwindigkeiten werden durch einen Skihelm aus Carbon maximal geschützt. Für die Herstellung der Außenschale werden Carbonfasern aus Kohlenstoff verwendet, die mittels einer Harzmatrix mit einander verbunden werden und sind sehr robust, aber dennoch dehnstabil sind. Das ultra leichte Carbonmaterial bieten allerbeste Schutzeigenschaften auf. Ebenso sind die Sicherheitseigenschaften sehr Langlebigkeit, wodurch Skihelme aus Carbon vor allem beim Skirennsport zum Einsatz kommen.

Skihelme mit eingebauten Kopfhörern

Die Technik hat es möglich gemacht, dass sich sogar der Skihelm mit dem Smartphone koppeln lässt. Integrierte Kopfhörer in den Skihelmen erlauben es die Abfahrt mit einer musikalischen Untermalung der Lieblingsmusik zu verbinden. Auch das Telefonieren funktioniert heutzutage mit einem Skihelm, wenn auf eine Mikrofoneinrichtung im Skihelm integriert wurde. Dabei gelingt es ebenfalls mit anderen Skifahrern zu kommunizieren und sich bei der Abfahrt vor Gefahren und Veränderungen der Bodenverhältnisse zu warnen. Allerdings ist bei einem Skihelm mit Kopfhörer Vorrichtung darauf zu achten, dass die Lautstärke auf ein mäßiges Level gestellt wird. Zurufe von anderen Pistenteilnehmern und Umgebungsgeräusche sollte weiterhin klar verstanden werden.

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