Zu viel Wind

Finale des Sommer-Grand-Prix in Klingenthal abgesagt

Erst traf es die Skispringerinnen, dann hatte der Wind auch mit den männlichen Kollegen kein Einsehen: Das Finale des diesjährigen Sommer-Grand-Prix fällt den Wetterbedingungen zum Opfer.

Am 3. Oktober war in Klingenthal zu keinem Zeitpunkt an Skispringen zu denken. Am Tag der Deutschen Einheit, an der traditionell das Finale des Sommer-Grand-Prix stattfindet, sorgte ein Sturmtief für so starke Windgeschwindigkeiten, dass die beiden Wettbewerbe der Damen und Herren abgesagt werden mussten. Der böige Wind hätte kein sicheres oder gar faires Skispringen erlaubt. Selbst das etwa 1.000 Quadratmeter große, neue Windnetz, das die Veranstalter auf Bestreben des Internationalen Skiverbandes (FIS) aufstellen mussten, konnte nicht viel ausrichten.

Die letzten Wettbewerbe entfallen somit ersatzlos. Mit dem Russen Evgeniy Klimov und die Japanerin Sara Takanashi standen die beiden Gesamtsieger schon im Vorfeld fest.

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