Wetter spielt nicht mit

Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt abgesagt

Der Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt am kommenden Wochenende ist abgesagt. Aufgrund der Schneesituation und des Wetters ist es den Veranstaltern nicht möglich, die Schanze zu präparieren.

Das für das kommende Wochenende geplante Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt wird nicht stattfinden. Wie der Veranstalter am Dienstagmittag mitgeteilt hat, ist es aufgrund der zuletzt warmen Temperaturen von 10 Grad Celsius und des starken Niederschlags in diesen Tagen nicht möglich, die Hochfirstschanze zu präparieren.

„Aufgrund der momentanen Schneesituation und des prognostizierten Wetters für das kommende Wochenende muss Titisee-Neustadt die Weltcup-Veranstaltungen vom 7. bis 9. Dezember leider absagen. Es tut uns sehr leid, diese Mitteilung machen zu müssen. Wir wünschen allen Teams für die weitere Saison viel Erfolg und hätten uns sehr gefreut, euch alle bei uns begrüßen zu dürfen“, teilte das Organisationskomitee mit.

» Alle Termine im Überblick: Weltcup-Kalender 2018/2019 (Herren)

Bis zuletzt haben die Organisatoren unermüdlich darum gekämpft, den Weltcup trotz des schlechten Wetters zu retten. Am Samstag war zunächst der Schneebelag vom Aufsprunghang der Schanze abgerutscht, durch den Einsatz der vielen Helfer blieb man im Schwarzwald aber bis zuletzt zuversichtlich. Am Dienstag fiel dann die Entscheidung: Bei diesem Wetter ist kein Skispringen möglich.

Der nächste Termin im Weltcup-Kalender der Herren ist somit Engelberg, wo die letzten Wettbewerbe vor der Vierschanzentournee vom 14. bis 16. Dezember auf dem Plan stehen. Der Damen-Weltcup wird an demselben Wochenende im französischen Premanon fortgesetzt.

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48 Kommentare

  1. # Rettet WELTCUP SKISPRINGEN
    TITISEE-NEUSTADT 2018
    -Geteilt-

    ONLINEPETION: WELTCUP SKISPRINGEN TITISEE-NEUSTADT, FÜR MÖGLICHEN NACHHOLTERMIN 21 bis 23 DEZEMBER 2018

    Vielleicht wäre es ja Oganisatorisch noch möglich,(wenn alle mit Anpacken), die Schanze zum Wochenende 21 bis 23 Dezember hin Sprungfertig zu bekommen.
    Schließlich soll es ab Sonntag auch wieder kälter werden.
    Wenigstens eine Prüfung dieser Option, sollte doch möglich sein!
    Denn dieses Wochenende
    (21 bis 23 Dezember) im Weltcupkalender, wäre ja schließlich noch frei.

    Und die Ausrede ein Skispringen 1-2 Tage vor Weihnachten stattfinden zulassen, darf es auch nicht geben.
    Schließlich bestreiten z.B. die Nordischen Kombinierer auch am letzten Wochenende vor Weihnachten vom 21 bis 23 Dezember noch ein komplettes Weltcupwochende.
    Warum sollte das bei den Skispringern nicht auch möglich sein?!

    Nun liegt es an uns Fans, den Veranstallter davon zu überzeugen.
    Danach müsste dann nur noch die FIS um Walter Hofer zustimmen, und einem Springen vom 21 bis 23 Dezember sollte nichts mehr im Wege stehen.
    Wer weiß wann Titisee-Neustadt das nächste mal die Chance bekommt einen Skisprungweltcup Ausrichten zu dürfen.

    LASST ES UNS GEMEINSAM ANGEHEN.

    DIESER BEITRAG DARF UND SOLL GERNE AUF Sozialen Netzwerken, IN Skisprung & WINTERSPORTFOREN USW.
    GETEILT, KOPIERT & VERBREITET WERDEN.

    SCHREIBT ZUR UNTERSTÜTZUNG DES VOEHABENS DER ONLINEPETION EINFACH OBEN ÜBER DIESE NACHRICHT FOLGENDEN TEXT:
    # Rettet WELTCUP SKISPRINGEN
    TITISEE-NEUSTADT 2018
    -Geteilt-

    • Da würde ich erstmal die Meinung der freiwilligen Organisatoren
      einholen. Das ist eine Großveranstaltung mit über 10000 Fans,
      die Aufräumarbeiten würden bis in die Weihnachtstage dauern.
      Viele Springer schaffen es nicht bis Heiligabend zu Hause zu sein…. Bei den Nordischen Kombinierern ist das etwas anders,
      da viel weniger Publikum kommt und die keine 4 Schanzentounee danach haben….es gäbe da viel zu überdenken und ein 2. Anlauf der dann in die Hose geht den steckt keiner mehr so einfach weg. Kurz vor Weihnachten gab es zuletzt immer ne Warmfront mit Sturm….

  2. Die FIS wird sich endlich einmal etwas einfallen lassen müssen, zu dieser Jahreszeit ist das präparieren der Schanzen in Mitteleuropa fast nicht mehr machbar, da muss man eben Termine verlegen und den Saisonstart woanders durchführen. das war schon in Wisla so. Das ist hier zu zeitig.

    • Es ist kein Problem, dann müsste man auf Skisprungmatten zurückgreifen. Oder sollen wir in Zukunft nur noch Skispringen in Nepal austragen? Weil durch Klimawandel usw. in Europa und sonst wo kein Schnee mehr gibt?

      Die FIS muss die Regularien anpassen!!!

    • Über kurz oder lang wird man einige Schanzen mit einer Glaskuppel überdachen müssen, wie das schonmal in Finnland geplant war. Spätestens wenn mehrere 4-Schanzentournee-Springen ausfallen, wird man diese Projekte wieder aus der Schublade holen.

  3. TITTENSEE-NEUSTADT

    DIESE SCHWÄHNE!!!! JEDES JAHR SIND DIESE FLASCHEN VON ORGANISATOREN ZU HOHL UM EINEN EIGENTLICHEN WETTKAMPF DURCHZUFÜHREN; WAS MACHEN SIE DENN DA IN TlTTEN-SEE-NEUSTADT, TlTTY FacK ODER WAS?

  4. Man sollte aber grundsätzlich mal überdenken, ob die Weltcupspringen wirklich optimal terminiert sind. Im Schwarzwald z.B. ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es Anfang Dezember nicht kalt genug ist oder zu wenig Schnee vorhanden ist. Vielleicht gäbe es auch Termine, an denen es in Skandinavien weniger weht. Da gibt es doch bestimmt entsprechende Wetteraufzeichnungen der letzten 10 Jahre, anhand denen man (neben anderen Faktoren wie Region, Termine von anderen Veranstaltungen etc.) die Orte im Weltcup positioniert. Wie sieht es denn eigentlich im Dezember in Japan aus? Wenn es in Sapporo schon kalt genug ist, könnte man die Springen dort vielleicht ja auch mal vor Weihnachten stattfinden lassen, zumal dann vielleicht auch alle Top-Springer am Start sind und nicht – wie sonst – in der Mitte der Saison immer ihre Auszeit nehmen. Früher begann der Weltcup ja auch erst Anfang Dezember und da war man zumeist zunächst in Skandinavien oder ganz früher auch in Nordamerika unterwegs.

  5. Ich hoffe das Neustadt noch zu ihrem Springen kommen. Auch wenn es erst nächste Saison ist. Ich habe mal gehört, dass Neustadt und Klingenthal jetzt abwechselnd dran sind. Demnach wäre Neustadt erst wieder 2020 dran.

  6. Letztes Jahr lag genau am gleichen Wochenende im Schwarzwald sehr sehr viel Schnee. Das es dieses Jahr so regnet ist das Problem. Ansonsten könnte man hier springen, genug Naturschnee ist gebunkert.

  7. Hätte Neustadt den Weltcup Auftakt gehabt, hätte man Springen können. Zu dem Zeitpunkt war Dauerfrost im Schwarzwald. Mit anderen Terminen ist es schwierig. Nach der Tournee kommt ein Skifliegen, dann Zakopane und Willingen, wo ihren Status im Kalender verdient haben. Japan hat es auch verdient einen Weltcup auszutragen. Danach kommt die WM, und die Finnland, Norwegen Stationen. Also viel mehr möglichkeiten gibt es nicht mehr.

    Und nach Oberhof braucht man auch nicht. Die sollen erst mal ihre Biathlon Veranstaltung in den Griff bekommen.

    • Oberhof hat die WM bekommen, also müssen sie
      irgendwas richtig gemacht haben. Aber der Biathlon-Welttcup-Termin
      in der ersten Januar-Hälfte ist ungünstig, da ist zu 80%
      Wettwrwechsel zwischen warmer Atlantikluft und sibirischer Kaltluft…das ist schon seit 50 Jahren so. Der Thüringer Wald
      ist nun mal die Wasser- und Wetterscheide Europas und am Grenzadler hat es Anf. Januar immer Nebel…. naja die IBU, das sind auch keine Wetterexperten….

  8. Liebe FIS, ändert das Reglement und lasst es zu das auch im Winter auf Matten gesprungen werden kann wenn kein Schnee vorhanden ist oder wie in diesem Fall es zu warm ist. Wenn ihr ein Problem mit der grüne Farbe der Matten habt liebe FIS, dann streicht diese doch weiß an. Kleiner Tip Alpina Weiß.

  9. Warum nicht mal ein Springen in Oberhof, die haben eine
    supertolle renovierte Schanze und einen Schneetunnel. Außerdem hat es momentan 5 Grad minus, da kann man genug Schnee schießen bis zum Wochenende.

  10. Nur Amateure, die den Weltcup Kalender machen.
    Das erste deutsche Springen muss Oberstdorf sein zum Jahresende vorher kannste dich mitm T-Shirt an die Schanze stellen. Das ist doch nun wirklich nix neues in den letzten Jahren! Schade, damit wird König Kamil I. die Chance genommen die Springerelite mal wieder zu Statisten zu machen!

    Und erneut…

    • Der Termin ist nicht so schlecht, meist ist Anfang Dez. schon ein Kälteeinbruch, und es ist nicht gesagt, daß zur 4 Schanzentounee kein Regen, Sturm und Wärmeeinbruch ist.
      Bei dem verrückten Wetter weiß man nie….schade ist aber,
      daß die FIS nicht mit einer Ersatzlösung plant…da gäbe es Moglichkeiten genug…

  11. Miri, ich schließe mich Deiner Meinung an. Es gibt halt überall Leute, die die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Grosse Klappe, aber in der Birne brennt kein Licht. Eine fragte doch eben, Simi und Nori, wer ist das, springen die im Continentalcup….

    • @ Kurt
      Brennt in Deiner Birne ein Licht? Respekt!

      Aber warum ist es so schwer Hannes Dieter einfach ganz normal zu antworten, anstatt sich so überheblich zuu äußern?
      Es geht um Noriaki Kasai und Simon Amman.
      Miri stimme ich voll und ganz zu!

    • Das mit Simi und Nori ist schade, beide sind außer Form,
      Nori schafft kaum die Quali und Simi trainiert sich zu Hause fit. Ich sehe gern auch ältere Sportler da wo man sie nicht mehr vermutet. Deshalb hoffe ich, daß sie sich wieder zurückkämpfen! Aber den Daumen drücke ich für Stephan Leye!
      Hoffentlich muß er nie wieder bei fast 4m Rückenwind springen,
      das war ein Aussetzer des Windrichters!

  12. Wirklich lächerlich, was hier teilweise für Kommentare abgegeben werden. Da es hinter so einer Veranstaltung immer um viel Geld und um Kosten geht, die man durch wegfallende Einnahmen nicht decken kann, war es sicher keine Entscheidung, die einfach so getroffen wurde. Es ging schlicht und ergreifend wettertechnisch nicht. Man sieht hier aber mal wieder, dass es manchen unter uns nicht um diese wahnsinnig tolle Sportart geht, sondern um irgendwelche Hahnenkämpfe á la „Wettkampfort/Land X ist besser als Wettkampfort/Land Y“. Traurig.

    So schade um die viele Arbeit – ich hatte mich sehr auf Titisee gefreut und drücke die Daumen fürs nächste Jahr (vielleicht ja mal mit einer Mini-Schwarzwaldtournee mit Titisee UND Hinterzarten)!

    • Wie gut eine Schanze präpariert werden kann hat immer mit
      der Größe und den finanziellen Mitteln des Skiclubs vor Ort zu
      tun. Und bei Extrembedingungen wie Dauerregen, Wärme und Sturm
      kann man nirgendwo auf der Welt eine Schneespringen veranstalten.
      P.S. …hat einer beobachtet, wie wenig Zuschauer in Rußland an der Schanze waren….das ist auch sehr schade.

  13. Anfang Dezember im Schwarzwald ein Skispringen veranstalten zu wollen ist grober Unfug. Wäre es kalt genug gewesen, hätte der Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht!

  14. Ohhh wie schaaaade :-(!!! Skispringen ist die geilste Sportart die es gibt. Verpasse kein Springen und drücke jedesmal ganz besonders Nori und Simmi die Daumen!!!

    • SCHADE! Und mir tut es leid um die vielen Ehrenamtlichen, die so hart geschuftet haben … und um unsere deutschen Adler, vor allem die aus dem Schwarzwald, die sind sicher auch enttäuscht.

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