Sommer-Grand-Prix

Sara Takanashi gewinnt in Courchevel

Auch beim zweiten Sommer-Grand-Prix der Skispringerinnen ist Sara Takanashi nicht zu bezwingen. Zwei DSV-Skispringerinnen liegen zwischenzeitlich auf Podiumskurs, fallen im Finaldurchgang aber noch zurück.

Schon zu Beginn der Sommer-Saison scheint Sara Takanashi kaum zu bezwingen sein. Eine Woche nach ihrem Auftaktsieg in Hinterzarten war die 21-jährige Japanerin die dominierende Skispringerin beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel.

Takanashi führte das Feld trotz vergleichsweise schlechter Windbedingungen schon nach dem ersten Durchgang mit 120 Metern an – und machte im Finale mit der Tagesbestweite von 131,5 Metern alles klar. Mit insgesamt 253,1 Punkten ließ die Rekord-Weltcupsiegerin die Slowenin Ema Klinec (120,5 und 131,5 m; 238,9 P.) sowie ihre japanische Teamkollegin Yuki Ito (117 und 125 Meter; 234,1 P.) hinter sich.

Deutsche Skispringerinnen fallen zurück

Für die deutschen Skispringerinnen hatte es zwischenzeitlich nach einem äußerst erfolgreichen Tag ausgesehen, als Juliane Seyfarth und Katharina Althaus zur Halbzeit noch hinter der siegreichen Japanerin die Plätze zwei und drei belegt hatten.

Im Finale konnten beide diese Positionen aber nicht halten – Althaus fiel um einen Platz auf Rang vier zurück, Seyfarth folgte dahinter als Fünfte. Erneut stark präsentierte sich auch Ramona Straub auf dem siebten Platz. Weitere Punkte sammelten aus der deutschen Mannschaft außerdem Pauline Heßler (21.), Gianina Ernst (27.) und Selina Freitag (28.).

Lundby meldet sich stark zurück

Für Olympiasiegerin Maren Lundby war Courchevel die erste Station im Terminkalender. Nachdem die Japanerin den Auftakt in Hinterzarten ausgelassen hatte, beeindruckte sie vor allem im zweiten Durchgang mit starken 127,5 Metern und belegte am Ende den sechsten Platz.

Daneben landete mit Anna Odine Stroem als Achte eine weitere Norwegerin in den Top Ten, gefolgt von der Japanerin Kaori Iwabuchi (9.). Chiara Hölzl belegte als beste Österreicherin den zehnten Platz

Großschanze lockt nur 33 Athletinnen nach Frankreich

Weil insgesamt nur 33 Skispringerinnen in die französischen Alpen gereist sind, sind nur drei von ihnen beim für die Damen ersten Sommer-Grand-Prix der Geschichte auf einer Großschanze ohne Grand-Prix-Punkte geblieben. Im kommenden Winter werden Großschanzen dann auch fester Bestandteil des Weltcup-Kalenders sein.

Glück im Unglück hatte die erst 16-jährige Tschechin Stepanka Pektackova (33.), die nach dem Absprung mit enormen Problemen in der Luft zu kämpfen hatte und nur knapp einen Sturz verhindern konnte. Auch die einzige polnische Skispringerin Kinga Rajda ist als 31. vorzeitig ausgeschieden.

» Sommer-Grand-Prix 2018: Alle Termine des Skisprung-Sommers im Überblick

Der Sommer-Grand-Prix der Damen wird am kommenden Wochenende im tschechischen Frenstat pod Radhostem mit zwei Einzel-Wettbewerben fortgesetzt. Am morgigen Samstag tragen in Courchevel die Herren ihren Wettkampf aus.

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