Neujahrsspringen

Vierschanzentournee: Johann Andre Forfang gewinnt Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen

Johann Andre Forfang entscheidet die Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen für sich. Der Norweger setzt sich gegen die erneut starken Polen durch, Richard Freitag wird Vierter. Neun DSV-Skispringer sind für das Neujahrsspringen qualifiziert.

Mit der Bestweite von 140,5 Metern sicherte sich Johann Andre Forfang am Sonntagmittag den Sieg in der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen. Der Norweger erzielte vor dem traditionellen Neujahrsspringen insgesamt 143,8 Punkte und setzte sich damit gegen die beiden starken Polen Dawid Kubacki (135,5 m; 136,2 P.) und Stefan Hula (135,5 m; 135,8 P.) durch.

Nach seinem Quali-Sieg hat sich Forfang für den Neujahrstag viel vorgenommen. „Ich hatte gute Bedingungen und einen guten Sprung. Jetzt hoffe ich auf faire Bedingungen. Wenn ich weiterhin so gut springe, hoffe ich dass ich um den Sieg mitkämpfen kann“, so Forfang im Anschluss.

Neun DSV-Skispringer beim Neujahrsspringen dabei

Neun der 13 deutschen Skispringer werden das viel beachtete Neujahrsspringen bestreiten. Richard Freitag, Zweitplatzierter beim Auftakt in Oberstdorf, belegte als bester Deutscher mit 135 Metern und 134,8 Punkten den vierten Platz. Markus Eisenbichler, Karl Geiger und Andreas Wellinger komplettierten ein passables Mannschaftsergebnis mit den Plätzen zwölf, 13 und 15 – die deutschen Hoffnungen werden am Neujahrstag aber auf Freitag ruhen.

» Liveblog-Nachlese: So lief der die Qualifikation zum Neujahrsspringen

Aus der deutschen Mannschaft haben sich außerdem Stephan Leyhe (20.), Pius Paschke (25.), David Siegel (36.), Constantin Schmid (38.) und Team-Olympiasieger Andreas Wank (45.) qualifiziert.

Moritz Bär (52.), Tim Fuchs (62.), Martin Hamann (63.) und Felix Hoffmann (63.) aus der nationalen Gruppe sind an der Qualifikation hingegen gescheitert.

ÖSV-Skispringer landen nur im Mittelfeld

Die österreichischen Skispringer haben sich geschlossen für das Neujahrsspringen qualifiziert, zufrieden sein kann Cheftrainer Heinz Kuttin mit den Leistungen seiner Athleten aber nicht: Stefan Kraft kam als bester ÖSV-Skispringer mit 129 Metern gerade einmal auf den 17. Platz, Michael Hayböck und Gregor Schlierenzauer mussten sich mit den Positionen 29 bzw. 32 zufrieden geben.

» Alle Infos zur Vierschanzentournee: Die Themenseite bei skispringen.com

Oberstdorf-Sieger Kamil Stoch aus Polen kam in der Qualifikation mit 131,5 Metern auf den sechsten Platz hinter dem Japaner Junshiro Kobayashi (5.).

Mannschaftlich stark präsentierten sich neben den Polen vor allem die Slowenen, die mit Jernej Damjan (8.), Anze Semenic (9.) und Peter Prevc (10.) zu dritt unter den Top Ten landeten. Auch der Norweger Robert Johansson (7.) schaffte es unter die besten Zehn.

Ammann und Kasai scheiden aus

Keinen guten Versuch erwischte Simon Ammann. Der Vierfach-Olympiasieger aus der Schweiz kam mit 120,5 Metern nicht über den 51. Platz hinaus und wird beim Neujahrsspringen nur Zuschauer sein.

» Gesamtwertung Vierschanzentournee 2017/2018

Mit den beiden Japanern Kento Sakuyama (54.) und Noriaki Kasai (58.) sowie dem Finnen Jarkko Määttä (55.) gab es weitere namhafte Athleten, die die Silvesternacht etwas ausgiebiger feiern können, weil sie am Neujahrstag nicht startberechtigt sind.

» Event-Übersicht: Alle Infos & Zeitplan zum Neujahrsspringen

Für die übrigen Athleten heißt es hingegen, früh ins Bett zu gehen. Denn am Montag startet bereits um 12:30 Uhr der Probedurchgang, um 14 Uhr (alles live bei skispringen.com) findet dann das traditionelle Neujahrsspringen statt.

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Über Marco Ries 503 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

27 Kommentare

  1. Thank you for the sensible critique. Me and my neighbor were just preparing to do some research about this. We got a grab a book from our local library but I think I learned more from this post. I’m very glad to see such fantastic info being shared freely out there.

  2. …weitere Lösungen 180 cm, Innsbruck, Courchevel und Predazzo…die einzige richtig heiße Spur, denn nur 1997 un 1998 fanden dort parallel Sommergrandprix statt, in den 0er Jahren ist ja schon jeder mittelmäßige Springer weiter geflogen als die Jahreszahl…bin bereit für weitere Rätsel Gesundes Neues Haukeli, der dem Ritsch in den nächsten Tagen die Daumen drückt

    • Es tut mir leid, aber das ist leider falsch.

      Vielleicht ist das falsch rübergekommen, aber ich hab das so gemeint, dass der gesuchte Skispringer in Italien und Frankreich insgesamt gleich viele Sommergrandprix bestritten hat und nicht nur in einer Saison. Peter Zonta bestritt nur einen Sommergrandprix in Predazzo und wesentlich mehr in Courchevel.

      Probieren Sie es weiter!

    • das stimmt leider nicht ganz, gab immer so Exoten wie Pascal Bodmer, deren Bestweite z.B. von 189,5 2011 aufgestellt wurde. Der war sogar 2010 bei Olympia, weswegen für dieses Scheiß Rätsel ne riesige Datenmenge herangezogen werden müsste. Theoretisch alle ab 1984, da es mit Matthias Wallner einen gab, der schon da und noch 1997 im Sommer GP sprang.

  3. Endlich hab ich das Rätsel gelöst: Peter Zonta Hier ein Auszug der Teilergebnisse: Ljubljana/Slowenien; Peter/Zupan; 188,5m/2002; 3.Platz VST 2003/2004/ 3.Platz Team Salt Lake City 2002, Schlechteste und zweitschlechteste Weltcupplatzierung:69/77…darf ich mich jetzt Skisprungquizmeister nennen 😉

  4. Unsinniger Schwachsinn.
    Ich möchte diesen Sport genießen, denn ich sehe diese Vierschanzentournee sowie alle weiteren Springen seit 1960 so oft ich kann. Vierschanzentournee ist ein MUSS für mich, selbst Urlaub nehme ich dafür, um an den Schanzen sein zu können.
    Jeder kritisierende Beitrag ist zu 99% aus hohlen Köpfen, die diese Sportart überhaupt nicht verstehen und begreifen.

    • Ist das ein ernsthaftes Rätsel oder nur Blödsinn?
      „-Seine persönliche Bestweite ist kleiner als die Jahreszahl, in dem er sie aufgestellt hat“…
      -das trifft wohl auf jeden Skispringer zu der jemals diese Sportart ausübte und ausüben wird!!!
      „Seine beste Platzierung bei der Vierschanzentournee erreichte er auch einmal bei den Olympischen Spielen“…
      meinst du damit die Gesamtwertung oder jeweils eines der 4 Springen?
      -und Schanzen < K120 werden ja schon seit Jahren nicht mehr gesprungen im WC
      "Sein Vorname hat genauso viele Buchstaben wie der Nachname seines Trainers"…
      -niemand hat wohl nur einen Trainer

      • Sie haben recht. Es ist die Jahreszahl ohne die zweite Ziffer gemeint, tut mir leid.

        Mit der Platzierung bei der Vierschanzentournee ist die Gesamtwertung gemeint.

        Und es gab durchaus Weltcupsaisonen, wo auf K120-Schanzen gesprungen wird.

        Wenn ein Springer mehrere Trainer hat, reicht es, wenn die Aussage auf einen Trainer zutrifft.

  5. Noch ist es niemandem gelungen, dieses Skisprungrätsel lösen:

    Welcher Skispringer wird hier gesucht?

    -Die Ziffernsumme seiner Körpergröße ist kleiner als 13
    -Seine persönliche Bestweite ist kleiner als die Jahreszahl, in dem er sie aufgestellt hat
    -Sein Vorname hat genauso viele Buchstaben wie der Nachname seines Trainers
    -In seiner zweiten Weltcupsaison punktete er in 5 Weltcupbewerben im Einzel
    -Seine beste Platzierung bei der Vierschanzentournee erreichte er auch einmal bei den Olympischen Spielen
    -Beim Sommergrandprix nahm er in Italien und Frankreich an gleich vielen Bewerben teil
    -Sein Heimatland hat genauso viele Buchstaben wie sein Geburtsort
    -Seine beste Weltcupplatzierung erzielt er an einem Ort, wo er in jeder Weltcupsaison an mind. einem Weltcupspringen teilnahm
    -In einer Weltcupsaison nahm er an mehr als 5 Einzelbewerben der Schanzenkategorie K120 teil, in keiner der darauffolgenden Weltcupsaisonen sprang er je wieder von einer Schanze dieser Kategorie
    -Die Differenz zwischen seiner schlechtesten und seiner zweitschlechtesten Platzierung in der Weltcupgesamtwertung ist 8

    Wer das Rätsel als Erster löst, ist der Skisprungrätselmeister des Jahres 2017!

  6. Vogel:Das Niveau hier wird leider langsam unterirdisch. Macht keinen Spass so einen Dreck zu lesen…was soll das in Zusammenhang mit einer tollen Sportart?

  7. Es ist deutlich zu sehen, dass die Deutschen immer schlechter springen. Vielleicht halten sie bei dem Druck nicht mit. Andererseits sind Polen immer besser, und ich glaube, dass es mit ihnen am meisten zu rechnen sein wird. Insbesondere Hula und Kubacki springen beindrückend. Ich drücke die Daumen für alle und einen hochspannenden Neujahrswettbewerb!

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