Vierschanzentournee

Zwei Zehntel! Ryoyu Kobayashi lässt Eisenbichler beim Neujahrsspringen hinter sich

Foto: imago / GEPA

In einem dramatischen Finale sichert sich Ryoyu Kobayashi den Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Der Japaner setzt sich hauchdünn gegen Markus. Eisenbichler durch. Karl Geiger muss einen herben Rückschlag hinnehmen.

Mit Sprüngen auf 143 und 135,5 Meter sicherte sich Ryoyu Kobayashi den Sieg beim traditionellen Neujahrsspringen der Vierschanzentournee. Der Japaner erzielte am Samstag auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen insgesamt 291,2 Punkte und setzte sich damit knapp gegen Markus Eisenbichler durch, der auf 141 und 143,5 Meter (291 P.) kam. Den dritten Platz belegte der Slowene Lovro Kos mit 135,5 und 138 Metern (286 P.).

Den Grundstein zu seinem zweiten Sieg beim zweiten Springen der Vierschanzentournee hat Kobayashi schon im ersten Durchgang gelegt. Der Japaner lag zur Halbzeit noch drei Punkte vor Eisenbichler in Führung, der vor allem im ersten Durchgang Schwierigkeiten hatte, seinen Sprung zu stehen.

Eisenbichler verzichtet auf Telemark

Im Finaldurchgang legte der Siegsdorfer dann die Tagesbestweite vor, ist nur einen halben Meter unter dem Schanzenrekord geblieben, verzichtete aber auf den Telemark. Doch Kobayashi konterte bei verkürztem Anlauf und sicherte sich mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,2 Punkten den Sieg.

„Ich habe ein gutes Gefühl auf der Schanze. Den Telemark habe ich mir nicht getraut, weil ich habe da unten keine Linie mehr gesehen. Aber ich bin voll zufrieden“, erklärte Eisenbichler im Anschluss.

Geiger verliert Gelbes Trikot mit Windpech

Im Kampf um den Gesamtsieg musste Karl Geiger einen herben Rückschlag hinnehmen. In beiden Durchgängen musste der Oberstdorfer bei vergleichsweise schwierigen Bedingungen vom Bakken, kam mit 130 sowie 127,5 Metern nicht über den siebten Platz hinaus.

„Ich bin ehrlich gesagt stinksauer. Ich hatte es zweimal nicht so gut, aber ich hätte es auch besser machen können“, erklärte der sichtlich enttäuschte Geiger, der in der Gesamtwertung nun schon 32,3 Punkte hinter dem führenden Kobayashi auf dem sechsten Platz liegt und auch das Gelbe Trikot des Gesamtweltcup-Führenden an den Japaner abgeben muss. Heißestes Eisen im Kampf um den Tournee-Gesamtsieg ist aus deutscher Sicht nun Eisenbichler, der 21,1 Punkte hinter Kobayashi an vierter Stelle liegt.

Neben Eisenbichler und Geiger haben mit Stephan Leyhe (10.), Constantin Schmid (20.), Andreas Wellinger (22.) und Severin Freund (28.) vier weitere DSV-Skispringer Weltcuppunkte gesammelt. Pius Paschke (31.), Justin Lisso (43.) und Felix Hoffmann (46.) sind in ihren K.o.-Duellen hingegen gescheitert und haben den Sprung in den Finaldurchgang verpasst.

Hörl bester Österreicher, Polen enttäuscht erneut

Jan Hörl belegte mit 134 und 132 Metern als bester Österreicher hinter dem starken Norweger Marius Lindvik (4.) den fünften Platz. Daneben sind auch der Japaner Yukiya Sato (6.), der Norweger Halvor Egner Granerud (8.) und der Slowene Timi Zajc (9.) unter den Top Ten gelandet.

Mit Piotr Zyla (11.) und Jakub Wolny (23.) haben nur zwei polnische Skispringer das Finale erreicht, Titelverteidiger Kamil Stoch (47.) ist wie schon beim Auftakt in Oberstdorf vorzeitig ausgeschieden.

» Event-Übersicht: Zeitplan & Infos zum Bergiselspringen in Innsbruck

Der morgige Sonntag bleibt für die Skispringer sprungfrei. Am Montag wird die Vierschanzentournee dann am Bergisel in Innsbruck fortgesetzt: Um 11:15 Uhr startet zunächst das offizielle Training, um 13:30 Uhr (alles live bei skispringen.com) folgt dann die Qualifikation.

Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

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Über Marco Ries 768 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende von RTL am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist.

67 Kommentare

  1. Hallo,Leute
    Hier mal eine Frage, welche generell mit dem Weltcup zu tun hat,also nicht nur mit der Tournee, sondern mit allen Wettkämpfen:
    Kann mir mal bitte jemand erklären, wie bei einem Einzelspringen die Punkte für den Nationencup ermittelt werden? Bei Teamwettbewerben ist das klar: Da gibt es festgelegte Punkte: 400 für den Sieger, 350 für den Zweiten usw bis zum achten Platz mit 50 Punkten. Aber im Einzelspringen ???????

  2. Geiger hatte in beiden Durchgängen 19,2 Windpunkte bekommen.
    Der Rest im Vergleich:
    Kobayashi 2,3/Eisenbichler 3,1/Kos 8,9/Lindvik 3,1/Hoerl 10,8/Sato 16,1/Granerud sogar -0,1

    Das einfach Mal so als Zahlen.

    • was soll denn dieses dumme Herumhacken auf den Windpunkten? schau mal in die Ergebnisliste, dann siehst du warum-Geiger hatte mit den schlechtesten Wind.

    • Hallo, Blizzard. Ich gebe dir mal die Windwerte durch, die laut dem offiziellen FIS-Ergebnis geherrscht haben – das einfach mal so als Zahlen. Maßeinheit: Meter/Sekunde.(1.DG/2.DG9)
      Kobayashi-0.15/-0.03; Eisenbichler:-0,28/0,04;Kos Lovro:-0,32/-0,39; Lindvik:-0,24/-0,01; Hoerl: -0.41/-0,44;Sato: -0,71/-0,56; Granerud: -0,18/0,23 Karl Geiger hatte die schlechtesten Windverhältnisse, und zwar in beiden Durchgängen(-0.88/-0,64)-das rechtfertigt in meinen Augen die hohe Augen die hohe Ausgleichspunktezahl

  3. Das ist Theater mit dem deutschen Schiedsrichter. Er gibt Eisenbichler 18,5 Punkte für die „Superlandung“ sowie 17 Punkte anderen, die zur Landung mit sauberem Telemark angesetzt haben. Der soll suspendiert werden.

  4. Was bin ich froh dass ich meine Zeit vernünftiger genutzt habe als mir dieses Theater samt unsäglichem Moderatorengequatsche anzutun. Allein die heiße Luft der TV-Laberprofis müsste für 10 – 20 Meter Vorsprung der „Adler“ locker ausreichen, tut es aber Nicht. Woran mag das wohl liegen? Muss man eigentlich alle paar Meter irgendjemand mit einer Kamera und einem Mikrofon postieren und die Athleten verfolgen? Ein Blick hier in die Kommentare zeigt dann zudem wie das deutsche Fernsehvolk tickt ‍♂️. Also, ich für meinen Teil habe alles richtig gemacht und dieser medial viel zu aufgeblasenen Veranstaltung der m.M. nach zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wird den Rücken zugewandt. Manche von den ach so tollen Kommentatoren die einzelnen Springern sogar ein Ausscheiden und/oder Misserfolg wünschen sollten ihre „sportliche Einstellung“ eventuell mal überdenken. Danke, Tschüss!

    • Ich habe mir angewöhnt, die Springen auf ORF 1 zu schauen, da ist es dann alles entspannter und man gönnt den jeweiligen Springern den Erfolg!

      • Hallo, Joa
        Leider empfange ich den ORF nicht. deshalb muss ich die Öffentlich-Rechtlichen oderEurosport wählen – und beides ist beschissen: Die Öffentlichen haben zwar weniger Werbung, aber nervige Kommentatoren (Tom Bartels/ARD und Stefan Bier/ZDF), Eurosport hat zwar ein wenig bessere Kommentatoren, aber zu viele Werbeunterbrechungen. So muss ich wohl das kleiner Übel ertragen => ARD/ZDF

        • Hallo bibi,

          Falls du eine VPN-App nutzt, kannst du als Land Österreich auswählen und es online streamen, zugegeben gibt es dort auch etwas Werbung, aber die Leistungen aller Springer werden wertgeschätzt und es scheint alles etwas neutraler!

          • Ich hab eigentlich noch nie erlebt, daß ein Kommentator oder Experte von ARD/ZDF einem ausländischen Springer irgendwas nicht gegönnt oder wertgeschätzt hat.
            Was sollen diese Unterstellungen immer.
            Dass der Fokus mehr auf die Deutschen Springer liegt, ist hingegen verständlich.

            Einzig die Interviews mit Split Screen, während des laufenden Wettbewrbs stören mich auch etwas.
            Sowas kann man alles nach den Durchgängen nachreichen.

          • Hi, Joa
            Habe leider nur das veraltete Kabelfernsehen. Eine Sat-Schüssel kann ich mir leider nicht leisten (ALG2). Ein Smartphone besitze ich leider auch nicht, nur einen PC. Aber Danke für deinen Vorschlag-

  5. Auch in den nächsten 20 Jahren wird kein Deutscher die Tournee gewinnen,da beim Nachwuchs genauso wie in Polen geschlafen wurde,so schaut es nunmal aus. Es drückt kein junger Springer nach oben. Schmid wird es auch nicht mehr schaffen. Und den unbedingten Siegeswillen haben die Deutschen Springer auch nicht,sonst hätte der Eisei sich über den verpassten sehr wohl möglichen Sieg geärgert statt sich über den 2.Platz zu freuen,so gewinnt man nicht die Tournee….

    • Das vermag ich nicht zu beurteilen, Karl Geiger war vor 5,6 Jahren auch schon im Weltcup, hat man ihn damals so eine Karriere zugetraut ? Ähnlich bei Markus Eisenbichler. Gehe davon aus das zumindest einer der beiden am Ende auf dem Podest stehen wird. Aktuell haben wir bei der Tournee drei unter den besten acht. Meinem Empfinden nach sehr sehr stark!

  6. Die Deutschen waren wie immer am besten. Nur dieser ärgerliche Wind konnte es nicht verstehen. Es gibt jedoch eine Lösung: die deutschen Zuschauer sollten unter die Latten pusten, damit Geiger und Co. weiter fliegen:)

    • @ Gregor schwirenzhauer Niemand sagt das das die deutschen immer am besten springen,aber Fakt ist nunmal das Geiger beschießene Windverhältnisse hatte in beiden Durchgängen das darf doch erwähnt werden den die Windpunkte bestätigen dies und selbst ein Toni Innauer sagte das man im zweiten Durchgang auch schon bei Eisbichler verkürzen hätte müssen den die dafür geforderte Weite hätte auch ein Eisbichler mit Telemark springen können. Zudem fragen sich der ein oder andere Fan eben auch wenn man für einen Kobayashi verkürzen kann um angeblichen fairere Bedingungen zu schafen warum kann man bei einem Geiger dann nicht verlängern. Es waren zum Teil Entscheidungen die nicht nachvollziehbar waren

  7. Ein toller und spannender Wettkampf! Das Podium geht voll in Ordnung, und einen der immer wieder erstaunlichen Slowenen muss man immer auf der Rechnung haben. Was mir gar nicht gefiel, war Karl Geigers beleidigtes und unbeherrschtes Verhalten in der Leaderbox. Es gibt kein Abo auf ein gelbes Trikot und um es dauerhaft zu behalten gehören nicht nur Können, Nervenstärke und Siegeswillen, sondern noch einiges mehr. Windglück und Windpech kommen da ganz am Ende der Aufzählung!

    • @hartmut streng!Sie sprechen mir aus dem Herzen! Bei allem Verständnisfpr den Ärger aber ich kann das unbeherrschte Benehmen von Geiger und Eisenbichler nach einer nicht so tollen Leistung schon lange nicht mehr gutheißen. Das ist keine gute Werbung und ganz eifach kein gutes Benehmen. Punkt! So etwas sieht man bei kaum einer anderen Nation derart heftig. Da müssen die Trainer mal dran arbeiten. Contenance kann man lernen!!!

    • Ich finde es vollkommen verständlich und gut, wenn Sportler auch Emotionen zeigen (positive oder negative) .
      Darf ein Springer sich nicht mal mehr Ärgern über einen schlechteren Sprung?
      Die betreiben Leistungssport und springen nicht nur für die Zuschauer.
      Karl Geiger wollte um den Tournee-Sieg kämpfen. Da ist es doch verständlich, dass er sauer ist.
      Wenn er fröhlich in die Kamera gewunken hätte, würde ich mir eher Sorgen machen.
      Dann wird ihm vielleicht noch fehlender Siegeswille unterstellt.

      • Wenn jemand in der Leaderbox mit Handschuhen rumschmeißt, ist das eine empörende Missachtung für jeden Springer, der weniger erreicht hat. Würden Sie ihm auch gestatten, sich dort auf den Boden zu werfen und mit den Füßen zu trampeln? Auch enttäuschte Sportler können sich wie Erwachsene benehmen.

      • @Silvio! Der Herr Geiger muss nicht fröhlich in die Kamera winken. Aber man muss auch mit Anstand ohne auszurasten mal verlieren können. Es geht nicht um Leben oder Tod! Es ist Sport! Etwas Leichtigkeit bitte! Mein absolutes Positivbeispiel? Noriaki Kasai 2018 Skiflugweltmeisterschaft Oberstdorf: Nach der 1. Runde auf Rang vier im zweiten Durchgang wegen ‚Windglück“ bei 126 m gelandet und den ganzen langen Hang runter gewedelt (wie auch der direkt vor ihm gestartete Simon Ammann). Kasai hat im Auslauf die Schultern gezuckt und gelacht. Wie auch Ammann. DAS ist Grösse! Deshalb liebt man diese Sportler!!! Wer nicht verlieren kann oder Outdoorbedingungen nicht akzeptiert der wird auch langfristig nichts gewinnen. Meine Meinung als ehemalige Berufsportlerin mit allem Verständnis für Skispringer und all dem Druck dem sie ausgesetzt sind.

        • @Ein besorgter Fan
          Okay, ich akzeptiere deine Sichtweise.
          Vielleicht war es auch der Druck, den er sich selbst auferlegt hat.
          Er kommt als Gesamtweltcup-Führender zur Tournee. Natürlich will er dann auch um den Gesamtsieg mitspringen.
          Wenn das dann nicht so klappt, ist sein Ärger für mich verständlich.

          So direkt nach dem Sprung sind die Emotionen eben viel höher.
          Ich denke einen Tag später reagiert er da gelassener.

          Wenn man die Springer mal abseits der Schanze in kleinen Einspielern sieht, sind das doch alles echt coole und bodenständige Leute.

          Im Fußball ist es auch oft so. Direkt nach dem Spiel kochen auch oft die Emotionen noch hoch.

          Im Tennis zerhacken Spieler vor Ärger auch mal ihre Schläge.
          Im nächsten Spiel sind ist das alles wieder Schnee von gestern.

          Wenn Karl Geiger auch so lange springt wie der großartige Noriaki Kasai, reagiert er sicherlich auch so cool.
          Gewonnen hat er ja schon genug.

          • Ich muss Geiger in Schutz nehmen
            Als granerud Letztes Jahr um 0.5 Punkte in der vst endabrechnung hinter kubacki als 4 gelandet ist, hat er seine Mütze weggeschmissen
            Das passiert in der ersten Erregung nun mal

  8. Ich kanns echt nicht mehr lesen: Von allen 50 Springern simd ja mal wieder nur die Deutschen bzw. Geiger und Eisenbichler benachteiligt worden, ist klar. Anderen springen eben auch besser und Geiger war sicher nicht der einzige der schlechten Wind hatte, aber es sind ja immer die Deutschen die sich aufregen müssen. Vor allem ist mir eh aufgefallen, dass genau die Deutschen immer bevorzugt werden

    • hallo Skispringen
      Schau dir doch mal die Ergebnisliste hier und guck mal in die Spalte „m/s (Meter/Sekunde). Ich habe zweimal nachgeguckt.Sicher, auch die anderen hatten schlechten Wind; Karl Geiger hatte aber in beiden Durchgängen die schlechtesten Windwerte DG1 0,88 Meter pro Sekunde Rückenwind, DG2 0,66 Meter pro Sekunde Rückenwind. KEINER der 29 anderen Teilnehmer hatte solch schlechte Windwerte(Granerud hatte im 2.DG sogar 0,23Meter pro Sekunde Aufwind) Und schreib doch mal, wie die Deutschen bevorzugt werden – so ein Bullshit. War es weil Geiger so viele Windausgleichspunkte bekommen hat?

  9. Mir fällt echt auf wie bei jedem Deutschen nur wegen Windverhältnissen gemeckert wird. Immer hat der Wind Schuld, Yukiya Sato zum Beispiel hatte auch schlechten Wind und er hat er trotzdem geschafft gut zu springen! Genau wie Geiger, er ist auch gut gesprungen aber einfach nicht gut genug, man kann nicht immer der beste sein und ihr müsst einfach akzeptieren, dass Kobayashi im Moment einfach unglaublich stark ist. Und ja Eisenbichler ist auch sehr gutgesprungen, aber um eben top zu sein muss man eben auch einen Telemark machen können und das kann er leider nicht, deswegen ist der Japaner auch deutlich besser da er bisher bei jeder Weite einen Telemark gemacht hat. Übrigens freut mich auch der Podium von Lovro Kos, darüber redet ja leider keiner, sehr schade

  10. Der erste Podestplatz für Lovro Kos geht irgendwie unter in dem ganzen Getöne um Eisenbichler und Geiger. Ich zolle dem jungen Kerl Respekt – mir scheint, da wächst wiedermal ein slowenisches Flugwunder heran.

  11. Naja,der Bergisl kann sehr tückisch sein und vielleicht greift da der Japaner auch mal in die Pechkiste mit dem Wind.Hauptsache der nervige Wellinger scheidet aus.

  12. Was echt schade war, dass Severin Freund beim Probesprung bei beschissenen Verhältnissen runter gelassen wurde und er ganz kurz gesprungen ist und das einen Springer der gerade erst wieder in die Spur findet natürlich gar nicht hilft und verunsichert. Nach Oberstdorf, wo er auf dem Weg in die Top Ten war, das nächste blöde Ding. Er hätte bei perfekten Verlauf in den Top 15 der Gesamtwertung mitspringem können. So was von ärgerlich.

  13. Die Diskussionen hier sind doch Quatsch.
    Ja Geiger hatte echt Pech mit dem Wind und Kobayashi und Eisei hatten es besser. Aber Fakt ist auch. Kobayashi ist im ersten Durchgang genial gesprungen und hat die Verhältnisse perfekt genutzt. Im zweiten Durchgang war Eisei besser, aber Kobayashi legt bei der Weite hält noch ne Vernünftige Landung hin Eisei nicht…. Macht Geiger bei den nicht so guten Verhältnissen einen perfekten Sprung liegt er ein paar Plätze weiter vorne und hat mit den gleichen Verhältnissen die gleichen Möglichkeiten wie die besten… Hat er aber nicht. Also wenn man sich die Reihenfolge so anschaut passt das alles. Auch wenn Eisei die geilsten Sprünge gezeigt hat, Landung gehört halt dazu

  14. Horngacher hätte für Markus auch schon eine Luke runtergehen können. Er wusste, dass Markus so weit springen muss um zu gewinnen. Er weiß auch, dass Markus bei diesen Weiten Probleme mit der Landung hat. Also: Sieg verschenkt!

  15. Kobayashi hat heute absolut verdient gewonnen.. Im ersten Durchgang hat Eisenbichler viel zu gute Haltungsnoten bekommen..

    Klar, im zweiten Durchgang hätte man schon vor Eisenbichler verkürzen sollen, dann hätte er vermutlich gewonnen.. aber dann hätte es aufgrund der Haltungsnoten im 1. Durchgang mindestens ein genauso fragwürdiges Ergebnis gegeben.

    Leidtragende war heute definitiv Karl Geiger, der zweimal bei den schlechtesten Bedingungen abgewunken wurde. Klar waren die Sprünge auch nicht ideal, dennoch war der Frust vom Karl schon berechtigt.

  16. Leider beeinflussen beim Skispringen zu viele Komponenten das Ergebnis.
    Wind, Gate, Haltung+Landung und „sogar noch“ die Weite.

    So wird es für den Zuschauer immer schwieriger Ergebnisse objektiv zu beurteilen.

    Aber meistens stehen dann doch noch die Richtigen auf dem Podest.
    Idealerweise gleichen sich unterschiedliche Windverhältnisse in 2 Durchgängen wieder aus.
    Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, so wie heute bei Geiger, der hatte ja gleich 2-mal Pech mit den Bedingungen.

    Aber wie will man es gerechter machen. Ist halt Outdoor-Sport.
    Hin und wieder liegt auch mal die Jury oder die Sprungrichter daneben.

  17. Leider beeinflussen beim Skispringen zu viele Komponenten das Ergebnis.
    Wind, Gate, Haltung+Landung und „sogar noch“ die Weite.

    So wird es für den Zuschauer immer schwieriger Ergebnisse objektiv zu beurteilen.

    Aber meistens stehen dann doch noch die Richtigen auf dem Podest.
    Idealerweise gleichen sich unterschiedliche Windverhältnisse in 2 Durchgängen wieder aus.
    Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, so wie heute bei Geiger, der hatte ja gleich 2-mal Pech mit den Bedingungen.

    Aber wie will man es gerechter machen. Ist halt Outdoor-Sport.
    Hin und wieder liegt auch mal die Jury oder die Sprungrichter daneben, aber die Springer machen ja auch Fehler.

  18. Fantastisch gemeistert Ryoyu! Mach einfach weiter so.
    Die deutsche Jury soll sich schämen, dem Eisei für seinen ersten Aufsprung 18.5 zu geben (Ryoyu im Vergleich bekam nur 18.0). So eine Unverschämtheit live aus Germany kann ich kaum fassen.
    Der Punktrichter sollte in meinen Augen dafür bestraft werden.

    • Iganassio ! Wie dumm bist Du denn ?Die Jury ist nicht Deutsch.
      Unverschämt sind nur Deine deutschfeindlichen,dummdreisten Kommentare.
      Heute ist ja wohl eindeutig kein Kobayshi benachteiligt worden,sondern eher
      Geiger und Eisenbichler(wenn er auch die Verkürzung bekommt,hätten sie gleichere Bedingungen gehabt.Stichwort Landung im Telemark).
      Aber,wenn man nicht mal weis,das die Jury international ist……

      • Vielleicht sollten Sie mal einen Augenarzt aufsuchen. Der deutsche Juryteilnehmer gab dem Eisenbichler für eine grottenschlechte Landung 18.5 Punkte und dem Ryoyu für einen schönen Telemark bei 143m bloß 18 Punkte. Das ist nichts anderes als ein klarer Betrug

        • Ja,aber hier war von der Jury die Rede,welche sich schämen
          sollte.Und die besteht aus Rennleiter,techn.Delegiertem und dessen Assistenten.Und die Sprungrichter sind eben die Sprungrichter aus 5
          verschiedenen Nationen.Immer schön genau bleiben und lesen.

          • Hallo Klaus, wie Kratistos schon gesagt hat bezog sich mein Kommentar an den deutschen Sprungrichter und nicht an die komplette Jury.
            Ich entschuldige mich auch dafür dass ich mein Temperament ein wenig verloren hab (bin nicht von Natur aus „deutschfeindlich“) aber es hat mich schon recht ordentlich irritiert was für Noten der Eisei von seinem Landsmann zugute geschrieben wurde.

          • Weil normalerweise höchstens eine nur mäßig gerechte 18 gestrichen worden wäre – und demnach der zweithöchste Wert garantiert etwas niedriger mit eingeflossen wäre. So einfach…

    • Die Jury hat verkürzt,da zählt diese Regelung nicht.
      Ansonsten einige Kommentare wieder mal typisch deutsche Überheblichkeit.
      Manipulation, Benachteiligung usw. wenn andere besser sind.
      Eisenbichler wurde im ersten Durchgang mit Noten klar bevorteilt und hätte mindestens 6 Punkte Rückstand haben müssen.
      Daß man bei 143 Metern auch ordentlich landen kann, hat Kobayashi gezeigt.
      Alle Aufregung ist eh umsonst, die Mission Tourneesieg für Deutschland ist gescheitert.
      Man hat wieder einmal das Fell verteilt, bevor der Bär erlegt ist.

  19. Also, ich habe mich schon in Oberstdorf über die Aussage vom Werner Schuster in Eurosport geärgert, als er der Jury vorwarf, Kobayashi einen halben Punkt zu wenig gegeben zu haben…das hätte heute von Ihm genauso bei Eisenbichler kommentiert werden können, auch wenn er den Telemark auf Grund der Weite nicht mehr setzen konnte/wollte(Sicherheit)….Seine Leistung ist mit 16,0Punkten nicht objektiv beurteilt worden!!!Aber: der Bessere wird gewinnen und die Tournee hat erst Halbzeit, nur für Karl Geiger ist es wohl gelaufen, leider…

  20. Dieser Sieg hat einen ganz faden Beigeschmack…

    Da ist heute der Wettbewerb wieder zugunsten der Norweger und Japaner gesteuert worden…

    • Ist schon fragwürdig weswegen Kobayashi im zweiten Versuch mehr Haltungspunkte erhält als im ersten Versuch. Im ersten setzt er bei Hillsize den Telemark im zweiten bei springt er um einiges kürzer und bekommt trotzdem höhere Noten.
      Das hat einen faden Beigeschmack.
      Springt Eisenbichler 2 m kürzer und setzt den Telemark gewinnt er.
      Er wird quasi für einen Sprung jenseits des HS bestraft und das sollte eigentlich nicht im Sinne dieses Sports sein.

    • Was ist mit den mindestens 6 Punkten zu viel für Eisenbichler für dessen miese Landung im ersten Durchgang? Schon ausgeblendet?
      Ryoyus Sieg ist somit absolut verdient

  21. Das ständige Verkürzen und Verlängern des Anlaufs sollte reduziert werden. Es führt zu unfairen Voraussetzungen. Für Geiger war die Verkürzung sehr ärgerlich, für Kobayashi machte die Verkürzung die Landung wesentlich leichter als für Eisenbichler. Macht es für mich als Zuschauer auch wenig attraktiv.

    • Kann man nur zustimmen. In meinen Augen hat die Leitung den Wettbewerb mächtig manipuliert heute. Vorallem gegen Geiger am Ende keine Luke hochgehen ergibt gar keinen Sinn, wenn man am Ende für einen einzelnen Springer nochmal die Luke ändert. Da hilft auch keine Ausrede von wegen Chancengleichheit.

      2/4 Springen und die Tournee ist schon gelaufen. Wird halt was anderes geguckt

      • @Tom! Können Sie mir auch nur einen vernünftigen Grund nennen warum die „Leitung“ etwas manipulieren sollte??? Absolut dummes Gerede…

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